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Postby bettaffin » 26 May 2015 19:50
Hallo,
hat schonmal jemand was von einem biologischen Algenvernichter auf Gerstenstrohbasis gehört? Wird derzeit in Pelletform bei Ebay angeboten (http://www.ebay.de/itm/Biologischer-Algenvernichter-fur-das-Aquarium-/161716192372?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item25a7094474).
Laut Beschreibung wirkt das aufgrund von Mikroorganismen, die sich im Aquarium anreichern und die Algen fressen. Das entspricht ja in etwa dem, was Nik und andere Forummitglieder propagieren: beim Einfahren Mulm aus einem algenfreien Aquarium zuzugeben und dadurch nützliche Mikroorganismen einzubringen.
Ich halte sehr viel von der Methode, hatte aber leider beim Einfahren meines 200L-Aquariums vor zwei Monaten keinen solchen Mulm zur Verfügung. Jetzt wachsen Braunalgen, Rotalgen, Grünalgen und Kieselalgen (soweit ich das beurteilen kann) und ich suche nach Möglichkeiten, das ganze System schonend und ohne Algenchemie ins Gleichgewicht zu bekommen.
Der biologische Algenvernichter scheint mir aussichtsreich. Gibts Erfahrungen und Meinungen zu dem Mittel?

Beste Grüße
Matthias
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Postby Plantamaniac » 26 May 2015 20:35
Hallo, das is uralt :D
Beim verrotten des Gerstenstrohs wird Stickstoff verbraucht und Co2 wird freigesetzt.
Dabei stinkt es wie die Pest.
Möchte ich nicht im Aquarium haben :shocked:
Gleichen Effekt hast Du, wenn Du eine Handvoll Laub ins Aquarium gibst.
Das muß auch zersetzt werden, allerdings nicht unter Sauerstoffarmem Mileu und stinkt daher nicht.
Chiao Moni
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Postby bettaffin » 26 May 2015 21:06
Hallo Moni,
hatte noch nie was davon gehört, deshalb danke fürs Update. Mit diesen Pellets wird also sprichwörtlich versucht, Stroh zu Gold zu machen... Aber wenn's stinkt kann ich's nicht gebrauchen.
Aber warum ausgerechnet Gerstenstroh? Werden damit besonders viele/genau die richtigen Mikroorganismen eingebracht oder ists einfach nur ein besonders kostengünstiges Abfallprodukt (Stichwort Bier)?
Beste Grüße
Matthias
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Postby renneeh » 26 May 2015 22:31
Servus Matthias,

ich habe früher mal davon gehört und wenn ich mich recht erinnere hatte JBL mal soetwas mit dem Namen BioFerm im Programm. Genutzt habe ich es noch nie, kenne es aber auch noch von früher, dass Teichbesitzer Gerstenstroh gegen Algen einsetzen.

Ich hatte bis letzte Woche ziehmlich heftige Probleme mit Blaualgen, welche ich über ein Jahr nicht erfolgreich bekämpfen konnte.

Letzte Woche probierte ich dies hier:

http://www.effektive-mikroorganismen-billig.de/EMa-Effektive-Mikroorganismen-aktiv-verschiedene-Mengen

Ich habe 70 ml auf 700l Aquarieninhalt dosiert und die Blaualgen die sich gut ein Jahr bei mir "eingenistet" hatten waren nach vier Tagen Geschichte.

