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Postby lebeog » 04 Oct 2008 13:56
Hallo,
gestern habe ich in Duisburg zugeschlagen und habe einiges an Steinen mit nach Hause genommen, heute kamen dann noch zwei Wurzeln aus dem Fischsuppenfachgeschäft hinzu.
Es ist das erste Hardscape, dass ich im Süßwasser angefertigt habe, ich bin zu 90% zufrieden, trotzdem bitte ich Euch um tatkräftige Unterstützung beim Um-, Weiter, Neu-, oder Sonstwiebau.
es sind insgesamt zwei Wurzeln, sieben große Steine sowie ein kleiner.
Die Kreuze auf der Glasscheibe sind die Linien des goldenen Schnittes.

Grüße Jürgen

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Postby Kenny_MC » 04 Oct 2008 14:30
Hallo,

Super gemacht, ist sehr ansprechend, könntest glatt ein paar Wüstengeckos reinsetzen :)

Wirkt auf mich wie ein Stück Savanen, Wüstenlandschaft.
Wie möchtest du es bepflanzen ?

Hast du den Sand irgendwie stabiliesiert ? Sonst wird er dir abrutschen und es ergibt sich irgendwann eine Ebene ..
Die Welt Unterwasser ist meist friedvoller als die Oben :oops:



Gruß

Carsten G.
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Postby lebeog » 04 Oct 2008 16:08
Hallo Carsten,
danke Dir als erstem Antworter.
Also über den Pflanzplan habe ich mir noch keine weitreichenden Gedanken gemacht, lediglich einige Eckdaten abgesteckt.
- nicht der gesamte Boden soll überwachsen werden,
- "dunkle Ecken schaffen (Schwimmpflanzen o.ä.), damit die Fische Rückzugsmöglichkeiten haben.
- die höher werdende Bepflanzung soll nur im Bereich der Wurzel sein.

Den Sand habe ich nicht stabilisiert, ich hoff(t)e, dass die Pflanzenwurzeln den Sand halten, was für Optionen zur Stabilisierung habe ich denn?

Grüße

Jürgen
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Postby Mark1 » 04 Oct 2008 17:32
Hallo Jürgen,

Optionen zur Stabilisierung von Sand sind schwierig, aber sicher nicht unmöglich!

Einige Scaper verpacken Bodengrund in Damenstrümpfe und mit Hilfe dieser "Würste" lassen sich Hügel bzw. Erhöhungen stabilisieren. Bei Kies oder ADA Soil sicher leichter als bei Sand!

Deine Lichtorgie ist schon der Hammer!!!

LG Mark.
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Postby lebeog » 04 Oct 2008 17:34
Hat die Stabilisierung des Sandes nur den zweck, dass die Form des Sandes nicht langsam "verwaschen" wird, oder geht es auch um die Stabilisierung des ganzen Aufbaus?

Grüße

Jürgen
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Postby Mark1 » 04 Oct 2008 17:39
Hallo Jürgen,

bei den Scapern geht es mit Sicherheit um den optischen Eindruck, sonst zählt bei denen ja nichts ;)!

LG Mark.
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Postby Kenny_MC » 04 Oct 2008 19:02
Hallo,

Das ist nicht schlimm nur wird der Sand sich eben machen wenn du nicht solche Kiesgefüllten Damenstrümpfe zur Stabiliesierung eingesetzt hast. Ich denke Probieren geht über studieren :)

Bis die Pflanzen ein Wurzelsystem haben ist der Sand schon weg ;)

Aber ich würde es jetzt so lassen und einfach weiter machen.

Möchtest du auch die Wurzeln mit Moosen besetzen ?
Ich denke ein Hintergrund von Vasillienen wäre nicht schlecht .
Bei der Lichtmenge sind ja Bodendecker pflicht oder :)

Wow ! Solarium zuhause, auf was für einen Betrag kommst du rechnerisch Strompreistechnisch ?
Die Welt Unterwasser ist meist friedvoller als die Oben :oops:



Gruß

Carsten G.
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Postby lebeog » 05 Oct 2008 12:38
Hallo miteinander,
was ich nicht verstehe (physikalisch gesehen) ist, warum soll sich der Sandkegel abflachen.
Sand hat (wie alle schüttbaren Stoffe) einen Schüttkegel, d.h. es gibt eine spezifische Steigung des Sandhügels, diese Steigung kann geringer sein als die spezifische Steigung, niemals aber steiler.
Im Wasser ist der Schüttkegel flacher, da die Reibung der einzelnen Sandkörner untereinander geringer ist. Ohne dass von außen nachgeholfen wird, sollte sich nach dem befüllen mit Wasser also schon ein Kegel erhalten können. Für diese Annahme habe ich die Erdvibration vernachlässigt.

