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Beitragvon Frank-20011 » 10 Jan 2017 23:58
Hallo,

kurz, ich möchte ein neues Becken kleben, nach Wunschmaßen, das soll offen sein.
Der Deckel soll aus einem schlichten, gekanteten (nicht 90° gekantet) Edelstahlblech bestehen, darin können dann auch gut die passiv gekühlten LED platz finden.

Ich lasse mich mal garnicht über Wassermenge und Beleuchtungsstärke aus, dass kann man sich ja alles anhand der Tabellen, der Lichtstärke der einzelnen/verwendeten LED gut raussuchen.

Lichtfarbe soll sowas wie warmweiß sein, bisher habe ich in meine LSR Becken immer 830 und 865er gemischt wobei mir da die Ergebnisse, je nachdem wie viele von den jeweiligen Röhren im Verhältnis zu den anderen verwendet wurden unterschiedlich gut od. nicht so gut gefielen.
Auch das, die Lichtfarbe, ist also ein nicht völlig klarer Punkt.

Das ganze soll simpel sein.

Darunter verstehe ich ein Netzteil welches über eine Schaltuhr das Licht an und ab stellt.

Keine Simulationen, kein Sonnenaufgang, kein Mondlicht einfach früh an, 12h später aus.

So, das ist auch schon alles was ich weiß.

Insbesondere brauche ich mal kurze Empfehlungen welche LED ich verwenden soll.

Ich möchte auch keine Optiken verwenden, weiß aber gleichzeitig nicht recht ob das klappt.

Ich denke bei den LED kommen COB oder high power LED in Frage...die sollen gleichzeitig durch eine ungleichmäßige Verteilung im Deckel, in dem wie ich denke noch ein Fetter Alukühler untergebracht werden muss (genügt das als Kühlung?), Bereiche stärkerer und schwächerer Beleuchtung am Beckengrund, einhergehend mit untersch. Bepflanzung, ergeben.

Was haltet ihr davon und mit welchen Links könnt ihr mir etwas auf die Sprünge helfen?

Ich habe schon etliches gelesen aber das war meist übertechnisiert...von solchen Lösungen wie die des dem nicht mehr aktiven Major Madness mal ganz abgesehn (meine Hochachtung für das was der so treibt!!!)

Ja...danke erstmal und beste Grüße!
Frank-20011
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Beitragvon Kippendreher » 11 Jan 2017 00:47
Hallo Frank(?)
Genauso wollte ich damals meine Beleuchtung haben. Ich habe mich daher für Cover-Line Profile von LED-Tech entschieden. https://www.led-tech.de/de/Aluminium-Profile/CoverLine-LED-Profil/CoverLine-Aluminium-LED-Profil-V2-LT-1513_188_151.html
Auf diese habe ich einfach für mein 120cm Becken pro Profil 10Stck. Cree XP-G2 R5 und 6Stck. XP-G2 R2 mit Wärmeleitkleber drauf gepappt und alles verlötet. Heute gibt es aber schon Nachfolger der XP-G.
Als KSQ habe ich diese genommen: https://www.led-tech.de/de/LED-Controlling/Konstantstromquellen/Meanwell-Netzger%C3%A4t-700mA--9-48V--IP67-LT-1794_118_119.html
Läuft jetzt seit einem Jahr problemlos. Temperatur mit Infrarotthemometer max. 40°C. bei 700mA
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Festina lente!
Gruss Peter
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Beitragvon Frank-20011 » 11 Jan 2017 01:05
Hallo,

sauber verarbeitet...du hast es halt richtig offen...aber im Prinziep...sauber und stabil verarbeitet...sowas schwebt mir -in etwas- auch vor!

Die einzelnen Kühlkörperstränge sind besser Luftumflutet als sie es in meiner Planung wären...das könnte ich dann wiederrum durch einen einzigen massiven KK ausgleichen, k.A. was der kosten würde!

Insgesamt hast du also 64 Power Leds, Cree verwendet, dazu eine KSQ?

Und was hast du dafür gelöhnt?