gruß René
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Postby Plantamaniac » 27 May 2015 07:36
Hallo, da es nach faulen Eiern stinkt, nehme ich an das die gleichen oder ähnliche Bakterien, die in Microbelift zum Einsatz kommen und damit ein Substrat und Nahrung finden.
Selbst habe ich es nicht genutzt, kenne aber die ganzen Threads aus Teichforen, wo Teichrattenhalter ihre Algen versuchen in Griff zu bekommen :irre: . Die schmeißen teilweise ganze Strohballen in ihre überbesetzte Pfütze :sceptic:
Bei mir gibt es nur kleine Biotopfische, Molche, Schnecken und Kleinviechzeugs. Da wird nix reingeschüttet, außer mal Wasser, wie jetzt, wenn es ewig nicht regnet :sceptic:
Ich dulde Blätter die in den Teich fallen hole sie nicht raus, bzw. decke mit Netz ab und hartes Herbstlaub hat ebenfalls ein weites C/Nverhältnis
http://de.wikipedia.org/wiki/C/N-Verh%C3%A4ltnis
und verbraucht beim Verrotten ehr Stickstoff, als das es welchen zuführt.
Es ist Substrat für Bakterien/Biofilm. Die Blätter sind glitschig, wenn sie eine Weile drinliegen und lösen sich später, mit Hilfe von Schnecken und Kleinstlebewesen komplett auf. Das dreht sich ewig im Kreis :thumbs: ...
Auf jedenfall habe ich keine Algen, wenig Schlamm und kann Eimerweise Pflanzen rausholen :grow:
Ich kann nur jedem raten, nicht immer gleich auf den kommerziellen Zug aufzuspringen (was viel kostet muß gut sein :irre: ) und es erstmal mit den Biomittelchen vor der Haustüre zu arbeiten. Oft genauso effektiv, wenn nicht sogar effektiver :grow: . Das sind Brennesseln, Eichenlaub (braun) und Walnusslaub (grün). Und das auchnoch umsonst :gdance:
An den Blätter kleben gute Bakterien/Infusorien, die alles in Schwung bringen. Brennesseln fördern ebenfalls die Biologische Vielfalt im Aquarium und lösen sich rückstandslos unter Bakterieneinwirkung auf :roll:
Brennesseln kann man auch billig als Tee in der Apotheke kaufen, falls man zuhause in der Natur keinen Zugriff darauf hat. So ein getrocknetes Brennesselblatt (zb. 4x6cm damit man es auch sieht ;-)) ist auch ein super Indikator der biologischen Aktivität im Aquarium.
An der Zeit, wie lange es dauert, bis es sich zersetzt, kann man ablesen, wie es um die Bakterien im Aq bestellt ist.
Das kann innerhalb von 3 Tagen restlos verschwunden sein, oder 2 Wochen drinliegen und Abwasserpilz ansetzen, in einem neu aufgesetzten Becken :eek:
Blätter kann man selbst sammeln, was natürlich bedeutend mehr Freude macht (ab ins Grüne :gdance: ), oder im Netz kaufen, wo wir wieder beim Vergolden von "Abfall" wären :lol:
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Postby bettaffin » 27 May 2015 21:17
Hallo,

@Moni:
aus deinen Schilderungen schließe ich, dass verrottende Blätter einen ähnlichen Einfluss auf das mikrobiologische Gleichgewicht im Wasser haben, wie der Mulm in einem eingefahrenen, algenfreien Aquarium. Insgesamt klingt das recht schlüssig und ich bin prinzipiell auch erstmal für "Hausmittel", so es erfolgversprechende gibt. Deshalb hab ich mich entschlossen, in meinem veralgten Becken die Probe aufs Exempel zu machen indem ich die von dir beschriebenen Blätter austeste. Natürlich nacheinander, werde mit Nesseln anfangen, da dürfte im Garten was zu finden sein... Vorher werd ich paar Bilder schießen, damit ich den Langzeiteffekt verfolgen kann.
Vom C/N-Verhältnis hatte ich bis zu deinem Beitrag noch nie was gehört. Werde mich damit mal auseinandersetzen. Bis jetzt ist mir der Zusammenhang mit den Mikroorganismen noch nicht klar. Kannst du dazu noch ein bisschen Hintergrundinfos liefern?

@René:
Die Beschreibung des von dir verlinkten Mikroorganismen-Mittels, in der unter anderem "Zur Anwendung bei Wandschimmelbefall, ... , zur Ablussreinigung" steht, schreckt mich ab, so dass ich das Mittel nicht ins Aquarium geben würde. Mutig, mutig, dass du's gemacht hast und gut, dass es erfolgreich war. Interessant finde ich, dass dabei mit Bakterien andere Bakterien bekämpft werden können, Blaualgen sind ja nichts andres. Für ein biologisch intaktes Aquarium kommt es also besonders drauf an, die "richtigen" Bakterienstämme/Mikroorganismen im Becken zu haben und diese kontinuierlich bei Laune zu halten. Das Futter für die Mikroorganismen ist bei dem Mittel offenbar gleich mit enthalten und die von Moni beschriebenen Blätter haben offenbar die gleiche Funktion.

Viele Grüße
Matthias
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Postby renneeh » 27 May 2015 23:12
Hallo Matthias,

ich fand das auch mutig von mir! Das Hobby Aquaristik betreibe ich nun mitlerweile gut 10 Jahre, zu Hochzeiten standen bei mir 6 Becken in der Wohnung. Seitdem ich mir mein großes Becken geleistet hatte, bekam ich Bekanntschaft mit Blaualgen. Diese hielten sich über ein Jahr in dem Becken.

Ich habe quasi alles versucht um sie quit zu werden:

- drei Dunkelkuren
- zwei Neueinrichtungen
- Düngung No3 / Po4 16mg / 1mg
- Kaliumwert auf bis zu 30 mg erhöht
- Spezial Blend zugegeben
- und aus verzweiflung Femanga Algenstop

Das alles hat in der Zeit nichts ausgerichtet und ich war kurz davor aus dem Aquarium ein Terrarium zu machen!

