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Beitragvon Plantamaniac » 22 Jun 2018 15:58
Hallo, ich hatte schon öfters Garnelen draußen..wenn der Oktober noch schön sonnig und warm ist, mag man sie dann garnicht stören..schwubbs ist es November und

Frag nicht, wie kalt die Finger sind, sie bei 6° rauszukeschern :irre:
Die Biester waren sowas von fit und schnell...
Heutzutage würde ich das Wasser rausschöpfen und sie einfach mit dem Wasser in einen Eimer umschütten.
Sie darin erstmal im Keller auf Temperatur kommen lassen und dann umsetzen.
Blöd, wenn Lehm und Sand unten drin ist. Dann ist nix mit kippen.
Aber aus 5 Litern sind sie auch leicher rauszufangen, als aus 50...
Chiao Moni
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Beitragvon DEUMB » 24 Jun 2018 11:11
Plantamaniac hat geschrieben:Hallo, na, noch mehr ausprobiert mit dem Handyvorsatzlinsenset?
Bist Du mit den andern Linsen zufrieden?
Besonders die Macrolinse würde mich noch interessieren...
Bin am überlegen mir das auch zu bestellen.
Chiao Moni

Hallo Moni,
die Macro fand ich erstaunlich gut, hätte nicht eine dermaßene Vergrößerung erwartet.
Teleskop und Weitwinkel bringen einen kleinen Effekt, der ist nicht unbedingt der Burner, funktionieren aber. Ich werde hier dazu keine weiteren (Vergleichs)Fotos einstellen, weil mir der Thread manchmal schon ein wenig zu sehr von seinem eigentlichen Thema weg geht. Vielleicht sollten wir dazu ein eigenes Thema aufmachen?
Pol-Filter zeigt ebenfalls Effekte, wenn auch nicht überwältigend, die Fotos dazu hatte ich schon hochgeladen, ich werde wenn ich Zeit habe noch ein wenig experimentieren, vielleicht lässt sich durch eine andere Handhabung noch einiges verbessern.
Fish Eye halte ich bestenfalls für ein Joke-Objektiv, ich persönlich kann damit nichts anfangen. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
FAZIT: Für den Preis völlig okay, da kann man keine Wunder erwarten, aber etwas bringt es in jedem Fall.
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Beitragvon DEUMB » 01 Jul 2018 07:53
Das Frühjahr im Terrassenkübel

Allgemein
Es ist nun Juli und die ersten Wochen/ Monate bzw. das Frühjahr im Terrassenkübel sind um. Der Kübel läuft mit dem 111 Liter – Behälter und Pflanzenbesatz seit dem 24.April und seit dem 06. Mai mit Fischbesatz. Was konnte ich bisher, außer dass es mir gefällt und viel Freude macht, feststellen?

Temperatur
Die Temperaturen hatten es in diesem Frühjahr nun wirklich in sich. Die höchste gemessene Wassertemperatur lag bei 29,2°C die niedrigste bei 9°C. Die kalte Temperatur kam im Juni, nach der Hitzewelle, als es tagelang sehr stark regnete und sich auch die Lufttemperatur drastisch abkühlte (ebenfalls auf 9,5°C). An extremen Tagen gab es im Wasser Temperaturunterschiede von 10°C zwischen den morgendlichen und den Maximalwerten. Die üblichen Schwankungen bewegen sich bei ca. 4°-6°C, manchmal auch weniger.

Fische
Bisher ist es bei dem einzigen feststellbaren Verlust, dem des Weibchens der A. borelli geblieben. Das Männchen hingegen ist anscheinend gesund und munter, ab und zu sieht man es mal. Dann schimmert es auch in prächtigen Farben.

Die Platys (Xiphophorus maculatus) und die Endlers Hybriden (Poecilia wingei x reticulata) vermehren sich offensichtlich, denn es wimmelt regelrecht von Leben. Bei den Platys sehe ich auch schon wieder sehr dicke Weibchen schwimmen, da geht anscheinend noch mehr. Die Weibchen der Endlers werden anscheinend immer größer (zumindest kommt es mir so vor), da scheint das Erbgut der reticulata durchzuschlagen. Eine Überbevölkerung kann ich aber nicht feststellen, ich vermute dass die Platys da ein wenig für Begrenzung sorgen und den Jungfischen nachstellen. Zugefüttert wird fast Nichts, einmal in der Woche gibt es „Leckerlis“, ansonsten sind sie nahrungstechnisch völlig autark. Für mich ist auffällig, dass die Fische sehr kräftige Farben zeigen, ich meine wesentlich intensiver als die Fische in den Aquarien.

