Cladophora aegagropila ist der in der Aquaristik lange übliche Name des Algenballs, heute Aegagropila linnaei: Molekulare Stammbaumanalysen stellten die Grünalge in eine eigene Gattung und inzwischen in die Familie Pithophoraceae.1 Ihr lückenhaftes Areal reicht von Neuseeland und Australien über Asien bis nach Europa, wo sie nur in einst vergletscherten Gebieten vorkommt; sie besiedelt Seen mit Süß- oder Brackwasser.12 Dort wächst sie entweder festsitzend in unregelmäßiger Form oder als frei rollende Kugel; die Kugelform entsteht unter anderem durch Wasserbewegung, braucht viel Licht und reagiert empfindlich auf Eutrophierung.2
Im Aquarium wächst der samtig dunkelgrüne Ball äußerst langsam, kommt mit wenig Licht und ohne CO₂ aus und passt in Vorder- und Mittelgrund, gerade in Nano-Aquarien.3 Mulm spült man ab und zu unter fließendem Wasser aus; vermehrt wird durch Teilen.3
Quellen und weiterführende Literatur: