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Postby jgottwald » 19 Sep 2010 09:19
Hallo Klaus,
das ist doch nicht das Thema und ich denke das das Manuel nur verwirrt und nicht weiter hilft.
mfg
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Postby Fino » 19 Sep 2010 09:35
Hallo Jörg,
das ist doch nicht das Thema und ich denke das das Manuel nur verwirrt und nicht weiter hilft.


Manuel hat doch konkret danach gefragt:
kann es dann möglich sein, dass ich mir ggf. einen hausgemachten Magnesiummangel einfahre?

Und ich finde, seine Frage ist durchaus berechtigt. Was sollte ihn daran verwirren?

Viele Grüße
Klaus
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Postby jgottwald » 19 Sep 2010 09:48
Hallo Klaus!
und Kurt hat dies geschrieben:

Ich gehe mal davon aus das deine Anlage Fachmännisch aufgebaut ist, zugelassen, geprüft und nach Vorschrift der Trinkwasserverordnung eingestellt ist.


ich denke mal damit sollte dies Thema als erledigt abgehakt werden können, besonders da die Technik nicht erst von heute ist sondern seit min. 30 Jahren in Betrieb ist.
mfg
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Postby Fino » 19 Sep 2010 10:13
Hallo Jörg,

für die Beantwortung der Frage von Manuel müsste man - rein sachlich betrachtet - nur wissen, ob Anlagen dieser Art nur Calzium ober eben auch Magnesium gegen Natrium tauschen. Hilfreich wäre natürlich auch zu wissen, ob bei Magnesium irgendein Mindestwert vorgeschrieben ist, weil man dann daraus ggf. Schlüsse ziehen kann.

Vielleicht weiß Kurt oder jemand anders ja etwas Konkretes.

Viele Grüße
Klaus
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Postby kurt » 19 Sep 2010 10:42
Hallo Klaus,

Fino wrote:Davon würde ich auch ausgehen. Aber ist denn in der Trinkwasserverordnung überhaupt ein Mindestwert für Magnesium festgelegt?

ich kenne die Mindest bzw. Höchstwerte von Inhaltsstoffen im Trinkwasser auch nicht,
außer Nitrat wo ein Höchstwert von 50mg/l angegeben wird.

Vielleich gibt es Tabellen mit Angaben dazu?
wäre prima, oder googlen…ob man was findet??? :roll:
Gruß Kurt
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Postby Fino » 19 Sep 2010 18:43
Hallo Kurt,

laut google gibt es nach der Trinkwasserverordnung http://de.wikipedia.org/wiki/Trinkwasse ... Grenzwerte für Magnesium, wenn ich es richtig sehe, keinen Wert (weder Unter- noch Obergrenze). Demnach dürfte so eine Hauswasseranlage das gesamte Magnesium austauschen. Aber möglicherweise ist das an anderer Stelle geregelt.

Für Natrium ist eine Obergrenze von 200 mg/L angegeben. Danach dürfte man bei vielen Wässerchen die gesamte GH komplett gegen Natrium tauschen :roll: .

Viele Grüße
Klaus
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Postby Thrym » 19 Sep 2010 19:25
Hi Klaus,

naja, wie Kurt schon erwähnt hat, ist es wohl problematisch wenn der Enthärter zuviel in Richtung Natrium verschiebt (Stichwort Herzbeschwerden).
Fakt ist meiner Meinung nach allerdings tatsächlich, dass ich mit einer zusätzlichen Düngung von Preis Mineralsalz, was ja sehr magnesiumlastig ist, eine deutliche Wuchsverbesserung erkennen kann. Die Pflanzen perlen früher, haben dickere Stängel und größere Blätter (vor allem R. rotundifolia) als vorher.
Evtl. werde ich mal den Versuch machen und das Leitungswasser lassen wie es ist und nur mit Magnesiumsulfat etwas aufdüngen. So kann ich mal mein Chlorid wieder etwas aus dem Becken bringen. Ab wieviel wird hier denn ein gefährlicher Wert, vor allem für Fische erreicht? Ich habe hier mal was von einer 100mg/l Hürde gelesen ab der H.micranthemoides nicht mehr wächst. Hier scheine ich allerdings noch nicht angekommen zu sein, denn meines wächst noch richtig schön ;-)
Gruß Manuel
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Postby Fino » 19 Sep 2010 19:56
Hi Manuel,
ist es wohl problematisch wenn der Enthärter zuviel in Richtung Natrium verschiebt

Generell weiß ich nicht, aber sicherlich wenn der Enthärter das gesamte Magnesium entfernte. Das wäre natürlich sehr problematisch. Insofern ist es schon gut, dass du Mineralsalz hinzufügst. Ich würde auf diese Art der Enthärtung gänzlich zu verzichten. Dann bräuchtest du möglicherweise auch mit Magnesiumsulfat nicht aufzudüngen.

Wegen Grenzwerte Chlorid bei Pflanzen kann ich dir leider auch nichts sagen. Aber wenn es schön wächst, ist ja alles in bester Ordnung :) .

Viele Grüße
Klaus
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