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Cladophora aegagropila

 
Botanischer Name [?]: Cladóphora aegagropíla (L.) Trevisan


Beschreibung: 

Cladophora aegagropila ist der in der Aquaristik lange übliche Name des Algenballs, heute Aegagropila linnaei: Molekulare Stammbaumanalysen stellten die Grünalge in eine eigene Gattung und inzwischen in die Familie Pithophoraceae.1 Ihr lückenhaftes Areal reicht von Neuseeland und Australien über Asien bis nach Europa, wo sie nur in einst vergletscherten Gebieten vorkommt; sie besiedelt Seen mit Süß- oder Brackwasser.12 Dort wächst sie entweder festsitzend in unregelmäßiger Form oder als frei rollende Kugel; die Kugelform entsteht unter anderem durch Wasserbewegung, braucht viel Licht und reagiert empfindlich auf Eutrophierung.2

Im Aquarium wächst der samtig dunkelgrüne Ball äußerst langsam, kommt mit wenig Licht und ohne CO₂ aus und passt in Vorder- und Mittelgrund, gerade in Nano-Aquarien.3 Mulm spült man ab und zu unter fließendem Wasser aus; vermehrt wird durch Teilen.3

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Aegagropila linnaei – Flowgrow-Wasserpflanzen-Datenbank (abgerufen am 05.10.2026)
  2. Aegagropila – Aquarium and Pond Plants of the World (APPW), USDA APHIS (abgerufen am 05.10.2026)
  3. Aegagropila linnaei – Aquasabi (abgerufen am 05.10.2026)

Cladophora aegagropila ist ein Synonym von Aegagropila linnaei.

Wasserpflanzen sind ein fester Bestandteil der meisten Aquarien. Beim Aquascaping, dem Naturaquarium, Biotop-Aquarium oder dem Gesellschaftsaquarium sind Wasserpflanzen nicht nur für die Wasserqualität entscheidend, sondern sorgen auch stets für eine optische Aufwertung des Aquariums.