Hi,
ich nochmal ...

also bei den Bridge-Cameras gibt es zwei Punkte auf die man achten muss:
- Bildqualität
- Ausstattung
Bis jetzt bekommt man bei den Bridges beides noch nicht zusammen. Meine Sony HX1 ist ein Ausstattungsriese. Heute habe ich eine Funktion gefunden, die bei Gegenlicht und noch irgenwelchen kritischen Aufnahmen gleich zwei Bilder mit unterschiedlichen Einstellungen macht. Alles Schnickschnack - um die Chancen auf gute Bilder zu erhöhen! Das sind nur Beispiele, die Bridges haben allgemein viel mehr Ausstattungsfeatures, als es die <250,-€ haben.
Bei der maximalen Bildqualität ist sie schon recht gut, aber es gibt einige wenige Bridges, die es besser können. Ich hätte es ja gerne, aber die höhere (als eh schon angenommene) Praxistauglichkeit ist schon eine tolle Sache. Muss man sich entscheiden. War mir nicht einfach, aber ich wollte auf keinen Fall eine DSLR.

Hatte mal eine SLR - und der ganze zugehörige Kladderadatasch ist mir definitiv zu viel. Da war ich mir sicher.
Bei der DSLR schleppst du immer ein Riesenteil mit und für den Zoombereich von meiner HX1 brauchst du schon zwei Objektive und schon mit einfachen bist du preislich bei einer Bridge. Die einfachen Objektive wirst du aber bereuen, weil es für DSLR richtig gute Objektive gibt, die richtig Spaß machen, bist dann aber mit richtig Geld dabei. Der Body der DSLR wird anfänglich überbewertet, denn die feinen und ausdauernden Teile sind die Objektive, der Body wird dann alle paar Jahre ausgetauscht.
Meine Bridge braucht wohl ein Case, aber die habe ich immer griffbereit, im Auto liegt sie sogar neben mir. Jetzt im Urlaub habe ich

1000, 1200, vielleicht >1500 Bilder gemacht. Die Akkulaufleistung ist auch ein Punkt. Bei meiner alten war das eine Plage, mit der neuen komme ich mit einem Akku, selbst bei intensivem Gebrauch, locker über den Tag. Mit einem 2.-Akku ist das überhaupt kein Thema mehr.
Schon wieder länger geworden. Eigentlich hat man - wie in deinem Fall - nicht wirklich eine Chance sich einen ausreichenden Überblick zu verschaffen, denn dazu braucht es die Kamera - und mehr Zeit als man annimmt. Also sich selbst einen Rahmen an Anforderungen basteln und dann entsprechend für eine Kamera entscheiden. Mit den besser bewerteten Kameras einer bestimmten Klasse machst du keinen Fehlkauf. Ob die Rang 1 oder 4 ist, muss für dich persönlich bzw. deine Anforderungen nicht auch so sein.
Habe was vergessen ... mit einer DSLR hat man natürlich kein Problem mit dem möglichen Potenzial der Aufnahmen. Schon die erwähnte Canon EOS 1000D ist zu Spitzenqualität - entsprechend den Objektiven - fähig. Das will aber auch erarbeitet werden! Da kommen Bridges - auch die bei der Bildqualität mit 100 (%

) bewertet werden - nicht heran.
Gruß, Nik