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Beitragvon Cassah » 12 Apr 2017 20:04
Hallo zusammen,

momentan habe ich über meinem Becken (100x50x50cm) zwei Leuchtbalken mit je 2x30W T8 (alle 6500K) Beleuchtung. Eigentlich bin ich mit dem Wachstum zufrieden, jedoch laufen einige anspruchsvollere wie zb.: Blyxa Japonica und Kuba nicht ganz zufriedenstellend. CO2, NO3,PO4, K und die Mikronährstoffversorgung ist angepasst, ich denke es liegt am Licht. Ich überlege den vorderen Leuchtbalken gegen einen T5 2x39W auszutauschen? Oder ggf. beide sogar. Was haltet ihr davon? Benutzt jemand zufällig diese Kombi aus T8 und T5?
Vielen Dank für eure Hilfe! :tnx:
Cassah
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Beitragvon Wasserfloh » 13 Apr 2017 20:38
Hallo
Selbst das finde ich zu mager , besser wäre ein Doppelbalken mit 4 x 39 Watt T 5
Mfg. Heiko
Wasserfloh
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Beitragvon WTCube » 14 Apr 2017 07:05
Hallo ( hier könnte dein Namen stehen),

Seit dem ich mein Licht reduziert habe läuft es bei mir besser. Ich würde dir also raten erstmal langsam und kostengünstig aufzurüsten. Oder sind neue Röhren fällig? Ist dein Wasser ganz klar, ist es verfärbt.? Es bleibt bei 50 cm Wassertiefe einiges auf der Strecke an Licht. Vielleicht genügt es ja auch an diesen Parametern zu drehen. Du bist ja sonst zufrieden. Überlege ob es HC sein muss. MMC wächst bei mir auch ( langsam) in abgeschattetem Bereich.
Grüße Helmut
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Beitragvon crypticvision » 14 Apr 2017 19:41
Hallo Cassah,

es liegt definitiv am Licht. Leuchtstofflampen sind meiner Meinung nach allesamt ungeeignet, wenn es um die Zucht anspruchsvoller Pflanzen geht. Lass das mit dem Dünger mal lieber. Damit sorgst Du nur für ein Algenproblem. Die Pflanzen können durch das falsche Licht den Dünger nicht richtig aufbrauchen. Da freuen sich die Algen, die ihre Nische finden werden. 6500 K ist auch eher etwas für Meeresaquarien. Mehr als 4500 K ist bei einem Pflanzenbecken eher kontraproduktiv. Alles wirkt sehr kalt. Schau Dir mal die Packungen der Lampen im Zoofachgeschäft an. Da wird das Spektrum in einem Diagramm dargestellt. Du siehst da eigentlich nur Spitzen, die dann die Lichtfarbe ausmachen. Was sagt Dir, daß Deine Pflanzen nicht etwas von dem Licht benötigen, welches in dem Spektrum fehlt? Bei LED Beleuchtung fällt das nicht viel besser aus. Es ist Licht, was fürs menschliche Auge gemacht wurde. In der Natur kommt das so nicht vor.

Ich empfehle Dir kleine HQI Brenner. Die sind in der Effizienz nicht mal schlechter als LEDs und haben meistens ein relativ gleichmäßiges Farbspektrum. Anderenfalls solltest Du vielleicht lieber auf anspruchslosere Pflanzen setzen.

Ich spreche aus Erfahrung. Ich habe neben meinem Riesenaquarium mit HQI Beleuchtung nämlich auch noch ein kleines 200l Becken mit 2 Stück 30 W T8 Leuchtstoffröhren. Ich habe da schon die besseren von Dennerle drin. African-Lake mit 5000 K / 2300 lm und Special-Plant mit 3000 K / 2400 lm. Ich habe sogar extra noch Spiegelreflektoren zum aufklipsen auf die Röhren gemacht. Mehr gibt der olle Deckel leider nicht her. Im Vergleich zum HQI beleuchteten Becken kümmern die Pflanzen darin. Ich lasse es aber trotzdem so. Es steht in meinem Büro und ich habe da neben den selben Pflanzen wie im großen Becken (zu Testzwecken) nur Fischnachzucht drin.

Dein Becken ist ja ähnlich klein, wie meins. Mach zwei 70 Watt HQI Spots drüber und lass es oben offen. Du wirst sehen, es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ein offenes Becken kann auch sehr schön aussehen. Dann kannst Du auch anspruchsvollere Pflanzen züchten. Es sieht außerdem gut aus, wenn diese an der Wasseroberfläche anfangen zu blühen. Kommt natürlich auf die Sorte an.

Viel Erfolg noch!