In einem Diskusforum bin ich dann auf einen Beitrag aufmerksam geworden, wo ein Züchter von Diskus erfolgreich die effektiven Mikroorganismen gegen Blaualgen eingesetzt hat. Ein anderer User hat es ihm nachgemacht und auch bei ihm waren die Blaualgen schnell Geschichte. Nachdem meine Schwiegermutter mir noch mitgeteilt hat, dass sie einmal im Jahr ihre kompletten Pflanzen im Garten damit gießt, wollte ich es wissen.

Ich bin echt nicht der Typ der sich alles in Becken kippt und bis vor einem Jahr, wäre ich nie dazu bereit gewesen ein Algenmittel einzuseten. Aber wenn du ein gazes Jahr in ein Becken schaust, wo die Blaualgen alles einnehmen, jede Woche diese blaue Pest absaugst und es geht munter weiter und du hast dafür keinerlei Erklärung... dann kommst du auf viele Ideen.

Letzte Woche am Mittwoch war das Becken noch komplett überzogen mit Blaualgen...und jetzt finde ich keine einzige Blaualge mehr. Ich denke die effektiven Mikroorganismen haben den Bakterienhaushalt in dem Becken mal so richtig in Schwung gebracht und die Blaualgen vertrieben.

Außerdem handelt es sich um Mikroorganismen und nicht um irgendwelche Chemikalien.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Kampf gegen die Blaualgen.

gruß René
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Postby Plantamaniac » 28 May 2015 07:27
Hallo, EM gibt es schon lange für Aquarien.
https://www.google.de/webhp?sourceid=chrome-instant&ion=1&espv=2&ie=UTF-8#q=effektive+mikroorganismen+aquarium
Nur hat das keiner auf dem Schirm, außer ein paar Eingeweihte.
Es gibt EM mit Melasse, die sind nicht für Aquarien geeignet.
Deswegen kann man nicht alle Präparate verwenden.

Eine echte Alternative ist das hier:
http://www.crustahunter.com/die-verwendung-von-bakterienstartern/
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Postby renneeh » 28 May 2015 08:06
Servus Moni,

ich habe den verlinken aktiven eingesetzt....da ist Melasse zugesetzt. Kein Problem damit gehabt...allen Insassen geht es gut.

Gruß René
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Postby Plantamaniac » 28 May 2015 10:21
Ok, könnte auch Bakterienblüte verursachen, vor allem in neuen Becken.
Wenn man neu kauft, kann man ja vielleicht bisschen drauf achten.
Denke nicht das die Melasse die entscheidende Zutat war, oder?
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Postby nik » 28 May 2015 11:24
Mahlzeit zusammen,

EM war hier vor Jahren schon mehrfach Thema. Mit "effektive Microorganismen" gesucht, findet einiges. U.a. den Thread zu meinem Pflanzenteichlein, an dem ich auch mit EM-Gewässer herumgespielt hatte.

Interessant wäre ob das reproduzierbar gegen Cyanobakterien taugt. Die Kombi Special Blend und Nite Out II funktioniert ja auch.

Gruß, Nik
nik wrote:
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- funktioniert bestens mit ungedüngtem Sand
- ausschließlicher, vollständiger Wasserdüngung
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- und mit einer gut funktionierenden Mikroflora
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Postby JasonHunter » 04 Jun 2015 15:59
Hallo,

zu den Brennesselblättern muss ich hinzufügen, dass man sie denke ich erst etwas trocknen lassen sollte. Bei mir haben frisch eingesetzte Blätter Wurzeln ausgetrieben und munter assimiliert :irre: :irre: :irre:
Die anderen die ich einen Tag lang trocknen liess zersetzen sich :gdance:

Grüsse,

Jason
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Postby Plantamaniac » 04 Jun 2015 22:23
Hallo, letztes Jahr wollte ich meinen Wasserfloheimer draußen mit Brennesseln düngen und hab ein frisches Blatt reingeschmissen. Nichtmal die Schnecken sind drangegangen. Wochenlang lag das Brennesselbatt im Eimer, bis es gelb geworden ist. Jetzt hängt ein Bündel getrocknete Brennesseln im Gewächshaus für den Zweck.
Frische geht einfach nicht :-( Spinat das gleiche Spielchen. Trocken ja, frisch nein :sceptic:
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Postby bettaffin » 25 Aug 2015 20:07
Hallo,

in den letzten 2,5 Monaten habe ich einige Anstrengungen zur Verringerung meiner reichlich vorhandenen Algen (Oedogonium sp., Kieselalgen, Pinselalgen) unternommen. Die Ideen dafür habe ich hier in diesem Thread gesammelt. Im Folgenden möchte ich euch meine durchgeführten "natürlichen" Maßnahmen und die leider nicht sehr vielversprechenden Resultate mitteilen.

