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Postby trashfire » 31 May 2012 14:50
Hallo, ich wollte eine Schicht Nährboden in mein Aquarium einbringen.

Ich werde im Netz irgendwie nicht so richtig Schlau darüber...
Es gibt "billigen" und "teuren" genauso gibt es Nährboden, ich sag jetzt mal, in Sand form und in Granulat form.

Es gibt teure Markenprodukte und billige No-Nameprodukte.

Wie hoch sollte die Schicht im Aquarium sein, bevor man den normalen Kies darüber gibt!?

Wie soll man da noch wissen welcher jetzt "gut" ist und welchen man besser meiden sollte.

Mfg Michael
Viele Grüße
Michael
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Postby mario-b » 01 Jun 2012 10:04
Hallo Michael,
ich verwende generell kein Bodensubstrat mehr und auch keine Düngekugeln.
Habe oft Probleme mit hoch gewirbelten Ton, wenn ich am umpflanzen im Aquarium bin.
Die Düngung nur über die Wassersäule reicht aus.

Eine weitere Methode wäre Aqua Soil. Besteht glaube ich auch zum Teil aus Ton und ist vorgedüngt. Ein sehr beliebter Bodengrund, kostet allerdings auch sein Preis.
Mehr über Aqua Soil findest du hier im Forum.

Es gibt auch noch Akadamaböden, Manado, Aquaclay als Bodengrund.
Diese bestehen auch zum Teil aus Ton sind aber nicht vorgedüngt, sollen wohl durch den Ton auch Nährstoffe aufnehmen und wieder abgeben können.
Ich selbst teste gerade Manado und bin nicht so richtig zufrieden.
An einigen Stellen hat der Bodengrund angefangen zu faulen.
Trotz intensiven waschen des Bodengrundes, war es schwer am Anfang den PH unter 7 zu halten, das Wasser wurde in den ersten Wochen aufgehärtet durch den Bodengrund.

Aqua Soil enthärtet übrings soweit ich weiß.
Gruß

Mario
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Postby scottish lion » 01 Jun 2012 10:46
Hi,

ich schließe mich grundsätzlich Mario an und würde AquaClay und Manado ebenfalls ausschließen, die sind mir einfach zu leicht.

Allerdings habe ich Jahrzehnte mit Nährboden unter Kies gearbeitet und fand das nie schlecht. Kleine Mengen aufgewirbelt trüben ein Becken nur kurzzeitig, damit kann man leben. Es gibt auch Präparate zum selber in den Kies mischen, das ist günstiger (z.B. von JBX. denn... hat meines Wissens deponit pur aus dem Programm genommen).

Granulat würde ich nicht nehmen, wenn fertig gemischt dann mit Sand. Die Firma scheint nebensächlich zu sein. Alles, was ich probiert hatte, hat funktioniert.

Über den Nährboden feinen Kies! Körnung z.B. 0,5-1 mm. Die üblichen 2-3 sehen blöd aus, das Einpflanzen macht keinen Spaß, usw. usw.

Der fortgeschrittene Scaper landet unweigerlich früher oder später bei Soil oder Sand. Sand dann ohne Nährboden, evtl. Düngekugeln oder Sticks an einzelne Pflanzen.
Liebe Grüße, Bernd

Der einzig wesentliche Moment ist JETZT
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Postby chrisu » 01 Jun 2012 11:08
Hallo,

ich bin großer Fan von ungedüngtem Sand. Bei ausgewogener Flüssigdüngung wächst alles ebneso gut wie in gedüngten Substraten und man kann nach Lust und Laune umgestalten und herumwühlen ohne starke Trübung.
Mfg Christian
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Postby Aquas » 26 Jun 2012 13:52
Hallo Zusammen,

ich habe von anfang an Manado verwendet und bin bisher zufrieden damit,
Manado hat ebenfalls eine gute Optik.

ein bischen Eisen und die Pflanzen wachsen wie irre, Ich habe ja gerade den Umzug hintermir von daher weiss ich, dass sich das Volumen der Wurzeln von meinen Schwertpflanzen mindestens verzehnfacht hat. Auch die Pflanzen haben deutlich an Volumen und Stärke hinzugewonnen.

Darum habe ich es jetzt wieder drin.

Mir hat man gesagt, das man Manado nicht auswachsen soll sondern so ins becken füllen soll, OK am Anfang etwas trüb aber mit jedem Mulmsaugereinsatz wurde boden sauberer. Von Fäulnis bis jetzt keine Spur.

Wichtig war nur der Einsatz von Eisen in kleinen Mengen.

Ich stelle bald mein Becken vor , dann hat man einen besseren Eindruck davon.

Grüße Rene
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Postby mario-b » 27 Jun 2012 01:35
Hallo Rene,
die Optik ist von Manado echt klasse, muss ich zugeben.
Habe noch ein 60er Becken mit Manado drinne und gerade ein neues 180 L Becken mit mahagoni braunen Sand eingerichtet und kann mich noch nicht entscheiden welchen Bodengrund ich optisch besser finde.
Fakt ist bei meinem Becken jedoch, dass Manado selbst nach ein paar Monaten das Wasser immer noch aufhärtet.
Scheint nicht bei allen Chargen so zu sein. Es kann jedoch immer mal wieder passieren;
Manado ist ein Granulat aus gebranntem Ton. Da dies in der Natur entnommen wird ist eine absolut gleichbleibende Beschaffenheit nicht zu garantieren.
Da in Tongruben oft auch Kalkeinlagerungen bzw. Salze vorhanden sind kann es passieren, das halt gerade eine Baggerschaufel voll stärkere Härteanhebung bzw. Erhöhung der Leitfähigkeit verursacht.
Dieser Effekt lässt nach gründlichem Auswaschen nach und in Becken welche schon laufen schwächt sich das auch von selbst ab.
Leider war das in der Testcharge welche über 1 Jahr lief nicht festzustellen.

Generell würde ich Manado immer voher auswaschen. Aber jeder wie er möchte. :smile:

Über die Probleme von Manado wurde hier auch schon diskutiert.
Gruß

Mario
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Postby Aquas » 27 Jun 2012 08:03
Hallo Mario,

OK, die diskussion ist schon eindeutig:

Ich halte es im Moment so: Bisher kann ich mit dem Einsatz von Manado keine negativen effekte sehen.

Solange das so bleibt ist das OK für mich und für die Fische Pflanzen auch. Sollte es probleme geben werden ich diesen Ansatz berücksichtigen und überlegen einen anderen Bodengrund verwenden!

Mein Becken lief seit 9 Monaten ohne nennenswerte Probleme warum sollte ich jetz alles rausreissen wenn es nicht nötig ist.

Dennoch bin ich bereit auch in zukunft anderes auszuprobieren um dann vergleichen zu können.

Wir haben im übrigen sehr weiches wasser, (hoher Kieselsäureanteil) dem in der Regel ein bischen Aufhärtung gut tut. Vielleicht profitiere ich ja von den Eigenschaften, die bei anderen negative hervorrufen.

Mal schauen was die nächsten Monate bringen.

Gruß Rene
Bis bald, Grüße René
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