Gruß Enrico
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Beitragvon Sauron » 15 Apr 2017 09:02
Hallo Cassah(?)

wenn es sich finanziell darstellen lässt, rate ich Dir auch zu 4 x 39 W T5 Röhren (mit Reflektoren!). Du hast jetzt 120 W mit T8-Röhren (und Reflektoren?), d.h. Du liegst bei 0,48 W/L. Das könnte bei sehr anspruchsvollen Pflanzen, die nahe am Boden wachsen, vielleicht etwas dünne werden. Mit 4 x 39 W T5-Röhren kommst Du auf 0,62 W/L. Das reicht für alles, dazu kommt dann noch, dass die dünneren T5-Röhren durch ihre geringere Eigenabschattung effizienter sind.

Mit HQI-Brennern habe ich keine Erfahrung, war aber auch nicht Gegenstand Deiner Frage. Die Lichtfarbe spielt für das Wachstum der Pflanzen nur eine untergeordnete Rolle. Daß alles über 4500 K für das Wachstum kontraproduktiv sein soll, wie es Enrico geschrieben hat, lese ich jetzt auch zum ersten Mal und entspricht auch nicht meinen Erfahrungen. Im Gegenteil habe ich gute Erfahrungen mit T5-Röhren von Narva Bio vital gemacht, deren Lichtfarbe von 5800 K ich als sehr angenehm empfinde

https://www.amazon.de/Leuchtstofflampe-LT-T5-Watt-958-Vital/dp/B002MZ3U8A/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1492242891&sr=8-1&keywords=bio+narva+vital

Das ist allerdings Geschmackssache.
Schöne Grüße aus der Hauptstadt
Thomas


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Beitragvon Wuestenrose » 15 Apr 2017 09:09
Morgen…

crypticvision hat geschrieben:Leuchtstofflampen sind meiner Meinung nach allesamt ungeeignet, wenn es um die Zucht anspruchsvoller Pflanzen geht.

'Tschulligung, aber das ist Unsinn. Selbstverständlich kann man auch mit Leuchtstofflampen anspruchsvolle Pflanzen pflegen. Das wurde jahrzehntelang gemacht.

Was sagt Dir, daß Deine Pflanzen nicht etwas von dem Licht benötigen, welches in dem Spektrum fehlt?

Jeder, der mit Pflanzen sein Geld verdient. In den Gärtnereien wachsen die Pflanzen unter dem fast monochromatisch gelben Licht von Natriumdampflampen. Beim Pflanzenwuchs kommt's in erster Näherung nur auf die Anzahl der eingestrahlten Photonen an, das Spektrum kommt erst viel weiter hinten. Kommerzielle LED-Beleuchtungen für den Pflanzenbau bestehen überwiegend aus roten und blauen LEDs. Das genügt den Pflanzen.

Die sind in der Effizienz nicht mal schlechter als LEDs…

Doch, um ein Mehrfaches sogar. Eine Samsung SPMWHT541ML5XAPKS0 kommt nackig auf 187 Lumen pro Watt, damit aufgebaute Retrofits erzielen über 170 lm/l Systemlichtausbeute. Eine Osram HQI-TS 70 W/CD macht gerade mal 74 lm/W und erreicht am EVG eine Systemlichtausbeute von mageren 68 lm/W, das sind gerade mal 2/5 der LED. Dabei sind nach 12.000 Betriebsstunden schon die Hälfte der HQIs ausgefallen und die Überlebenden erreichen nur noch 75 % des Anfangslichtstroms.

Ich kann verstehen, daß Du HQI magst, ich mag das Licht der Keramikbrenner (HCI) sehr und habe selber ein Aquarium von Leuchtstofflampen auf HCI umgestellt. Objektiv aber spricht nichts mehr für Hochdruckentladungslampen. Selbst die Straßenbeleuchtung in dem Kuhdorf, in dem ich groß geworden bin, wird gerade Zug um Zug auf LEDs umgestellt.

In diesem Sinne,
Robert
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Beitragvon eheimliger » 15 Apr 2017 11:01
Hallo zusammen,
Bei mir habe ich lichtmäßig kein Problem bei reiner 6750k beleuchtung, was nicht wächst liegt an anderen Parametern als am Licht, da sind die verschiedenen Wasserwerte doch mehr von bedeutung. Insgesamt als sehr angenehm empfinde ich die 6750k und ich möchte, auch der Umwelt zuliebe, nicht mehr auf ältere Systeme zurück.
Und was mit LED und verschiedenen Pflanzen geht kann man sehr gut bei Bülent seinem Aquarium sehen.
Gruß, Frank
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Beitragvon Cassah » 16 Apr 2017 10:45
Hallo zusammen, :kaffee2:

vielen Dank für eure Antworten! Ich werde mir das nochmal genau überlegen, denke aber das ich dann auf 4x 39 W mit Reflektoren umrüsten werde.