Grüße, Frank!
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Beitragvon Kippendreher » 11 Jan 2017 01:34
Hi.
Bevor ich 64 LED auf einen Kühlkörper klebe, würde ich überlegen, ob ich nicht einen PC-Lüfter anschliesse.
Gekostet hat das pro Leiste mit allem Gedöns ca. 80€. Genau weiss ich es nicht mehr. Du brauchst aber bei meiner Version pro Leiste je eine KSQ! Wie sind denn Deine Beckenmasse?
Festina lente!
Gruss Peter
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Beitragvon steppy » 11 Jan 2017 11:24
Hallo Frank,
was du vorhast schreit für mich nach LED-Stripes, wie z.B. diesen(wurden auch schon intensiv im Forum diskutiert).

Es gibt diverse Lichtfarben zur Auswahl. Warmweiße LEDs (3000K?) im Aquarium kann ich mir aber nur schwer vorstellen. Wenn du die LED-Entscheidung getroffen hast würde ich mal probehalber verschiedene Farben bestellen und testen. Die Test-LEDs kannst du dann ja in die Beleuchtung integrieren.

Vorteil der Stripes: Preiswert, leicht aufzubauen und anzuschließen, einfache Spannungsversorgung über ein 24V Netzteil. Die ungleichmäßige Lichtverteilung kannst du erreichen indem du mit den 25cm und 50cm langen Streifen arbeitest. Beide haben 42LEDs, der kürzere Streifen hat also die doppelte Lichtdichte. Geht natürlich nur aber einer gewissen Aquariengröße.

Ansonsten sind heute Cree High-Power LED bei led-tech.de im "daytrade"-Angebot (XM-L2 und XT-E), die aber nicht warmweiß sind. Beide könntest du z.B. nehmen brauchst dann aber eine KSQ. Anzahl usw. ergeben sich aus der gewünschten Effizienz und Beckengröße, die du nicht genannt hast:

Ich lasse mich mal garnicht über Wassermenge und Beleuchtungsstärke aus, dass kann man sich ja alles anhand der Tabellen, der Lichtstärke der einzelnen/verwendeten LED gut raussuchen.


Eine LED hat aber keinen festen Lumenwert, und es ist weder sinnvoll sie mit dem angegebenen Mindestrom zu betreiben (dann brauchst du zu viele und investierst zu viel), noch mit dem angegeben Maximalstrom (dann kannst du sie nicht mehr kühlen). Hier wäre es dann schon sinnvoll zu wissen wie viel Licht du haben willst, es sei denn du holst dir das selbst aus den Datenblättern. In dem Fall nenne ich dir mal die "gängigen" Modelle von Cree: XM-L2, XP-G2 (oder G3), XT-E.

Optiken zur Lichtbündelung benötigst du nur wenn du die Lampe höher hängen willst. Soll sie nah an der Wasseroberfläche sein ist die Lichtbündelung nicht sinnvoll. Da du das nicht willst hätten auch COB-LEDs keinen besonderen Vorteil für dich, man könnte aber natürlich auch damit was bauen.

VA-Blech ist kein besonders guter Wärmeleiter. Ich konnte jetzt nicht rauslesen ob du die LEDs darauf montieren willst. Wenn du einen Kühlkörper verwendest würde ich immer versuchen die LEDs direkt darauf zu montieren. Kühler aus dem PC-Bereich, insbesondere für Grafikarten sind oft auch gut geeignet und günstig. Ich habe mal ein ganzes Konvolut für 20€ gekauft.

Gruß
Stefan
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Beitragvon Frank-20011 » 11 Jan 2017 23:31
Hallo,

und danke soweit, ich muss mich wirklich Schritt für Schritt herantasten.

Das Becken: es soll so ca. 60 x 50 x 45cm groß werden.
Gehen wir also mal von 120l Brutto aus.

Momentan habe ich zwei Aquarien die beleuchtet sind:

-Nr. 1 200l BruttoT8 mit insgesamt 90W also 0,45W/l Brutto
-Nr. 2 54l Brutto mit einer T8 18W und einer 2G11 Kompakt LSR mit 36W also 0,95W/l Brutto

Eine richtige Umrechnungsformel wie man durch T8/T5 erzeugte W/l in LED erzeugte Lumen/l umrechnen kann gibt es ja wohl nicht.

