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Postby jgottwald » 11 Aug 2014 07:28
Hallo Robert
und wie erklärst du dir Ausdrücke wie Jahresmittelwert?
mfg
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Postby Wuestenrose » 11 Aug 2014 07:34
Servus…

Die Ausdrücke "Jahresmittelwert", "Jahresmittel" und "Mittelwert" kommen in der Norm genau Null mal vor.

Bitte erst die Norm lesen, dann einhaken. Danke.


Grüße
Robert
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Postby jgottwald » 11 Aug 2014 07:47
Hallo Robert
wir drehen uns hier im Kreis, in der Norm steht davon nichts, die Versorger messen es aber so. Es steht auch fast überall unter den Trinkwasseranalysen das Schwankungen aufgrund der Rohwasserqualität möglich sind.
mfg
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Postby Wuestenrose » 11 Aug 2014 07:53
Servus...

der Punkt ist aber, daß Schwankungen nach oben die Grenzwerte der TVO nicht überschreiten dürfen. Beim Nitrat, das ich als Beispiel angeführt habe, aber auch bei Verkeimung, muß sofort das Gesundheitsamt einschreiten. "Mein" Wasserwerk überwacht die Leitparameter daher online in Echtzeit.

Die DIN 2000 fordert: "Trinkwasser muss jederzeit den Anforderungen nach Abschnitt 5 entsprechen [...]"

Ich denke, die Bedeutung des Begriffs "jederzeit" ist eindeutig, nichtwahr?

Grüße
Robert
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Postby jgottwald » 11 Aug 2014 08:01
Hallo Robert
das mag alles sein, aber in der Praxis wird das anders gehandhabt.
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Postby Wuestenrose » 11 Aug 2014 08:05
Ganz sicher nicht. Du reimst dir hier irgendwas zusammen, was weder von der Vorschiftenlage, noch von der Normung gedeckt ist. Die von dir ins Spiel gebracht DIN 2000 belegt deine Behauptungen nicht, im Gegenteil formuliert sie Forderungen, die über die TVO hinausgehen.

An die Stadtwerke Bochum, deren Trinkwasseranalyse du als angeblichen Beleg gebracht hast, habe ich eine entsprechende Anfrage gestellt. Von meinem Wasserwerk weiß ich (weil ich's mit eigenen Augen gesehen habe), daß sie die Leitparameter live überwachen, um nötigenfalls sofort einschreiten zu können.

Grüße
Robert
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Postby kurt » 11 Aug 2014 09:13
Hallo zusammen,

Die Trinkwasserverordnung läßt nur max. 50 mg/l zu.

@ Jörg,
Praxis:
Trinkwasserversorger, bei uns wurde nahe Max. eingespeist, darüber aber nicht!
Durch die Grenzwertigkeit wurde die Umstellung auf ein Verbundsystem beschlossen/umgesetzt.
Gemacht wurde das um die vorgegebenen Grenzwerte eben nicht zu überschreiten = Zielwerte 8-13 mg/l
Die neuen Werte werden auch eingehalten. :thumbs:
Gruß Kurt
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Postby Dieter » 15 Aug 2014 13:08
Hallo,

also ich kann Robert´s Aussage ebenfalls bestätigen. Vor einigen Tagen habe ich die Bonner Stadtwerke angeschrieben. Mehrfach im Jahr und an verschiedenen Stellen wird regelmäßig kontrolliert. Hieraus wird der Jahresmittelwert gebildet.

In der Antwort wurde auf die Trinkwasserverordnung verwiesen. Die hier erwähnte DIN 2000 Norm lässt keine Grenzüberschreitungen zu. Selbst ein einmalig überschrittener Grenzwert muss und wird sofort dem zuständigen Gesundheitsamt mitgeteilt und ist meldepflichtig. In diesem Fall würde ein weiteres Vorgehen durch das Gesundheitsamt vorgegeben werden. So geschieht das auch in der Praxis und gilt für alle verfügbaren Parameter.