@ Carsten
Ja klar wird die Wurzel mit Mosen besetzt zum einen wollte ich Riccia nehmen aber auch emes wachsendes Moos, da ein Teil der Wurzel aus dem Wasser ragt.
Die menge des Lichtes kann täuschen, da ich ja einen Dimmverlauf habe, kommen nicht wirklich über einen langen Zeitraum alle Röhren zum Einsatz (mein anderer Thread behandelt dieses Thema), über 12 Stunden betrachtet ergibt sich ein Schnitt von 0,7 W/Liter
Vom Strompreis komme ich bei einem kWh Preis von 15ct auf 1€ pro Tag für die Beleuchtung.

Grüße
Jürgen
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Postby xilos » 05 Oct 2008 12:47
Hi,

ich hab auch Sand in meinem Becken (jetzt schon seit ca. 4-5 Jahren).
Ich kann dazu sagen, dass sich die Steigung, je nach Strömung am Boden, etwas mehr oder weniger abflacht. Generel bleibt er jedoch (zumindest bei mir) in der "Form" in der ich ihn haben will.
Ich würds einfach mal ausprobieren und das Becken langsam mit Wasser füllen. Dann siehst du ja obs von Anfang an schon rutscht oder ob es stabil ist. Wenn du ganz auf Nummer sicher gehen willst dann kannst dus ja mit den schon hier genannten Methoden stabilisieren.

Gruß Sascha
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Postby Hannes85 » 05 Oct 2008 12:53
WOW, das sieht ja sehr, sehr gut aus!!! :shock:

Riccia ist auch emers (viele finden es da sorgar schöner, wegen des dichteren Wuchs)

Hast du noch ein anderen Thread zum Becken? Oder kannst du was genaueres schreiben zu deiner Planung? Sehr interessante Beckenmaße....

LG

Hannes
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Postby lebeog » 05 Oct 2008 13:04
@ Hannes

hier der Rest der Beckenhistorie
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Postby SebastianK » 06 Oct 2008 09:28
Hi Jürgen,

die Wurzel rechts finde ich zu klobig und die Steine zu klein. Ein richtiger "Mainstone" ist leider nicht zu erkennen. Ist aber nur meine Meinung und soll dich nicht von deinem Weg abbringen.
Gruß
Sebastian
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Postby lebeog » 07 Oct 2008 07:42
@ Sebastian
Danke für Deinen Hinweis.

Von meinem Weg, sofern ich einen habe, bringst u mich nicht ab.

Der Grund, warum die Steine so klein sind ist der, dass eigentlich die Wurzel das Hauptelement sei soll und ich die Steine lediglich als kleines gestaltendes Element einsetzen wollte.

Vor Ort betrachtet finde ich nicht, dass die Wurzel zu groß ist, was stört dich dnn daran, die Höhe, die Breite, das Verhältnis Becken/Wurzel?

Grüße

Jürgen
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Postby SebastianK » 07 Oct 2008 08:23
Hi Jürgen,

mich stört an der Wurzel, dass die "Äste" nicht filigraner werden. Sie haben auch an den Spitzen noch einen ordentlichen Umfang.
Eine rote Moorkie mit vielen kleinen Würzelchen würde sich in diesem tollen Becken noch besser machen. Dann passen die kleinen Steine auch hervorragend. Wenn es dir gefällt gibt es keinen Grund was zu ändern. Geschmäcker sind ja bekanntlicher verschieden.
Gruß
Sebastian
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Postby Tobias Coring » 07 Oct 2008 08:36
Hi Jürgen,

also als ich dein Becken sah, dachte ich gleich an Wüste :). Ich finde das Becken hat super Potenzial. Die Wurzel gefällt mir in diesem Bezug auch sehr.

Ich würde aber auch mehr Steine nehmen. So ca. 15-20 weitere Kilo könnte das Becken sicher gebrauchen. Dann würde ich irgendwie weiter diese Wüstentehmatik probieren aufrecht zu erhalten.

Genial wären in dem Becken so Tonina Belems oder andere palmenähnliche Pflanzen. Würde das Becken von der endgültigen Bepflanzung auch nicht zu grün werden lassen, damit das Wüstenflair nicht verloren geht. Ein paar Moose zwischen die Steine usw.

Zu Beginn natürlich trotzdem viel viel Pflanzenmasse einbringen. Die kann man ja später noch raushauen. (also viele einfache Stängelpflanzen usw.)
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Lass es wachsen!

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