Es wird, so las ich, 30lu/l LED ca. 0,5W/l LSR in'S Verhältnis gesetzt, kann man das so verbindlich sagen?

Zur Lichtfarbe: bin ich mir nicht im klaren, auch wird ein kleiner Aquarien-Bereich der mit Test-LED probebeleuchtet ist keinen Eindruck davon vermitteln wie es dann mit der jeweiligen Lichtfarbe/-temperatur beleuchtet im ganzen aussähe!

Wie habt ihr denn das Problem der Lichtfarbe gelöst?
Man könnte auch sagen Lichttemperatur-oder?!

Das Dennerle Nanolight mit seinen 11W hat ja eine Lichttemperatur von 6000K, eine für Kompakt-LSR nicht ganz so gebräuchliche FArbe/Temperatur.
Aber das ist das was man "tageslicht" weiß nennt und die Farbe gibt es ja auch bei T8, zum Bsp.!

Der Deckel sollte (?) aus Va sein, darin sollte dann ein großer, ganzflächiger Kühlk. eingebaut werden...davon versprach ich mir die vollkommen!!! ausreichende, passive Kühlung...inzw. habe ich aber weiter gelesen, weiß dass das nciht nur ungebräuchlich sondern auch sauteuer ist.

Ob Cree (das ist die Bauart die man high power LED nennt, oder?, COB oder stripe...darüber bin ich mir absolut nicht klar.

Zu den Netzteilen:

wenn ich das richtig verstanden habe, dann verwendet man entweder welche die einen stabilisierten, festgelegten STrom od. eine solche Spannung haben...oder?

Und beide könnte man, wenn man das wöllte, noch dimmen, wie viel aufwändiger wäre das...genügt da eine Dimmschaltung für alle SNT (Schaltnetzteile) od. benötigt jedes eine?

"du nur wenn du die Lampe höher hängen willst. Soll sie nah an der Wasseroberfläche sein ist die "

ab wieviel cm über der Wasseroberfläche benötigt man den Linsen?
Ist zu einem Deckglas über dem Wasser dringen zu raten, od. kann man darauf, entspr. sicherer Aufbau vorrausgesetzt, verzichten?..oder z. Bsp. teilweise verzichten?

Das sollte erstmal reichen...Grüße, Frank!
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Beitragvon omega » 12 Jan 2017 00:51
Hallo Frank,

Frank-20011 hat geschrieben:Es wird, so las ich, 30lu/l LED ca. 0,5W/l LSR in'S Verhältnis gesetzt, kann man das so verbindlich sagen?

bei T5-HO Leuchtstofflampen paßt das, wenn sie mit guten Reflektoren ausgestattet sind.

Wie habt ihr denn das Problem der Lichtfarbe gelöst?

Das war kein Problem. Vorher 4200K bei Ra 95 mit Osram Powerball HCI-TS 942, dann 5000K mit Bridgelux Vero 13 LEDs bei CRI 90+.

Man könnte auch sagen Lichttemperatur-oder?!

Allgemein wird der Begriff Lichtfarbe oder Farbtemperatur verwendet. Lichttemperatur ist Deine Wortschöpfung.

Der Deckel sollte (?) aus Va sein, darin sollte dann ein großer, ganzflächiger Kühlk. eingebaut werden

Eingeschlossen bringt ein Kühlkörper nichts. Du müßtest den Deckel mit Lüftern zwangsbelüften. Das bedeutet dann auch eine Scheibe zum Wasser hin, weil ohne sie eine Menge Wasser verdunsten wird -> mehr Heizleistung und im Winter feuchte Räume. Wäre mir zu aufwendig.

Ob Cree (das ist die Bauart die man high power LED nennt, oder?

Cree ist ein Hersteller. Bauart, hmm, einzelne High Power LED im Gegensatz zu COB (chip on board, sind auch High Power) und Strip/Stripe/Leiste (sind meist Medium/Low Power, gibt's aber auch in High Power).

wenn ich das richtig verstanden habe, dann verwendet man entweder welche die einen stabilisierten, festgelegten STrom od. eine solche Spannung haben...oder?

