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Postby e-i-k » 07 Mar 2016 15:06
Hallo Zusammen - ich bin Eik - neu hier - begrüße alle recht herzlich - und hab mir zur Regelbarkeit von Bio-CO2 Anlagen ein paar Gedanken gemacht, die ich gern mal von ein paar "Auskennern" bestätigt oder wiederlegt haben möchte:

1: Die Menge des CO2, die im Wasser gelöst wird, sollte sich doch durch die Tiefe, in der man den Ausströmer anbringt, regeln lassen. Je tiefer im Becken der Ausströmer/Diffusor angebracht ist, desto länger sind die Bläschen auf ihrem Weg nach oben mit dem Wasser in Kontakt. Ergo: desto länger hat das CO2 Zeit sich im Wasser zu lösen. Richtig oder Falsch?

2: Die Menge des CO2, die produziert wird, sollte sich weder über Hefemenge, noch über Zuckermenge, sondern vor allem über den Queerschnitt der Flasche beeinflussen lassen (Temperatur mal vernachlässigt).
Die Menge der eingesetzten Hefe sollte unerheblich sein, da die Hefe sich ja ohnehin vermehrt, solange genug Nahrung vorhanden ist. Die Nahrung für die Hefe ist der Zucker. Die Menge des verwertbaren Zuckers wird gebremst durch den Tortenguss in dem der Zucker gebunden ist.
In einer Flasche mit großem Durchmesser, ist die Kontaktfläche Hefelösung <-> Zuckerlösung größer als in einer Flasche mit geringem Durchmesser. Also müsste in einer Flasche mit großem Durchmesser in der gleichen Zeit mehr Zucker aus dem Tortenguss herausgelöst werden, als in einer Flasche mit kleinem Durchmesser. Dadurch sollte dann bei großem Durchmesser mehr Nahrung für die Hefe bereitstehen - folglich mehr Hefepilze entstehen, folglich mehr CO2 produziert werden als bei kleinem Durchmesser. Richtig oder Falsch?

Freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen.

Viele Grüße


Eik
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Postby Frank2 » 07 Mar 2016 15:18
Hallo Eik

ich reguliere die C02 Menge im kleinen Aufzuchtbecken mittels Bio-C02 über die Hefemenge. Wenn es mir zu wenig Blasen sind schiebe noch Trockenhefe nach. Bei mir läuft es ohne den Tortenguss. Beide Varianten sind möglich.

Ich habe einen kleinen Flipper angebracht von Dennerle.

Grüße
Frank
Frank2
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Postby e-i-k » 07 Mar 2016 15:29
Hallo Frank,

wenn du Hefe nachgelegt hast - wie lang hält der Effekt denn dann an? Müsste ja eigentlich eher von kurzer Dauer sein.

Viele Grüße


Eik
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Postby eheimliger » 07 Mar 2016 18:05
Hallo Eik,
zu 1 sage ich mal das es richtig ist, kann es aber nicht belegen da ich nicht mit Ausströmern arbeite. Ich benutze eine Paffrathschale die aktiv beströmt wird, dadurch lässt sich die Menge regeln.
Punkt 2 sollte auch richtig sein, kann es aber auch wieder nicht belegen. Ich gehe aber fest davon aus das die aktive
Kontaktfläche die Produktion bestimmt.
Als zusätzlichen Tipp kann ich noch einwerfen das ich immer in der hälfte der Laufzeit meiner Flasche die Hälfte der Wassermenge wegkippe und mit frischem Wasser auffülle. Grund ist das die Hefe bei hohen Alkoholkonzentrationen abstirbt, durch den Wassertausch senke ich die Alkoholmenge und es kann lustig weiterblubbern, hält dann so ca 5-6 Wochen.
Ich werde nie auf Druckgas wechseln, da mir diese Bio Anlagen in kleinen Becken einfach viel Spaß machen.
Sollte ich mal Becken über 200 Liter haben wollen, würde ich noch mal über eine Druckgas Anlage nachdenken, da mir dann die Bio Dimensionen einfach zu groß werden würden.
Und mal ehrlich, eine neue Mischung ansetzen geht doch schneller als der Flaschentausch inclusive besorgung der neuen Flasche, und meisst gehen die Druckgasanlagen am WE leer.
Ich habe übrigens an der Bio Flasche ein Dreiwegeventil, bevor die eine 1 Flasche nachlässt stöpsel ich die zweite an und lass sie ca 2 Tage mitlaufen bevor ich die erste abklemme, so geht es ohne unterbrechung weiter.
Gruß, Frank
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