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Postby DJNoob » 02 May 2015 21:48
HI Leute, ich trau mich mal nach drei Versuchen die Frage doch mal zu stellen. Klingt vielleicht etwas änfengerisch, aber würde es trotzdem mal wissen wollen.

Pflanzenbecken mit ca. 300l Netto.
Sollwerte:
NO: 20mg/l
K: 5mg/l
Ca: 25mg/l
mg: 8mg/
Po4: 1,5mg/l
Fe:0,1mg/l

Meine Dosierpumpen düngen täglich den täglichen Verbrauch
Po4: 0,15mg/l
Fe: Wöchentlich auf Stoß Aqua Rebell Mikro Basic Eisenvolldünger auf 0,1mg/l und dann täglich 0,27mg/l Aqua Rebell Mikro Spezial Flowgrow. So wachsen die Pflanzen bei mir auch Gesund, was vorher mit weniger Aqua Rebell Mikro Spezial Flowgrow nicht geklappt hat. Feintuning ist hier noch nicht fertig, warscheinlich wird etwas weniger auch langen.

Mal zu meiner Frage. abends düngt die Dosierpumpe Po4 und morgens vor dem Licht angehen wird fe und no3 gedüngt. Ich mache mir etwas sorgen, das es hierbei zu Ausfällungen kommt bzw. kommen kann. Wie kann ich das erkennen?
Grüße,
Bülent

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Postby Wuestenrose » 02 May 2015 22:18
'N Abend...

Nein, die Frage ist auf gar keinen Fall anfängerhaft, sondern im Gegenteil durchaus interessant.

Um die Spurenelemente im Micro Basic brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Sie sind mit starken Komplexbildern verbunden, die wirkungsvoll verhindern, daß es zu Ausfällungen kommt.

Beim Mikro Spezial ist es bei weitem weniger einfach. Es ist noch nicht bestimmt, inwieweit seine organischen Verbindungen gegen Ausfällungen in Verbindung mit mineralischen Phosphaten gefeit sind. Meines Erachtens: Eher nicht. Tobi hat mir Proben des Düngers zur Verfügung gestellt (Danke :thumbs: ), ich werde bei Gelegenheit mal Versuchsreihen durchführen, ob und/oder wie schnell es unter aquaristischen Bedingungen zur Ausfällung kommt.

Viele Grüße
Robert
生命太短暫了,因此無法躺在床上死去。
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Postby DJNoob » 02 May 2015 22:35
HI Robert, danke für die späte Antwort. Mein Phosphatdünger habe ich mit KH2PO4 selbst Hergestellt.
Tobi hatte mir Empfohlen, den Aqua Rebell Mikro Basic Eisenvolldünger auf 0,1mg/l aufzudüngen und den Aqua Rebell Mikro Spezial Flowgrow täglich mit 2ml also bei 300l mit 0,03 mg/l zu düngen. Nach mehreren Wochen bin ich bei 18ml... jetzt bei 22ml angelangt und es geht so langsam Bergauf. Naja ich muss schon sagen, das ich schon ne menge Pflanzen im Becken habe und es nicht leicht ist, all denen das beste anzubieten, aber bin mittlerweile nahe dran und es fehlt nur noch an der Feintuning.
Das Augenmark lege ich z.Z. auf das von Andreas neu erhaltene Ludwigia Pantanal und dieser Soll mit hohen Po4 Werten besser fahren. Ich hatte vorher etwa 0,5mg/l po4 versucht gehabt zu halten, aber durch die Punktalgen sahe ich das Bedürfniss, etwas mehr Po4 zu düngen und bin jetzt probeweise von 0,5 auf 1,5 hochgesprungen und will das mal so bei täglicher düngung versuchen bei zu behalten, nur macht mir halt das mit dem Eisendüngen etwas mulmig. Die Düngeschläuche sind nahe beieinander, werden aber zu Unterschiedlichen Zeiten ins Becken gegeben. Ich versuche noch die Strömungspumpe Zeitgleich einzuschalten, das die eingepumpten Dünger gleich durchströmten werden.

Noch habe ich nicht die Möglichkeit gehabt, anhand der JBL Tröpchentest bei den hohen Werten den täglichen Verbrauch zu messen.
Grüße,
Bülent

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Postby Wuestenrose » 03 May 2015 10:42
Mahlzeit…

DJNoob wrote:Nach mehreren Wochen bin ich bei 18ml... jetzt bei 22ml angelangt und es geht so langsam Bergauf.

'Tschuldige, habe ich das richtig verstanden? Du führst täglich(!) 22 ml Mikro Spezial Flowgrow zu :shock: ? Ich bin der Meinung, daß das Eisen im Mikro Spezial Flowgrow sehr schnell Opfer der Ausfällung wird und daher das meiste Eisen im Filterschlamm landet. Ich würde die Menge auf mehrere Gaben am Tag verteilen.

Grüße
Robert
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Postby DJNoob » 03 May 2015 11:12
Wuestenrose wrote:Mahlzeit…

DJNoob wrote:Nach mehreren Wochen bin ich bei 18ml... jetzt bei 22ml angelangt und es geht so langsam Bergauf.

'Tschuldige, habe ich das richtig verstanden? Du führst täglich(!) 22 ml Mikro Spezial Flowgrow zu :shock: ? Ich bin der Meinung, daß das Eisen im Mikro Spezial Flowgrow sehr schnell Opfer der Ausfällung wird und daher das meiste Eisen im Filterschlamm landet. Ich würde die Menge auf mehrere Gaben am Tag verteilen.