Ja. Am effizientesten ist, LEDs mit Konstantstrom zu betreiben, also ohne Vorwiderstand. Ein Vorwiderstand verbrät Strom zu Wärme. Strip/Stripe/Leiste wird oft mit Vorwiderstand bei 12V oder 24V betrieben. Aber es gibt auch welche ohne Vorwiderstand, die konstanten Strom benötigen.

Und beide könnte man, wenn man das wöllte, noch dimmen, wie viel aufwändiger wäre das...genügt da eine Dimmschaltung für alle SNT (Schaltnetzteile) od. benötigt jedes eine?

Die 12V/24V betriebenen LEDs werden z.B. einen TC420 gedimmt. Es gibt für 12V/24V tausende, ferngesteuert, programmierbar etc.
Bei konstantstrombetriebenen LEDs gibt es zwar dimmbare Netzteile oder DC/DC-LED-Treiber wie ein Meanwell LDD, aber deren Dimmfähigkeit programmierbar zu nutzen, gibt es m.W.n. kaum Produkte. Ein Storm X von Coralux ginge bei PWM-dimmbaren KSQs, auch ein TC420, aber bei dem muß man noch basteln.
Ohne Programmierfähigkeit reicht bei Konstantstrom-Netzteilen meist ein 100kOhm Potentiometer für ein paar 10 Cent. Bei DC/DC-LED-Treibern muß es m.W.n. aber ein PWM-Signal sein.

ab wieviel cm über der Wasseroberfläche benötigt man den Linsen?

Das kannst Du mit dem Tangens selber ausrechnen. LEDs besitzen einen Abstrahlwinkel, viele zwischen 115° und 130°. Der bestimmt, welche Kreisfläche bei welchem Abstand der ausgestrahlte Lichtkegel ausleuchtet, und zwar mit mind. 50% der maximalen Leuchtkraft (FWHM = Halbwertsbreite).
Nimm aber den halben Winkel und verdoppele dann den errechneten Radius, um den Durchmesser zu erhalten. Sonst kommt Mist raus.
Es sollte möglichst wenig Licht am Aquarium vorbeistrahlen, und bei mehreren LEDs sollten sich die Lichtkegel spätestens auf der Wasseroberfläche überlappen.

Ist zu einem Deckglas über dem Wasser dringen zu raten, od. kann man darauf, entspr. sicherer Aufbau vorrausgesetzt, verzichten?..oder z. Bsp. teilweise verzichten?

In der warmen Zeit betreibe ich mein Aq. ohne Abdeckscheiben. Lüften kostet dann nichts. In der kalten lege ich welche auf, um die Heizleistung zu reduzieren und die Wohnung trocken zu halten.

Grüße, Markus
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Beitragvon steppy » 12 Jan 2017 11:26
Hallo Frank,
ergänzend zu Markus antworten kann ich noch meine Erfahrungen mit LEDs und Farbtemperatur schildern.

Zur Lichtfarbe: bin ich mir nicht im klaren, auch wird ein kleiner Aquarien-Bereich der mit Test-LED probebeleuchtet ist keinen Eindruck davon vermitteln wie es dann mit der jeweiligen Lichtfarbe/-temperatur beleuchtet im ganzen aussähe!

Wie habt ihr denn das Problem der Lichtfarbe gelöst?
Man könnte auch sagen Lichttemperatur-oder?!

Das Dennerle Nanolight mit seinen 11W hat ja eine Lichttemperatur von 6000K, eine für Kompakt-LSR nicht ganz so gebräuchliche FArbe/Temperatur.
Aber das ist das was man "tageslicht" weiß nennt und die Farbe gibt es ja auch bei T8, zum Bsp.!


