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Beitragvon atmungsaktiv » 01 Okt 2017 11:20
Guten Tag liebe Aquariumfreunde,

ich betreibe seit ca. einem Jahr den "großen" Scapers Tank über einen Bodenfilter, was soweit sehr gut funktioniert hat. Nun will ich aber das Aquarium umgestalten und in diesem Zuge soll auch der Bodenfilter weg und durch einen externen getauscht werden.

Jetzt habe ich hier einen neuen Eheim Filter stehen, den ich als Schnäppchen bekommen habe. Wäre matürlich eine Überlegung den anzuschließen, platzmäßig würde es passen (Unterschrank) Schlauchreduzierung auf 16mm habe ich auch schon und passende Glasware.

Jedoch bin ich etwas skeptisch, ob das nicht doch zu viel wird, zu starke mechanische Filterung, zu viel Wirbel etc. Habe bisher null Erfahrung mit Außenfiltern und hoffe ihr könnt mir sagen ob es passt, oder nicht.

Vielen Dank für eure Unterstützung

Beste Grüße
Christian :tnx:
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Beitragvon Fred59 » 01 Okt 2017 12:50
Hallo Christian,

vom Filtervolumen (Biofilter) ist das für 50L Becken nicht schlecht.
Bei der Leistung: Denke das ist machbar, dass du ihn auf ca. 100 l/h drosseln kannst. Denn wenn der Filter knapp unter der angegebenen Förderhöhe stehen würde, dann würde er auch enorm an Leistung verlieren.
Er muss also so oder so "drücken".

LG,
Fred
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Beitragvon atmungsaktiv » 08 Okt 2017 11:39
Vielen Dank Fred,

stimmt, die Förderhöhe hatte ich noch gar nicht mitbedacht. Das Becken steht ziemlich hoch, Wasserstand ist dann bei 1,30m die maximale Förderhöhe vom Filter ist mit 1,50m angegeben. Ich bin also zuversichtzlich und werde jetzt einfach probieren.

Grüße
Christian
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Beitragvon atmungsaktiv » 08 Okt 2017 11:51
Hier noch ein Gedanke/Frage:

Ich möchte die CO2-zugabe über Inline-Diffussor realisieren.

Was ist nun die klügere Art, CO2 am Filtereinlass oder am Auslass einbringen?
Laut Hersteller (China) am Auslass. Ich hatte aber auch schon gelesen, dass am Einlass sinnvoll sein kann, da sich das CO2 während der ganzen Zeit im Filter im Wasser löst. Wären Nachteile denkbar? (Negativer Einfluss auf die Filterbakterien, Auswirkungen auf Filterdichtigkeit...)

Wie sind eure Erfahrungen?

vielen Dank
Christian
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Beitragvon Wuestenrose » 08 Okt 2017 12:17
Mahlzeit…

Fred59 hat geschrieben:Denn wenn der Filter knapp unter der angegebenen Förderhöhe stehen würde, dann würde er auch enorm an Leistung verlieren.

Nein, tut er nicht. Auf welcher Höhe bleibt denn der Wasserstand im Schlauch stehen, wenn du den Filter abstellst? Doch genau auf der Höhe des Wasserstands im Aquarium, die Filterpumpe muß lediglich die paar Zentimeter über den Aquarienrand überwinden.

Je tiefer der Filter unter dem Aquarium steht, desto mehr Druck lastet auf dem Filtergehäuse, Schläuchen und Schlauchverbindungen. Das ist das Problem dabei, nicht die Förderhöhe.

Mein 240er (vielleicht 200 Nettoliter) hatte ich mit einem Eheim 2217 (jetzt Classic 600, 1000 l/h Pumpenleistung) umgerührt. Zuvor hatte ich einen 2213 dran, mit dem aber war die Strömung zu schwach und manche Pflanzen bekamen zuwenig CO2 ab, erkennbar daran, daß die Pflanzen auf biogene Entkalkung umstellten. Mit dem 2217 war der Spuk dann vorüber. Die Wichtigkeit der Strömung bei der CO2-Versorgung stellt übrigens auch der Pott/Remy heraus.

Dieser Bach fließt mit etwa Schrittgeschwindigkeit, d. h. das Wasser in einem 2 Meter langer Abschnitt wird rund alle 2 Sekunden ausgetauscht.

Grüße
Robert
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Beitragvon atmungsaktiv » 09 Okt 2017 15:25
Hallo Robert,

danke für deinen Beitrag. Mit deiner Klarstellung zur "tatsächlichen Förderhöhe" (übers Beckenrand) hast du natürlich Recht. vermutlich kommt der Denkfehler häufiger vor, so auch bei mir.