Beste Grüße

Sascha :tnx:
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Beitragvon crypticvision » 17 Apr 2017 19:04
Es geht zwar in diesem Thema nicht darum, was besser ist, ob HQI oder Leuchtstoffröhre, doch ich möchte euch mal einen Beitrag verlinken, der ganz gut beschreibt, welches Licht Pflanzen mögen:http://fastvoice.net/2012/02/23/led-pflanzenleuchten-das-grunzeug-liebt-rot-und-blau/

Das mit dem Blau war mir bisher auch nicht so ganz geläufig, erklärt aber, warum es bei eheimliger mit 6750 K (ca. 450 nm) wohl ganz gut funktioniert. Allerdings benötigen Pflanzen viel mehr rotes Licht und zwar um die 660 nm. Sog. Tageslicht Neonröhren sind für Pflanzen fast sinnfrei, da diese zuwenig Spektrum aus dem roten und blauen Bereich enthalten.

Wuestenrose hat geschrieben:Jeder, der mit Pflanzen sein Geld verdient. In den Gärtnereien wachsen die Pflanzen unter dem fast monochromatisch gelben Licht von Natriumdampflampen. Beim Pflanzenwuchs kommt's in erster Näherung nur auf die Anzahl der eingestrahlten Photonen an, das Spektrum kommt erst viel weiter hinten. Kommerzielle LED-Beleuchtungen für den Pflanzenbau bestehen überwiegend aus roten und blauen LEDs. Das genügt den Pflanzen.


Das Licht der Natriumdampflampen ist ziemlich rot/gelb und liegt, auf Grund des verwendeten Natriums, bei Peak 590 nm. Glücklicherweise mit wesentlich breiterem Sektrum als bei Neonröhren mit ähnlicher Lichtfarbe um 2000 K.

34499

Du siehst hier eine SON-T mit Peak bei 590 nm bei meiner Beckenbeleuchtung in der Mitte. Solche Lampen werden eben auch von den von Dir genannten Gärtnereien (und bei der Straßenbeleuchtung) eingesetzt. Dieses Licht ist für die Augen nicht wirklich attraktiv. Aber die Pflanzen können mit dem Spektrum des Lichts gut was anfangen. Dieses Stück Spektrum fehlt bei den meisten Neonröhren. Somit fehlt es auch den Pflanzen. Ein bischen was davon emittiert wahrscheinlich fast jedes Leuchtmittel, aber ob das eben reicht ist fraglich. In meinem Fall kommen noch 2 HPI-TP Brenner mit je 4500 K dazu. Die Mischung des Gesamtspektrums der Leuchtmittel ist nicht nur für die Augen, sondern auch für die Pflanzen sehr angenehm. Die Pflanzen können zwar mit dem Peak bei 550 nm nichts anfangen, dafür aber mit dem Peak bei 450 nm, der bei dem Leuchtmittel auch vorhanden ist. Das erklärt wohl auch, warum es bei mir so gut wächst und auch noch fürs Auge gefällig ist.

Wuestenrose hat geschrieben: Die sind in der Effizienz nicht mal schlechter als LEDs…


Doch, um ein Mehrfaches sogar. Eine Samsung SPMWHT541ML5XAPKS0 kommt nackig auf 187 Lumen pro Watt, damit aufgebaute Retrofits erzielen über 170 lm/l Systemlichtausbeute. Eine Osram HQI-TS 70 W/CD macht gerade mal 74 lm/W und erreicht am EVG eine Systemlichtausbeute von mageren 68 lm/W, das sind gerade mal 2/5 der LED. Dabei sind nach 12.000 Betriebsstunden schon die Hälfte der HQIs ausgefallen und die Überlebenden erreichen nur noch 75 % des Anfangslichtstroms.