Ich hatte über meinem 60L Cube zwei der 11W Dennerle Leuchten und empfand die Lichtfarbe als sehr angenehm. Dann habe ich mir eine LED-Lampe aus billigen China Fertigleuchten gebaut (gelabelt mit 6500K):
beleuchtung/eigenbau-lampe-aus-e27-corn-bulb-china-led-t34786.html

Irgendwann wollte ich dann mal CRI90 ausprobieren und habe eine entsprechende COB-LED mit Reflektor verwendet (NSBWL121A, 5000K). Obwohl der CRI, also die Farbwiedergabe mit Sicherheit sehr viel besser war bei den China LEDs konnte ich mich nicht mit den 5000K anfreunden. Die 6500K sahen einfach sehr viel besser aus. Das gleiche Spiel wiederholte sich als ich mit einigen Cree XM-L2 in 5500-6000K experimentierte. Auch die wirkten sehr gelb und waren für mich nicht akzeptabel. Darum die Empfehlung vorher mal rumzuprobieren, denn der persönliche Geschmack ist ja auch entscheidend. Zudem kann man auch mischen, die 6 genannten LEDs arbeiten bei mir nun mit 19 weiteren in 6500-7000K über meinem 200L Aquarium und geben in Summe ein (für mich) sehr schönes Licht.
Wenn man wärmere und kältere LEDs mischt und beide über eine separate KSQ steuert kann man sich die Lichtfarbe natürlich auch so einstellen wie man sie mag.

Off Topic Um das mal noch etwas weiter auszuführen: In einigen Foren konnte ich auch schon lesen, dass selbst bei Cree-LEDs die mit identischen Lichtfarben gelabelt sind durchaus unterschiedliche Farbwarnehmung vorhanden sein kann. In dieser Grafik sieht man, dass die Lichtfarbenlinien auf unterschiedlichen Farbbereichen liegen können. Nach meinem Verständnis hat das genau damit zu tun.


Um mal etwas konkreter zu werden hier einige konkrete LED-Vorschläge für 35-45 Lumen/Liter:

Variante A:
Code 2xLED-Stripes 6750K
https://www.led-tech.de/de/High-Power-LEDs-Osram/Osram-Module/25cm-Alustreifen-mit-42-OSRAM-Duris-E5-LEDs-6750K-LT-2712_206_209.html

Lichtverteilung wäre hier homogen also keine stärker beleuchteten Bereiche

Lumen: 5000 - 5600 => 42-47 Lumen/Liter
Energieverbrauch: 2x24Vx0,9A = ~43W
Effizienz:  120-130 Lumen/Watt

Stromversorgung:
24V Netzteil ab 45W, Dimmung über TC420 möglich.


Variante B:
Code 16x Cree XP-G2 R5 6500K bei 700mA
Mit einstellbarer KSQ kann man hier die Beleuchtungsstärke anpassen indem man den Strom erhöht oder verringert. Effizienz und Kühlaufwand sinken/steigen entsprechend.

Lumen: 4200 => ~35Lumen/Liter
Energieverbrauch: 16x2,9Vx0,7A = 32,5W
Effizienz: 127Lumen/Watt

Stromversorgung:
KSQ (z.B. Meanwell LCM-40, da ist der Strom einstellbar und sie ist dimmbar z.B per Poti)

Analog dazu kann man auch die XP-G3 (effizienter) oder XM-L2 verwenden (effizienter und auch für höhere Ströme geeignet).


Ui, hab ich viel geschrieben. Ich hoffe es hilft ;-)

Gruß
Stefan
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Beitragvon omega » 13 Jan 2017 00:59
Hi,

steppy hat geschrieben:In einigen Foren konnte ich auch schon lesen, dass selbst bei Cree-LEDs die mit identischen Lichtfarben gelabelt sind durchaus unterschiedliche Farbwarnehmung vorhanden sein kann. In dieser Grafik sieht man, dass die Lichtfarbenlinien auf unterschiedlichen Farbbereichen liegen können. Nach meinem Verständnis hat das genau damit zu tun.

das liegt aber nicht an Cree sondern an den Shops.
Kennst Du das Binning & Labeling der Cree XM Family?
Bei Digikey kannst Du die derart granular aufgedröselt kaufen.
Bei led-tech.de z.B. bekommst halt z.B. irgendwas zwischen 5500K und 7000K eines Luminous Flux Binnings (U2, U3, U4, T3, T4, T6), aber halt nicht auch nach Chromaticity gebinnt. Dito Fasttech, leds.de.

