Neu hier - Seiryu-Stein

Suppengrün

New Member
Hallo Welt,

bin neu hier und habe schon einige Zeit das Forum durchstöbert.
Jetzt will ich selber ein Aquascaping-Becken gestalten :smile:
Später will ich mal Garnelen ins Becken "packen".

Ich möchte eine Gebirgslandschaft mit Seiryu-Stein gestalten.

Das die Seiryu Steine das Wasser härten weis ich bereits. Was aber ganz ok ist, da mein Wasser von der Leitung GH3 hat.
Härten die Steine auch den PH und KH Wert auf?

Wie muss ich mir die dauerhafte Härtung vorstellen? Würde man nie einen Wasserwechsel machen, würde die Gesamthärte immer höher steigen??

Beste Grüße
 

Rollensatz

New Member
Der Seiryu Stein härtet nicht in der Regel nicht sehr stark auf - den kannst du bedenkenlos nehmen. Bei 3 GH musste aber tun. Da es bei diesem GH Wert durchaus schon zu Häutungsproblemen kommen kann. Notfalls Mineralpuder oder kaufen - gibts auch in "günstig".

Wenn du längere Zeit das Wasser nicht wechseln würdest, würde ich irgendwann eine Art Gleichgewicht (zwischen Stein und Wasser) bilden - wo das liegt, hängt von vielen Faktoren ab, das kann man pauschal nicht sagen, aber ehrlich gesagt würde ich es gerade wenn du später Garnelen hast nicht ausprobieren.

Wenn du erst einmal nur Pflanzen drin hast, kannst du es testen (nat. nur wenn du nicht gerade die empfindlichsten Pflanzen kaufst).

Eine CO2 Anlage ist für Aquascaping schon fast ein Muss :) - aber keine Bio CO2 kaufen, lieber direkt eine 2 L Flasche einen gebrauchen Druckminderer und Flipper, CO2 Schlauch und Rückschlagventil.
 

-serok-

Active Member
Tach auch und herzlich willkommen bei Flowgrow!

Vorweg an euch beide... hier im Forum spricht man sich beim Vornamen an. Begrüßung und Verabschiedung sind ebenfalls gerne gesehen.

Grundsätzliches zur Verwendung von Seiryugestein... es härtet Wasser auf, gerade in Kombination mit CO2-Düngung. Das CO2 löst den Kalk aus dem Gestein, dadurch gehen KH/GH und Leitfähigkeit hoch. Die Aufhärtung ist auf jeden Fall nachweisbar. Wenn du weiches Wasser ab Wasserhahn hast ist das für die Pflege von Garnelen schon sehr gut, regelmäßige Wasserwechsel solltest du dann (je nach dem welche Garnelen gehalten werden sollen) schon versehen.
Suppengrün":qmnnme0u schrieb:
Wie muss ich mir die dauerhafte Härtung vorstellen? Würde man nie einen Wasserwechsel machen, würde die Gesamthärte immer höher steigen??
Bis zu einem gewissen Punkt, ja. Ich habe schon mehrmals die Beobachtung gemacht, dass KH und GH kontinuierlich bis zu Werten von KH=16 GH=26 steigen, die Leitfähigkeit kann Werte von 1000µS und mehr erreichen. Diese Werte habe ich aber erst nach mehreren Wochen ohne Wasserwechsel gemessen. Das sind natürlich Werte die für die Haltung von den meisten Zuchtgarnelen nicht zumutbar sind. Mit regelmäßigen Wasserwechseln geht das aber. Es gibt genug Becken mit Seiryugestein in denen erfolgreich höhere Bienengarnelen gehalten werden.

Alternativ kannst du aber auch schwarze Pagode verwenden. Sehr schönes, zerklüftetes Gestein, das zwar auch Wasser aufhärtet, aber lange nicht so stark wie Seiryu. Drachengestein, Grauwacke, Basalt oder Lava wären Gesteinsarten die ebenfalls sehr attraktiv wirken und das Wasser gar nicht aufhärten.
 
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