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Beitragvon Joschan » 08 Jul 2010 10:08
Hallo zusammen,

mein 20L Dennerle-Becken läuft nun im zweiten Monat und der Kampffisch und die Schnecken (zwei Geweihschnecken, zwei Zebrarennschnecken und zwei TDS) scheinen sich sehr wohl zu fühlen.
Die Pflanzen wachsen eigentlich sehr gut (Vallisneria Torta, Mooskugel, Didiplis Diandra, Lilaeopsis mauritana, Javamoos und das brutal schnell wachsende Hornkraut).

Die messbaren Wasserwerte waren eigentlich von Anfang an relativ stabil:
Wasserwerte (Tropfentests entsprechen den Streifentests):
pH 7,4
KH 9
GH >14 aber <21
NH4 0 mg/L
NO2 0 mg/L
NO3 10-25 mg/L
PO4 0.1-0.2 mg/L
Cu 0.1 mg/L

Alles wunderbar - nur:
Ausgerechnet auf dem Hornkraut (das ich jede Woche gärtnern darf) wächst eine Alge. Fast ausschliesslich nur auf dem Hornkraut. Sie findet sich auch etwas an der Vallisneria und nur kleine Flecken auf der Diandra.
Dummerweise möchte ich das Hornkraut behalten, weil es so gute Versteckmöglichkeiten für den kleinen Betta bietet.

Handelt es sich dabei um eine Kieselalge?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Grüsse
Joschan

EDIT:
Beleuchtungszeit habe ich vergessen: 8:30 Uhr - 12 Uhr und 16-22 Uhr

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Joschan
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Beitragvon Roger » 08 Jul 2010 10:40
Hallo Joschan,

ich würde eher auf Bartalgen tippen. Kann man aber auf den Bildern nicht so gut erkennen.

Eine erhöhte CO2 Zugabe würde sicher helfen und EasyCarbo könntest Du zusätzlich verwenden.
Gruß
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Beitragvon Joschan » 08 Jul 2010 10:53
Danke!
Ich weiss, die Bilder wollen einfach nicht schärfer rauskommen - zum verzweifeln!
Viele Grüsse
Joschan
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Beitragvon Joschan » 09 Jul 2010 15:46
Hallo zusammen,

Die Bilder hier zeigen Algen, die nicht viel grösser zu werden scheinen (hoffe ich doch! :shock: ).
Bartalgen scheinen in der Regel aber grösser zu sein, oder erwartet mich da noch etwas? doppel :shock:
Ansonsten wären Braunalgen logisch, weil ich keine CO2-Analage mein eigen nenne und mit dem CO2-Wert knapp an der Grenze bin (vielleicht mal den Fisch durch die Gegend scheuchen, damit er sich ein wenig anstrengt und mehr Sauerstoff verbraucht, hihihi). Eine Bio-Anlage habe ich einmal versucht, liess sich aber bei dem kleinen Becken nicht vernünftig steuern. Da braucht es schon eine Flasche mit Nadelventil (für einen Blubb pro Minute!).

Die Bilder sind morgens entstanden, abends sind sie voller Luftbläschen - die schnappen meinen Pflanzen noch das ganze CO2 weg! dreifach :shock:

Ansonsten heisst es immer, man solle Hornkraut gegen Algen pflanzen - jetzt wächst das Zeug genau auf dem Hornkraut.

Viele Grüsse
Joschan
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Beitragvon bub » 09 Jul 2010 16:04
Hallo Joschan,

an Kieselalgen glaube ich auch nicht, die sehen meiner Meinung nach anders aus.

Zum Bio CO2 kann ich dir bei einem kleinen Becken nur zum Bau einer Paffrathschale raten. Die Fläche der Schale bestimmt den Co2 Gehalt des Wassers und wenns zuviel wird, entweicht das überflüssige Co2 ganz einfach. Eine Überdosis ist somit nicht möglich. Natürlich muss man die Schale der Beckengrösse anpassen.

Benutz mal die Forensuche, da steht einiges drüber.
Grüsse aus Freyburg,
Steffen
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Beitragvon Joschan » 12 Aug 2010 09:32
Hallo zusammen!
Also nun endlich habe ich mich aufgerafft eine CO2-Anlage anzuschaffen. Es ist ein Nano-Set von Dennerle mit Nachtabschaltung. Lange habe ich mich innerlich gewehrt gegen so viel Technik bei einem so kleinen Becken (20L). Aber alles deutete auf CO2-Mangel hin. Letztens hatte ich sogar einen pH von 8 und eine Härte von 10.