Verluste durch herausspringen, durch Vögel usw. konnte ich bisher nicht feststellen. Falls es diese Verluste doch geben sollte, sind sie minimal. Ein schöner Nebeneffekt des Kübels ist, dass einige Amseln, Meisen und Spatzen den Fischkübel als Vogeltränke entdeckt haben. Wenn sie mir beim Abflug nur nicht immer alles vollkacken würden.

Wasser
Es findet kein Wasserwechsel statt, lediglich das verdunstete Wasser wird ersetzt. Einmal in der Woche erfolgt auf Anraten hin eine kleine Düngung mit einem Universalflüssigdünger, es ist aber eine wirklich kleine Düngung. Mit Einsetzen der Hitzewelle wurde das Wasser schlagartig trüb. Nachdem ich dann eine kleine Solarluftpumpe eingesetzt habe, wurde es sehr schnell wieder klar. Ich meine aber es wäre auch ohne Luftpumpe gegangen, aber es sah so doch besser aus.

Pflanzen
Die Pflanzen haben es nicht alle geschafft, einige sind eingegangen, einige mickern. Andere hingegen wachsen gut bis sehr gut. Das liegt teilweise auch daran dass ich den Boden anders hätte gestalten sollen, das werde ich nächstes Jahr in Angriff nehmen.

Gut wachsende Pflanzen sind Weiß-Grünes Schilfrohr / Phragmites australis Variegatus (davon wird es nächstes Jahr definitiv mehr geben!), Bacopa caroliniana / Großes Fettblatt, Wasserminze/ Mentha aquatica und Salvinia auriculata/ Kleinohriger Schwimmfarn.

Limnobium laevigatum/ südamerikanischer Froschbiss vermehrt sich zwar, geht aber auch schnell wieder ein. Helfers Zypergras/ Cyperus helferi habe ich zu tief gesetzt, daher mickert es sehr. Nächstes Jahr muss ich das verbessern – lag aber eindeutig an meinem Pflanzfehler. Azolla filiculoides / Kleiner Algenfarn existiert auch noch, mag aber nicht leben und nicht sterben, lasse ich nächstes Jahr weg.

Bei Gelbe Teichrose / Nuphar Lutea muss ich auch etwas falsch gemacht haben oder Behälter ist zu klein. Sie hat zwar immer 2 – 3 kleine Unterwasserblätter, das war’s dann aber auch. Die Argentinische Wasserpest / Egeria Densa hat sich zu meinem Erstaunen sehr schlecht bis gar nicht entwickelt, gerade bei dieser Pflanze habe ich das Gegenteil angenommen.

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Beitragvon moskal » 01 Jul 2018 11:50
Hallo Maik,

danke für den Bericht und die Messungen!
Mich würde das auch weiterhin sehr interessieren.

Gruß, helmut
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Beitragvon DEUMB » 03 Jul 2018 17:45
Danke Helmut, ich mache sehr gerne damit weiter. :smile:
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Beitragvon DEUMB » 14 Jul 2018 17:48
Gute Sicht
Gestern hat endlich mal fast Alles gestimmt und ich konnte Fotos machen auf denen auch das Kübelinnenleben einigermaßen erkennbar ist. Die will ich Euch dann auch nicht vorenthalten. Selbst eine der Sumpfdeckelschnecken/ Viviparus viviparus konnte ich endlich mal wieder sehen und auch noch ablichten. Auf einem Bild kann man, wenn man gut hinschaut, sogar ein Insekt entdecken, dass neben vielen anderen Insekten und Vögeln den Kübel als Tränke/ Feuchtigkeitsspender nutzt. Ansonsten nichts Neues, das Leben tobt im Kübel - und das gefällt mir.

