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Postby Plantamaniac » 28 Sep 2012 17:06
Hallo, wenn man emerse Sumpfpflanzen als Hobby hat es wäre die Krönung, nach der Blüte und Samenbildung, die Samen zum keimen zu bringen :gdance: .
Meine Lobelia Cardinalis hat wieder geblüht und diesesmal habe ich die Samen ausreifen lassen.
Sie sind sehr fein und ich bin mir nicht sicher, ob das normal ist?
Möchte versuchen sie auszusähen und bin schon sehr gespannt, ob etwas dabei herrauskommt.

zb. Nesaja Triflora hat mich fast ein ganzes Jahr warten lassen. Im Juli sind die Samen endlich aufgegangen und die Pflanzen sind nun 3cm groß und gut erkennbar. Das ist ja auch bei einheimischen Pflanzen ungefähr die Dauer der Keimhemmung.
Poligonum Pak chong keimte weitaus ehr. Bereits im Winter. Die Aussaat geht nach dem Motto, Samen in irgendwelche Sumpftöpfe (mit emersen Pflanzen) ausstreuen und sehen ob etwas kommt. Dementsprechend unprofessionell sieht es dann aus :pfeifen: Eigens dafür hergerichtete Töpfe haben bei mir noch nie funktioiert :sceptic: Schimmel und Botrytis vereiteln den Plan schnell.
Echinodorus lassen sich nicht lange bitten, aber die großzubekommen ist nicht einfach :? .
Bei Hydrocotyle verticillata geht es sehr einfach, aber wie lange die Keimhemmung ist habe ich noch nicht dokumentiert.
Sie liegt warscheinlich auch bei etwa einem Jahr, da gerade die Sämlinge der letztes Jahr herruntergefallen Samen keimen.
Meistens zeigen sie sich, wenn man schon nichtmehr an sie denkt.
Hat nochjemand Freude daran Wasserpflanzen aus Samen zu ziehen?
Wäre schön, wenn man sich hier austauschen könnte :grow:
Chiao Moni
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Postby Sumpfheini » 29 Sep 2012 12:28
Hallo Moni,
interessantes Projekt! Ich habe bisher kaum gezielt Wasser- u. Sumpfpflanzen ausgesät, außer Echinodorus berteroi und Reis, aber kann z.B. von meiner freiwill. Mitarbeit im Bot. Garten Göttingen ein paar Beobachtungen beisteuern:

-Samen von Lobelia cardinalis habe ich mir noch nicht angeschaut, aber die von anderen Arten wie L. erinus, "Männertreu", sind auch sehr fein.

-Verschiedene Arten keimen sehr leicht spontan, wie du schon festgestellt hast; manche können dadurch in Emerskulturen zum Unkraut werden: Samolus, Persicaria/Polygonum-Arten, Lindernia rotundifolia, Hygrophila costata (lacustris, guianensis), H. salicifolia(?), Eleocharis vivipara (oder was im Handel heute so genannt wird; was auf älteren Fotos als E. v. gezeigt wird, sieht etwas anders aus), eine Ludwigia-Art, mglw. L. octovalvis, Hydrocotyle sibthorpioides, Alternanthera reineckii.
Im Botan. Garten Göttingen waren in einem Gewächshaus sowohl Persicaria (bzw. Polyg.) "Pak Chong" als auch "Kawagoeanum", die waren emers und blühend/fruchtend schon kaum zu unterscheiden. Dann sind überall auch in Nachbartöpfen Persicaria-Sämlinge aufgekommen, jetzt kann man nicht mehr sagen, was welcher Knöterich ist. In botanischer Literatur ist viel über Persicaria-Hybriden zu finden, wahrscheinlich können die sich auch in Kultur spontan kreuzen.

-In diesem bot. Garten blüht und fruchtet im Victoriahaus auch Cryptocoryne ciliata (var. ciliata, die mit den langen Ausläufern u. zieml. schmalen Blättern). Die Samen keimen schon, wenn sie freigesetzt werden, die typischen großen Sämlinge mit den vielen schmalen Auswüchsen treiben dann im Wasser, bis sie irgendwo hängen bleiben.

-Echinodorus grandiflorus ("floridanus") wurde in einem Gewächshaus in feucht gehaltenes Torf-Sand-Gemisch gesät, Topf mit Glasplatte abgedeckt. Keimten problemlos, Sämlinge wurden später in nährstoffreiches lehmiges Substrat pikiert, wo sie sich gut, aber eher langsam entwickelt haben.

