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Postby Brot » 24 Oct 2009 12:56
Hi Tobi,

Hab in einem Beitrag von Tobi gelesen das die 300GPD Osmoseanlage nur zu empfehlen ist.
http://www.der-wasseraufbereiter.de/sho ... ucts_id=43

Ich möchte mir auch gern eine kaufen. Wie läuft das praktisch ich hab ein 250l Becken mit Ph 7,0, GH 10 und KH10 wenn ich nun 50% Wasser wechsle wieviel davon sollte ungefähr Osmosewasser beinhalten.
Und bleibten diese eingestelleten Werte durch Osmosewasser bis zur nächste Woche wenn wieder ein 50% Wasserwechsel bevorsteht erhalten?


Würde mich auf eine Antwort freuen,

Grüße

Kris
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Postby Simon » 25 Oct 2009 10:30
Moin Kris,

genau darüber zerbrech ich mir auch gerade den Kopf. Werde, wenn du nichts dagegen hast, mich hier mal mit einklinken um einen 2. Theard zu vermeiden.

Gibt auch billigere alternativen außer diese Anlage? (72Liter Becken ahb ich nur)
Beste Grüße
Simon
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Postby Larsmd » 25 Oct 2009 10:43
Hi ihr zwei,
Lemon wrote:Moin Kris,
Gibt auch billigere alternativen außer diese Anlage? (72Liter Becken ahb ich nur)

Ihr könnt euch ja mal zum Thema Vollentsalzer informieren. So wie ich das sehe hat der einen recht ähnlichen Effekt wie eine Osmoseanlage, jedoch ohne das Ganze Abwasser. Man muss bei einen Vollentsalzer die Harze wohl je nach Größe mehrmals im Jahr regenerieren aber ich glaube das ist günstiger als eine Osmoseanlage. Ich glaube Roger hat Ahnung davon.
Grüße
Lars
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Postby Joerg Brehm » 25 Oct 2009 11:00
Hallo Ihr zwei,

also ich wechsele immer 50 % Wasser, was wiederum aus 1:1 Osmose und Leitungswasser besteht. Die Frage hinsichtlich des Mischverhältnisses ist natürlich, was man erreichen will. Je nachdem welche KH/GH gewünscht wird, muss man mischen. Das kann man theoretisch sicher anhand der Rückhalterate und der Werte des Ausgangswassers berechnen, am einfachsten ist es aber, das Osmosewasser zu messen, das Rohwasser zu messen und dann entsprechend mischen.

Ab und zu muss man dann noch mal nachmessen, da die Membran irgendann zu altern beginnt. Ich messe eigentlich alle halbe Jahr mal mit dem Leitwertmessgerät nach.

Und hier noch ein kleiner Tipp, wenn Ihr Platz (Keller) habt oder nicht viel Wasser braucht, braucht man eigentlich keine Direkt Flow Anlage. Eine preismerte UO und ein Kanister tuen es dann auch. Ich brauche 125 Liter die Woche und habe meine UO im Keller. Sie speist eine alte Regentonne. Ich stell meine kleien preiswerte Anlage 24 Stunden an, danach wird sie zugedreht und wenn ich das Wasser dann brauche, wirds ins AQ gepumt.

Vel Erfolg beiEurem Projekt UO.

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Postby ThomasD » 25 Oct 2009 11:43
Hallo Kris,

ich selbst nutze die angesprochene 300GPD DirectFlow Anlage auch. Zuvor hatte ich eine kleine Anlage mit 35GPD Membran.
Für mich besteht der große Vorteil der Direkt Flow Anlage darin, daß ich ganz gerne mal spontan Wasserwechsel mache und dann innerhalb von einer Stunde mein benötigtes Wasser habe. Das schaffst Du mit ner kleinen Anlage nicht!

Ich verwende 100% UOA-gefiltertes Wasser und härte dann mit Duradrakon auf.



Jörg, für Dich zum neidisch werden :D :
http://www.myvideo.de/watch/5923740/Umkehrosmoseanlage

Gruß
Thomas
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Postby SebastianK » 25 Oct 2009 11:56
Hi Thomas,

die UOA will ich mir nächsten Monat auch holen, schiele da schon seit über einem Jahr drauf... Wo hast du sie her?

Gruß

Sebastian
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Postby unkraut » 25 Oct 2009 12:03
hoi,
Ich betreibe seit ca. 5 Jahren die Zac: Umkehrosmose Baugröße 2
Image
Was wichtig ist den Vorfilter (Rowa: Feinfiltereinsatz für Zac Umkehrosmose Gr. 2 ca. 15€) einmal im Jahr zu wechseln. Sonst machst dir Membran kaputt und dann kannst dir eigentlich schon fast eine neue Anlage kaufen.
Und wenn die nicht ständig läuft, vor dem Betrieb übers Ventil aufdrehen zum durchspülen. Sammeln tu ich das Osmosewasser in einem 80l Kanister ähnlich dem hier, der Luftdicht verschlossen ist über Pfropfen auf der Oberseite mit Schlauchdurchführung:
Image

Verschneiden tu ich das Osmosewasser mit Leitungswasser im 15l Eimer bevor ich es ins Becken kipp. Am Anfang musst halt das Mischverhältnis ausprobieren und mit KH Test gegentesten. Aber ist ganz einfach.
Gruß Sebastian - 200l - Red Point - Red Point v2
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Postby ThomasD » 25 Oct 2009 12:28
Hallo Sebastian,

DPGCidol wrote:Wo hast du sie her?
Von Jörg Gottwald, alias "der Wasseraufbereiter"

Unkraut wrote:Was wichtig ist den Vorfilter (Rowa: Feinfiltereinsatz für Zac Umkehrosmose Gr. 2 ca. 15€) einmal im Jahr zu wechseln. Sonst machst dir Membran kaputt und dann kannst dir eigentlich schon fast eine neue Anlage kaufen.
Ich sehe das nicht so eng.
Hatte an meiner Anlage erst kürzlich alle drei Vorfilter gewechselt und dabei festgestellt, daß meine 5µ und 1µ Vorfilter kaum verschmutzt sind. Die hätten es sicher noch ein Jahr ausgehalten.