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Beitragvon DEUMB » 14 Jul 2018 17:52
Überwinterungsbecken

Und obendrein gelang es mir heute dieses nur wenige Monate alte Gebrauchtaquarium als 84 Liter Überwinterungsbecken wenig Geld zu erwerben und im Keller zu stationieren. Die Maße waren absolut perfekt für die einzige Stellmöglichkeit! Somit ist auch für die kalte Jahreszeit Vorsorge getroffen. Es wird allerdings erst Anfang September in Betrieb gehen. Dann allerdings in vollem Umfang (mit Boden, Pflanzen, Licht und Filter) damit ich auf mögliche Wetterkapriolen vorbereitet bin, wer weiß schon wie sich Sommer und Herbst entwickeln. Ich hoffe aber erst Ende September/ Mitte Oktober "abfischen" zu müssen. Und auf Bild 2 die Auflösung für Interessierte, die das Insekt nicht gefunden haben, aber wissen wollen wo es saß:

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Beitragvon DEUMB » 28 Jul 2018 15:20
Es ist viel zu heiß

Im Terrassenkübel sinkt die Wassertemperatur nicht mehr unter 20°C, oft steht sie bei 30°C und leicht darüber, der max. Wert war bisher 30,5°C. Aber anscheinend stört es weder Fisch noch Pflanze, die Fische "karnickeln" anscheinend und die Pflanzen wachsen vor sich hin, es sind bisher keine Verschlechterungen festzustellen. Alle paar Tage gieße ich 10 - 15 Liter Wasser nach, die Verdunstung macht es einfach erforderlich, sonst hätte ich wohl bald eine Sandbank.

Nur mal so am Rande: Ich habe eben bei einem 64er einen Wasserwechsel von 50% gemacht, die Temperatur sank gerademal von 26,9°C auf 26,2°C und ist nach ca. 45 Minuten schon wieder auf 26,4°C hoch gegangen. Dabei steht das Aquarium noch nicht mal in irgendeinerweise in der Sonne. Am heftigsten geht es im 10er zu, da steht die Temperatur mittlerweile oft und lange bei 31°C und mehr. Da bringt bei der geringen Wassermenge auch kein Wasserwechsel etwas. Allerdings habe ich da z.Z. auch nur noch Pflanzen drin.
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Beitragvon moskal » 28 Jul 2018 16:05
Hallo Maik,

noch mal danke für deine Berichte. Nicht daß du glaubst es interessiert sich niemand dafür.

Gruß, helmut
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Beitragvon DEUMB » 28 Jul 2018 20:14
Danke Helmut, das ist sehr freundlich von Dir.

Durch die Veränderungen der Klicks sehe ich ja ob noch Interesse besteht. Dieser Thread ist ja vom ursprünglichen Fragethread eher zu einem Berichtthread geworden, da kann ich nicht wirklich erwarten das viele Antworten kommen. Und dafür habe ich doch schon Etliches an Antworten bekommen.

Aber trotzdem nochmal vielen Dank an Alle für Antworten, Fragen und Kommentare!
:tnx:
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Beitragvon Plantamaniac » 29 Jul 2018 08:42
Hallo, ja, ich verfolge das auch sehr gespannt...
Habe ja auch einige Pötte draußen und kann die Freude, Ängste und Sorgen nachvollziehen...
Aber es hört sich sehr gut und Normal an...
Gestern kam ich von 12 Tagen Urlaub nach Hause und meine 25 Liter Gefäße auf dem Balkon im Schatten, zeigten bei einer Lufttemperatur von 34° um 17:00Uhr gradmal 25° an. Hätte von miraus ruhig 30° sein können...aber übern Urlaub war mir das zu gefährlich..wenn die temperaturen wieder moderater werden, schieb ich sie zurück in die Sonne, sonst kommen die garnicht auf Temperatur...
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Beitragvon DEUMB » 01 Aug 2018 16:47
Hallo liebe Mitleser,

hier kommt der Bericht zum Monat Juli, der ja insgesamt doch sehr wärmeintensiv war, trotzdem tat die Solarpumpe ihre Dienste. Das Wasser ist klar und außer dem normalen Aufwuchs gibt es keine erwähnenswerten Algenvorkommen.

Der Vermehrungsfreude der Platys und der Endlerhybriden hat die Hitze anscheinend keinen Abbruch getan, ich würde hier langsam von einem Fruchtbarkeitskübel sprechen wollen. Ich blicke langsam mit Sorge in Richtung Überwinterungsbecken - ich weiß nicht ob das alle Fische ausreichend Platz finden. Hoffentlich kann ich etliche Tiere abgeben.