Grüße, Markus
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Beitragvon steppy » 13 Jan 2017 08:56
Hi Markus,
auch die anderen Shops geben meist das Chromacitiy binning mit an. Bei Leds.de zum Teil nach Auswahl der LED. Bei led-tech.de steht es in der Artikelbeschreibung direkt unter dem Titel (teilweise aber mit Platzhalter wenn mehrere Binnings verkauft werden, z.B. XMLBWT-1X / 2X-U30). Auch bei Fasttech steht es immer mit bei.

Gruß
Stefan
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Beitragvon omega » 13 Jan 2017 12:15
Hallo Stefan,

stimmt, aber:
Cree liefert LEDs in Kits, die nach Chromaticity Bins und Luminous Flux gruppiert sind.
led-tech.de verkauft nach Kits, aber auch nach Chromaticity Bins:
- XMLBWT-00U2053 z.B. bedeutet das Chromaticity Kit 53 = 5000K-6500K (z.B. Bin 1S und 3S)
- XMLBWT-1X / 2X-U30 bedeutet alle 1er und 2er Chromaticity Bins, also 5700K-6500K
- XMLBWT-5B4-T4 bedeutet das Chromaticity Bin 5B4 = 4000K-4250K
Man muß also schon aufpassen, was man da an Lichtfarbstreuung bestellt.

Bei Fasttech steht das Chromaticity Bin dabei, wobei aber auch mehrere gemeint sein können wie z.B. 6C, was 6C1-6C4 bedeutet, da es das Bin 6C nicht gibt.

Grüße, Markus
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Beitragvon Frank-20011 » 16 Jan 2017 14:12
Hallo,

und wiederrum vielen Dank...ich hatte das schon vor zwei Tagen gelesen, bin aber von der Faktendichte und dem Problem dass mich einfach nicht weiß wie und wofür ich mich entscheiden soll überfordert.

Gut:

Also kommt der eine gut mit 5000K hind, dem anderen passt es geschmacklich überhaupt nicht.

Das Argument dass man Probe LED in der endgültigen Schaltung verwursteln kann selbst wenn sie farblich von der Endvariante abweichen ist gut, klappt aber nur mit einzel LED denn ich kann ja keinen zerschnippelten stripe kaufen....

Zum Dimmer: verstehe ich das falsch oder kann man Dimmer entweder NACH oder VOR KSQ verwenden, je nach Typ. Netzteile MIT eingebauter Dimmfunktion gibt es nicht?!


Danke steppy für die konkreten Vorschläge...selbst was zu erarbeiten wenn man garkeine Ahnung hat....da nimmt einen jemand der das schon schön vorgedacht und ausprobiert hat nat. viel Arbeit ab aber auch da bleibt das FArbproblem.

Mir steh ja irgendwie die Lösung mit den Stripes an aber da kann ich ja wiedrrum keine einzelne LED kaufen um die Farbe auszuprobieren...

Die Lichtintensität über den Dimmer anzupassen gefällt mir-momentan.

Die Farbe: Ich müsste mich entweder darauf verlassen dass mir 6750K auch passt od. ganze Streifen kaufen und probieren.

Nochwas: ich kaufe also eine Konststantstromquelle die hat, sagen wir mal 1000mA, eine LED nimmt, sagen wir mal 100mA, dann muss ich ja genau 10 LED kaufen um sie mit DIESER KSQ verwenden zu können, hätte ich 14LED, dann müsste ich eine andere KSQ kaufen?

Verstehe ich das falsch?

Ich schau mir mal die verlinkten Stripes genauer an...

Eine Frage noch: es wurde ja gesagt das 0,5W LSR 30lm LED entsprächen im Falle T5, ist für T8 ein anderer Wert anzusetzen?

Den Typ stripe kann man nicht zerteilen?

