Chihiros CO2 Diffusor External defekt?

AnYoNe

Member
Hallo zusammen,
ich habe seit ein paar wochen den Chihiros CO2 Diffusor External in der 16/22 Variante von Aquasabi im Einsatz. Was mir relativ früh aufgefallen ist, das ich Unmengen von Co2 benötigen um den Dauertest 20mg auf ein dunkes grün zu bekommen.
Jetzt beim Reinigen des Außenfilters ist mir aufgefallen das trotzdem das beim Blasenzählrt unmengen von Blasen durchrauschen, überhaupt nichts beim Chihiros CO2 Diffusor External rauskommt. Die Schläuche waren bereits voll Wasser aber der Filter lief noch nicht.
Auch müsste ich doch einen leichten Nebel beim Filterauslauf erkennen bei 4 Blasen pro Sekunde (Zuvor JDAquatec Blasenzähler mit deutlich über der zeitlichen Vorgabe) aber selbst mit der Taschenlampe ist nahezu nicht zu erkennen, aber und zu mal ein Stoß von Blasen, aber hier tippe ich eher auf den Außenfilter.
Kann es sein das der Chihiros CO2 Diffusor External irgendwie eine Undichtigkeit hat, die Schläuche hatte ich bereits überprüft.
Vielleicht hat hier jemand eine Idee, bin mit meinem Latein am Ende ....
Arbeitsdruck sind 2,2 bar.

Viele Grüße Michi
 
Ich habe auch diesen und dachte erst das gleiche. Danach habe ich mal im Einsatz, eine Taschenlampe drann gehalten und siehe da, ja es gibt jede Menge Blasen.
Man sieht diese nur ohne Taschenlampe überhaupt nicht.

Und der Druck sollte Mind. 2 bar sein. 2,2 ist sehr gut.
 
Auch mit Taschenlampe ist nichts zu sehen, der Co2 Zugang scheint aber dicht zu sein. Habe jetzt mal den Schlauch entfernt und versucht mit Schlauch und einer Spritze Luft reinzudrücken, keine Chance.
In meinen Augen ist das Ding defekt, ärgerlich da der Silikonschlauch vom Außenfilter natürlich an dieser Stelle getrennt wurde .....
 
Hallo Michi,

ich kenne das Teil nicht, aber nach Ansicht der Produktbilder sollte man bei ausgeschaltetem Filter mit der Taschenlampe eine Blasenbildung auf der Membran sehen.
Wenn nicht würde ich das gesamte Teil in eine Schüssel Wasser tauchen . Undicht sieht man sofort. Müsste man bei der Menge auch hören.
Falls beim CO2 Schlauch irgendwo ein Rückschlagventil verbaut ist, auch dieses überprüfen. Ich hatte mal den Fall eines Haarrisses, der sich nur ab 1,8 bar weitete und Gas entliess.
 
Hallo Erwin,
ich denke auch das die Blasen zwingend zu sehen wären, vorallem mit der eingestellten Blasenmenge.
Das Rückschlagventl sitzt zwischen Flasche und Blasenzähler und am Blasenzähler kommt das Co2 noch an.
Ich vermute das es das Co2 direkt an dem Schlauchanschluss am Diffusor rausgedrückt hat.
Aber das Membran ist komplett dicht, habe den Diffusor ausgebaut und versucht mit einer Spritze und Luftschlauch, Luft durch das Membran zu drücken. Keine Chance, hier haut es bei zuviel Druck den Schlauch von der Spritze, ich dürfte hier schon deutlich über zwei Bar liegen. Ohne Membran geht die Luft locker durch.
Denke das Membran hat einen Produktionsfehler, habe es bereits bei Aquasabi reklamiert.
Grüße Michi
 
Hallo zusammen,
ich habe jetzt ein Ersatzmembran von Aquasabi erhalten. Jetzt klappt es auch mit dem Einbringen des Co2. Man sieht deutlich Blasen am Membran und am Filterauslass.
Allerdings muss ich auf 2,5 Bar gehen um wirklich über das Feinventil die Menge einstellen zu können, ist das bei euch auch so?
Ich bin ein wenig besorgt wegen dem hohen Druck, verbaut ist ein Rückschlagventil aus Metall und der 5ml Blasenzähler von JDAquatec. Aber das sollten die Komponenten eigentlich packen oder?
Co2 Schlauch ist bis 4 Bar.
Was sind eure Erfahrungen?
Grüße Michi
 
