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Postby Fräulein Wunder » 17 Dec 2017 23:47
Hallo Zusammen,

mein Name ist Susanne und ich bin begeisterte Aquascaping Neueinsteigerin.

Ich habe ein Scapers Tank mit 50 Litern (45x36x31cm) und neben Seiryu Steinen eine recht dichte Bepflanzung (HCC und Eleocharis als Bodendecker, Pogostemon helferi, Staurogyne repens, Rotala indica, Hydrocotyle tripartitia, Althernanthera reinickii mini, Ludwigia arcuata, Rotala walichii, Christmass Moss...und noch mehr).

Das Becken läuft mit Filterstarter seit 2 Wochen. Wasserwerte: 22-24 Grad, PH 7, Nitrat 5-10 mg/l, kein Nitrit, kein Chlor, GH < 7

Neben einigen Schnecken und Garnelen würde ich gerne ein paar Fischchen einsetzen, wenn das geht. Habe mich auch schon intensiv mit dem Thema Fischbesatz beschäftig und viele Fische, die mir gefallen scheiden schonmal aus. Boraras brigittae, maculatus usw passen nicht, da Aquarium hell, ich kein Schwarzwasser möchteusw.. Funkensalmler sind zu groß, denke ich und brauchen es auch wärmer, saurer, weicher und dunkler. Mir gefallen auch noch sehr gut die Kubotai rasboras; jedoch scheinen die für Anfänger ungeeignet zu sein.

Bleiben nun übrig Danio margaritatus und Axelrodia risei, die ich beide super finde und wo ich auch denke, dass sie in mein Becken passen. (sobald Garnelen da sind, werde ich Erlenzapfen reinlegen, dann wird das Wasser auch noch saurer).

Nun ist meine Frage an euch. Könnte ich im Prinzip beide Fische in dem Becken halten ohne dass es zu viel wird? (für mich ist das wichtigste, dass es den Tieren gut geht). Wäre z.B. möglich 10 Erbeersalmler und 6 Perlhühner zusammen zu halten?? Oder empfehlt ihr das gar nicht und denkt ich sollte lieber bei einer Art bleiben? Wenn ja, wie viele Tiere dann und welche?

Mich würden beide Arten reizen und da Perlhühner ja so schüchtern sein sollen (ist das so bei den Nachzuchten??) dachte ich , dass eine 2. Art vielleicht gut wäre um sie aus der Reserve zu locken? Ich weiss, dass die Axelrodias Salmler sind und auch oft an einem Ort stehen bleiben und daher wenig "Action" machen...

Ich würde mich über Tipss sehr freuen.

Schöne Grüße,

Susanne
Fräulein Wunder
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Postby eheimliger » 18 Dec 2017 06:06
Hallo Susanne,
erstmal herzlich willkommen hier.
Zeig doch mal ein Foto von deinem Aquarium, dann fällt es vielleicht leichter etwas zu empfehlen, denn generell würde ich die Boraras nicht ausschließen, jedoch die Danio margaritatus da ich die 45cm Kantenlänge sehr grenzwertig finde.
Ich pflege zur Zeit noch die Nannostomus marginatus, von denen ich wirklich begeistert bin, gerade noch bei der Kanntenlänge. Gehen gut mit Garnelen.
2 Arten, von jeder jeweils 10, sehe ich auch als maximalen Besatz an.
Gruß, Frank
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Postby Matt Wurst » 18 Dec 2017 20:21
Hi Susanne,

willkommen hier im Forum! Ich kann mich Frank anschließen, ein Bild zur besseren Einschätzung wäre super. Zudem macht es einen Beitrag meiner nach auch immer "lesenswerter" :thumbs:

Ich hatte einige Zeit in nem 54L Becken (60cm Kantenlänge) ca. 20 Funkensalmler und bin damit sehr gut gefahren. 45cm halte ich evtl. auch noch für i. Ordnung. Sie mögen schattige Plätzchen und dichte Bepflanzung.
Ich persönlich würde dir eher zu einer Art, dafür aber mehrere Tiere raten (bspw. 15 Funkensalmler), quasi als Artenbecken + Garnelen. Ist aber wohl eher Ansichtssache.
24° ist hier aber auch die unterste Grenze - denke ein Heizer für die Wintermonate wäre hierfür super.
Viele Grüße
Matthias
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Postby Plantamaniac » 19 Dec 2017 08:47
Hallo, je größer eine Truppe Perlhühner ist, desto weniger schüchtern sind sie. 6 Stück ist viel zu wenig. Mind. 10, besser 15. Dann lieber auf die andern verzichten.
Meine verfressene Truppe klebt sofort vorne an der Scheibe, wenn die Kellertür aufgeht. Also keine Spur von scheu.
Ich kann auch vor den Becken rumhampeln, Wäsche aufhängen oder an den andern Becken was machen, das interessiert die garnicht. Auch Familienmitglieder werden ignoriert, nur wenn ich Fremde mitbringe, flupps, alle weg...unsichtbarer Fisch, Becken leer :sceptic: Einer halben FDHafttablette können sie aber auch dann nicht wiederstehen :lol: ...
Wichtig ist, das sie hinter sich ein dichtes Gestrüpp vorfinden, in das sie blitzschnell abtauchen können wenn vermeintliche Gefahr droht. Da reicht 1/3 des Beckens mit Pflanzen bis hoch...
Chiao Moni
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Postby Öhrchen » 19 Dec 2017 10:04
Hi,
ich würde beim Scapers Tank nicht zu Perlhuhnbärblingen raten, ganz ehrlich. Wer die mal in größeren Becken gesehen hat, weiß, daß sie sich doch ganz gerne bewegen und "Gas geben".
Wie siehts denn mit vietnamesischen Kardinalfischen aus, die Frage reiche ich mal an @Plantamaniac weiter? Denen macht zumindest das helle Becken nichts aus.
Viele Grüße
Stefanie

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Postby Plantamaniac » 19 Dec 2017 14:24
Ja, da hast Du schon recht Stefanie. Bei mir sind auch immer welche in kleinen Becken, zwecks aufzucht. Das geht schon, aber so richtig leben sie erst auf, wenn sie größere Becken haben.
Bei den Vietnamesischen gleiches Spiel. Die würde ich sogar als Langstreckenschwimmer bezeichnen.
Im 112er schwimmen sie gerne im Verband im Kreis. Perlhühner im 240er haben ehr einen begrenzteren Radius für ihre Spielchen.
Ich finde es sehr schade, das Leute nichtmehr bereit sind, sich 80cm Becken hinzustellen, zumal wenn es das einzige ist.
Damit schränkt man sich doch ganzschön ein.
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Postby Fräulein Wunder » 23 Dec 2017 22:17
Hallo Zusammen,

vielen Dank für eure sehr hilfreichen Antworten. Ich habe mich nun für einen Schwarm entschieden und nicht mehrere Arten.

In mein Becken sind 16 muntere Axelrdia risei eingezogen. Ich die hab ich mich ein bisschen verliebt... :gdance: Sie waren anfang, wie erwartet etwas nervös und dann nochmal als das Licht im Becken anging, aber mittlerweile haben sie sich ganz gut gefangen und haben sich so nach und nach alles angesehen. Der Schwarm hat sich auch schon zeitweise aufgelöst und einzelne Tiere stehen ruhig irgendwo zwischen den Pflanzen. Füttern ist noch etwas schwierig. Ich habe Dennerle Nano Gran; das scheint noch am besten zu passen von der Größe her. Dann habe ich noch Dennerele Colour Booster aber das ist so groß, das bekommen sie nicht rein. Werde mir nächstens eine Pfeffermühle kaufen und das Futter malen.

Wie ist das mit dem Füttern bei dicht bewachsenen Becken? (ich versuche gleich ein Bild übers Handy hochzuladen) es sinkt ja doch das eine oder andere Futterbröckchen auf den Boden. Wie kann man verhindern, dass sich im Becken lauter "Dreck" ansammelt?? Habe etwas Sorge um meinen Boden und die Wasserqualität.