Begonnen habe ich mit:
Brennnesselblättern (1 Monat): keine sichtbaren Auswirkungen auf Algen, gefolgt von:
Seemandelbaumblättern (1 Monat): auch kein sichtbarer Effekt, lediglich das Wasser wurde erwartungsgemäß bräunlicher durch die freiwerdenden Huminstoffe.

Da sich die zugegebenen Blätter nur sehr langsam zersetzten (Nesselblätter: 2-3 Wochen, SMBB: keine sichtbare Zersetzung über Wochen), wurde mir klar, dass es an abbauenden Mikroorganismen fehlt. Diese Einsicht hat mich dann doch zu den hier im Thread genannten Effektiven Mikroorganismen geführt. Und ich muss leider sagen, dass es für mein Aquarium nicht das Beste war...

Zunächst hatte ich fälschlicherweise EM Urlösung gekauft, da scheint ein geringer Anteil Melasse drin zu sein. Die Gabe von 17 mL über 6 Tage verteilt (auf 200 L Becken) hat dann leider zur explosionsartigen Ausbreitung von Cyanos geführt. Vorher waren diese immer nur in sehr geringer Menge zw. Sand und Frontscheibe zu sehen und kein Problem. Jetzt sind sie überall: auf Pflanzen, an Scheiben, auf dem Sandboden.

Ich wollte das Experiment noch nicht gänzlich abbrechen, weil ich aus verschiedenen Forenbeiträgen um die positive Wirkung von EM bei Cyano-Plage wusste. Meine Annahme ist, wie auch weiter oben von Moni vermutet, dass die Melasse Ursache für die Bakterienexplosion war. Deshalb habe ich schließlich von EM Urlösung auf EM für Gewässer umgestellt (ohne Melasse) und gleich nach Lieferung, also einen Tag nach der letzten Urlösungs-Gabe, 20 mL EM für Gewässer auf mein 200 L Becken dosiert. Eine Veränderung ist seither nicht zu sehen: die Cyanos wachsen weiter und bedecken von Tag zu Tag mehr Pflanzen/Fläche. Das Wachstum ist so zügig, dass ich fast täglich absaugen und stark befallene Pflanzenteile entfernen muss. Die entfernte Pflanzenmasse ersetze ich durch schnellwüchsige Stengelpflanzen wie Egeria densa und Co. Mittlerweile sind fast nur noch solche Pflanzen im Becken.

Da ich nächste Woche ohnehin im Urlaub bin, werde ich da für 6 Tage Dunkelkur verordnen und schaun, was noch an Algen übrig bleibt.

Die einzige Algenart, die innerhalb der letzten 2,5 Monaten verschwunden ist, sind Kieselalgen. Aber das scheint mir weniger an den geschilderten Maßnahmen als vielmehr an der konsequenten Nutzung meiner Umkehrosmoseanlage zu liegen. Damit konnte ich Silikat von 4 mg/L (Mitte März) auf derzeit 0,2 mg/L reduzieren.

Auch wenn das insgesamt (noch) kein Positivbericht ist, wollte ich ihn hier nicht vorenthalten. Und so lange ich noch Pflanzen wachsen sehe und die Algen nicht komplett überhandnehmen, werde ich auch weiterhin Experimente ohne Algizide durchführen. Immer mit dem Ziel, ein möglichst algenarmes Gleichgewicht im Wasser herzustellen. Weitere Ideen aus dem Forum (außer Gerstenstroh, das stinkt!) sind hochwillkommen!

Viele Grüße, Matthias
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Postby Plantamaniac » 26 Aug 2015 11:44
Hallo, kannst 1/2tl. Joghurt/100 Liter oder täglich einen Hauch Bacter AE von Glasgarten probieren.
Beides unterstützt Milchsäurebakterien.
Ich habe damit mein 112 Literbecken sauber bekommen :bier:
Gegen schwarze wabernde, weiche Algen und "schwarze Kieselalgen" halfen 3 Netzpinselalgenfressern, sehr fleißig :thumbs: und im Anschluss 5 Farlowella vittata die knabbern sogar an den Feinfiedrigen Limnophila aquartica :gdance:

Um grüne Pelz und Fadenalgen einschließlich meiner Cladophorakugeln, kümmern sich ca. 30 Macrobrachium inlesee. Die bücken sich und beißen ab :lol:
Im Moment ist alles vollkommen Algenfrei :grow: obwohl das Becken jahrelang im Hochsommer ein Cyanoproblem hatte. Und diesesjahr war ja die Mutter aller Sommer :shock: Das Becken hatte mehr als einmal über 30°

Achja..im Hochsommer kommt in das Becken wegen der zu erwartenden Temparturen immer ein Minioxydator mit 6°iger Oxydatorlösung. Die Fische machen das sonst nicht mit. Auch das hat den Cyanos nicht gefallen.

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