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Postby Astrid.S » 25 Jan 2011 23:06
Hallo zusammen.
Vor ca. 9 Monaten habe ich mir im Laden eine Barclaya longifolia rot gekauft. Die gefiel mir einfach super und wuchs auch toll, bis sie meine Tylos sie geschmacklich für gut befunden haben. :cry:
Deshalb kann ich auch leider erst jetzt hier anfragen- sie hat so ewig gebraucht wieder auszutreiben.

In der Zwischenzeit hatte ich mir eine neue Barclaya longifolia rot ertauscht - die nur leider überhaupt keine Ähnlichkeit zu der gekauften Pflanze hat. Der erste Gedanke war es ist eine " Grüne" - und die Blätter färben sich nur wenig - aber irgendwie sehen sie so gar nicht ähnlich aus. Ich hoffe ihr könnt mir helfen die Pflanzen zu bestimmen.

Sonst muß sie eben noch ein paar Wochen wachsen, bis ich bessere Fotos hinbekomme ( sie steht auch genau mittem im Becken).

Grüße
Astrid

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Postby Erwin » 26 Jan 2011 00:45
Hallo Astrid,

dem Foto nach zu urteilen ist das nicht die rote Varietät, sondern die normale grüne (also Blattoberseite grün-olivgrün, Blattunterseite rötlich/bräunlich).
Beim ersten Bild ganz sicher, beim zweiten Bild könnt es sein, muss aber nicht sein.
Junge Triebe sind öfter mal rötlicher, die Farbe verliert/normalisiert sich beim größerwerden der Blätter.
Aber das Thema hatten wir ende letzten Jahres schon einmal.... biete-wasserpflanzen/biete-die-sehr-seltene-barclaya-longifolia-in-rot-t13702.html

MfG
Erwin
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Postby Astrid.S » 26 Jan 2011 10:03
Hallo Erwin, Danke für die Antwort . Das das auf Bild 1 die "grüne" Varität ist- hatte ich mir ja schon gedacht - mich irritiert nur das so von Grund auf verschiedene Aussehen zu der roten Varität.
Auf Bild 2 ist die Pflanze ja knallrot zu sehen, wenn auch nur klein. Die Blätter sind ja auch viel schmaller.
Und das ist nicht nur so, weil sie jetzt noch klein ist. Bevor die Tylos sie gefressen haben- hatte sie 30 cm lange Blätter - genauso rot und genauso schmall - die vergrünten nicht. Und ich hatte die vorher in meinem 440 l Becken mit 55 cm Tiefe und nur einem Leuchtbalken an.

Grüße
Astrid
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Postby Erwin » 26 Jan 2011 19:20
Hallo Astrid,

ach so, jetzt verstehe ich erst richtig....
Du hattest also schon eine große rote Barclaya und weil die Blätter von Schnecken gefressen wurden und der Neuaustrieb lange auf sich warten ließ, hast du dir eine weitere "rote" Barclaya eingetauscht, die sich jetzt aber als grüne Barclaya herausgestellt hat.
Zudem stellst du auch noch große Unterschiede in der Blattform fest.
Vielleicht solltest du demjenigen, von dem du die vermeintlich rote Barclaya eingetauscht hast, auch mal informieren, dass das keine rote B. ist.

Ich glaube um endlich einmal genau sagen zu können, wie sich das mit den Barclayas verhält, ist mal ein richtiger Fachmann notwendig, der sich damit wissenschaftlich beschäftigt hat. "Wir" machen unsere Aussagen ja nur anhand von "oberflächlichen" (also nicht wissenschftlichen) eigenen Beobachtungen.

Übrigens:
Mich wundert es ein wenig, dass bei dir die Barclaya im Sand wachsen. - Bei mir (und einigen anderen) taten sie das nicht mehr. Vorher im "Kies" wuchsen sie wie verrückt.

MfG
Erwin
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Postby Astrid.S » 26 Jan 2011 21:31
Hi, oben im 440l Becken hatte sie auch Kies - aber da wäre ein zarter Neutrieb sicher auch sofort gefressen worden. In dem Becken sind auch Antennenwelse drin - die eingeschleppten Tylos sind wieder ins Tylobecken gewandert - die machen einfach zuviel Schaden in einem normalen Becken.
Die neu eingetauschten Grünen stehen zum Teil in Sand zum Teil in Kies, wußte nicht, dass die keinen Sand mögen. Bisher wachsen die im Sand besser, als die im Kies, aber das kann Zufall sein, sie sind ja noch klein.

Werde nochmal versuchen die Rote besser aufs Bild zu bekommen, aber wie Deine sieht sie nicht aus - die Blätter hatten nie einen gewellten Rand.

Grüße
Astrid
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Postby Astrid.S » 26 Jan 2011 21:58
So, ich habe mich nochmal an Bildern versucht - vielleicht weiss Heiko ja Rat.
Grüße
Astrid

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Postby Jens H. » 26 Jan 2011 22:02
Hallo Astrid,

ich pflege die Barclaya in Töpfen mit feinen Kies, mit Lehmkugel.
Eine meiner beiden Pflanzen schiebt regelmäßig Knospen, aus denen sich keimfähige Samen entwickeln.
Die eingetauschte ist m. M. eine grüne Barclaya.
Mit der Aufzucht der Sämlinge hab ich leider noch keine Erfahrung.

BG. Jens
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Postby Erwin » 27 Jan 2011 13:37
Hallo Jens,

Sämlingsaufzucht ist ganz einfach bzw. geht oft auch von ganz alleine.

Du wartest einfach ab, bis die Knospe sich richtig verdickt. Anschließend platzt sie auf und es erscheint ein weisses luftig-schwammiges Gebilde, in dem die gereiften Samen einhalten sind. Gereifte Samen sind dunkel (bräunlich) und mit ganz kurzen feinen Härchen ummantelt. Unreife Samen sind noch hell und unbehaart. Die Samen haben eine runde Form. Samengröße ca. 0,8-0,9 mm (Soweit ich das noch in Erinnerung habe). Die Verdickung der Knospe/Blüte entwickelt sich über Wasser ebenso, wie unter Wasser.
Anfangs schwimmt dieses schwammige Gebilde oben, wird von manchen Fischen gekostet und einige Samen finden den Weg in die Zwischenräume vom Kiesboden. Einige werden sicher gefressen.
Willst du gezielt vermehren, zerreibst du das schwammige Gebilde über dem Bodengrund und schützt es vor den Fischen.
Nach geschätzten 4-6 Monaten (hab darüber nie Buch geführt) sind dann die ersten kleinen Blättchen der neuen Pflänzchen zu sehen.

MfG
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