jīhuì

Natürlich bringen so langsame Aufsitzer nur sehr langsam Grün in die Bude. Auch das kann funktionieren, gibt genug Beispiele hierfür. Aber leichter geht es zumeist, wenn man längere Zeit mit schnell wachsenden Hilfspflanzen arbeitet. Die man irgendwann auch wieder entfernen kann. Wobei Cyanos, die Dich geplagt haben, eine Sonderrolle spielen. Diese ganze Pflanzenkonkurrenzgeschichte (was eh schon der völlig falsche Begriff ist), ist da oft ganz und gar nicht ausschlagebend, es geht um Biofilmentwicklung und da im Speziellen und bakterielle Besiedelung und einen Kampf darum, welche die Oberhand bekommen.
Cyanos wachsen in dicht bepflanzten Becken ebenso wie in Steinwüstenbecken ganz ohne Bepflanzung. Durch das in Ruhe lassen, nicht mehr Wasser wechseln etc. haben sich die Bedingungen ganz offensichtlich verschoben und das hat schon so manchen geholfen, ist aber dennoch kein Patentrezept (leider). Hast Du auch Fe Dünger weggelassen eine Zeitlang?

Gruß
Frank
 
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Aus der ganz schlimmen Phase hab ich kein Bildmaterial. Hier mal noch was aus Mai letzten Jahres, wo das "Elend" begann.

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Nachdem ich mehr oder weniger den "aktiven Kampf" aufgegeben hatte, gab es nur noch regelmäßig Futter via Automat, Licht in Dauer und Intensität begrenzt sowie nur sporadisch nachgefülltes Leitungswasser. Keine Düngung oder sonstige Zusätze.

Tatsache ist, dass sich mit der Zeit im Becken ein gesundes Milieu mit einem aktuell stabilen Biofilm entwickelt hat.

Beobachten werde ich in der weiteren Entwicklung den Leitwert. Vor dem gestrigen kleinen WW (der erste seit mehr als nem halben Jahr) lag der bei 350, aktuell noch bei 300. Aus der Leitung kommen dagegen lediglich 120. Silikat/Siliciumverbindungen ist im Leitungswasser mit knapp 20 mg/l vergleichsweise hoch, die Kieselalgen nebst Biofilm am Gestein werden jedoch leidenschaftlich von den Bewohnern abgeweidet.

Gruß Chris
 
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