Unterkonstruktion für neues 100x55x45

bonsai

New Member
Hallo zusammen,

mein neues Becken wird in der kommende Woche geliefert - hurra!!

Es ist ein Brillant 100x55x45 (lxbxh) und wird als Raumteiler aufgestellt.
Da ihr ja schon einige Becken aufgestellt habt, bräuchte ich Euren Rat, wie ich am Besten die Unterkonstruktion gestalten soll.

Das Becken wird ca. 15 cm auf einer Mauer stehen, an die ich einen Unterschrank aus YTong in der Breite von 40 cm anbauen möchte (ergibt Gesamtbreite von 55cm;-). Bodenbelag sind Fließen.

Meine Vorstellung wäre eine dicke Siebdruckplatt als Grundplatte, dann darauf gemauert und oben als Abschluss wieder eine Siebdruckplatte mit der Beckenunterlage.

Was haltet Ihr davon? Kennt Ihr einige ähnliche Beispiele (Bilder), die ich mir auch mal anschauen könnte? Meine Sorge ist beim Übergang zwischen Mauer und gemauertem Schrank, dass dort etwas absackt, etc. und dass ich die Bodenplatte nicht plan hinbekomme wegen der Fliesen.

Für Bilder/Bauanleitung/Ratschläge und andere Vorschläge schon einmal vielen Dank und viele Grüße
Kai
 

bonsai

New Member
Hallo Wolfgang,

das habe ich auch gefunden. Danke. Passt aber nicht in die Wohnung. Möchte den Unterschrank schon "an die Mauer integrieren".

Bin da nur in Sorge, dass sich mit der Zeit der nachträglich gebaute Teil absenkt.

Gruß, Kai
 
Hallo Kai
Was das absacken betrifft, einige die so wie du es vorhast gebaut haben, haben zuerst einen Holzrahmen gebaut. Darin eine stabile Plastikplane eingelegt und dann mit Estrich aufgefüllt, anschließend wurde das ganze Plan gezogen. Nach dem Abinden des Estriches wurde der Holzrahmen entweder entfernt oder er wurde dort belassen - quasi als Bodensockel. Die überstehende Plastikplane wurde abgeschnitten und entfernt. Auf dem Estrich wurde dann die Siebdruckplatte plan aufgelegt, anschließend darauf aufgebaut. Soweit mir bekannt ist hat sich keines der daraufstehenden Becken jemals abgesengt oder aber der Unterbau verzogen. Wenn ich den passenden Link zum Sockelbau wiederfinde, werde ich Ihn dir entwerder per PN senden oder hier posten.
 

brmpfl

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Guten Morgen.

Ich denke, der Betonsockel ist zu viel des Guten.
Der Untergrund besteht aus Fliesen. Wozu da noch einen Betonsockel drauf?

Es sollte so reichen, wie Kai das aufgeführt hat.
Der Ytong-Teil arbeitet mit Sicherheit ganz anders als die Mauer. Da kann es zu Spannungs- bzw. Setzrissen kommen.
Die Übergänge zur Wand würde ich mit Gewebematten verstärken, um einer Rißbildung vorzubeugen. Ich würde auch schauen, ob ich den Ytong-Teil und die Mauer ggf. miteeinander verzahnt bzw. verankert bekomme.

:)
Hajo
 
Hallo Hajo,
ist doch kein Betonsockel. sondern Estrich. Dieser soll zum ausgleichen dienen, da Kai die Befürchtung hat das er die Siebdruckplatte nicht Plan auf die Fliesen bekommt. Was das Verbinden mit der Wand und den Ytongsteinen betrifft, würde ich diese miteinander durch verzahnen in das vorhandene Mauerwerk verankern (bedeutet aber Stemmarbeit), so wie meintest. Allerdings kann ich mir nicht wirklich vorstellen, das Ytong so viel anders arbeitet als der Mauersockel. Dann müßte ja jede nachträglich gezogene Ytongwand Spannungs / Setzrisse aufweisen. Beim Aufputzen sollte er generell ein Amierungsgewebe aufbringen und das nicht nur in den Ecken.
 

bonsai

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Hallo zusammen,

danke für die Tipps. Mein Becken ist mittlerweile auch angekommen :D und ich habe mich eine Weile mit dem Beckenbauer unterhalten.

Habe mich danach für die Variante mit einem Sockel, auf den ein Stahlunterbau gestellt wird, entschieden.
Der Sockel aus Ytong wird entweder direkt auf die Fliesen geklebt bzw. erhält noch eine Platte darunter - mal sehen was meine Frau dazu sagt ;-)

Wenn es dann losgeht, stelle ich einige Bilder vom "Baufortschritt" ein.

Viele Grüße
Kai
 

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