Grüße
Robert

HI Robert, hast schon richtig verstanden und das mit dem aufteilen am Tag habe ich auch schon überlegt, denke das nehme ich mal gleich in angriff, denke das ich damit die Ausfällung ein bisschen entgegenwirken so.
Grüße,
Bülent

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Postby DJNoob » 08 May 2015 14:24
HI, ich habe hinten in der ecke die Eheim Oberflächensauger skim am laufen. Minimal schräg drüber die Schläuche der Dosierpumpen. Eben mal beim Wasserwechseln und reinigen der Oberflächensauger entdeckt.
Soweit ich mal gelesen habe, sollte man Fällungen durch matsch erkennen nun frage ich hier mal, ob das danach aussieht? Denn PO4 aufdüngen am Samstag auf 2mg/l und gestern nach dem messen nur 0,5mg/l abgelesen. Dabei wird der tägliche verbrauch 0,12mg/l eigentlich auch aufgedüngt.

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Bülent

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Postby DJNoob » 14 May 2015 18:58
Hi, jeder am saufen oder wie :bier:
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Postby TeimeN » 16 May 2015 12:22
Hey Bülent,

Warum hast du denn den OFA direkt unter dem Düngerschlauch positioniert!? Das fördert imo die ausfällung, weil zum einen Spurenelemente im schwamm hängen bleiben, und zum andere sich eine Bakterienpoulation im schwamm bildet die das alles nochmal verstärkt!


Gruß Timo
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Postby DJNoob » 16 May 2015 12:38
HI Timo, danke für die Info, das war mir absolut nicht bewusst gewesen. Dann werde ich das mal gleich ändern. :shock:
Grüße,
Bülent

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Postby TeimeN » 16 May 2015 18:21
Hallo Bülent,

Wäre interessant wenn du berichtest ob es was gebracht hat, und um wieviel du den Flowgrow spezial reduzieren kannst.



Gruß Timo
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Postby DJNoob » 16 May 2015 21:25
Problem liegt nicht am fe, sondern das der po4 so schnell abfällt. Dünge auf 1mg/l auf und füge täglich 0,2mg/l täglich und habe nach einer Woche etwa 0,4 über. Vielleicht habe ich wirklich so viel po4 verbrauch ich weiß es nicht. Deswegen fragte ich ja auch wegen den schwamm.
Grüße,
Bülent

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Postby TeimeN » 25 May 2015 20:07
Hi,

Hat das versetzen des OFA etwas gebracht?

Gruß Timo
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Postby DJNoob » 25 May 2015 20:14
Hi Timo, ehrlich gesagt messe ich mittlerweile fast garnicht mehr. Ab und an mal. Kann dich aber beruhigen, das es was gebracht hat ;).
Grüße,
Bülent

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Postby DJNoob » 28 May 2015 21:37
MOin, wollte das Thema nochmal in Angriff nehmen, weil es mich doch etwas gewundert hat, das mein Becken nicht ganz stabil läuft.
Hatte letzten Freitag aufgedüngt gehabt auf 2mg/l und habe eben mal ein Po4 test mit J*L Tröpchen gemacht. Ergebnis war 0,05mg/l - 0,1mg/l.

Darauf hin habe ich die Spritze leicht in den Boden gesteckt und 20ml Mulm aufgesaugt. Das ganze in 2 Reagenzgläser J*L á 10ml hinein gegeben. Dann nochmal den Po4 J*L Tröpchentest in der Flasche gemacht und siehe da, das Wasser ist nicht trüb, sondern blau.
Ist das bedenklich oder normal? Sollte ich nun weniger düngen, garnicht düngen? Was meint ihr. Bräuchte ein wenig Rat. Ich gehe mal davon aus, das es sich hier um eine Phosphat fällung handelt? Der mulm ist jetzt etwa 1 jahr alt :)

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Postby Patrese » 17 Jun 2015 13:40
Hallo Bülent,

da das Thema immer wieder hier kursiert möchte ich (als Chemiker) kurz dazu was schreiben.

Das Löslichkeitsprodukt von Eisen(III)phosphat FePO4 ist 25°C bei 1.3×10-22 mol2 * l2

Das ist natürlich nicht viel und beschreibt die schlechte Löslichkeit.

Wenn man chelatisiertes Eisen verwendet besteht ein Gleichgewicht. Das bedeutet ein sehr großer Anteil ist durch den Chelatliganden gebunden und ein kleiner Teil ist "frei" im Wasser als Ion gelöst. Nun kommt das Löslichkeitsprodukt ins Spiel. Ist der "frei" gelöste Anteil und Phosphat-Konzentration (Rechnung immer in mol/l) so hoch dass das Löslichkeitsprodukt überschritten wird, dann fällt FePO4 aus.

Das ganze wäre nun einfach zu berechnen. Im Aquarium ist es aber viel komplizierter da weitere natürliche organische Chelatoren beim Zersetzen der organischen Bestandteile dazukommen, und auch mit anderen Ionen sogenante Ionen-Cluster enstehen können was die Löslichkeit und das Löslichkeitsprodukt beeinflußt. Soll heißen: das System Aquarium ist unüberschaubar.

Aus meiner Sicht schadet zu viel Fe nicht wenn es als FePO4 ausgefallen ist. Sinn macht es aber auch nicht. Die vielen Beispiele von anderen Aquarien zeigen dass Eisendüngung mit höheren Po4-Werten auch gehen.
Übrigens kann es sein das dein Test mit den Mulm auch auf den Soil zurückzuführen ist falls Du welchen benutzt und nicht unbedingt aus der Wassersäule stammen muss.
Der beste Tipp ist sich an den Mangelerscheinungen zu orientieren und nur so viel wie nötig zu düngen. Wenn mehr benötigt wird dann in mehreren Portionen täglich zudosieren (Dosierpumpe hast Du ja)
Viele Grüße,
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