Die SON-T hat 55800 lm. Das sind ca. 139 lm/Watt und zwar in einem Spektrum, welches die Pflanzen relativ gut ausnutzen können. Und das in einem fertigen Gerät, wo ich nicht erst mit dem Lötkolben ran muß und einzelne LEDs zusammenschalten muß. Mir nützt es nichts, wenn ich eine Lampe habe, die meinetwegen 200 lm/Watt liefert, wenn dieses Licht nicht von den Pflanzen genutzt werden kann. Das schmeichelt höchstens meinem Auge. Die von Dir genannten LEDs sind sicher sehr gut, doch wenn Du die als Fertiggerät in einem Fluter bestellst, hast Du wahrscheinlich ein Problem, wenn Du den Preis siehst. Mein Leuchtmittel kostet nur ca. 40 EUR. Bei den professionellen LED Flutern tauschst Du im Fehlerfall das komplette Gerät und das kann in der Größenordnung 400 Watt ganz schnell mal über 1000 EUR kosten. Ich habe da, was mein Becken angeht, lange hin und her gerechnet und bin letztlich wieder bei der bewährten Standardtechnik gelandet. Ich habe nämlich schon solche LED Fluter gesehen, die nicht annähernd die vom Hersteller genannten Betriebsstunden schaffen. Da fallen dann einzelne LEDs aus, die Dinger fangen an zu flimmern oder es tut sich nach einer gewissen Zeit garnichts mehr.
Wenn ein LED Fluter mit 660 nm Wellenlänge 200 EUR kosten würde und ich den LED Block bei Defekt selbst tauschen könnte, und dieser auch nur um die 40 EUR kosten würde, wäre ich sofort dabei.

Ich gebe Dir aber insoweit recht, wenn die LEDs genau die 660 und die 450 nm treffen, könnte man mit einer viel geringeren Leistung das Becken bestrahlen und alles würde bestens gedeihen. Bleibt nur noch die Frage offen, ob Dich der Anblick dieser Farbmischung erfreut.

Wuestenrose hat geschrieben:Selbst die Straßenbeleuchtung in dem Kuhdorf, in dem ich groß geworden bin, wird gerade Zug um Zug auf LEDs umgestellt.


Das ist in meinen Augen ausschließlich Prestigetümelei. Der Bürger zahlts ja. Nicht, daß dieses Licht schlecht wäre. Es ist aber wie vor beschrieben im Bezug aufs Lumen/Watt/Preis-Verhältnis unattraktiv, zumindest wenn man das Geld verdienen muß, welches man ausgibt.

Aber um noch einmal aufs Thema zurück zu kommen, so sollte Sascha bei den 4x 39 W Röhren darauf achten, welche zu nehmen, die die richtigen Wellenlängen aussenden. Eigentlich wären das richtige Verhältnis 3 rote und eine blaue, um das mal mit einfachen Worten auszudrücken, aber wahrscheinlich sieht die Mischung aus 2 roten und 2 blauen mit in etwa gleicher Lumenzahl fürs Auge am Besten aus und die Pflanzen haben auch noch was davon.

Beste Grüße
Enrico
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Beitragvon Wuestenrose » 17 Apr 2017 20:12
'N Abend…

crypticvision hat geschrieben:Es geht zwar in diesem Thema nicht darum, was besser ist, ob HQI oder Leuchtstoffröhre, …

Doch, auch darum geht es, denn genau das hast Du weiter oben noch behauptet.


Da sich aber niemand eine scheußlich-magentafarbene Pflanzenbeleuchtung über's Aquarium hängen will, besitzt der Artikel für die Aquaristik wenig bis gar keine Relevanz. Ich hab' hier mal eine ganze Reihe Lichtquellen auf ihre Photosyntheseeffizienz evaluiert. Bei den für unsere Aquarien eingesetzten, dem menschlichen Auge als "weiß" erscheinenden Lichtquellen kann man getrost davon ausgehen, daß ihre Photosyntheseeffizienz mit ihrer Lichtausbeute (Lumen pro Watt) korreliert.

Sog. Tageslicht Neonröhren sind für Pflanzen fast sinnfrei, da diese zuwenig Spektrum aus dem roten und blauen Bereich enthalten.

Sinnfrei ist höchstens diese Einlassung. Erstens besitzen Pflanzen mehr als nur die Chlorophylle a und b als an der Photosynthese beteiligten Pigmente, so erlauben die sogenannten akzessorischen Pigmente der Pflanze, jede Wellenlänge in erster Näherung gleichgut zu verwenden. Und zweitens machen die Pflanzen mit dem Licht mehr als nur Photosynthese.

Du siehst hier eine SON-T mit Peak bei 590 nm bei meiner Beckenbeleuchtung in der Mitte.

Weiter oben hast Du noch über Halogenmetalldampflampen geschrieben, jetzt schwadronierst Du über Natriumdampflampen, aber von mir aus…

