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Postby Funkytown » 03 Feb 2015 21:57
Hallo Zusammen,

seit ca. 7 Tagen musste ich ein merkwürdiges Verhalten meiner Bienen Garnelen feststellen. Sie haben ihre Aktivität eingestellt, fressen und bewegen sich nur noch selten. Über 4 Tage sind sogar 1-2 Garnelen täglich gestorben. Auffällig war das die Garnelen Morgens noch etwas aktiv waren und gegen Nachmittag/Abend entweder gestorben sind oder sich kaum mehr bewegt haben.

Kurz zur Historie:
-Ich besitze ein Nanoaquarium (26l) mit kleinen Innenfilter und Co2 Anlage. Bodengrund besteht aus Nährstoffboden und Garnelenkies. Beleuchtung 10h.
-Die Garnelen befinden sich seit über 8 Wochen in meinem Nanobecken und waren bis jetzt immer aktiv und super fleißig.
-Wasserwerte sind auch i.O. und haben sich bis jetzt nicht geändert. Während der Weihnachtszeit konnte ich zweieinhalb Wochen keinen TWW machen, auch das war kein Problem für die Garnelen.
-Seit drei Wochen habe ich eine Wasseraufbereitungsanlage (mit Messingadapter -> Trinkwassergeeignet) für den TWW im Einsatz.
-ebenfalls vor drei Wochen habe ich mit dem Düngen angefangen (Tagesdünger).
-letzte Woche gab es erstmals alle zwei Tage Gurke und Tomate zum fressen. Die 6 Wochen vorher gab es nix...

Mein Verdacht:
- Vergiftung durch die erstmalige Fütterung, ähnliches habe ich hier im Forum bereits gelesen (garnelen/hunderte-garnelen-am-sterben-red-bee-crystal-red-amanos-t35907.html)
- Dünger... sollte eigentlich lt. Hersteller verträglich sein.
-Wasseraufbereitungsanlage... im Verdacht wegen Messingadapter.
-Nährstoffboden...sollte ebenfalls lt. Hersteller kein Problem sein.
-zu hoher PH(7,2) und KH(10°) Wert...war die letzten 8 Wochen auch nicht anders, wobei eine eventuelle ph-Wert Schwankung über den Tag durch den Verbrauch des co2 durch die Pflanzen das Sterben am Nachmittag begründen könnte.
-Krankheit

bisherige Maßnahmen:
-Nach dem zweiten Tag Garnelensterbens habe ich einen TWW von 80% und die darauf folgenden Tage bis jetzt jeweils 50%/tägl. durchgeführt. Direkt aus der Leitung.
-Dünger weggelassen
-Wasseraufbereitungsanlage weggelassen
-Beleuchtungsdauer um 1h reduziert
-ein Säckchen Torfgranulat zur Ansäuerung ins Becken gehängt.
-Aktivkohlefilterung ratsam? Bin mir noch unschlüssig.

Bis jetzt haben die Maßnahmen geholfen. In den letzten drei Tagen ist keine Garnele mehr gestorben. Die Aktivität hat sich meiner Meinung nach ebenfalls wieder etwas erhöht. Aber die Tiere sind bei weitem noch nicht so fit wie die 7 Wochen zuvor.
Ich bin nur noch am rätseln. Jetzt muss ich die Ursache finden und hier benötige ich Euren Rat und Erfahrung bezüglich Garnelen. Welcher Verdacht müsste am zutreffendsten sein oder habe ich etwas übersehen?

MfG
Manu

PS: ich habe seit 12 Jahren die Aquaristik zu meinem Hobby gemacht. Mit Garnelen hatte ich bis jetzt noch nichts am Hut. Wollte mich aufs Aquascapen vorbereiten und erste Erfahrungen sammeln.
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Postby MartinB » 09 Feb 2015 20:47
Hallo

Messing wäre mir neu aber Kupfer und Silber sind Gift und das Wasser durch Aktivkohle zu filtern kann eigentlich nie schaden.

