Die als Syngonanthus sp. 'Belém' gehandelte Pflanze wurde zunächst als Tonina sp. 'Belém' eingeführt und wird nach einem Herbarvergleich ihres Habitus ziemlich sicher Syngonanthus macrocaulon zugeordnet.15 Benannt ist sie nach Belém in Brasilien, denn nahe dieser Stadt wurde sie in sehr weichem Schwarzwasser gefunden.2 S. macrocaulon wird für Brasilien und Kolumbien angegeben und heute als Synonym von Syngonanthus anomalus geführt.35
Dicht stehende, linealische, hellgrüne Blättchen und eine reiche Verzweigung an der Triebspitze prägen die zarte, etwa 20–30 cm hohe Stängelpflanze.45 Sie gilt als eine der schwierigsten Aquarienpflanzen und verlangt weiches, saures Wasser, CO₂ und sehr viel Licht sowie genug Eisen, damit ihr Grün leuchtend bleibt.25 Beim Rückschnitt setzt man nur die obersten rund 4 cm neu, weil längere Stecklinge entlang des ganzen Stängels wurzeln.2
Quellen und weiterführende Literatur: