Sagittaria sp. "Needle"

Nadel-Pfeilkraut

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°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Mittelgrund, Nano-Aquarium, Vordergrund Gruppe
Schwierigkeitsgrad: einfach
Wachstum: mittel
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Wo kaufen?
Verbreitung und Fundorte [?]: 

wahrscheinlich östliches oder südöstliches Nordamerika


Höhe: 5 - 30 cm
Breite: 5 - 10 cm

Verfügbarkeit [?]: 
  • selten oder gar nicht im Handel erhältlich
  • gelegentlich von anderen Aquarianern zu bekommen

Populärnamen [?]: 
  • Nadel-Pfeilkraut

Synonyme [?]: 
  • Sagittaria sp. ''Nadel-Pfeilkraut''
  • Sagittaria sp. ''Needle Leaf''
  • Sagittaria ''filifolia''

Pflanzentyp [?]:

  • Rosette
Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Alismatales - Froschlöffelartige
Familie [?]: Alismataceae - Froschlöffelgewächse
Gattung [?]: Sagittaria

Beschreibung: 

Dieses Pfeilkraut wurde als eine von mehreren Sagittaria-Formen von Peter Schneider (Firma Aquarium Perle, Zuzgen, Schweiz) kultiviert und auch in einem Artikel vorgestellt. Er nennt die Pflanze provisorisch Sagittaria "filifolia" und weist darauf hin, dass es kaum die echte S. filifolia ist.1 Aquarianer in Österreich und Deutschland nennen die Pflanze auch "Nadel-Pfeilkraut" und Sagittaria sp. "Needle".

Im Botanischen Garten Göttingen wuchs die Pflanze einige Zeit in einem Freiland-Wasserbecken und kam dort zum Blühen. Die Merkmale der Blütenstände sprechen dafür, dass dieses Pfeilkraut zum Sagittaria subulata-Komplex gehört. Die Blütenstände fluten unter der Wasseroberfläche, und nur die einzelnen Blüten ragen aus dem Wasser. Die männlichen Blüten haben 7 Staubblätter.2

Das "Nadel-Pfeilkraut" hat sehr schmale, linealische submerse Blätter, die oft nicht länger als etwa 10 cm und meist um 1,5 bis 2 mm breit sind. Bei üppiger Makronährstoff- und CO2-Versorgung können die Blätter aber auch bis ca. 30 cm lang und um 3 mm breit werden. Die Blattspitze ist spitz. Die Blätter sind nach unten gekrümmt, wie auch bei anderen Sagittarien, und haben eine mittelgrüne, olivgrüne oder - vor allem bei viel Licht - rötliche Färbung, ähnlich wie die Unterwasserblätter von Helanthium tenellum. Die Pflanze bildet überwiegend unterirdische Ausläufer, die relativ kurze Internodien haben.

Es ist zwar nicht bekannt, von wo genau die Pflanze ursprünglich eingeführt wurde, doch weil sie offenbar zum Sagittaria subulata-Formenkreis gehört, ist sie wahrscheinlich im östlichen oder südöstlichen Nordamerika heimisch.

(Weiteres siehe "Kultur" und "Gestaltung")

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. Schneider, Peter (2006): Namenlose Schönheiten (Aus der Gattung Sagittaria). (Online-Artikel) A. Perle Verlag, Zuzgen, Schweiz. (http://www.a-perleverlag.ch/home.php?/buch/sagittaria.html, abgerufen am 10.07.2013)
  2. Thread über Sagittaria sp. ''Needle'' (''Nadel-Pfeilkraut'') auf www.flowgrow.de (http://www.flowgrow.de/neue-und-besondere-wasserpflanzen/sagittaria-sp-nadel-pfeilkraut-t12086.html, abgerufen am 10.07.2013)
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