Die Bienengarnelen fühlen sich noch nicht wohl und dann kann das nützlich sein, was ich in anderen Threats gelesen habe: Es gibt Wasseruafbereiter, die Giftstoffe binden. Habe jetzt den Namen vergessen aber das wäre eine Möglichkeit (wenn das richtige Produkt gewählt wird) wobei ich generell immer vorsichtig die Verträglichkeit testen würde.


Nachdem alles fit ist, würde ich jeden Störfaktor einzeln und vorsichtig einsetzen um ihn zu ermitteln und zukünftig auszuschließen.
MartinB
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Postby Hydrophil » 09 Feb 2015 20:52
Hallo manu,

es könnte schon am Messingadapter liegen, schließlich besteht Messing u.A. aus Kupfer. Ob jetzt natürlich so ein Adapter so viel Kupfer ans Wasser abgibt, dass das problematisch wird?

Gruß,
Christoph
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Viele Grüße aus der Pfalz, Christoph

Mein Pflanzenverkauf:
biete-wasserpflanzen/christophs-pflanzenthread-t31851-270.html
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Postby Funkytown » 10 Feb 2015 00:04
Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten.
Ich war am WE nicht zuhause und konnte keinen Wasserwechsel durchführen. Trotzdem sah es nicht schlecht aus. Eine ist gestorben über die drei Tage, die anderen haben sich fleißig gehäutet. Das Verhalten hat sich aber noch nicht gebessert...

@Martin: Ein Aktivkohlesäckchen habe ich heute in den Filter. Mal sehen ob sich das Verhalten ändert.

Die Wasseraufbereitungsanlage habe ich ja für die letzten TWW nicht mehr verwendet... Wenn es das Messing war, wäre die Frage wie lange so eine Vergiftung anhalten kann. Schließlich habe ich schon einiges an Wasser gewechselt. Hmm

Mir ist aufgefallen das sich sehr viele Mikroben oder Mehrzeller gebildet haben. Kann das für Garnelen Problematisch werden?
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Postby katasen » 17 Feb 2015 18:27
Am Messingadapter liegt es nicht. Der gibt bei weitem nicht genug Kupfer ab. Was mir aufgefallen ist, ist dass deine KH ganz und garnicht stimmt. Mit zehn ist der Wert viel zu hoch und wird über kurz oder lang alle deine Bienen sterben lassen. Die KH sollte zwischen 0 und 4 liegen. Dies gilt natürlich nur für Bee Garnelen und falls dein KH Wert stimmt.
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Postby Funkytown » 17 Feb 2015 21:26
Guten Abend,

kurzer Rückblick auf letzte Woche. Es sind zwischenzeitlich zwei weitere Garnelen gestorben :(
Den TWW habe ich wieder normalisiert auf einmal/Woche. Vorerst noch mit Leitungswasser.
In den letzten vier Tagen ist keine mehr gestorben. Das Verhalten hat sich zwar gebessert, ist aber immer noch nicht richtig. Ich kenne meine Bienchen fleißiger.

@katasen: Danke für deine Antwort. Der KH und Ph Wert hat sich aktuell auf 3° und 6,8 eingestellt. Das sollte jetzt soweit passen. Die erhöhten Werte kamen durch den häufigen TWW und leider musste ich feststellen, dass mein Ionentauscher ein Neutraltauscher ist (dieser verringert natürlich nicht die KH).
Sofern die KH ein Problem war/ist, frage ich mich, warum die Garnelen erst so spät reagiert haben(nach 8Wochen)?

Diese Woche muss ich noch beobachten. Ich hoffe sie haben sich jetzt gefangen. Werde nun nach und nach meine bisherigen Maßnahmen wieder einstellen. Zuerst möchte ich die Wasseraufbereitungsanlage wieder in Betrieb nehmen (Der Ionentauscher wird einer Osmoseanlage weichen).
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Postby Mizu Airu » 21 Feb 2015 19:39
Hallo Manu,

mir kam beim lesen deines ersten Beitrags noch was anderes in den Sinn. Nämlich:
26l Nano
6 Wochen keine Fütterung