Mit dem beschriebenen Bewertungsverfahren kommt eine Philips Master Agro auf 245 syn pro Watt nach Tazawa, 187 syn/W (DIN 5035 alt) und 189 syn/W (DIN neu). Aber auch nur deshalb, weil sie in der 400-Watt-Version eine vergleichsweise gute Lichtausbeute von 133 Lumen pro Watt besitzt. Kaum jemand hier wird jedoch eine sinnvolle Verwendung für einen 400-Watt-Brummer haben. Eine kaltweiße Leuchtstofflampe erreicht 192 syn/W (Tazawa), 196 syn/W (DIN 5035 alt) und 185 syn/W (DIN neu) und ist damit in der Bewertung nach DIN keineswegs schlechter als die Natriumdampflampe. Zum Vergleich eine LED: Eine mit 700 mA angesteuerte Cree XM-L2 im U2-Bin erreicht eine Lichtausbeute von 150 lm/W, eine Photonenflußausbeute von 2,08 µmol/(W · s) (die Master Agro kommt lediglich auf 1,62 µmol/(W · s)) und eine Photosysntheseeffizienz von 312 syn/W nach Tazawa, 316 syn/W nach DIN 5035 alt und 299 syn/W nach DIN 5035 neu. Die LED ist der Natriumdampflampe in allen Belangen teils weit überlegen.

Vergleichen wir mal die Spektren Deiner "sinnfreien" Tageslicht-Leuchtstofflampe und der MASTER SON-T PIA Plus.

Hier das der Leuchtstofflampe mit 6500 K:

(Quelle)

Und hier das der Natriumdampflampe:

(Quelle)

Welche Lampe macht nun mehr Strahlung im roten und blauen Bereich des Spektrums? Na?

In meinem Fall kommen noch 2 HPI-TP Brenner mit je 4500 K dazu.

Eine Lampe mit einem miserablen Farbwiedergabeindex von lediglich 65 (für Bürobeleuchtung ist mindestens 80 vorgeschrieben), bei der nach 20000 Stunden bereits die Hälfte der Anzahl gestorben ist und der überlebende Rest nur noch 60 % ihres Anfangslichtstroms erreicht. Ein Lampen-Dinosaurier also mit inzwischen weit überholten lichttechnischen Daten, den man niemandem mehr guten Gewissens empfehlen kann.

Wuestenrose hat geschrieben:Selbst die Straßenbeleuchtung in dem Kuhdorf, in dem ich groß geworden bin, wird gerade Zug um Zug auf LEDs umgestellt.


Das ist in meinen Augen ausschließlich Prestigetümelei.

Und das ist eine ziemlich dumme Unterstellung. LED-Straßenbeleuchtung besitzt eine deutlich höhere Lichtausbeute als Leuchtstoff- oder Hochdruckentladungslampen, spart also Energiekosten, und lebt deutlich länger, spart also Lampenwechselkosten, an denen die Lampe selbst nur den geringsten Anteil hat.

Wie haben Anfang 2011 eine unserer bundesweit rund 28000 Liegenschaften mit großem Erfolg komplett auf LED-Beleuchtung umgestellt. Von den 266 eingesetzten Leuchtmitteln (100 Stück G24-Retrofits und 166 Stück G13-Retrofits) sind seither zwei gestorben. Die beiden G13-Retrofits im Aufzug brennen durchgehend seit Februar 2011, bislang ohne Ausfall. Wir setzen nur noch LED-Leuchtmittel ein.

Es ist aber wie vor beschrieben im Bezug aufs Lumen/Watt/Preis-Verhältnis unattraktiv, zumindest wenn man das Geld verdienen muß, welches man ausgibt.

Das sehen ich und die Firma, für die ich arbeite, deutlich anders.

Aber um noch einmal aufs Thema zurück zu kommen, so sollte Sascha bei den 4x 39 W Röhren darauf achten, welche zu nehmen, die die richtigen Wellenlängen aussenden.

Jede Dreibanden- oder Vollspektrumleuchtstofflampe sendet "die richten Wellenlängen" aus. Diese Lampen sind langjährig bewährt, er macht damit garantiert nichts falsch.

In diesem Sinne,
Robert
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Beitragvon nik » 18 Apr 2017 06:33
Hallo Enrico,
crypticvision hat geschrieben:... auch noch ein kleines 200l Becken mit 2 Stück 30 W T8 Leuchtstoffröhren. Ich habe da schon die besseren von Dennerle drin. African-Lake mit 5000 K / 2300 lm und Special-Plant mit 3000 K / 2400 lm. Ich habe sogar extra noch Spiegelreflektoren zum aufklipsen auf die Röhren gemacht. Mehr gibt der olle Deckel leider nicht her. Im Vergleich zum HQI beleuchteten Becken kümmern die Pflanzen darin. Ich lasse es aber trotzdem so. Es steht in meinem Büro und ich habe da neben den selben Pflanzen wie im großen Becken (zu Testzwecken) nur Fischnachzucht drin.

na ja, hier wird wegen der schon standardmäßigen LED-Beleuchtung idR. in lm/l verglichen. Eine Beleuchtung mit 30 lm/l ist für ein Pflanzenbecken eher Unterkante, gut beleuchtet sind es 50 lm/l. Manche verwenden noch mehr Licht, auch dafür gibt es gute Gründe.