Gruß
Thomas
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Postby unkraut » 25 Oct 2009 15:01
hoi,
vom Zoo Zajac. 1x im Jahr sollte man den Vorfilter wechseln. Das ist halt so, besonders wenn hartes Wasser aus der Leitung kommt. Die 10-15eu sind's schon wert. Aber klar das wieder jemand kommt und sagt "heeey super bei mir hält er schon seit 100 jahren".
Gruß Sebastian - 200l - Red Point - Red Point v2
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Postby jgottwald » 25 Oct 2009 15:12
Hallo !
ich denke mal nicht das diese preiswerte Anlage ein Verhältniss von 1:2 schafft und im Nachhinein heisst es dann ein Vollentsalzer wäre günstiger. Dem ist aber nicht so, gegen eine Osmoseanlage mit 1:2 und den normalen Verbrauch hat er nicht den Hauch einer Chance. Zum Thema Rowa Anlagen; ich habe noch 4 Turbo 200 oder 400 Gehäuse irgendwo liegen, es lohnt sich nicht diese wegen der hohen Kosten für die Vorfilter in Betrieb zu nehmen. Ein ganzer Vorfiltersatz für die Directflow Anlage kostet 13 Euro , ich denke da kommt die Rowa nicht mit.
mfg
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Postby Brot » 25 Oct 2009 19:17
Hallo!

So ne Osmoseanlage ist schon ne feine Sache aber stört euch das gar nicht wenn die Hälfte vom Wasser weggeschüttet wird im Verhältnis 2:1?

So ein Vollentsalzer mit 2 Säulen wäre doch auch nicht schlecht denke ich. Was denk ihr?
Bei den Harzen ist wieder die Regenerierung das Problem.

Ich möchte eben nur weiches Wasser und den Ph wert runter drücken. Gibts hier auch paar Spezialiesten die sich mit Vollentsalzern auskennen?

Grüße


Kris
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Postby Roger » 25 Oct 2009 20:06
Hallo Kris,

ob man sich für eine Osmoseanlage oder einen Vollentsalzer entscheidet ist wohl eine Frage des persönlichen Geschmacks. :roll:
Ich habe mich für einen 2x5 Liter Vollentsalzer der Fa. Gralla entschieden und bin damit sehr glücklich. Die Regeneration ist, wenn man sich erst einmal überwunden hat mit Säure und Lauge zu arbeiten, sehr einfach und in kurzer Zeit erledigt. Als Abwasser entstehen beim regenerieren etwa 100 Liter die man zum Spülen benötigt und evtl. noch ein paar zusätzliche Liter für den Betrieb einer Wasserstrahlpumpe wenn man den eine verwenden möchte. Dafür kann man etwa 2000 Liter VE-Wasser (Bei Gh=10) mit den von mir verwendeten Säulen herstellen.
Für mich bestehen die Vorteile einer VEA darin, das wenig Abwasser entsteht und ich in kurzer Zeit relativ große Mengen entsalztes Wasser bekomme welches ich direkt ins Becken laufen lassen kann. Dazu sei gesagt, das das Wasser bei einem VE in "normaler" Ausführung mit einem Ph von etwa 5,5 aus den Säulen kommt und beim direkten einlaufen ins Becken kurzzeitig kräftig belüftet werden muß. Aufhärtesalze werden von mir während dem WW direkt ins Becken gegeben.
Alles in allem empfinde ich den Vollentsalzer als äußerst praktisch und unkompliziert und würde mich, müßte ich jetzt eine Entscheidung treffen, auch wieder für einen entscheiden. :wink:
Gruß
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Postby flo » 01 Nov 2009 11:30
Hi.

Kris wrote:So ein Vollentsalzer mit 2 Säulen wäre doch auch nicht schlecht denke ich. Was denk ihr?
Bei den Harzen ist wieder die Regenerierung das Problem.


Nee eine schlechte Lösung ist das nicht. Ist im Grunde relativ gleichwertig. Beides hat Vor- und Nachteile.

Das Problem ? Das Regenerieren ist doch nicht das Problem, sondern die Lösung ;). Die Membran einer UOA geht irgendwann kaputt (ok Harze auch, aber erst viel später), die Harze lassen sich über Jahre regenerieren. Du musst dich also nur um die Beschaffung der Chemikalien kümmern.

Ich würde allerdings die Regenerierung nicht in einem Raum vornehmen, in dem ein säuren- oder laugenempfindlicher Fußboden verlegt ist.

lg, Flo
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Postby ThomasD » 01 Nov 2009 12:06
Hallo,

Ich würde allerdings die Regenerierung nicht in einem Raum vornehmen, in dem ein säuren- oder laugenempfindlicher Fußboden verlegt ist.
...zudem sollte für gute Belüftung des Raumes gesorgt werden können.

Gruß
Thomas, UOA nutzend
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