Amblystegium serpens

Kriechendes Stumpfdeckelmoos

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Aufsitzerpflanze (Begrünung von Hardscape), Nano-Aquarium, Vordergrund Gruppe
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: langsam
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Verbreitung und Fundorte [?]: 

auf der Nordhalbkugel (Nordamerika, Europa, Asien) verbreitet, auch Mittel- und Südamerika sowie Australien und Neuseeland


Höhe: 3 - 10 cm

Populärnamen [?]: 
  • Kriechendes Stumpfdeckelmoos
  • Nano-Moos
  • Nano moss

Pflanzentyp [?]:

  • Moos oder Farnprothallium
Botanischer Name [?]: Amblystégium sérpens (Hedw.) Schimp.

Großgruppe [?]: Laubmoose (Bryophyta)
Ordnung [?]: Hypnales - Schlafmoosartige
Familie [?]: Amblystegiaceae - Stumpfdeckelmoosgewächse
Gattung [?]: Amblystegium

Beschreibung: 

Ein kleines, unter Wasser aufrecht wachsendes Moos ist im Aquarienhobby unter dem Namen "Nano Moss" bekannt geworden. Der Moosexperte Prof. Benito C. Tan (Singapur) hat es als Amblystegium serpens identifiziert. Diese Art ist im Deutschen als Kriechendes Stumpfdeckelmoos bekannt und auf der gesamten Nordhalbkugel, aber auch bis nach Südamerika, Australien und Neuseeland verbreitet. Amblystegium serpens ist in Mitteleuropa häufig und wächst meistens an nährstoff- und basenreichen, mäßig trockenen bis feuchten, sonnigen bis schattigen Standorten wie Erde an Wegrändern und in Gärten, unter Bäumen und Gebüsch, auch auf Totholz, Borke und Gestein. Dieses kleine, unscheinbare Moos kommt oft zusammen mit anderen, auffälligeren "Allerwelts-Moosen" wie Brachythecium rutabulum vor.

Amblystegium serpens lässt sich nur schwer von anderen in Deutschland heimischen Arten wie A. varium unterscheiden. Wahrscheinlich wären auch andere Amblystegium-Arten aquariengeeignet.

A. serpens bildet in der Landform dichte Rasen aus niederliegenden bis aufsteigenden, unregelmäßig verzweigten Moospflänzchen. Die Blätter sind nicht mehr als einen Millimeter lang. Wie bei Leptodictyum riparium sind die Blätter lanzettlich und haben eine lang ausgezogene Spitze sowie eine bis zur Mitte des Blatts oder etwas darüber reichende Mittelrippe. Die Blätter von A. serpens sind aber deutlich kleiner als bei L. riparium, und die Blattzellen haben eine breitere Form (drei- bis fünfmal so lang wie breit; bei L. riparium sechs- bis zwanzigmal so lang wie breit).

- Wird fortgesetzt -

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