Die verlinkten stripes sind ja nur 25cm lang, d.h. ich müsste beiden aneinander und nicht nebeneinander parallell anordnen um ein 60cm langes Becken auszuleuchten, dann ist es aber nicht in der Tiefe von 50cm ausgeleuchtet, ich müsste mir also längere stripes mit größeren Abständen suchen?

Oder teilbare stripes oder...oder...

Grüße, Frank!
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Beitragvon omega » 16 Jan 2017 15:14
Hallo Frank,

Frank-20011 hat geschrieben:Zum Dimmer: verstehe ich das falsch oder kann man Dimmer entweder NACH oder VOR KSQ verwenden, je nach Typ. Netzteile MIT eingebauter Dimmfunktion gibt es nicht?!

einige KSQs wie die Meanwell PCD-Serie lassen sich über Phasenanschitt dimmen, andere per Widerstand, PWM und/oder 1-10V über die eingebaute Schnittstelle, wieder andere über DALI und der Rest gar nicht.

Nochwas: ich kaufe also eine Konststantstromquelle die hat, sagen wir mal 1000mA, eine LED nimmt, sagen wir mal 100mA, dann muss ich ja genau 10 LED kaufen um sie mit DIESER KSQ verwenden zu können, hätte ich 14LED, dann müsste ich eine andere KSQ kaufen?

Die LED und Du bestimmen, bei welchem Strom die LED betrieben wird, an einer KSQ immer nur in Reihe. Und Du bestimmst, wieviel LEDs Du brauchst. Danach wählst Du die passende KSQ, nicht andersrum.
Bei Reihenschaltung erhält jede LED denselben Strom, z.B. 1000mA. Die KSQ muß dann 1000mA liefern, und soviel Leistung in Watt aufweisen, wie alle LEDs zusammen verbrauchen. Leistung = Spannung * Strom, also Spannung = Leistung / Strom. Bei z.B. 80W und 1000mA muß es eine KSQ sein, die eine Spannung von 80V erzeugen kann.

Eine Meanwell PCD-40-1050B (1050mA) KSQ z.B. kann eine Spannung zwischen 22V und 38V erzeugen. Sie eignet sich also für 7 bis 13 LEDs, die bei 1050mA 2,9V Spannung ziehen.

KSQs immer nur bei LEDs ohne Vorwiderstand verwenden. Bei denen mit Vorwiderstand müssen es 12V oder 24V KonstantSPANNUNG sein.

es wurde ja gesagt das 0,5W LSR 30lm LED entsprächen im Falle T5, ist für T8 ein anderer Wert anzusetzen?

T8 produziert mehr Eigenabschattung, weil der Reflektor im Verhältnis zum Röhrendurchmesser kleiner ist als bei T5.

Den Typ stripe kann man nicht zerteilen?

Alle Strips/Leisten mit entsprechender Markierung und sich dort befindenen Kontakten lassen sich teilen. Die mit Vorwiderstand nur abschnittweise. Die ohne Vorwiderstand nach jeder LED.

Grüße, Markus
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Beitragvon steppy » 16 Jan 2017 15:26
Hallo Frank,

Frank-20011 hat geschrieben:Zum Dimmer: verstehe ich das falsch oder kann man Dimmer entweder NACH oder VOR KSQ verwenden, je nach Typ. Netzteile MIT eingebauter Dimmfunktion gibt es nicht?!


Ergänzend zu Markus' Antwort noch die Info, dass sich der Strom an manchen KSQs auch per Dip-Schalter einstellen lässt (aber nicht im laufenden Betrieb). Als Beispiel: Beim Meanwell LCM-40 lassen sich 350mA, 500mA, 600mA, 700mA, 900mA und 1050mA Ausgangsstrom fest einstellen.

Frank-20011 hat geschrieben:Danke steppy für die konkreten Vorschläge...selbst was zu erarbeiten wenn man garkeine Ahnung hat....da nimmt einen jemand der das schon schön vorgedacht und ausprobiert hat nat. viel Arbeit ab aber auch da bleibt das FArbproblem.


Gerne :smile:

Gruß
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Beitragvon Frank-20011 » 16 Jan 2017 17:57
Hallo,

gut...dann lüftet sich das ja langsam.

