© Heiko Muth (2014)

Anubias gilletii

Gillets Speerblatt

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Barschfest, Mittelgrund
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: sehr langsam
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

Nigeria, Kamerun, Gabun, Republik Kongo, Demokratische Republik Kongo


Höhe: 20 - 40 cm
Breite: 20 - 40 cm

Verfügbarkeit [?]: 
  • selten oder gar nicht im Handel erhältlich
  • selten oder gar nicht von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Gillets Speerblatt

Pflanzentyp [?]:

  • Rhizom oder Kriechspross
Botanischer Name [?]: Anúbias gillétii De Wild. & T. Durand

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Araceae - Aronstabgewächse
Gattung [?]: Anubias

Beschreibung: 

Anubias gilletii ist eine relativ große Anubias-Art. Sie ist vom Osten Westafrikas bis in das Kongo-Gebiet verbreitet. Dort wächst sie meistens als Sumpfpflanze an Flussrändern und kann teilweise auch unter Wasser gefunden werden.

Gillets Speerblatt ist gelegentlich im Handel erhältlich. Diese Anubias eignet sich gut als ständig submerse Aquarienpflanze, im Unterschied zu den ähnlich aussehenden großen Arten A. hastifolia und A. pynaertii, die eher als Sumpfpflanzen für geräumige Paludarien empfohlen werden. A. gilletii bleibt unter Wasser auch deutlich kleiner als in Emerskultur. Sie ist im Aquarienhobby aber wohl nicht so bekannt und häufig wie die Anubias barteri-Varietäten.

Die Art wurde 1901 von De Wildeman und Durand wissenschaftlich beschrieben und nach dem belgischen jesuitischen Missionar Justin Gillet (1866-1943) benannt, der in Kisantu (Kongo) den ersten und bis heute größten botanischen Garten Zentralafrikas gründete.

Das Rhizom von Anubias gilletii wächst kriechend und wird bis 1 cm dick. Die Blattstiele werden bis 40 cm lang, 2 bis 3 mm breit und haben bei kräftig entwickelten Pflanzen kleine Stacheln. Am oberen Blattstiel-Ende ist ein bis 1 cm langes Blattstielgelenk. Die Blattspreite ist je nach Entwicklungsstand der Pflanze schwach herzförmig, pfeilförmig bis spießförmig. Der mittlere Blattlappen ist bis 30 cm lang und 15,5 cm breit und läuft spitz bis feinspitz zu. Die Seitenlappen sind bis 10 cm lang und enden stumpf bis spitz. Die Blätter sind ledrig und hell- bis mittelgrün gefärbt. Anubias gilletii lässt sich von A. hastifolia und A. pynaertii nur an Blütenmerkmalen sicher unterscheiden.

- Wird fortgesetzt -

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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