-Echinodorus berteroi lässt sich nach meiner Erfahrung submers sehr leicht aus Samen ziehen. Ich hatte z.B. ein Marmeladenglas halb mit lehmiger Gartenerde gefüllt, die mit Sand abgedeckt, mit Aquarienwasser aufgefüllt, und das Glas ans Fenster gestellt (Frühjahr). Die Nüsschen einfach ins Wasser gestreut. Die Samen in den abgesunkenen Nüsschen keimen nach einigen Wochen, unregelmäßig, aber offenbar fast alle, so dass der Boden bald mit einem hübschen submersen Sämlings-Rasen bedeckt war. Emers habe ich E. berteroi noch nicht ausgesät, aber es wird geschrieben, dass die Jungpflanzen dann zwergig bleiben und bald zu blühen anfangen.

-In Tobis 60 cm-Becken bei Aquasabi keimten spontan viele Sämlinge von Blyxa japonica, die dort regelmäßig blühte und fruchtete.

Gruß
Heiko
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Postby Plantamaniac » 29 Sep 2012 12:44
Danke Heiko, damit kann ich schon etwas anfangen.
Das mit den Echinodorus im Marmeladenglas probiere ich mal aus :thumbs:
Da sie sich sicher kreuzen und meine emersen Echinodorus alle nebeneeinander stehen finde ich das sehr spannend :glaskugel:
Da ja an den Blütenstängeln Adventivpflanzen, sowie die reifen Samen wachsen, kommen in den Pikiertöpfen manchmal kleine Pflanzen und auch in den Becken, wo ich die Adventivpflanzen lagere, bis ich sie brauche.
Nur gehen sie dort meistens verloren :? . Ist eben nicht optimal für solche kleinen Pflanzen. In einem Becken haben jetzt kleinste Pflanzen Halt im Kies gefunden und fangen an zu wachsen :shock:
_____________
In botanischer Literatur ist viel über Persicaria-Hybriden zu finden, wahrscheinlich können die sich auch in Kultur spontan kreuzen.
_____________
Das finde ich jetzt nicht so nett. Die bestäuben sich warscheinlich über den Wind? Bei mir im Garten steht überall einheimische Persicaria :shock: . Der werde ich dann einen Platzverweis erteilen :keule:
Warte noch auf einen Topf Poligonum Sao Paulo bzw. was die Gärtnereien dafür halten.
Die kann ich dann ja nicht nebendran stellen :down:
Werde mal versuchen Bilder zu machen. Aber wie gesagt, nicht steril und ordentlich.
Ehr zufällig und in "abgelagerten" Töpfen.

Chiao Moni
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Postby Sumpfheini » 29 Sep 2012 21:57
Hallo Moni,
Echi: submers habe ich bisher nur berteroi ausgesät. Der unterscheidet sich insgesamt sehr von den übrigen Echis, ist auch verwandtschaftlich von ihnen weit entfernt - wahrsch. kann er sich nicht mit anderen Arten kreuzen; sehr praktisch bei dem ist auch, dass man die Nüsschen mindestens 1 Jahr lang trocken aufheben kann (die verzweigten Fruchtstände würden sich sicher gut als Trocken-Deko machen, falls man auf so was steht :wink: ) und sie dabei zum großen Teil keimfähig bleiben. Keimten bei normaler Zimmertemperatur, ansonsten wird für Echinodorus-Aussaat in Aquarienliteratur höhere Temperatur gegen 30 °C empfohlen.
Für die weitere (emerse) Entwicklung von Sämlingen anderer Echi-Arten ist offb. viel Licht und gute Nährstoffversorgung wichtig.

Ob es zw. heimischen und tropischen Persicaria-Arten Hybriden geben kann, weiß ich nicht - aber exotische Arten hätten evtl. das Zeug dazu, sich bei uns auszubreiten.
Es wäre toll, wenn man mal an echte "Sao Paulo" kommen könnte - evtl. verbirgt sich unter dem Namen im Handel immer nur Persicaria sp. "Kawagoeanum". Aber man wird bei den Aquarien-Persicarias wohl nie ganz Klarheit reinbekommen - die sind sich alle zu ähnlich, und Merkmale wie submerse Färbung sind bei denen sehr veränderlich je nach Bedingungen.