Die Dennerle Leuchtstofflampen sind nicht schlecht, sind aber auch nur übliche 3-Bandenlampen wie sie auch in jedem Baumarkt den größten Anteil des Angebots ausmachen. Da von "besseren" zu schreiben, macht nicht wirklich Sinn. Grob lassen sich Leuchtstofflampen, bzw. deren Licht, was auch im Aquarium ankommt, umrechnen. Selbst mit Reflektoren gelangen von den Bruttolumen bei T8-Lampen nicht viel mehr als 60% ins Becken. Damit brächten deine 2x30 Watt kaum mehr als 15 lm/l. Es gibt sicher weitere Gründe für kümmerliches Wachstum, das könnte jedenfalls gut einer sein. Das vernachlässigt schon den Zustand deiner Reflektoren, die üblicherweise recht schnell nachlassen.

@ Cassah, wir sprechen uns übrigens mit Namen an, die 4x39 Watt auf 250l sind auch noch nicht die Lichtkanone, die würde ich mit Spitzenreflektoren bei knappen 40 lm/l einordnen. Damit kann man schon ein gutes Pflanzenbecken betreiben.

Gruß, Nik
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Beitragvon crypticvision » 18 Apr 2017 12:46
@Robert:
Ich habe überhaupt kein Interesse an einem Streit. Dein Ton ist aber recht barsch. Ich kann mich nicht erinnern, jemandem hier Unsinn oder Dummheit unterstellt zu haben. Du tust das schon und das ist keinesfalls höflich. Selbst wenn Du ein ausgeprägteres Fachwissen in diesem Bereich hast, so wäre es doch schön, wenn Du einen Umgangston anschlagen würdest, mit dem auch Du angesprochen werden möchtest. Können wir es deswegen nicht einfach beim fachlichen belassen? Jeder trägt seine Argumente so vor, daß der Leser die best möglichen Informationen aus allen Beiträgen ziehen kann.
Ich stelle Deine Argumentation überhaupt nicht in Abrede, aber es gibt eben für jedes Leuchtmittel sein für und wider.

Wuestenrose hat geschrieben: Sog. Tageslicht Neonröhren sind für Pflanzen fast sinnfrei, da diese zuwenig Spektrum aus dem roten und blauen Bereich enthalten.


Sinnfrei ist höchstens diese Einlassung. Erstens besitzen Pflanzen mehr als nur die Chlorophylle a und b als an der Photosynthese beteiligten Pigmente, so erlauben die sogenannten akzessorischen Pigmente der Pflanze, jede Wellenlänge in erster Näherung gleichgut zu verwenden. Und zweitens machen die Pflanzen mit dem Licht mehr als nur Photosynthese.


Und genau das habe ich eingangs auch gemeint, daß auch links und rechts neben den Peaks die Pflanzen gedeihen oder dies gar zum Existieren brauchen. Es gibt ebenfalls auch Tageslicht Neonröhren ohne roten und blauen Peak. Diese waren es, auf die ich mich bezog. Der Aquarianer wird wohl bei der Auswahl genau auf das vom Hersteller angegebene Spektrum schauen müssen, um eine Entscheidung zu treffen, ob das Leuchtmittel geeignet ist oder nicht.

Sinnvollerweise sollten wir noch auf einen weiteren wichtigen Punkt eingehen und das ist die Tiefenwirkung. Neonröhren sollten möglichst nahe der Wasseroberfläche montiert werden. Meine Brenner hängen 70 cm über der Wasseroberfläche, ohne daß es fürs Auge merkbare Helligkeitsverluste gibt. Das ist sehr praktisch, da ich im Becken hantieren kann, ohne etwas abnehmen zu müssen.
Hier in meiner Gegend sind die ganzen Autobahntunnel mit SON-T Lampen ausgestattet. Wenn Du da eine Neonröhre an die Decke hängen würdest, könntest Du es genau so gut auch lassen. Bei LEDs benötigt man Linsen, um eine Tiefenwirkung zu erzielen. Die Profigeräte haben das natürlich.
Ein weiterer Punkt ist die benötigte Fläche des Leuchtmittels. Rein rechnerisch müsste ich 35 Stück der von Dir genannten Tageslichtröhre über meinem Becken platzieren, um ca. den selben Lichtstrom ins Becken zu bekommen. Da wird es aber selbst bei meinem großen Becken etwas eng. Ließe sich vermutlich aber sogar realisieren. Ist nur irgendwie unpraktisch. Mir reicht schon, wenn ich den Deckel bei meinem kleinen Becken runternehmen muß, um drin hantieren zu können und der hat nur 2 Lampen. Einen Vorteil hätte die Variante aber schon. Man könnte alle möglichen Lichtfarben wählen, die dann in ihrer Gesamtheit ein sehr gleichmäßiges Spektrum ergeben würden.
Das ist das, was ich mit den Vor- und Nachteilen meine. Da braucht man nicht zu streiten, da jeder Anwendungsfall anders ist.

