Anubias "nangi"

Nangi-Speerblatt

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Aufsitzerpflanze (Begrünung von Hardscape), Barschfest, Mittelgrund, Nano-Aquarium, Vordergrund Gruppe
Schwierigkeitsgrad: sehr einfach
Wachstum: langsam
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Wo kaufen?
Verbreitung und Fundorte [?]: 

Kulturhybride aus Anubias barteri var. nana und A. gilletii; Herkunft der Elternarten: West- und Zentralafrika


Höhe: 5 - 15 cm

Verfügbarkeit [?]: 
  • selten oder gar nicht im Handel erhältlich
  • selten oder gar nicht von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Nangi-Speerblatt

Synonyme [?]: 
  • Anubias cv. 'Nangi'
  • Anubias sp. 'Nangi'

Handelsnamen, Fantasienamen [?]: 
  • Anubias nangi

Pflanzentyp [?]:

  • Rhizom oder Kriechspross
  • Aufsitzerpflanze (auf Holz oder Stein)
Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Araceae - Aronstabgewächse
Gattung [?]: Anubias

Beschreibung: 

Anubias "nangi" ist eine Kulturhybride aus Anubias barteri var. nana und A. gilletii, die von Robert A. Gasser (1922-2002, Besitzer der Wasserpflanzengärtnerei "Quality Aquarium Plants", Florida) gezüchtet wurde. "Nangi" ist ein Fantasiename und aus den Namen der Elternarten (nana und gilletii) zusammengesetzt. Diese Pflanze ist seit 1986 im Handel, aber stellt zur Zeit offenbar eine wenig bekannte Rarität dar. Sie wurde von der Firma Aquarium Perle (Zuzgen, Schweiz; Inhaber: Peter Schneider) geführt.

Das Nangi-Speerblatt ähnelt manchen Anubias barteri-Varietäten und A. heterophylla, aber zeichnet sich durch eine breit lanzettliche Blattform mit lang zugespitzter Spitze aus. Die Blattspreiten-Basis ist schwach herzförmig. Bei im Aquarium gewachsenen Pflanzen werden die Blattstiele 5 bis 10 cm lang und die Blattspreiten 8 bis 11 cm lang und 3 bis 4 cm breit. Die Blätter haben zwischen den Seitennerven leichte Wölbungen, sind etwas glänzend und dunkelgrün gefärbt.

A. "nangi" ist eine gutwüchsige, empfehlenswerte Anubias-Form, die geringe Kulturansprüche stellt. Die optimale Temperatur beträgt laut Kasselmann (2010) 24-28 °C.

Wir halten es für möglich, dass unter dem Namen Anubias "nangi" oder A. sp. 'nangi' auch mindestens eine weitere Anubias-Form in den Handel kommt, die sich von der ursprünglichen A. "nangi" unterscheidet. Diese Pflanze hat offenbar eine breit-eiförmige Blattform mit stumpferer Spitze und könnte zu Anubias barteri var. barteri gehören.

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Kasselmann, C. (2010): Aquarienpflanzen. 3. Auflage. - DATZ Aquarienbuch, Ulmer Verlag, Stuttgart: S. 114.
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