Ist das Becken dermaßen veralgt gewesen dass die Garnelen dauernd was zu fressen hatten? Normalerweise beschäftigen sich die Tierchen ja mit dem Biofilm und weiden den ab, der wäre in einem so kleinen Becken dann aber ziemlich schnell aufgefuttert. Meine Vermutung wäre dass du sie schlichtweg zu wenig fütterst.
Gemüse würde ich in einem Nanobecken gar nicht geben, das kann das Wasser sehr schnell zum kippen bringen...
Lege auch Seemandelbaumblätter ins Becken, darauf bilden sich für die Garnelen leckere Mikroorganismen und später fressen sie auch sehr gern das Blatt selbst.
Sayonara,
Jas :hut:
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Postby Funkytown » 26 Feb 2015 19:08
Hallo zusammen,

@Mizu Airu: Anfangs dachte ich auch es kommt zum Engpass mit der Nahrung, deshalb habe ich ja das füttern angefangen. Allerdings meinte der Züchter von dem ich die Garnelen habe, dass er seine sehr selten füttert oder überhaupt nicht. Deshalb glaub ich nicht das es Futtermangel ist. Zumal sich der Bestand ja jetzt auf leider nur noch 3 Garnelen reduziert hat. :nosmile:

wieder kurz zum Wochenrückblick. Leider sind in der vergangenen Woche wieder zwei gestorben... Vor zwei Tagen musste ich Pflanzen schneiden und hab das Becken gleich mit sauber gemacht. Diesmal gab es sogar einen Wasseraufbereiter mit ins Frischwasser. Mal sehen.

Also ich sag Euch die Kerle machen mich fertig. Meiner Meinung nach kann es nur noch was im Becken sein, Krankheit oder sie haben sich an irgendetwas vergiftet und können es nicht abbauen.
Ich konnte bei den letzten sterbenden Garnelen ein bestimmtes Verhalten beobachten. Die Tiere haben sich kaum mehr bewegt, wurden fast steif und sind dann zu Boden gefallen. Eine andere hat das häuten nicht überlebt.
Kann das vielleicht auf etwas hindeuten?
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Postby kielemann ef » 27 Feb 2015 08:24
Moin Manu,

tut mir leid für deine kleinen Racker. Ich habe das selber durch, konnte aber die Ursache schnell ausmachen und beheben. Bei dir liegt ja der Fall etwas anders.

Ich habe bei den Teilwasserwechseln immer eine Gießkanne verwendet und dabei nicht bedacht, dass ich mit dieser ab und an auch Blumen gieße. Ich dünge die Zimmerpflanzen mit Wuxal und dort ist eine nicht ganz unbeachtliche Menge an Kupfer gelöst. Seit ich das abgestellt habe stirbt mir nix mehr weg.

Ich empfehle dir das Thema mal in den einschlägigen Garnelen-Foren einzustellen.

Hast du bei den Tieren Verfärbungen der Organe feststellen können? Vielleicht hast du dir auch eine bakterielle Infektion eingefangen!?

Trotz allem ein schönes Wochenende.

MFG
Steven
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Postby Mizu Airu » 27 Feb 2015 10:21
Hi Manu,

Mensch wie schade :-/ tut mir leid das zu lesen.
Ich würde dir ebenfalls empfehlen, dich in einem Garnelenforum anzumelden. Nun hast du zwar nur noch drei Tierchen aber es wäre ja schade wenn es die auch noch erwischt.
Bienengarnelen sind als "Hochzucht"garnelen nunmal weitaus empfindlicher als z.B. Neocaridina, sowohl was Änderungen in den Wasserwerten angeht wie auch bakterielle Belastungen im Wasser/Bodengrund.
Wie sind denn überhaupt deine No2 und No3 Werte derzeit?
Häutung nicht überstanden deutet auf Nährstoffmangel hin. Die Häutung ist ein ziemlich anstrengender Prozess für eine Garnele, die Tiere sind dann zu schwach sich aus ihrem alten Panzer zu befreien.
Ich mag mich daher der Meinung deines Züchters bzgl. Fütterung nicht ganz anschließen - abwechslungsreiche Fütterung ist meines Erachtens essentiell für Garnelen, schließlich finden sie in ihren heimischen Gewässern einen reich gedeckten Tisch.
Das hilft dir natürlich jetzt im Moment nicht weiter. Vielleicht magst du mir eine PN schreiben wo du die Garnelen bezogen hast? Der Züchter sollte dir ja auch einige Tips geben können, mal so nebenbei.
Sayonara,
Jas :hut:
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Postby Funkytown » 05 Mar 2015 22:30
Hey zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten.

nun ist ja wieder eine Woche vorbei. Aus drei wurden zwei :(
Aber ich muss dazu sagen, die anderen beiden haben Ihre Aktivität gesteigert und machen einen etwas stabileren Eindruck.