Wuestenrose hat geschrieben: crypticvision hat geschrieben:
Es geht zwar in diesem Thema nicht darum, was besser ist, ob HQI oder Leuchtstoffröhre, …


Doch, auch darum geht es, denn genau das hast Du weiter oben noch behauptet.


Dann ziehe ich diese Behauptung hiermit offiziell zurück. Wenn Cassah nur Neonröhren verwenden will oder kann, bin ich wohl übers Ziel hinaus geschossen. Ich wollte nur eine Alternative aufzeigen, von der ich bisher nicht enttäuscht wurde.
Hier sind wir auch wieder genau bei dem Punkt mit den LEDs. Wahrscheinlich habe ich in der Vergangenheit zuwenig Geld ausgegeben, aber von allen von mir je erworbenen LED Flutern und "Halogenreflektorlampenersatz" sind ca. 20% bisher recht zeitnah ausgefallen. Gerade bei den Flutern geht das richtig ins Geld. Da ist nichts mit Leuchtmittel tauschen. Ich schließe aber nicht aus, daß sich da in Zukunft noch einiges tun wird. Die Teile müssen dann nur noch günstiger in der Anschaffung werden.

Noch eine kurze Frage. Was ist das für eine Firma in der Du da arbeitest, Robert? Du scheinst Dich ja richtig auszukennen, was so die diversen Produktpaletten der Leuchtmittelhersteller angeht.
Du kannst mir gern eine Alternative für mein Becken vorschlagen. Dann nehme ich auch von den "Lampendinosauriern" Abstand. Meine Eckdaten kennst Du ja. Die Lampen sollen in der Höhe hängen, wie jetzt auch, das Licht soll ähnlich intensiv sein, wie jetzt auch, und das Ganze soll keine 3000 EUR einmalig aufwärts kosten. Die eigentlichen Leuchtmittel will ich selbst im Fehlerfalle für ein überschaubares Geld ersetzen können. Das nenne ich jetz mal eine richtige Aufgabe. Mir ist es mit meinem begrenzten Wissen über Lampen- und Leuchtmittellieferanten nicht gelungen eine echte Alternative zu meinem aktuellen SON-T und HPI (HQI) zu finden, die die Eckdaten, wie vor beschrieben, erfüllen.

@Nik:
Kennst Du ein T8 Leuchtmittel, welches "besser" ist, als die von Dennerle? Dann lass es mich wissen. Der Deckel soll nämlich so bleiben, wie er ist. Die Spiegelreflektoren werden nicht blind, da das Becken nochmal eine Deckscheibe hat, die ich auch ab und zu von Ablagerungen befreie. Vielleicht gibts ja mittlerweile auch irgendwelche LED-"Neonröhren", die ich da einfach 1:1 rein machen kann. Das wäre natürlich optimal.

Beste Grüße
Enrico
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Beitragvon Wuestenrose » 18 Apr 2017 16:46
Mahlzeit…

crypticvision hat geschrieben:Neonröhren sollten möglichst nahe der Wasseroberfläche montiert werden. Meine Brenner hängen 70 cm über der Wasseroberfläche, ohne daß es fürs Auge merkbare Helligkeitsverluste gibt.

Die Lichtausbreitung von Punktstrahlern wie HQI-Lampen unterliegt dem quadratischen (1/r²) Abstandsgesetz, das heißt, bei einer Verdopplung (× 2) des Abstands sinkt die Beleuchtungsstärke auf ein Viertel (1/2²). Leuchtstofflampen jedoch lassen sich in ihrem Nahfeld als Linienstrahler auffassen, bei denen die Beleuchtungsstärke nur noch einfach proportional (1/r) mit dem Abstand abnimmt, die Beleuchtungsstärke sinkt bei Verdoppelung des Abstands nur noch auf die Hälfte.

Hier in meiner Gegend sind die ganzen Autobahntunnel mit SON-T Lampen ausgestattet.

Ja, weil man es früher nicht besser wusste. Dabei erscheint eine weiße Leuchtstofflampe dem Auge heller wie eine Natriumdampflampe mit dem gleichen Lichtstrom auf Papier (Pupil Lumen); eine Natriumdampflampe bräuchte 3000 Lumen um eine Leuchtstofflampe mit 1000 Lumen zu ersetzen. Folgerichtig hat man die kürzlich fertiggestellten Richard-Strauss- und Luise-Kiesselbach-Tunnel in München mit Leuchtstofflampen bestückt.