Die Temperaturen des Juli wiesen ja doch immense Unterschiede auf. So betrug die kälteste Lufttemperatur am Anfang des Monats noch 11,6°C und die kälteste Wassertemperatur 13°C, allerdings an einem anderen Tag. Die wärmste Wassertemperatur betrug mehrfach 30,5°C, die höchste Lufttemperatur 35,2°C. Was für Unterschiede – wirklich erstaunlich. Die durchschnittliche Wassertemperatur des Kübels lag bei 21,7°C.

Und alle haben es scheinbar gut weggesteckt. Das heißt das Borellipaar habe ich schon einige Zeit nicht gesehen. Und ja, Paar ist richtig. Ich habe von einer Züchterin ja nochmal zwei Weibchen bekommen, eins für den Kübel und eins für das Techniklose (es gibt beim erneuten Scheitern definitiv keinen weiteren Versuch).

Bei den Pflanzen läuft es wie gewohnt und ich weiß jetzt schon dass das Weiss-Grüne Schilfrohr ebenso wie das Große Fettblatt wieder in den Kübel kommen. Aber auch der Kleinohrige Schwimmfarn wird wieder mit von der Partie sein.

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Beitragvon DEUMB » 31 Aug 2018 12:17
August Rapport
Hier kommt der Bericht zum August, einem Monat der Wetterextreme. Ich muss gleich vorweg klarstellen, dass meine Temperaturaufzeichnungen für diesen Monat unvollständig sind, da ich zwei Wochen außerhalb unterwegs war.

Ich habe in der ersten Augusthälfte fast dauerhaft Wassertemperaturen von 26°-27°C verzeichnen müssen. In der zweiten Monatshälfte hingegen lagen die Wassertemperaturen auf Grund des abrupten Temperatursturzes um die 16°C, wobei der negative Rekordwert bei 9,4°C lag°. Dadurch habe ich in der ersten Monatshälfte durchschnittliche Wassertemperaturen im Kübel von 24,2°C und Ende der zweiten Hälfte von 20,9°C zu verzeichnen.

Das Wasser ist weiterhin klar, aber ich habe kaum noch Aufwuchs zu verzeichnen, deshalb füttere ich etwas zu. Die Pflanzen wachsen weiterhin gut, die Wasserminze blüht auch.

Platys und Endlershybriden sincd weiterhin munter, wobei ich den Eindruck habe, dass die Fortpflanzung nicht mehr so stark läuft wie in den Vormonaten. Die Borellis/ Apistogramma borelli habe ich seit einigen Wochen nicht mehr gesehen, ich befürchte dass sie die extremen Wechsel nicht so gut bis gar nicht verkraftet haben.

Da ich nicht weiß, wie sich die Luft- und Wassertemperaturen weiter entwickeln, werde ich das Keller-/ Winteraquarium vorbereiten, sobald meine Beinverletzung das wieder hergibt. Den bei dem verrückten Wetter in diesem Jahr sind sowohl ein warmer September/ Oktober aber auch ein a….kalter September/ Oktober möglich und ich möchte im Falls der Fälle die Fische zügig umsetzen können. Ich überlege aber die Platys/ Xiphophorus maculatus und Endlers/ Poecilia wingei x reticulata kostenlos abzugeben und nächstes Jahr Kardinalfische/ Tanichthys albonubes einzusetzen. Wer also Interesse an den Platys und Endlershybriden hat kann sich gerne melden. Und wer zu den Kardinälen etwas zu sagen hat - ich bin für sachdienliche Vorschläge und Hinweise offen. Meine Hauptbedenken bezüglich der T. albonubes beziehen sich vor allem auf die Höchsttemperaturen die ich dieses Jahr über doch einen längeren Zeitraum im Wasser festgestellt habe.

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Beitragvon DEUMB » 05 Sep 2018 20:36
Das Abfischen habe ich nun vorbereitet, es wird entweder morgen (Donnerstag) oder am Sonntag geschehen. Das Überwinterungsbecken ist natürlich bereit, befüllt u.a. mit 40 Litern Wasser aus dem Kübel. Aus dem Kübel habe ich den gesamten Urwald von Bacopa caroliniana / Großes Fettblatt entnommen und in das Überwinterungsbecken umgesetzt.

Auch mit dem Hintergedanken mir beim Abfischen mehr Platz verschaffen. Allerdings hat sich schon ein Vorwitziger mit den Pflanzen gleich mitumsetzen lassen – ein Platy mal wieder.