Das Pflanzenaquarien eine starke Strömung zugute kommt ist mir bekannt, allerdings hatte ich eher an den späteren Fisch- und Garnelenbesatz gedacht. Für viele Arten ist eine starke Strömung ja eher unangenehm.

Anyways... ich denke mit der Drosellung und anderen Kniffen (Platzierung des Auslasses etc.) werde ich das schon in hinbekommen.

Vielen Dank für eure Antworten
Christian
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Beitragvon Fred59 » 09 Okt 2017 18:11
Wuestenrose hat geschrieben:
Je tiefer der Filter unter dem Aquarium steht, desto mehr Druck lastet auf dem Filtergehäuse, Schläuchen und Schlauchverbindungen. Das ist das Problem dabei, nicht die Förderhöhe.


Dann hab ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt.
Die Pumpe schafft nur eine gewisse Förderhöhe.
Umso tiefer die angebracht ist, umso weniger Druck kommt an.
Irgendwann ist Ende im Gelände, - da kommt gar nichts mehr.

LG,
Fred
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Beitragvon atmungsaktiv » 09 Okt 2017 20:55
Fred59 hat geschrieben:Die Pumpe schafft nur eine gewisse Förderhöhe.
Umso tiefer die angebracht ist, umso weniger Druck kommt an.


Hallo Fred,
ich habe Robert anders verstanden. In Laien-Physik würde ich das so ausdrücken:

Im Einlaufrohr steht eine gewisse Wassersäule, desto weiter unten im Rohr, umso höher der Druck. (Daher die maximale Höhe, da sonst zu hoher Druck auf das Gehäuse etc. wirkt).
Der Druck der Wassersäule gleicht sich aber aus, auch ohne Pumpe steigt im Auslassrohr das Wasser bis der Pegel auf beiden Seiten gleich hoch ist, also in der Regel auch Höhe Wasserspiegel im Aquarium. Zu überwinden ist nur der "Aquariumrand".

So ist zumindest meine Logik.

Grüße
Christian
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Beitragvon Fred59 » 09 Okt 2017 21:31
Hallo Christian,

ich verstehe schon, was du meinst.
Beispiel1:
Wenn ich aus dem Bach von meinem Grundstück Wasser in die Regentonne pumpe, dann klappt das gerade so.
Wenn ich allerdings den Schlauch nur einen Meter am Auslauf anhebe, dann kommt nix mehr.
Beispiel2:
Wenn ich WW mache, dann ist mein Osmosebehälter ganz schnell leer gepumpt.
Wenn meine Frau WW macht, dann braucht sie für die gleiche Menge fast die doppelte Zeit. (Ihr Aquarium steht ca. 10 Meter weg)

Die Pumpe bringt einfach das im Schlau befindlich Wasser nicht, bzw. schlecht weg. Sie kämpft gegen einen zu großen Widerstand.

LG,
Fred
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Beitragvon Wuestenrose » 09 Okt 2017 22:01
'N Abend...

atmungsaktiv hat geschrieben:So ist zumindest meine Logik.


Deine Logik ist richtig.


Grüße
Robert
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Beitragvon Fred59 » 09 Okt 2017 22:09
Wuestenrose hat geschrieben:'N Abend...

atmungsaktiv hat geschrieben:So ist zumindest meine Logik.


Deine Logik ist richtig.


Grüße
Robert
Wo ist der Unterschied zwischen Förderhöhe und Druck? (Heizung im Haus oder Feuerwehrpumpe)

LG,
Fred

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Beitragvon Kejoro » 09 Okt 2017 22:15
Hi,
Im Filter hast du eine Wassersäule auf der Saugseite, die dem Wasserdruck auf der Förderseite entgegenwirkt. Das gleiche Prinzip wird auch beim Aufzug verwendet. Dort wird ein Gegengewicht um eine Umlenkrolle gelegt. Die benötigte Motorleistung nimmt dadurch ab, obwohl Förderhöhe des Aufzugs die selbe ist.
Du hast andere Szenarien, die sich nicht darauf übertragen lassen. Dazu fehlt die Wassersäule auf der Saugseite.

Grüße,
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Beitragvon Fred59 » 09 Okt 2017 22:18
Kejoro hat geschrieben:Hi,
Im Filter hast du eine Wassersäule auf der Saugseite, die dem Wasserdruck auf der Förderseite entgegenwirkt. Das gleiche Prinzip wird auch beim Aufzug verwendet. Dort wird ein Gegengewicht um eine Umlenkrolle gelegt. Die benötigte Motorleistung nimmt dadurch ab, obwohl Förderhöhe des Aufzugs die selbe ist.
Du hast andere Szenarien, die sich nicht darauf übertragen lassen. Dazu fehlt die Wassersäule auf der Saugseite.

Grüße,
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