Gruß
Heiko
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Postby Plantamaniac » 09 Nov 2012 13:37
Hallo, als ich vor etwa 2 Wochen die letzten trockenen Samenstände meiner Lobelia Cardinalis genommen habe, habe ich einige der sehr kleinen Körnchen zu meiner Echinodorus Cordifolius aufs Moos gestreut und heute die ersten Sämlinge entdeckt :gdance:
Sie tragen teilweise noch die Samenhülle auf dem "Kopf" aber sie sind da :grow:
Einen andern Samenstand habe ich direkt in den Topf der Lobelia Cardinalis mit hineingebröselt. Da ist noch nichts aufgegangen. Steht allerdings auch kälter.
Die Samen der Hydrocotyle verticillata, die in einer Schale mit Filtermulm im Gewächshaus steht sind auch aufgegangen. Es hat auch nicht so lange gedauert wie erwartet. Frage mich nur, wie ich sie jetzt weiter ziehen soll :? Einfach Seramis dazustreuen? Sind etwa 100 Sämlinge.
In dem Becken in dem meine Barcleya geblüht hatte tauchen immer mehr Jungpflanzen auf, die eine etwa 5mm lange ovale "Knolle" mit Dornen an einem Ende haben. Sind das Brutknollen aus dem Boden oder Samen?
Leider konnte ich im Internet keine Fotos von Barcleysamen finden?
Überall gehen im Moment auch die Echinodorussamen auf.
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Postby Plantamaniac » 12 Oct 2015 12:39
Hallo, seltsam :sceptic:
Dieses Jahr ist es wieder genauso.
Warum keimen im Oktober die Samen der Sumpfpflanzen?
Besonders freut mich die echte Poligonium Sao Paulo, die geht sogar in Töpfen von Zimmerpflanzen auf, die daneben gestanden haben.
Wer auch nie zu bremsen ist, ist Hutpilzpflanze. Und diesjahr gesellen sich noch Zyperus helferi dazu :lol:
Zyperus haspan sowieso. Echinodorus ebenfalls.
Mal sehen was noch so alles kommt :grow:
Keimen bei noch jemand die emersen Sumpfpflanzensamen? Evt. in Wabikusas?
Dann werd ich mal die Kardinalslobelie dazu sähen. Die Samen habe ich gesichert und in Tütchen aufbewahrt.
Scheint echt der beste Zeitpunkt zu sein :gdance:
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Postby Wuestenrose » 12 Oct 2015 16:53
'N Abend...

Sind eigentlich alle Sumpf- und/oder Wasserpflanzen so einfach aus Samen zu ziehen?

Bei Landpflanzen ist es teilweise schwer (Ligustrum japonica, einmalige Kältestratifikation) bis sehr schwer (Osmanthus fragrans, zweimalige Kältestratifikation), die Samenruhe zu durchbrechen.

Grüße
Robert
结束很近。
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Postby moskal » 12 Oct 2015 18:10
Hallo Robert,

nein, absolut nicht! Ich versuche mich seit Jahren erfolglos an Anubias gracillis, manche Barclaya klappen erst wenn sie ein paar Monate bis Jahre trocken lagen, die meisten Aponogeton keimen zwar willig aber der Weg von dort bis zur Knollenbildung kann eine echte herausforderung sein usw.
Ich denke, das ist genauso tückisch oder einfach wie bei anderen Pflanzen auch.

Gruß, helmut
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Postby Plantamaniac » 12 Oct 2015 21:57
Hallo, ein Teil der Pflanzen war draußen, ein Teil ist drinnen.
Also Kälte kann der Auslöser bei obengenannten
nicht sein. Ehr vielleicht die Tageslänge oder eben die abgeschlossene Keimhemmung :? .
Ja, ich habe auch blühende Anubien versucht zu bestäuben, aber die hängen ewig da rum, ohne das sich was tut :sceptic: Die Anubias Lanceloti hat letztes jahr im November geblüht und verharrt seitdem in dem Zustand, in dem die Samen eigentlich reif sein müßten. Ich hatte gelesen, das sie 5 Wochen zur Zeitigung brauchen aber es geht nicht weiter.
Dann Coffefolia und die
Das is wohl schon ´ne Weile her :lol:
Fallen die Samen dann irgendwann runter ins Wasser, oder muß ich den Blütenstand abschneiden und ins Wasser werfen?

Barcleya hat dieses Jahr 2 Blüten auf einmal. Sind geradeso abgeblüht. Samen sind mir leider noch nie gelungen :pfeifen: Die Blattläuse und Garnelen teilen sich den Braten :keule:

Hallo Robert, ich denke das kommt immer auf einen Versuch an.
Was noch sehr gut geht ist Limnophia Indica und Nesaja Triflora.
Die Poligonümer sowieso.
Ich lass die Samenstände austrocknen und krümel das was noch nicht von selber runterfällt in irgendwelche Sumpftöpfe dazu. Manche Samen von denen ich nicht sicher bin das ich die Jungpflanzen über den Winter bringe, packe ich trocken in Papierheftchen. Bei Sumpfpflanzen kann es allerdings sein, das sie niemals richtig austrocknen dürfen.
Vor allem bei Teichpflanzen ist das oft so.
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Postby moskal » 13 Oct 2015 07:07
Hallo Monika,

von den gracillis habe ich öfter mal Samen, nur die machen nichts.

