Heiko Muth (2008)

Callicostella prabaktiana

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°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Aufsitzerpflanze (Begrünung von Hardscape), Nano-Aquarium
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: sehr langsam
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Verfügbarkeit [?]: 
  • selten oder gar nicht im Handel erhältlich

Synonyme [?]: 
  • Callicostella papillata var. prabaktiana (Müll. Hal.) Streimann.

Pflanzentyp [?]:

  • Moos oder Farnprothallium
Botanischer Name [?]: Callicostélla prabaktiána (Müll. Hal.) Bosch & Sande Lac.

Großgruppe [?]: Laubmoose (Bryophyta)
Ordnung [?]: Hookeriales - Hookermoosartige
Familie [?]: Pilotrichaceae
Gattung [?]: Callicostella

Beschreibung: 

Callicostella prabaktiana ist ein kriechendes Laubmoos, das im tropischen Asien weit verbreitet ist und unter anderem auf nassen Felsen und an schattigen Bachrändern wächst. Es ist der Art Callicostella papillata sehr ähnlich, von der es sich durch fehlende Papillen (winzige Erhebungen) auf den Blattzellen sowie einen weniger gezähnten Blattrand im Blattspitzenbereich unterscheidet, und wird oft auch als Varietät dieser Art behandelt (C. papillata var. prabaktiana). Die kriechenden, unregelmäßig verzweigten, abgeflacht beblätterten Triebe haben etwas Ähnlichkeit mit Vesicularia-Arten. Unterschiede zu diesen sind z.B. eine dicke, bis nahe zur Blattspitze reichende Doppelrippe in den Blättern, die eher rundlichen, dickwandigen Blattzellen und die zungenartige, sehr kurz zugespitzte Form der Blätter.

Als Aquarienmoos ist diese Art bisher kaum bekannt. Sie wurde vor einigen Jahren zusammen mit so genanntem "Worm Moss" (einem foliosen Lebermoos) aus Thailand nach Deutschland importiert und von Heiko Muth (Göttingen) mit Hilfe der Revision von Mohamed & Robinson (1991) als C. prabaktiana bestimmt.

Callicostella prabaktiana wächst submers zwar sehr langsam, scheint aber recht anspruchslos zu sein. Seine Wuchsweise macht dieses Moos als Aufsitzerpflanze besonders interessant: die Triebe schmiegen sich dicht an das Substrat und heften sich mit ihren Rhizoiden sehr fest. Lose Triebe wachsen nach unten, ähnlich dem "Weeping Moss" (Vesicularia ferriei). Auf Steine oder Holz aufgebunden bildet C. prabaktiana mit der Zeit eine dicht anliegende, "herabfließende" Matte.

- Wird fortgesetzt -

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