Tim Gross (2009)

Bacopa salzmannii

Salzmanns Fettblatt

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Hintergrund, Mittelgrund, Straße (Holland-Stil)
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: schnell
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Herkunft der kultivierten Pflanze: wahrscheinlich Brasilien, Rio Araguaia1

Gesamt-Verbreitung der Art: Mittel- und Südamerika (Mexiko, Honduras, Nikaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Venezuela, Guyana, Brasilien, Peru, Bolivien, Paraguay)2


Verfügbarkeit [?]: 
  • selten oder gar nicht im Handel erhältlich
  • selten oder gar nicht von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Salzmanns Fettblatt

Synonyme [?]: 
  • Bacopa sp. ''Araguaia''
  • Bacopa humilis (Pennell) Standl.
  • Bacopa lilacina (Pennell) Standl.
  • Bacopa violacea (Pennell) Standl.
  • Herpestis salzmannii Benth.
  • Scrophularia procumbens Vell.

Pflanzentyp [?]:

  • Stängel
Botanischer Name [?]: Bacópa salzmánnii (Benth.) Wettst. ex Edwall

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Lamiales - Lippenblütlerartige
Familie [?]: Plantaginaceae - Wegerichgewächse
Gattung [?]: Bacopa

Beschreibung: 

Bacopa salzmannii ist im tropischen Amerika von Süd-Mexiko bis Paraguay verbreitet, wo sie meistens halb-emers am Ufer von Teichen und langsam fließenden Bächen wächst.1 Diese Art ist etwas variabel, und heute werden einige Sippen zu ihr gezählt, die ursprünglich als eigene Arten beschrieben wurden.2 Die Pflanze, die als Bacopa sp. 'Araguaia' in das Aquarienhobby eingeführt wurde, zählt zu einer Form von B. salzmannii, die vormals als Bacopa lilacina (Pennell) Standl. klassifiziert wurde.1

In den USA ist diese Fettblatt-Art schon relativ bekannt, aber immer noch am einfachsten im Tausch oder Handel mit anderen Aquarianern erhältlich. In Europa ist sie noch eine Neuheit und bisher (2012) nur vereinzelt in Kultur. Wir vermuten, dass die Pflanze, die in Europa als Bacopa sp. "Purple" in den Handel gekommen ist, zu Bacopa salzmannii zählt. Dies müsste durch Vergleichskultur mit B. salzmannii bzw. anhand der Blüten von emersen Pflanzen nachgeprüft werden.

Von allen Bacopa-Arten, die bisher im Aquarienhobby bekannt ist, hat Bacopa salzmannii wohl die meiste Ähnlichkeit mit der allgemein bekannten B. caroliniana. Sie kann auch unter den gleichen Bedingungen kultiviert werden. B. salzmannii bleibt unter gleichen Bedingungen etwas kleiner als B. caroliniana, und die Mittelrippe eines jeden Blatts ist oft deutlich rötlich gefärbt. Dieser rote Strich (siehe Bild 1) kann unter sehr starkem Licht und bei ausreichender Mikronährstoff-Versorgung auch undeutlicher sein, während die ganze Pflanze bei relativ schwachem Licht und geringer Mikronährstoff-Zufuhr auch ganz grün gefärbt sein kann.1

In der emersen Form hat B. salzmannii einen dicken, dicht behaarten, braunen Stängel und sitzende (ungestielte), rundliche Blätter (vergleiche Fotos auf www.tropicos.org3). Sie entwickelt relativ lang gestielte Blüten, die oft die Blätter überragen.

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Eintrag Bacopa salzmannii im APC Plantfinder (abgerufen am 20. Dezember 2012)
  2. Eintrag Bacopa salzmannii (Benth.) Edwall auf www.theplantlist.org (abgerufen am 20. Dezember 2012)
  3. Eintrag Bacopa salzmannii auf www.tropicos.org (abgerufen am 21. Dezember 2012)
Quellen (Verbreitung und Fundorte):
  1. Eintrag Bacopa salzmannii im APC Plantfinder (abgerufen am 20. Dezember 2012)
  2. Eintrag Bacopa salzmannii auf STRI Herbarium (Smithsonian Tropical Research Institute) (abgerufen am 20. Dezember 2012)
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