Bei Barclaya longifolia einfach die Blüte lose aber dicht mit einem stück Nylonstrumpf umhüllen. Die blüht im dunklen weiter und bestäubt sich submers selbst. Wenn sich die Blüte nicht mehr hart anfühlt haben sich die Samen entwickelt. Dann ernten und ohne Bodengrund in Weich-Sauer keimen lassen. Wenn sich das Keimblattstadium dem Ende neigt und Wurzelbildung einsetzt die Sämlinge einzeln auf Sand legen. Im Sand ist etwas Laterit kein Schaden. Immer wieder pickieren. Dauert lange aber klappt. Barclaya motley ist da ein anderes Kaliber.

Gruß, helmut
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Postby Plantamaniac » 13 Oct 2015 07:50
Hallo Helmut, das is eine super Idee, danke dafür :gdance:
Tja..da muß ich aber warscheinlich jetzt ein Jahr warten bis ich das ausprobieren kann :sceptic:
Sie blüht normal in Juli/August bei mir, warum sie diesjahr bei den Temperaturen auf Oktober gewartet hat, weiß der Geier :glaskugel: Geht sie bei Dir dann zur Reife unter oder bleibt sie über Wasser? Ich hab auchschon versucht sie zu versenken, aber da waren dann sofort die Garnelen dran :irre:

Die Poligonium Sao Paulo hat richtig schwarze, glänzende Samen. Die andern Poligonümer findet man sie nicht in den Vertrockneten Blütenständen. Die sind von einer weißen "Masse" umhüllt. Muß ich mal zerlegen, wie die aussehen, wenn sie reif sind.

Von den Alternathera sessilis hatte ich letztes Jahr auch Samen genommen. Hab sie aber noch nicht ausgesäht.
Könnte ich jetzt auchmal einen Teil versuchen. Dieses Jahr haben sie nicht richtig geblüht.

Bras. Wassernabel bildet auch immer Samen. Ist mit jetzt aber nicht soooo wichtig...

Der Gitterpflanze schieb ich gleichmal eine Kugel unter. Sie hat im Mom komplett eingezogen.
Da hatten ja auch die Blattläuse zusammen mit den Garnelen den Samenstand gekillt. Die müßten ja eigentlich reif werden. Meine Gitterpflanzen sind aus Sämlingen gezogen.
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Postby nik » 13 Oct 2015 08:16
Hi,

bei B. longifolia musste ich gar nichts machen. Die blühte submers und irgendwann fielen die Samen, die erinnern an Senfkörner, auf den ungedüngten Sand. In der Folge entwickelten sich mehrere hundert Ableger. Insgesamt ein Vorgang ohne sonderliche Verzögerungen. Warum die dann Knollen ausbilden, weiß ich nicht, meine taten's nicht. Wasser war sehr weich, < 0,5°dKh, bei einem pH von knapp über 6.

Gruß, Nik
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Postby Plantamaniac » 13 Oct 2015 10:45
Hei, ok, danke..dann sollte ich die Blüten vielleicht dochnoch einpacken...
Die Blütenblätter sind bereits vergangen und die Fruchtknoten sitzen gemeinerweise so voll mit Blattläusen das man sie nichtmehr sieht :-( Die Fische könnten sich da echt mal drum kümmern. Aber scheinbar mögen Perlhühner keine Blattläuse. Vielleicht steck ich die neuen Ringelhechtlingsjungen da mal mit rein. Die machen den Job super :thumbs:

Meine Barcleya bilden fleißig Brutknollen, die ich immer beim Mulmen finde.
Irgendwie löst sich das Rhizom von hinten her auf und übrig bleiben die kleinen, stacheligen Knöllchen.
Damit ist es ja einfach sie zu vermehren.
Sollten die Samen nicht auch stachelig sein? Zumindest kann man das so lesen, das man wegen den Fischen aufpassen soll :sceptic: Oder hat da einer was verwechselt?
Ich such gleichmal nach etwas zum Einpacken.
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Postby nik » 13 Oct 2015 11:01
Hi Moni,

Plantamaniac wrote:Meine Barcleya bilden fleißig Brutknollen, die ich immer beim Mulmen finde.
Irgendwie löst sich das Rhizom von hinten her auf und übrig bleiben die kleinen, stacheligen Knöllchen.
Damit ist es ja einfach sie zu vermehren.

kann man mal sehen, das habe ich so garnicht erlebt - vielleicht auch nicht mitbekommen. Das Becken war am Boden völlig zugewachsen.

Sollten die Samen nicht auch stachelig sein? Zumindest kann man das so lesen, das man wegen den Fischen aufpassen soll :sceptic: Oder hat da einer was verwechselt?
Chiao Moni

Senfkörner passt schon gut, vielleicht nicht ganz so in der Größe, aber in jedem Fall glatt.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Plantamaniac » 13 Oct 2015 11:18
Hm
Zitat Datenbank-------------------
eine geleeartige weiße Masse, die viele dornige, bräunliche Samen beinhaltet, welche sich ansonsten im Aquarium verteilen würden.
----------------------------------------

Barclaya longifolia

Heiko :D was meinst Du dazu?
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