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Beitragvon applecitronaut » 16 Dez 2017 16:37
Hallo Gemeinde,

bin derzeit in der Planungsphase für ein neues Becken. Es soll ein 60er werden. Nur Welches?
Derzeit vorhanden:

ADA Aquasky 601 und 351
JBL CristalProfi 401
Hydor Aussendurchflussheizer
ADA ADA CO2 System 74-YA
Lily Pipe Out No Name
ADA New Lily Pipe V
ADA Abdeckscheibe für 60P oder 60H30 (Katzen im Haus)

ADA Power Sand S
ADA Aqua Soil Amazonia
ADA Aqua Soil Amazonia Powder
rötliche Lavasteine
dunkelgraue Runde Flusssteine
und jetzt kommt es:

einen Weinstock der mir sehr gut gefällt. Nur geht das Überhaupt?

umziehen werden:
Hyphessobrycon amandae Funkensalmer
Caridina multidentata Amano Garnele

Entstehen soll eigentlich ein Naturaquarium.
Ich liebäugle mit dem 45 hohem Becken. Da würde die "WURZEL" sich sehr gut machen.
Gibt es da schon Erfahrungen?
Würdet ihr das machen?


36309
Gruss Markus
applecitronaut
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Beitragvon HelterSkelter » 16 Dez 2017 17:00
Guten Abend
Ich wäre mit Rebstöcken vorsichtig, da Winzer den Wein mit Kupferhaltigen Spritzmitteln bearbeiten. Dh. Rebstöcke können Kupfer an dein Wasser abgeben und Kupfer ist der Tot für Garnelen und Schnecken.
Ich wollte auch einmal einen Rebstock verwenden und hab dies dann aber nach kurzer Recherche tunlichst unterlassen.
HelterSkelter
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Beitragvon applecitronaut » 16 Dez 2017 17:05
Danke, hatte es schon befürchtet.

Mein nächstes Problem ist soll ich ein ADA Becken nehmen oder einen "Nachbau".
Preislich wäre der Nachbau im meinem Falle 80 Euro günstiger.
Da ginge sich die neue Wurzel super aus.
Ärgert man sich im Nachhinein das preiswertere genommen zu haben?
Gruss Markus
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Beitragvon unbekannt1984 » 16 Dez 2017 18:18
Hallo Markus,

für mich gehört zu einem schönem Aquarium nicht zwingend der "ADA"-Schriftzug auf der Frontscheibe, aber ich bin hier nicht der Maßstab. Vielmehr solltest du dir die Frage stellen, ob für dich der ADA-Schriftzug nötig ist, damit dir dein Becken gefällt.

Von der Qualität her gibt es vergleichbare Aquarien. Hast du dir z.B. die GlasGarten Aquarien von Garnelenhaus mal angeschaut? Gut, da sparst du dann nicht unbedingt 80€.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon eheimliger » 16 Dez 2017 18:35
Hallo
Aquarien von Garnelenhaus mal angeschaut? Gut, da sparst du dann nicht unbedingt 80€.

da ist das Glas aber auch 1mm dünner, ob das was ausmacht weiß ich aber auch nicht.
Insofern ist das Ada nicht unbedingt teurer.
Gruß, Frank
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Beitragvon unbekannt1984 » 16 Dez 2017 18:53
Hallo Frank,

eheimliger hat geschrieben:...da ist das Glas aber auch 1mm dünner, ob das was ausmacht weiß ich aber auch nicht.

^^ Es bringt dich deinen Fischen und Garnelen 1mm näher, insofern... :P

Ansonsten sind einige Leute hier auch ziemlich mit Emmel-Aquarien zufrieden, wenn man jetzt nicht "ADA-Fanboy" ist, dann findet man etwas passendes.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon SalzigeKarotte » 16 Dez 2017 19:11
Moin,
Ich schlag wie Torsten auch mal den EMMEL vor. Die Qualität ist zu 100% identisch.
Nur da sparst du halt auch nicht so viel, besonders nicht wenn du auf Versand angewiesen bist und nicht in der Nähe vom Emmel wohnst.
Grüße
Julius

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Beitragvon applecitronaut » 16 Dez 2017 20:35
Für mich muss es nicht das Label sein, aber die Qualität sollte passen.
Zu der, zugegeben teuren Co2 Anlage, bin ich auch nach einem Fehlkauf (Dennerle) gekommen.
Tat weh, funktioniert aber einwandfrei.

Ich lebe in Österreich.... im Weinviertel. Daher auch der Rebstock.
Hab ihn schon mal gewässert. Es gibt da die unterschiedlichsten Meinungen im Web. Bin noch nicht ganz weg davon. Werde das Wasser vom wässern mal auf Kupfer testen.

Habe aber in Wien einen Händler der hat das ADA und einen Weinglas-Nachbau lagernd. Werde am Montag gleich mal dahin fahren, sind allerdings auch fast 100 km. Zumindest spare ich mir so den Versand.
Gruss Markus
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Beitragvon unbekannt1984 » 16 Dez 2017 21:08
Hallo Markus,

applecitronaut hat geschrieben:Werde das Wasser vom wässern mal auf Kupfer testen.

das bringt nicht so viel:
Schon geringe Spuren von z.B. Kupfer können dem gemütlichem Garnelentreiben ein Ende bereiten. Es reichen Werte, die mit herkömmlichen Tests aus dem Handel nicht nachweisbar sind...

aus "Garnelenfibel", Carsten und Frank Logemann, 3. Auflage, 2007, Dähne Verlag.