Jetzt habe ich im Internet noch eine Interessante Homepage gefunden. Von einem Züchter in meiner nähe. Bei ihm werde ich am Samstag mal vorbei schauen. Nach den beschriebenen Symptomen auf seiner Website tendiere ich auf eine zu hohe Keimbelastung oder Krankheitsfall. Falls sich dies bestätigt, werde ich mich natürlich nochmal melden, um das hier zum Abschluss zu bringen. Ich muss/will die Ursache wissen.

@Mizu Airu: No2 konnte ich seit Beckenstart nicht feststellen. No3 liegt bei 10mg/l. Meiner Meinung nach im grünen bereich.
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Postby Mizu Airu » 06 Mar 2015 19:07
Hi Manu,

ja die Werte sind im grünen Bereich. Wenn es Keime oder eine Krankheit war dann tappst du natürlich im Dunkeln, mir fällt auf Anhieb nichts ein wie sich das messen ließe. Es kann natürlich sein (muss nicht) dass die gekauften Tiere was mitgebracht haben - bevor du neuen Besatz einbringst, würde ich die vorhandenen Tiere nochmal ein paar Tage beobachten. Falls sie dem Schicksal ihrer Kumpels folgen, würde ich das Becken lieber desinfizieren und neu aufsetzen...
Wäre was -ich- tun würde, ist keine Aufforderung an dich. Ich hätte halt Bedenken dass die neuen Tiere sich das direkt einfangen was da sein Unwesen trieb.
Ich hoffe der Besuch beim Züchter bringt dir neue Erkenntnisse und dass du dann mit deinem neuen Besatz viel viel Glück hast :thumbs:
Sayonara,
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Postby GeorgJ » 06 Mar 2015 19:28
Huhu Manu,

ich fasse die für mich relevanten Dinge mal zusammen:

Funkytown wrote: Nanoaquarium (26l) mit kleinen Innenfilter und Co2 Anlage. Bodengrund besteht aus Nährstoffboden und Garnelenkies.


Ist die CO2-Anlage mit Nachtabschaltung? Falls ja, wie hoch ist denn der CO2-Gehalt im Tagesverlauf, v.a. später?
Nährboden drunter - nimm mal eine Pinzette und stocher mal leicht im Boden rum - kommen Bläschen hoch?

Funkytown wrote: -letzte Woche gab es erstmals alle zwei Tage Gurke und Tomate zum fressen. Die 6 Wochen vorher gab es nix...


Gemüse oder Obst haben meiner Meinung und Erfahrung nach nix in nem Garnelenbecken zu suchen. Da kann a) alles mögliche dran sein und b) wann hast du das Futter wieder entfernt? Und wie viel hast du gefüttert?
Kein Laub oder Garnelenfutter gehabt? Selbst ne kleine Packung normales Fischfutter reicht da...

Funkytown wrote:
-zu hoher PH(7,2) und KH(10°) Wert...war die letzten 8 Wochen auch nicht anders, wobei eine eventuelle ph-Wert Schwankung über den Tag durch den Verbrauch des co2 durch die Pflanzen das Sterben am Nachmittag begründen könnte.


Das wage ich zu bezweifeln. Eine hohe kH hatmeine Bienen bisher nicht gekillt...

Funkytown wrote:
bisherige Maßnahmen:
-Nach dem zweiten Tag Garnelensterbens habe ich einen TWW von 80% und die darauf folgenden Tage bis jetzt jeweils 50%/tägl. durchgeführt. Direkt aus der Leitung.
-Dünger weggelassen
-Wasseraufbereitungsanlage weggelassen
-Beleuchtungsdauer um 1h reduziert
-ein Säckchen Torfgranulat zur Ansäuerung ins Becken gehängt.
-Aktivkohlefilterung ratsam? Bin mir noch unschlüssig.