Wenn Du da eine Neonröhre an die Decke hängen würdest, könntest Du es genau so gut auch lassen.

Tschulligung, daß ich dieses Unwort wieder gebrauche, aber mir fällt kein anderes passendes ein: Das ist Unsinn!

Schöne Grüße
Robert
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Beitragvon crypticvision » 18 Apr 2017 17:45
Guten Abend,

Wuestenrose hat geschrieben:Die Lichtausbreitung von Punktstrahlern wie HQI-Lampen unterliegt dem quadratischen (1/r²) Abstandsgesetz, das heißt, bei einer Verdopplung (× 2) des Abstands sinkt die Beleuchtungsstärke auf ein Viertel (1/2²). Leuchtstofflampen jedoch lassen sich in ihrem Nahfeld als Linienstrahler auffassen, bei denen die Beleuchtungsstärke nur noch einfach proportional (1/r) mit dem Abstand abnimmt, die Beleuchtungsstärke sinkt bei Verdoppelung des Abstands nur noch auf die Hälfte.


Das war mir bereits bekannt. Aber gut, daß Du es hier erwähnst, denn es gibt sicher einige, die das noch nicht wussten. Ab einer bestimmten Höhe kommt von fast jedem Leuchtmittel nichts mehr unten an und da Neonröhren von Haus aus nicht den höchsten Lichtstrom pro Fläche haben, kommt bei denen folgerichtig noch weniger unten an, wenn man die in gleicher Höhe aufhängt, wie die HQIs.

Wuestenrose hat geschrieben: Wenn Du da eine Neonröhre an die Decke hängen würdest, könntest Du es genau so gut auch lassen.


Tschulligung, daß ich dieses Unwort wieder gebrauche, aber mir fällt kein anderes passendes ein: Das ist Unsinn!


Ich kenne diese Tunnel in München nicht, weiß aber aus der Praxis, wenn ich eine Neonröhre in über 10 m Höhe aufhänge, daß Du am Boden kaum noch was davon hast. Da müsstest Du schon gewaltige Mengen an Röhren verbauen. Herkömmliche Hallenbeleuchtung in Industrieanlagen wurde ja auch bisher in HQI bzw. SON-T realisiert. Heute nimmt man natürlich vermehrt LEDs mit Linsen. Wie gesagt, da ist wieder die Preisfrage. Und natürlich die Frage, was überhaupt mit der Beleuchtung erreicht werden soll. Deshalb ist es bestimmt kein Unsinn, was ich schreibe. Es mag sein, daß Du Beispiele liefern kannst, die meine Aussagen widerlegen. Dann tue das bitte auch in einer sachlichen Form oder lass es einfach.

Gruß Enrico
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crypticvision
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Beitragvon nik » 18 Apr 2017 19:16
Hallo Enrico,
crypticvision hat geschrieben:@Nik:
Kennst Du ein T8 Leuchtmittel, welches "besser" ist, als die von Dennerle? Dann lass es mich wissen. Der Deckel soll nämlich so bleiben, wie er ist. Die Spiegelreflektoren werden nicht blind, da das Becken nochmal eine Deckscheibe hat, die ich auch ab und zu von Ablagerungen befreie. Vielleicht gibts ja mittlerweile auch irgendwelche LED-"Neonröhren", die ich da einfach 1:1 rein machen kann. Das wäre natürlich optimal.

Solche LED Retrofits gibt's, mich sprechen sie eher nicht an. Die müssten deutlich lichtstärker als die originalen T8 sein und ob es dann preislich noch attraktiv ist, das ist dann die Frage. Irgendwie was gutes, günstigeres ist hier nicht im Gespräch.

Und eine bessere T8 als von Dennerle? Die lassen auch nur von einem Markenhersteller fertigen und kriegen ihr Label. Dennerle bekommt dann noch eine Leuchtphosphormischung mit 5000K, die ist sonst nicht üblich, aber die 3000k, 4000K, 6500K-Dreibanden-LL sind entsprechend und kosten im Netz 4,-€, die Dennerle 23,-.

Und allgemein, du kannst sicher sein, dass in einem Pflanzenforum Licht eine ständig durchgekaute Geschichte ist. Ich würde das eher zur Kenntnis nehmen, was Robert schreibt und keine böse Absicht vermuten. Wenn du von 5,-€ Strom/Tag ausgehst, dann sind gute 1800,-€/anno schon ne Hausnummer. Bei LEDs würde ich bei COBs suchen gehen, die gehen auch mit Linsen und können was du willst.

Gruß, Nik
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