Hallo Michi,

ich habe einen ähnlichen Diffusor im Einsatz und vermute, dass die Membranen letztendlich aus der gleichen Fabrik stammen, auch wenn meine Membranen anders gesockelt sind. Bei meiner Keramikmembran kommt bei 2 bar etwas heraus, aber es ist bisher nicht viel.
Problematisch dabei ist, dass sich Keramikembranen manchmal nach einer gewissen Nutzungsdauer "öffnen" und plötzlich sehr viel mehr CO2 strömt als vorher. Eine Theorie dazu ist, dass Rückstände aus der Produktion aus den Poren gedrückt werden. Ich habe keine Ahnung, ob die Theorie stimmt, aber ich hatte schon das entsprechende Ergebnis.
Ich habe ein Becken, da resultierte das in der gefühlt 10-fachen Blasenzahl. Die Garnelen in diesem Becken haben das natürlich nicht überlebt. Seitdem bin ich sehr vorsichtig, wenn Keramikdiffusoren Startschwierigkeiten haben. - Der Vergleich ist natürlich hilfreich. Wenn ein Diffusor ein deutlich weiter geöffnetes Nadelventil erfordert als ein anderes, baugleiches Modell, ist das relativ einfach zu erkennen. Ohne diesen direkten Vergleich ist es schwieriger.

Bei benötigten 2,5 bar würde ich mich bei einem besetzten Becken aber ganz vorsichtig an die Mengen herantasten und erst einmal damit zufrieden sein, wenn der Dauertest blaugrün ist und mindestens eine Woche lang intensiv beobachten, ob das stabil bleibt. Es ist für mich das erste Mal, dass ich eine Membran in dieser Bauform habe. Vielleicht benötigen die einfach mehr Druck. Aber merkwürdig finde ich es schon. Zumal manche Druckminderer in der Werkseinstellung nicht über 2 bar können. So sieht mein Modell aus:

Diffusor.webp

Die Komponenten sollten mit dem Druck kein Problem haben. Selbst eine dünnwandige Colaflasche kann 4 bar aushalten. Wenn du kein fehlerhaftes Bauteil hast, überstehen die das.

Viele Grüße
Christoph-Oliver
 
Hallo Christoph-Oliver,
die Diffusoren sehen wirklich sehr gleich aus, deiner dürfte wohl von Fzone sein. Ich vermute auch das diese im gleichen Werk aber mit geringen Unterschieden für mehrere Firmen produziert werden.
Dein beschriebenes Problem mit dem unkontrollierten ansteigen der Co2 Durchgangsmenge hört sich sehr kritisch an, eine unbeobachte verzehnfachung würde wohl alle Bewohner dahin raufen.
Wenn ich mit höherem Arbeitsdruck und einem weniger geöffneten Feinnadelventil arbeite, sollte ich eigentlich die Gefahr reduzieren, weil eigentlich nicht mehr durchgeht durch das Feinnadelventil.
Bei niedrigen Arbeitsdruck und weit geöffneten Feinnadelventil könnte es in die Hose gehen, oder sehe ich das falsch?
Hatte zuvor den Inline Diffusor von JBL, hier traten sollte Probleme nicht auf, aber ich glaube die Blasen waren größer.

Grüße Michi
 
Wenn ich mit höherem Arbeitsdruck und einem weniger geöffneten Feinnadelventil arbeite, sollte ich eigentlich die Gefahr reduzieren, weil eigentlich nicht mehr durchgeht durch das Feinnadelventil.
Bei niedrigen Arbeitsdruck und weit geöffneten Feinnadelventil könnte es in die Hose gehen, oder sehe ich das falsch?
In meinem Fall war das so eine Membran - eigentlich waren die bis zu diesem Erlebnis pflegeleicht und unproblematisch. Der Druckminderer stand auf 2 bar. Ich hatte mich einfach auf den Blasenzähler verlassen und nicht berücksichtigt, dass nicht viele Blasen gezählt werden, wenn der Diffusor nicht viel durch lässt. Entsprechend habe ich nicht wirklich darauf geachtet, wie großzügig ich am Nadelventil gedreht habe. Ich habe eben jeden Tag weiter geöffnet, um den Dauertest zur richtigen Farbe zu bringen. Ein nur gering geöffnetes Nadelventil hätte das Problem zumindest entschärft. Als der Dauertest dann die richtige Farbe hatte, war ich erst einmal zufrieden. Ein paar Wochen später wurde es dann unschön.
Membran_Diffusor.webp

Viele Grüße
Christoph-Oliver
 
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