Wenn Kupfer nachweisbar ist, dann ist die Wurzel definitiv nicht geeignet, wenn es nicht nachweisbar ist, ist es aber auch noch nicht unbedingt sicher für Garnelen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Thumper » 16 Dez 2017 21:35
Moin,
unbekannt1984 hat geschrieben:Hallo Markus,
Schon geringe Spuren von z.B. Kupfer können dem gemütlichem Garnelentreiben ein Ende bereiten. Es reichen Werte, die mit herkömmlichen Tests aus dem Handel nicht nachweisbar sind...

aus "Garnelenfibel", Carsten und Frank Logemann, 3. Auflage

Dann erklär doch mal, warum die gängigen Eisendünger die Spurenelemente enthalten alle Cu-Anteile haben und niemand deshalb Garnelen verloren hat.
Grüße,
Bene


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Beitragvon unbekannt1984 » 16 Dez 2017 22:10
Hallo Bene,

Thumper hat geschrieben:Dann erklär doch mal, warum die gängigen Eisendünger die Spurenelemente enthalten alle Cu-Anteile haben und niemand deshalb Garnelen verloren hat.

bin ich denn hier der Erklär-Bär?!?

Entschuldige, ich wollte nicht das gesamte Buch abtippen, im nächstem Abschnitt steht dann:
Die in den meisten Pflanzendüngern enthaltenen Spurenelemente an Eisen oder Kupfer sind in der Regel ungefährlich und auch wir düngen einige unserer Becken.

Dazu gibt es dann noch den Hinweis die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten, etc. pp. Kupferhaltige Anti-Algen Mittel und Medikamente stellen da schon größere Probleme dar.

Es ist wie so oft: "Die Menge macht das Gift" - weniger als die Tests anzeigen, aber mehr als die meisten Dünger so mitbringen. Zufrieden?
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon omega » 16 Dez 2017 23:33
Hi Bene,

Thumper hat geschrieben:
unbekannt1984 hat geschrieben:
Schon geringe Spuren von z.B. Kupfer können dem gemütlichem Garnelentreiben ein Ende bereiten. Es reichen Werte, die mit herkömmlichen Tests aus dem Handel nicht nachweisbar sind...

Dann erklär doch mal, warum die gängigen Eisendünger die Spurenelemente enthalten alle Cu-Anteile haben und niemand deshalb Garnelen verloren hat.

kannst Du Dir selbst erklären, indem Du recherchierst, wieviel Kupfer die Dünger enthalten und wo die Nachweisgrenze aquaristischer Kupfertests liegt.
Deine Erkenntnis darfst Du dann gerne hier posten.

Grüße, Markus
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Beitragvon Thumper » 16 Dez 2017 23:48
Moin,

Der JBL Cu Tropfentest kann ab 0,15mg/L. Empfohlene Dosierung vom AquaRebell Eisenvolldünger fügt 0,006mg/L hinzu.
Hier ging es mir aber eben um die Aussage, dass Werte dem Garnelentreiben ein Ende bereiten können, die nicht messbar sind - das sind die durch den Dünger hinzugefügten auch.
Klar sind da Differenzen zwischen 0,14mg/L und 0,006mg/L aber beides ist nicht messbar.
Grüße,
Bene


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Beitragvon Biotoecus » 17 Dez 2017 00:32
Moin,

die Frage lautet eher ob die zu verwendenden Rebstockhölzer Kupfer enthalten?
Und wenn sie Kupfer enthalten ob dieses Kupfer ausreicht um in einem bestimmten Wasservolumen Wirbellose zu schädigen?
Dabei muss man dann berücksichtigen wie alt die Hölzer sind und wie oft sie mit welcher Menge Kupfer kontaminiert wurden.
Das müsste man vergleichen mit den durchschnittlichen Tagen der Beregnung.
Dann wären da noch die Betrachtungen des Totholzalters und der Lagerung ohne Beregnung und Kupfereintrag.
Stoff für eine prima Forschungsarbeit. :lol:

Man begnügt sich allerdings damit zu sagen: Obacht, es könnte sein, Du kannst es nicht messen aber alles wird sterben.
Neulich sagte mal jemand: Wir wissen zwar nicht worum es geht aber wir warnen schon mal davor! :D :bier:

In dem Sinne
Martin
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Jede hinreichend fortschrittliche Aquaristik ist von Magie nicht zu unterscheiden!
Wenn etwas nicht funktioniert, probier was anderes, vielleicht geht das auch voll in die Hose!
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Beitragvon Hydrophil » 17 Dez 2017 02:56
Moin,

also davon, dass die Rebhölzer Kupfer enthalten bzw. es außen haftet, kann man fast sicher ausgehen. Ich hatte in einem früheren Thread hier mal was zu Kupfer im Weinbau geschrieben. Ich gehe davon aus, dass der abgebildete Rebstock bestimmt 30+ Jahre auf dem Buckel hat. Auf der Plus-Seite ist allerdings zu verbuchen, dass er keine Rinde mehr hat, in/auf der sicherlich das meiste Kupfer steckt. Es wär mir aber zu unsicher, zumal ja wirklich kleine Mengen reichen um Unheil anzurichten. Eigentlich wirklich schade, denn die Hölzer sehen ja schon sehr schön aus.

Gruß,
Christoph
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