Filter / Pumpenwahl für 54l & 180l

DaSch

New Member
Hallo Zusammen,
Bisher war ich nur stiller Mitleser, nun brauche ich eure Meinung.

Ich habe 2 Becken, bin ursprünglich "klassischer" Aquarianer, jetzt mit Schwerpunkt Pflanzen bzw. zum Auqascaping in neuem Gebiet unterwegs. Daher auch die "klassischen" Becken, erfüllen noch ihren Zweck ein 54l und ein Rio180, aktuelle Bilder sind im Anhang.

Folgende Frage:
Im kleinen soll der Boden noch komplett zu wachsen, im Großen soll die Linke Ecke nur leicht mit Marsilea bedeckt sein, sonst der Sand sichtbar bleiben (ca 75% des Bodens bedeckt). Ab wann gilt ein Becken als "dicht bepflanzt"? Sind/entwickeln sich meine dazu?

Mit Tieren besetzt sind sie wie folgt:
54l: 12 Perlhuhnbärblinge, 14 Red Fire Garnelen, überschaubare Menge Posthornschnecken
180l: 2 Blaue Fadenfische, 9 Corydoras habrosus, 14 Amanogarnelen (eventuell kommen hier noch 10 sundadanio axelrodi dazu)

Ist das je ein hoher Fischbesatz den ich bei der Filterbestückung berücksichtigen sollte (Biofiltermedien)?

Aktuell laufen beide Becken mit Innenfilter. Das will ich definitiv beim kleinen ändern, hier möchte ich auf einen JBL umsteigen, aber e402 oder e702? Was ist eure Empfehlung mit Begründung (in Bezug auf Filtervolumen und Durchfluss/Strömung)?

Beim großen läuft der Standard Juwel Bioflow mit eccoflow 500 Pumpe. Die empfinde ich als zu schwach, überlege auf die eccoflow 1000 umzusteigen. Da aber 2 Labyrinther im AQ sind, befürchte ich hier eine zu starke Strömung, hat hier jemand bereits Erfahrung?

Vielen Dank schon Mal fürs Lesen & freue mich auf euren Input.
 

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Beowulf

Member
Wenn ich mir die Becken so ansehe, warum etwas ändern? Läuft doch, der Besatz wäre mir auch nicht zu hoch.
 

DaSch

New Member
Hallo Beowulf,
Ja es läuft, aber zufrieden bin ich noch nicht :) ich finde, gerade im großen, kommt die Strömung nicht an alle Stellen um Nährstoffe gleichmäßig zu verteilen, vielleicht bilde ich mir das aber auch ein. Sobald die Strömung "um die Kurve muss" ist sie quasi weg.
Im kleinen deshalb ein Aussenfilter, weil ich einfach den Platz im Becken brauche :cool:
 

omega

Well-Known Member
Hi,

ich finde, gerade im großen, kommt die Strömung nicht an alle Stellen um Nährstoffe gleichmäßig zu verteilen, vielleicht bilde ich mir das aber auch ein.
Einbildung, ja. Vielerorts wird versucht, einem aufzuschwatzen, durch wenig Strömung käme es zu unzureichender CO2/Nährstoffverteilung. Mit Messwerten hat das aber noch keiner nachgewiesen. Reines Hirngespenst.
Dort meine 390l brutto mit 300l/h umgewälzt:

Grüße, Markus
 

steppy

Active Member
Ist das je ein hoher Fischbesatz den ich bei der Filterbestückung berücksichtigen sollte (Biofiltermedien)?
Das ist ein ziemlich geringer Besatz. Ich habe in 200L folgenden Besatz ohne jeglichen Filter:
6 Corydoras Venezulanus
21 Boraras Urophthalmoides
5 Dario Dario
5-15 Otocinclus
11 Amano-Garnelen
und geschätzt 200 Neocaridina.

Da aber 2 Labyrinther im AQ sind, befürchte ich hier eine zu starke Strömung, hat hier jemand bereits Erfahrung?
Bei Schaumnestbauern lieber weniger Strömung. Alternativ eine Strömungsarme Ecke schaffen mit dichter Bepflanzung bis an die Wasseroberfläche. Zur Nährstoffverteilung bin ich ganz Markus' Meinung.

Gruß
Stefan
 

Lixa

Well-Known Member
Hallo,
Bei 54 Litern habe ich etwa 20 Perlhuhnbärblinge, sicher 30 N. Davidii und mehr als 50 Schnecken. Ursprünglich mit Schwammfilter, aber wegen Nitratmangel jetzt ohne Schwamm, also nur eine Pumpe.

Ein Außenfilter ist wirklich praktisch für mehr Platz und CO2 Zugabe. Ich würde unten nur grobe Schwämme oder Keramikröhren für mechanische Reinigung einfüllen, bzw. nur den Vorfilter verwenden. Sobald die Pflanzen alles füllen geht es auch locker ohne.

Garnelenansaugschutz ist wichtiger, auch weil er die Larven der Bärblinge schützt.

Viel Strömung braucht es nicht, erst Recht nicht, wenn der Besatz es nicht mag. Sobald der Ausflug tiefer liegt ist die Oberfläche still.

Viele Grüße

Alicia
 

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