Der Blutweiderich / Lythrum Salicaria im Kübel hat nun auch angefangen zu blühen, somit blühen nun mit der Wasserminze/ Mentha citrata zwei Pflanzen. Auch das Weiß-Grüne Schilfrohr / Phragmites australis Variegatus steht gut und hat neue Ableger/ Stängel gebildet. Das Helfers Zypergras/ Cyperus helferi habe ich schon aus dem Kübel genommen und meiner Frau anvertraut, sie meint das wird wieder was.

Weiß jemand ob man Wasserminze, Blutweiderich und Weiß-Grünes Schilfrohr überwintern kann und wenn ja wie?
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Beitragvon DEUMB » 06 Sep 2018 17:48
Heute hat das „Abfischen“ stattgefunden. Dafür gab es folgende Gründe:

Die Wassertemperaturen am Morgen lagen oft nur bei 10°-12°C und stiegen am Tag auch nur selten an. Ich hätte zwar dennoch etwas abgewartet, aber da ich in nächster Zeit mal wieder ins Ausland muss, wollte ich kein Risiko eingehen und habe das Ganze jetzt erledigt. Ich wollte bei meiner Rückkehr ungerne tiefgekühlte Fische vorfinden und mit einem Temperatursturz (wenn auch vielleicht kurz), muss man zurzeit ja doch rechnen.

Das Ergebnis:
FISCHE + Schnecken
Eingesetzt hatte ich 1 Paar Apistogramma Borelli, 4 Endlers Guppys/ Hybriden (Poecilia wingei x reticulata) und 5 Platys (X. maculatus/ Marygold), sowie etwas später 3 Sumpfdeckelschnecken (Viviparus Viviparus).

Herausgeholt habe ich 0 Borellis (Verlustrate also 100%), 31 Endlers Guppys und 34 Platys (in allen Altersgruppen), sowie 18 Sumpfdeckelschnecken. Über den Verlust der Borelli, den ich ja schon länger befürchtet hatte und über deren Ursache ich noch nachdenken muss, bin ich natürlich sehr traurig. Die anderen Tierchen hingegen haben sich offensichtlich sehr gut gemacht. Nun hoffe ich werden sie sich an die Temperaturen ihres Überwinterungsbeckens gewöhnen, denn das weist, obwohl es im Keller ohne Heizung steht, eine konstante Wassertemperatur von 24°C auf.


Ob ich 2019 bei dem Besatz bleibe oder nicht, darüber denke ich noch nach. In derzeitigen Gedankenspielen habe ich Makropen oder Kardinälchen im Hinterkopf

PFLANZEN
Eingesetzt hatte ich die Einheimische Gelbe Teichrose / Nuphar Lutea (luteum), die Dichtblättrige oder Argentinische Wasserpest / Egeria Densa, Blutweiderich / Lythrum Salicaria, Weiß-Grünes Schilfrohr / Phragmites australis Variegatus. Cyperus helferi / Helfers Zypergras, Azolla filiculoides / Kleiner Algenfarn und Bacopa caroliniana / Großes Fettblatt. Später kamen noch Wasserminze/ Mentha aquatica und Limnobium laevigatum/ südamerikanischen Froschbiss und Salvinia auriculata/ Kleinohriger Schwimmfarn dazu

Um es kurz zu machen, nächstes Jahr werde ich wieder das Große Fettblatt einsetzen, denn das wucherte wie nichts Gutes und ist jetzt im Überwinterungsbecken. Dazu wird eine größere Menge des Weiß-Grünen Schilfrohrs, des Blutweiderichs und vom Kleinohrigen Schwimmfarn geben, denn die Pflanzen sind ebenfalls sehr gut gewachsen. Und etwas Wasserminze wird sich auch noch finden. Die Wasserpest überlebte nur in kleinen Resten, ebenso die Teichrose, der Froschbiss usw.. Das Zypergras hatte ich zu tief gesetzt, da muss ich mir für nächstes Jahr etwas einfallen lassen (Tipps habe ich ja schon bekommen), aber es hat überlebt.

Soweit ein erster Überblick. Der Kübel steht aber weiterhin gut befüllt, nachdem ich nun die Tipps für die Überwinterung von Blutweiderich, Weiß-Grünem Schilfrohr und Wasserminze bekommen habe, lasse ich diese einfach im Kübel und werde bei Frosteintritt den Wasserstand deutlich reduzieren und den Kübel vielleicht etwas einpacken – entweder es klappt, oder eben nicht. Wichtiger ist für mich, dass der Kübel heil bleibt.

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