Utricularia graminifolia

Grasblättriger Wasserschlauch

°C
°dKH
Aquarieneignung: ja
Verwendung: Nano-Aquarium, Vordergrund Gruppe, Vordergrund Bodendecker
Schwierigkeitsgrad: mittel
Wachstum: mittel
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Populärnamen [?]: 
  • Grasblättriger Wasserschlauch

Pflanzentyp [?]:

  • Rhizom oder Kriechspross
Botanischer Name [?]: Utriculária graminifólia Vahl

Großgruppe [?]: Samenpflanzen: Blütenpflanzen (Angiospermen)
Ordnung [?]: Lamiales - Lippenblütlerartige
Familie [?]: Lentibulariaceae - Fettkrautgewächse
Gattung [?]: Utricularia

Beschreibung: 

Der Grasblättrige Wasserschlauch, Utricularia graminifolia, ist in Indien, Sri Lanka, Süd-China, Myanmar und Thailand heimisch. Er kommt in Sümpfen, an Quellen und Flüssen, auf Feuchtwiesen und sickernassen Felsen vor, meistens im Tiefland, aber auch in bis 1500 m Meereshöhe. Die Pflanze ist sowohl emers auf nassem Boden als auch völlig unter Wasser zu finden und bildet einen dichten Teppich.

Utricularia graminifolia ist bereits im Jahr 1804 von Martin Vahl wissenschaftlich beschrieben worden. Als Aquarienpflanze ist dieser Wasserschlauch aber noch relativ neu, er wurde zuerst um das Jahr 2007 durch die Firma Tropica (Dänemark) in den Handel gebracht. Er stellt inzwischen einen der beliebtesten Bodendecker im Aquascaping dar.

Während die meisten im Aquarienhobby bekannten Utricularia-Arten filigrane Stängelpflanzen sind, die unter der Wasseroberfläche treiben, entwickelt U. graminifolia kriechende Triebe (Stolone) mit grasartigen, linealischen, hellgrünen Blättern und wurzelähnlichen Organen (Rhizoiden), mit denen sich die Pflanze im Boden verankert. Aquarianer mögen vielleicht meinen, dass Utricularia graminifolia für einen Wasserschlauch untypisch aussieht, aber tatsächlich ist der Grasblättrige Wasserschlauch nur eine von vielen Arten mit ähnlicher Wuchsform, wie z.B. Utricularia caerulea und U. uliginosa. Wenn U. graminifolia in der Landform (emers) wächst, kann man mit hübschen hell-violetten Blüten rechnen.

Wie auch die anderen Wasserschlauch-Arten ist Utricularia graminifolia eine tierfangende (carnivore) Pflanze. Die Stolone, Rhizoiden und teilweise auch die Blätter sind mit Utricularia-typischen, winzigen Fangblasen besetzt. Mit diesen fängt und verdaut die Pflanze Kleinstlebewesen. Sie ist aber in Kultur nicht auf diese zusätzliche Ernährung angewiesen. Es ist auch nicht beobachtet worden, dass die Fangblasen von U. graminifolia für Fischbrut und Garnelennachwuchs eine Gefahr darstellen.

- Wird fortgesetzt -

(Weiteres siehe unter "Kultur" und "Gestaltung")

Quellen und weiterführende Literatur:
  1. folgt
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