Torfgranulat, Ansäuern... noch mehr Wasserwerte verändern ist nicht wirklich hilfreich zur Ursachenforschung. Wie sah das mit der Fütterung im Verlauf aus?
Keep on smiling, keep on scaping!
I :) Aquascaping

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Postby Benjo » 06 Mar 2015 21:21
Hallo,

ich tippe auf die Gurke bzw. Tomaten, selbst wenn es Biogemüse war würde ich das nicht verfüttern wollen.
Wie Georg schon sagte reicht eigentlich Laub und ganz wenig Futter aus.
Meine Tiger werden auch nur sehr selten gefüttert und das funktioniert jetzt über Jahre hinweg sehr gut.
Liebe Grüße

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Postby Funkytown » 09 Mar 2015 23:13
Hallo zusammen,

erstmal Danke für die Antworten.
Am Samstag war ich beim besagten Züchter und habe weiteren Rat eingeholt.
Seine Vermutung zu dem Thema war ebenfalls Pestizid Vergiftung durch die Gurke oder Tomate. Er sagte auch, wenn dem so wäre könnten die letzten beiden auch noch das zeitliche segnen, je nach dem ob sie was abbekommen haben oder das Immunsystem stark genug ist. Er hat mir noch paar Mittelchen gegen Keime mitgegeben.
Nachdem ich am WE wieder nicht zuhause war, musste ich heute leider feststellen, dass jetzt nur noch die größte Garnele übrig ist und auch diese extrem schwächelt (sie war als einzige durchgehend aktiv :nosmile: ). Von der anderen war nicht mehr wirklich viel übrig. Ich vermute die große hat fleißig an ihr gegessen.

Habe vorsichtshalber noch einen TWW gemacht, auch mit den empfohlenen Mittelchen vom Züchter. Allerdings sehe ich wenig Hoffnung.

Ich möchte trotzdem noch kurz Georgs Fragen beantworten.

Ist die CO2-Anlage mit Nachtabschaltung? Falls ja, wie hoch ist denn der CO2-Gehalt im Tagesverlauf, v.a. später?
Nährboden drunter - nimm mal eine Pinzette und stocher mal leicht im Boden rum - kommen Bläschen hoch?


Am Anfang hatte ich zwei BIO-Co2 Flaschen am gären, diese sind Tag und Nacht gelaufen. Jetzt hab ich auf 2kg Flasche mit Nachtabschaltung gewechselt. Habe nur einen Co2 Dauertest -> der war durchgängig grün (15-25mg/l)
Im Boden sind keine Gase. Hab rum gestochert und sehen tut man auch nichts.

Gemüse oder Obst haben meiner Meinung und Erfahrung nach nix in nem Garnelenbecken zu suchen. Da kann a) alles mögliche dran sein und b) wann hast du das Futter wieder entfernt? Und wie viel hast du gefüttert?
Kein Laub oder Garnelenfutter gehabt? Selbst ne kleine Packung normales Fischfutter reicht da
..

Hierzu gibt es ja schon mehrere Vermutungen! Die Stückchen waren nicht größer als 2cm und nur max. 3h im Becken. Hatte auch leider nichts anderes da.

Torfgranulat, Ansäuern... noch mehr Wasserwerte verändern ist nicht wirklich hilfreich zur Ursachenforschung. Wie sah das mit der Fütterung im Verlauf aus?


Das ist richtig. Aber auch mit den ganzen TWW haben die Wasserwerte jetzt extrem geschwankt...
Ich habe voher kein einziges mal gefüttert. Wollte bisschen Abwechslung rein bringen. Das war vielleicht die falsche Kost.


Wie dem auch sei. Falls jetzt der gesamte Bestand dran glauben musste (abwarten was Morgen mit der letzten Garnele ist) würde mich als nächstes interessieren, wie ich das Pestizid aus dem Wasser bekomme, wenn es nicht schon draußen ist.
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