In 2 Wochen sollen noch Red Fire Sakura Garnelen einziehen. Ich hätte an 15 Tiere gedacht mit der Überlegung, dass ich auch gern Nachwuchs hätte. Der gesamte Nachwuchs wird sicherlich nicht hochkommen da die Axelrodias welche vertilgen werden, denke ich. Aber ein Teil müsste durchkommen oder? Habe einiges an Mossecken usw drin.. dichte Bodendecker. Oder würdet ihr direkt 20 Garnelen einsetzen? Die Garnelen sollen mir auch unbedingt mein Becken "sauber" machen. Bisher habe ich noch kein Problem mit Algen und hoffe auch, dass das so bleibt. Genügen die Garnelen als "Müllabfuhr"?? Wie haltet ihr euren Boden/das Becken sonst sauber? Mulmsauger??

Mein urpsünglicher Plan war eigentlich, auch 4 Geweihschnecken und 2 Stahlhelmschnecken einzusetzen, jedoch habe ich viel recherchiert und oft gelesen, dass man sich Planarien und anderes Zeug vor allem durch Schnecken holt. Und ich habe echt einen Horror vor Parasiten, sodass ich momentan eigentlich auf Schnecken verzichten möchte, auch wenn ich denke, dass Schnecken irgendwie zum Biotop dazu gehören. Was denkt ihr dazu? Hat jemand von euch Erfahrung mit den Schnecken aus Quarantänehaltung von T****s Garnelen?? Kann man da wirklich 100% drauf vertrauen, dass man sich nix einfängt?

Viele Grüße und schöne Weihnachten

Susanne
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Postby Fräulein Wunder » 23 Dec 2017 22:24
Und so schaut's aus.. :-)

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Postby Fräulein Wunder » 23 Dec 2017 22:36
.....und ein paar von den Axelrodias
:-))

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Postby Matt Wurst » 05 Jan 2018 22:36
Hi Susanne,

erstmal: Schönes Becken mit kräftigen Farben :thumbs:

Zu den Garnelen: Also die kannst du problemlos dazu packen. Habe damals in meinem 60er auch mit 10 gestartet, nach einem Jahr waren es schon über 200 und das trotz der 20 Salmler. In meinem Kampffisch Becken kommen die auch immer welche durch. Bei den Versteckmöglichkeiten bei Dir würde ich mir keine Gedanken über fehlenden Nachwuchs machen.

Wüsste nicht, warum es bei einem dicht bepflanzten Becken Probleme bei er Fütterung geben sollte. Empfehle dir auf jeden Fall noch Lebens- bzw. Frostfutter mit in den Speiseplan zu nehmen. Wenn was über bleibt kümmern sich die Garnelen oder die Schnecken drum. Den Mulm sauge ich ab und an mit einem ganz normalen Schlauch ab.

Dann bin ich mal gespannt wofür du dich jetzt entscheidest bzw. schon entschieden hast :)
Viele Grüße
Matthias
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Postby Fräulein Wunder » 09 Jan 2018 23:37
Hallo Matthias,

danke für Deine Antwort.

Heute sind bei mir 6 Schnecken (2 Stahlhelm, 2 Orange Track und 2 Geweihschnecken) und 22 Red Fire Sakura Garrnelen mit eingezogen. Alle sind wohlauf und haben sich schon gut eingewöhnt.

Verblüfft bin ich wie super aktiv die Geweihschnecken sind. Die "rennen" förmlich von einer Ecke in die andere. Super süß :D

Und meine Salmler fanden die "Eindringlinge" erstmal gar nicht witzig und haben die Garnelen regelrecht im Becken verfolgt :irre: :sceptic: :D Diese haben sich jedoch in keinster Weise beirren lassen und haben sofort begonnen alles abzuweiden... :lol:
Die Salmler haben sich aber nun nach einigen Stunden auch eingekriegt und jagen vor allem wieder sich gegenseitig weg...

Nun beobachte ich die Schnecken zunächst sehr genau, da ich nämlich keine Abdeckung habe. Bin gespannt ob mir eine abhaut. Ein Minigeweihchen war schon mehrmals oben und ist aber umgedreht sobald die Fühler außerhalb des Wassers waren.. :lol:

Grüße Susanne
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