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Postby Zahra X » 18 Aug 2010 16:13
Hallo,

ich lese mich schon seit einigen Tagen durch dieses Forum,
auch über die Düngung habe ich schon viel gelesen... ich bin aber so sehr mit allen anderen Themen, die ein AQ umgeben, beschäftigt, das mein Kopf täglich qualmt... vor lauter Informationen.

Es geht um die Neueinrichtung meines 112L Beckens,
da es nun langsam an den Pflanzen-Kauf geht, würde ich mich auch gerne um die Düngung kümmern.
Bio-Co² ist auch in Planung.

Nun erstmal meine Frage, habe verschiedene Meinungen gelesen und bin nun total verunsichert, ich würde hier bald gerne meine Wasserwerte niederschreiben damit jemand, der mehr Ahnung als ich hat, mir helfen kann den passenden Dünger zu finden.

Durch viele verschiedene Aussagen weiß ich nun aber garnicht mehr, welche Wasserwerte dafür überhaupt wichtig sind?
Eigentlich wollte ich mir den Sera-Testkoffer kaufen, nun hat man mir aber davon abgeraten da ich soviele Testmittel garnicht brauchen würde... :|

Es geht hier nur um die Werte, die zum Aufbau eines Düngeplans nötig sind.
Welche Werte muss ich denn dafür nun genau vorliegen haben?

Mein letzter Testkoffer ist mir nach 3 Jahren übrigens abgelaufen, alle Mittel sind noch mehr als Halbvoll... ich teste eigentlich nur wenns nötig ist, zumindest die allgemeinen Werte (von Düngung abgesehen, damals habe ich nie gedüngt... will es aber nun endlich mal richtig machen! :D )

Ich denke und hoffe, das ich hier gut aufgehoben bin,
mit gruß,
Susanne
Viele Grüße,
Susanne
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Zahra X
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Postby Chandler » 18 Aug 2010 17:00
Ich denke wenn man großzügig düngt und regelmäßig große Wasserwechsel macht benötigt man gar keine Wassertests. Denn durch die großen Wasserwechsel kann sich kein Stoff extrem anreichern.

Wenn man besonders viel Licht, viele schnellwachsende Pflanzen und wenige Fische hat ist es vermutlich nötig einen NPK-Dünger u wählen. Ansonsten kann man es auch erst mal beim normalen Dünger belassen und abwarten ob das Wachstum zufriedenstellend ist. usw.

Theoretisch wäre es optimal wenn du anhand des Pflanzenwuchses erkennen kannst ob du ausreichend düngst. Im Zweifel kannst du dich einfach an die Empfehlungen des Düngerherstellers halten.

Wenn du mehr Aufwand treiben möchtest kannst du eben auch häufig den Nitrat- und Phosphatgehalt messen und auf den empfohlenen Zielwert zudüngen. Aber andere hier sind da sicherlich erfahrener als ich.

Gruß
Chandler
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Postby Matz » 18 Aug 2010 18:13
Hi Susanne :D ,
ich weiß zwar nicht, ob du's nochmal hören möchtest (hab' dir ja im Chat eig. schon die wichtigen Werte genannt), aber ich tu's jetzt einfach nochmal, denn ich finde es gut, dass du dich nun doch zum Messen entschlossen hast.
Das brauchst du in etwas häufigeren Abständen ja auch nur zu Beginn :roll: machen, bis du in etwas den Verbrauch deines Beckens an den einzelen Stoffen kennst. Danach hast du den "Plan im Sack" :top: und musst, wenn überhaupt, nur noch sporadisch, oder bei auftretenden Problemen/Veränderungen messen :wink: .
Wichtig sind als erstes die Werte deines Versorgers, wenn die vorliegen, kann man anhand derer feststellen, welche Stoffe gedüngt werden sollten.
Hierbei geht es vorallem um Nitrat (NO3), Phosphat (PO4), Kalium (K) und Eisen (Fe). Ausserdem wichtig zu wissen wären noch GH, KH, PH, Mg und Ca.
Wichtige Tests sind die oben genannten, ausser Mg, PH und Ca (die brauchst du nicht unbedingt).
GH und KH musst du nicht unbedingt haben, wenn du dich auf die Angaben deines Versorgers verlassen willst und keine Steine/ Hardscape/Bodengrund verwendest, welche hierauf Einfluss nehmen.
Wenn dein Ausgangswasser verschnitten/gemischt/behandelt werden muss, dann brauchst du diese beiden Tests allerdings auf jeden Fall.
Einen guten Ph-Wert kannst du anhand eines Dauertests ablesen (den anzuschaffen wäre sinnvoll, sobald du beginnst mit Co2 zu düngen, egal ob Bio- oder Druckgas).
Bleiben also zumindest die oben genannten Tests für Fe, NO3, PO4, evtl. noch Nitrit (NO2) für die Einlaufphase (aber das weißt du ja sicher, bist ja kein Neuling :wink: ).
Kaliumtests gibt es zwar, aber die sind nicht unbedingt billig und den Kaliumwert kannst du theoretisch errechnen.
Sooo viele sind es also gar nicht unbedingt, oder :mrgreen: ?
Die vorhandenen (abgelaufenen ) Tests würde ich entsorgen, auch die Test-Farbenkärtchen werden wahrscheinlich nicht mehr zu den jetzt erhältlichen, meist sensitiveren Nachfüll-Sets passen.
Da würde ich mal den Händler deines Vertrauens um kulante Beigaben bitten (bzw. eine "DIY-Lösung" favorisieren :wink: ).
Ich hoffe, dass ich dir ein wenig weiter helfen konnte (und du's bis hier her geschafft hast :bonk: :mrgreen: ).
Ich wünsch' dir noch 'nen schönen Abend,
bis denn,
:bier:
Grüssle :-), Matthias
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