Jetzt bin ich gespannt auf das Resultat - ich weiss: Geduld.

Bei den Algen (tägliche Ernte) handelt es sich um Fadenalgen und vermutlich sind auch ein paar Bartalgen dabei, diese halten sich aber noch etwas zurück.

Meine Wasserwerte haben sich noch nicht geändert, lediglich der PO4-Gehalt ist auf 0.5 mg/L. Nitrat bleibt fast konstant bei 10mg/L. Die restlichen Werte sind wie unten beschrieben.
Gedüngt wird "täglich" mit Nano-Tagesdünger von Dennerle (2 Tropfen).

Wenn die Anlage richtig eingefahren ist, messe ich nochmal. Es ist nicht ganz einfach die Feinjustierung hinzubekommen.

Aber eine Frage habe ich dann doch noch:
Bei dem Set war eine Paffrathschale dabei. Wenn mir jetzt zu viel CO2 abhaut, steigt es an die Oberfläche. CO2 ist aber schwerer als Luft, wird also eine Schicht auf dem Wasser bilden (kann mir nicht vorstellen, dass es so viel Durchwirbelung gibt, dass das CO2 aus dem Aquarium verschwindet.
Feine Sache, denkt der Pflanzenfreak.
Ist mir egal, denkt der Garnelenzüchter. Die Garnelen bekommen den Sauerstoff von den Pflanzen.
Was aber macht mein Betta Splendens, der seinen Sauerstoff aus der Luft bekommt und weniger über seine Kiemen.
Der Gedanke ist der: Betta taucht auf, um Sauerstoff zu tanken, bekommt aber nur CO2 -> Gute Nacht.

Irre ich mich?
Mache ich mir unnötig Gedanken?
Sind meine Gedanken richtig und sollte beim tunen der CO2 Anlage für genügend Luftaustausch sorgen?

Ich freue mich schon auf Eure Antworten.

Viele Grüsse
Joschan
Joschan
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Beitragvon Socs » 12 Aug 2010 13:16
Hi Joschan,
ich hab in dem Thema keine Erfahrungen, meine aber gelesen zu haben, dass sich bei Bettas eine Paffrathschale verbietet, da es sein kann, dass der Fisch nicht zur Oberfläche schwimmt, sondern sich direkt nen Hieb aus der Schale nimmt.

Grüße, Dirk.
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Beitragvon Joschan » 02 Sep 2010 11:51
Hallo zusammen,

inzwischen bin ich um einige Erfahrungen und eine CO2-Anlage reicher.

Natürlich waren das keine Kieselalgen - inzwischen habe ich auch Bilder davon gefunden.
Bartalgen waren es auch nicht.
Ich kämpfe hier mit ganz normalen Fadenalgen oder sonst. Grünalgen herum.

Vor einigen Wochen habe ich eine kleine CO2-Anlage installiert mit Nachtabschaltung.
Vorerst hat sich nichts getan - also Geduld.
Dann habe ich die Anlage in die Nähe des Filters gesetzt, weil dort die Strömung stärker sein muss.
Seit dem blubbert sie mit 1-2 Blasen pro Minute und der Langzeittest zeigt wunderbares Grün (grüner als zu Beginn der Installation).

Wunderbar!
Die Pflanzen wachsen - wor allem die Didiplis Diandra.
Algen sitzen zwar noch im Javamoos, aber das wird sich mit der Zeit hoffentlich auch erledigen.
Jetzt heisst es Geduld und den Schnecken zeigen, dass man auch diese Algen fressen kann!
Garnelen reinsetzen traue ich mich nicht, obwohl unser Kampffisch ganz freundlicher Geselle zu sein scheint - ich traue ihm da aber nicht wirklich.

An dieser Stelle deshalb nochmals ein HERZLICHES DANKESCHÖN AN EUCH ALLE! Ihr habt einem blutigen Anfänger zu seinem ersten grossen Erfolg verholfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
:bier:
:top:

Viele Grüsse
Joschan
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