Achso: natürlich-Reihenschaltung sumiert nur U nicht I.
Und W= U x I, eine der wenigen Gleichungen die aufgrund des häufigen Gebrauchs tatsächlich hängen blieben, und weil se simpel ist.

"einige KSQs wie die Meanwell PCD-Serie lassen sich über Phasenanschitt dimmen, andere per Widerstand, PWM und/oder 1-10V über die "

Wie ich las sind Phasenan und -abschnitt Arten der PWM, man muß sich dann also zur jeweiligen KSQ die Art Dimmung herraussuchen die jeweils funktioniert aber wenn du schreibst:

"andere per Widerstand,"

dann bedeutet das ja, dass es auch welche dibt, bei denen man lediglich einen Poti anschließt, das ist nat. die billigste, einfanchste Variante.

Nehmen wir mal an, ich müsste 3...4 getrennte KSQ verwenden, dann könnte ich die ja auch in ein gemeinsames Gehäuse stopfen (Wärmeabfuhr vorrausgesetzt) und dann, da sie ja alle zusammen am Netz hängen, über ein und die selbe abschnitt od. anschnitt dimmen.
Das wäre nat. besser als so ein Haufen Kisten, mit Kabelfitz und jedes Mal extra Dimmer.

Wenn's die U- bzw. I- Versorgung hergiebt, dann kann man natürlich auch mehr als nur einen Streifen versorgen, mit einem Netzteil.

Die Beleuchtungswinkel (also 120°, ausgehend vom Mittelpunkt der jeweils äußersten Diode des stripes) gibt dann auch an, wie lang der einzelne Streifen sein muss um das Becken optimal in der Breite auszuleuchten bzw. wie viele Streifen ich auf die Tiefe des Beckens verteilen muss um es in die Tiefe optimal auszuleuchten.

Wie schon jemand schrieb, sollte der Beleuchtungswinkel spätestens auf der Wasseroberfläche am äußeren Rand des AQ ankommen.

Soweit alles korekt?

"Bei z.B. 80W und 1000mA muß es eine KSQ sein, die eine Spannung von 80V erzeugen kann."

Jetzt geht's ja um Wasser, um ungeschützte Metallteile...der ganze Kram ist nicht IP68 also sollte man ja höchstens 60V DC anliegen haben damit im "Gehäuseschlussfall" man sich's Herzilein nicht außer Takt bringt beim Fischefüttern.

Ist das so, werden dafür andere Werte herangezogen, wird diese Grenze gern mal überschritten oder ist tatsächlich SIE es die letztendlich die Anzahl der KSQ's bestimmt?

Verhältnis T5-T8-LED: aha, auch gut, da ich bisher nur T8 hatte, ist dann 30lm/l LED Licht sogar noch mehr als mein Richtwert 0,5W/l meiner bisherigen T8.

Letztendlich kam ich NUR auf die Idee manche Bereiche dunkler als andere zu haben, weil das die seins sollten in denen ich meine Bucen unterbringen wollte.
Es sieht verherend aus: dort wo die in dunklen Ecken, unter dichtem Bestand und Blattwerk kaum sichtbar sind und kaum Licht bekommen, da sehen die am gesundesten aus, haben aber auch nur grüne Blätter.
Da wo sie Licht abbekommen wie es halt normal ist, da haben die Blätter Loch an Loch, sehen richtig elendiglich aus...ich kann mir das nicht erklären, ich spreche hier wirklich von ein und dem selben Becken.....ich finde das seltsam aber das zeigt ja, dass es sich nicht um eine Npährstoffangelegenheit handeln kann aber warum sollen Pflanzen von "starklicht" löchrige Blätter bekommen und ich rede hier von den 0,45W/l.

Nochwas: ich geh ja, ohne das ausgerechnet zu haben, davon aus einen 50cm Streifen zu brauche, jedenfalls länger al die 25cm die verlinkt wurden...nun gibt es in der Farbtemperatur aber nur diese Länge....da muss ich die Streifen ja stückeln!

Grüße un danke...Frank!
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