Wie Tief die Ph Elektrode ins Wasser?

Öhrchen

Well-Known Member
Hallo Mario,

hm, meine Elektrode von Dennerle ist bis auf 1cm über den Wasserspiegel eingetaucht, es schaut also nur noch das Stück mit dem Kabel raus. So steht es in der Aufbauanleitung.
Das wird bei deiner Elektrode wohl ähnlich sein? Im Zweifelsfall den Hersteller kontaktieren.
 

MarcK

Member
Hallo Mario

Ich habe genau denselben PH Controler, mit der Elektrode.

Diese ist bei mir schon Eh und jeh ca 5 Zentimeter unter Wasser. Das Kabel ist vergossen und ich hatte noch nie Probleme mit Wassereintritt.


Grüßle Marc
 

omega

Well-Known Member
Hi,

Dennerle (Gelelektrode) schreibt: "Die Elektrodenkappe muss sich immer mindestens 2 cm oberhalb des Wasserspiegels befinden."
Greisinger schreibt für eine Gelelektrode: "Mindesteintauchtiefe bei GE 114 z.B. 20 mm, max. 50 mm."
Schott Instruments schreibt für seine nachfüllbaren Elektroden: "Der Füllstand der Elektrolytlösung soll immer
mindestens 5 cm über dem Niveau des Messmediums liegen."

Grüße, Markus
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit…

MarcK":1sptn0mp schrieb:
Diese ist bei mir schon Eh und jeh ca 5 Zentimeter unter Wasser.
Dir ist aber schon klar, daß Du damit erstens nur Mist mißt und zweitens innerhalb kürzester Zeit die Elektrode ruinierst, weil Wasser und Fremdionen übers Diaphragma in den Bezugselektrolyten gelangen?

Grüße
Robert
 

MarcK

Member
Wuestenrose":lmn3f29n schrieb:
Mahlzeit…

MarcK":lmn3f29n schrieb:
Diese ist bei mir schon Eh und jeh ca 5 Zentimeter unter Wasser.
Dir ist aber schon klar, daß Du damit erstens nur Mist mißt und zweitens innerhalb kürzester Zeit die Elektrode ruinierst, weil Wasser und Fremdionen übers Diaphragma in den Bezugselektrolyten gelangen?

Grüße
Robert

Hallo

Wir reden von dieser Elektrode hier.


Die ist vergossen und da kommt kein Wasser rein. Den PH Wert den ich eingestellt hatte, hat sich innerhalb eines Jahres nicht verändert.
Bei Wiederbefüllbaren Elektroden ist es klar. Die sind nicht Wasserdicht. Da darf man die Elektrode nicht unterwasser einsetzen.

Grüßle Marc
 

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Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit…

Bitte mache Dich mit dem Prinzip einer Einstab-Meßkette vertraut. Auch wenn die Elektrode "vergossen" ist, so besitzt der Elektrolyt der Bezugselektrode trotzdem über das Diaphragma Verbindung zur zu messenden Flüssigkeit. Ist der Flüssigkeitsstand außen höher als innen, dringt Wasser ein und macht die Elektrode unbrauchbar.

Die Elektode mißt dann nur noch Mist, was im übrigen auch Deinen schlechten Pflanzenwuchs erklären könnte.

Daß sich innerhalb eines Jahres nix mehr geändert hat sehe ich eher als ein Zeichen, daß die Elektrode schon seit mindestens einem Jahr hinüber ist.

Entsprechende Hinweise der Elektrodenhersteller hat Markus ja bereits zitiert.

Grüße
Robert
 

MarcK

Member
Hi

Hmmm komisch warum mein Dauertest, dann Hellgrün ist und die Regelung funktioniert. Die Messwerte stimmen auch mit dem Farbtest überein.

Mit das sich die Werte nicht verändert haben, hast Du falsch verstanden. Damit meinte ich nicht, das der Wert konstant geblieben ist.
Sondern das ich nie eine Messungenauigkeit feststellen konnte, bei der Kalibrierung.

Kalibrierlösung und wert haben fast immer gestimmt.


Grüßle Marc
 

Wuestenrose

Well-Known Member
Mahlzeit…

MarcK":3024sem5 schrieb:
Bei Wiederbefüllbaren Elektroden ist es klar. Die sind nicht Wasserdicht.
Auch Gel-Elektroden sind nicht wasserdicht. Auch deren Bezugselektrolyt besitzt über das Diaphragma Verbindung zur Meßflüssigkeit.

Die Elektrodenhersteller schreiben doch nicht aus Jux und Tollerei vor, wie tief man die Elektrode maximal eintauchen darf, oder?

Vollständig wasserdicht sind lediglich Festkörperelektroden. Aber die sind so teuer, daß sie sich wohl kein Aquarianer zulegen wird.

Kalibrierlösung und wert haben fast immer gestimmt.
Die Ionenstärke der Kalibrierlösungen ist um ein Vielfaches höher als die des Aquarienwassers. Daß die Elektrode in den Kalibrierlösungen noch richtig mißt bedeutet noch lange nicht, daß sie das auch im Aquarium tut.

Grüße
Robert
 

MarcK

Member
Hallo Robert

Ok ich bin ja lernfähig. :smile:

Ich hab mir das jetzt zu Herzen genommen und die Elektrode so eingebaut, das nur die Spitze ins Wasser eintaucht.

Habe zwar keinen Unterschied feststellen können, auch nicht mit einer zweiten "Neuen" Referenz Elektrode, aber ich denke, das Du schon recht hast. Hab mir auch mal ein paar Zeilen zu den Elektroden durchgelesen.

Frage mich nur, warum kein Beipakzettel für Doofies dabei liegt, wo drauf steht, wie Tief man die nur einsetzen kann, oder darf. :roll:

Und wieder etwas schlauer. :wink:

Grüßle Marc
 
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