Cabomba aquatica

Feinblättrige Haarnixe

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Wachstum: mittel
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Wo kaufen?
Verbreitung und Fundorte [?]: 

Guyana, Surinam, Französisch Guyana, Venezuela, Kolumbien, Nord- und Ost-Brasilien, Bolivien


Verfügbarkeit [?]: 
  • gelegentlich im Handel erhältlich

Populärnamen [?]: 
  • Feinblättrige Haarnixe
  • Feinblättrige Cabomba
  • Feinfiedrige Haarnixe
  • Riesen-Haarnixe
  • Wasser-Haarnixe

Synonyme [?]: 
  • Cabomba schwartzii Rataj

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Cabómba aquática Aubl.

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Nymphaeales - Seerosenartige
Familie [?]: Cabombaceae - Haarnixengewächse
Gattung [?]: Cabomba

Beschreibung: 

Cabomba aquatica ist im nördlichen und mittleren Südamerika heimisch. Sie besiedelt dort stehende bis schnell fließende, eher saure und weiche Gewässer.

Die Feinblättrige Haarnixe ist schon seit vielen Jahren regelmäßig im Handel erhältlich. Diese prächtige, sehr feinblättrige Stängelpflanze stellt aber hohe Kulturansprüche und ist darum im Aquarienhobby nicht so populär wie Cabomba caroliniana.

Cabomba aquatica ist eine variable Art, es gibt rötlich oder weinrot gefärbte Formen, z.B. den Typ "Cabomba schwartzii". Die handelsübliche Form von C. aquatica ist aber grün oder höchstens schwach rötlich, diese Pflanze wird auch "Riesen-Haarnixe" genannt.

Der Name Cabomba aquatica bezieht sich auf den aquatischen Lebensraum der Pflanze ("Wasser-Haarnixe") und erscheint vielleicht nicht sehr sinnvoll, weil auch alle anderen Haarnixen-Arten echte Wasserpflanzen sind. Aber C. aquatica war die erste wissenschaftlich beschriebene Cabomba-Art (Fusée Aublet, 1775), und andere Arten in dieser Gattung waren der Wissenschaft zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

C. aquatica hat bis zu 150 cm lange Stängel. Die Unterwasserblätter können bis 8,5 cm lang und 9,5 cm breit sein und sind gegenständig am Stängel angeordnet (zwei Blätter pro Stängelknoten). Die submersen Blätter sind in sehr viele haarfeine Zipfel aufgeteilt. Die ersten, innersten Blattsegmente sind dreidimensional (nicht in einer Ebene) geteilt.

Wenn die Sprosse die Oberfläche erreichen, können sich an der Sprossspitze Schwimmblätter und Blüten entwickeln. Für Cabomba aquatica ist typisch, dass die schildförmigen Schwimmblätter breit elliptisch bis eirund und die Blütenblätter leuchtend gelb sind. Die anderen Cabomba-Arten haben schmalere, linealische bis rautenförmige Schwimmblätter und andere Blütenfarben. Bei C. aquatica kann die Anzahl der Blütenteile sehr variieren. Die Blüten können jeweils zwei oder drei Kelch- und Kronblätter sowie 3, 4 oder 6 Staubblätter und 1 bis 3 Fruchtblätter haben.

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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