Gruß
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Postby Wuestenrose » 15 Aug 2014 13:18
Servus…

Wuestenrose wrote:An die Stadtwerke Bochum, deren Trinkwasseranalyse du als angeblichen Beleg gebracht hast, habe ich eine entsprechende Anfrage gestellt.

Und heute Antwort erhalten:

Nicht ohne Vergnügen zitiere ich daraus:
Die Diskussion im Internet ist somit wirklich Quatsch. Wodurch ist sie denn begründet?

Und leite die Frage zur Beantwortung an Jörg weiter.

Grüße
Robert
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Postby jgottwald » 15 Aug 2014 13:31
Hallo Robert
weil es immer wieder Berichte wie diesen gibt http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/belastetes-trinkwasser-in-deutschland-es-stinkt-zum-himmel-1.1935790 . Bestimmt ist das alles nur Panikmache.
mfg
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Postby Wuestenrose » 15 Aug 2014 13:38
Ach Jörg,

du hast doch weiter oben selbst das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zitiert, wonach für Nitrat (und nur für Nitrat) eine Ausnahme dahingehend existiert, daß so ein Wasser zwar zeitlich befristet (max. 3. Jahre) weiter eingespeist werden darf, aber Meldung ans Gesundheitsamt notwendig ist.

Daß deine Behauptung, die Grenzwerte der TVO müssten nur im Jahresmittel eingehalten werden, Quatsch ist, und zwar großer, hast du inzwischen von verschiedenen Stellen vernommen. Mittlerweile solltest auch du einsehen, daß du dich verrannt hast.

Kannst du bitte noch die Frage der Westfälische Wasser- und Umweltanalytik GmbH beantworten? Danke.

Grüße
Robert
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Postby jgottwald » 15 Aug 2014 13:46
Hallo Robert
aus eigener Erfahrung hege ich ein bisschen 'Zweifel an der Informationspolitik der Versorger. Wenn du mal genau im Internet schaust, dann wirst du genug Berichte finden, da würdest selbst du sehen das hier irgendwas nicht stimmt.
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Postby Wuestenrose » 15 Aug 2014 13:50
Ach Jörg,

nachdem weder die Stadtwerke Bochum, noch die DIN 2000 das belegen, was du hier so vehement behauptest, verlegst du dich jetzt auf Verschwörungstheorien.

Ich wiederhole:
Wuestenrose wrote:Mittlerweile solltest auch du einsehen, daß du dich verrannt hast.


In diesem Sinne,
Robert
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Postby kurt » 15 Aug 2014 15:53
Hallo zusammen,

jgottwald wrote:Hallo Robert
aus eigener Erfahrung hege ich ein bisschen 'Zweifel an der Informationspolitik der Versorger. Wenn du mal genau im Internet schaust, dann wirst du genug Berichte finden, da würdest selbst du sehen das hier irgendwas nicht stimmt.

@ Jörg,
das wirst nicht nur du so sehen, Skepsis ist ja in vielen Bereichen nötig.

@ Robert,
seit wann bist du so vertrauensselig, alles heile Welt?
Gruß Kurt
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Postby Biotoecus » 15 Aug 2014 15:55
Hallo,

mich beschleicht das Gefühl, dass Jörg den Begriff Jahresmittelwert irgendwie verkehrt versteht.

Wenn an 365 Tagen im Jahr ein Messwert ermittelt wird und alle Einzelwerte addiert und anschliessend durch 365 geteilt werden hat man einen Jahresmittelwert.
Wenn man 365 Tage im Jahr 50mg/l NO3 misst, hat man eben diesen Jahresmittelwert.

Man kann das eben nicht ausdehnen auf 182 Tage 25mg/l und 182 Tage 75mg/l und 1 Tag 50mg/l.

Beste Grüße
Martin
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