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Postby Kejoro » 17 Jun 2019 08:07
Hi Robert,

Wuestenrose wrote:Einspruch. Woher soll es denn kommen, das Natriumcitrat?
Da hast' Recht. Aber ich sehe keinen Grund, warum der Effekt der Löslichkeitsüberschreitung sich bei Natriumcitrat anders verhalten soll, als bei Calciumcitrat.
Calciumcitrat neigt viel schneller zum Ausfallen, als das Natriumcitrat. Das Kristallisationsverhalten dürfte ähnlich sein(?). Daher finde ich den durchaus anschaulichen Versuch ganz gut gelungen und repräsentativ.

Schöne Grüße
Kevin
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Postby Wuestenrose » 17 Jun 2019 08:15
Hallo Kevin,

steht doch schon im Beitrag vor Deinem: Natriumcitrat löst sich um ein Vielfaches besser als Calciumcitrat.

Georgs Versuch zeigt plakativ, warum man Kaffeemaschinen nicht mit Zitronensäure entkalken soll.


Grüße
Robert
结束很近。
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Postby raidy » 17 Jun 2019 13:13
CO2ZWEI

Das 2 für 2 Teile O, das ZWEI dafür, dass das CO2 zwei mal verwendet wird.

Problem:
1) Bei den CO2 Keramik-Ausströmern löst sich selten alles CO2 auf, bevor es die Wasseroberfläche erreicht.
2) Meist sammelt sich im Becken situationsbedingt oben mehr CO2 an als unten, außer man hat eine starke Strömung.

Lösung:
1) Das CO2 oben auffangen, nach unten bringen und dort mittels Wasserstrahl im unteren Beckenbereich verteilen.

So sieht es aus:


1) Ein kleiner Keramik CO2-Ausstömer.
2) Ein Auffangbecher, welcher das nicht aufgelöste CO2 auffängt.
3) Eine kleine 6-12V Brushless Pumpe (200l/h), welche das Wasser samt CO2 Blasen aus dem Auffangbecher nach unten pumpt und mittels drehbarer Ausgangsdüse raus lässt, wo es eine leichte Bodenströmung erzeugt.

In Aktion:


Blick in den Sammelbecher:

Wenn man genau hinsieht erkennt man, dass ca. 80% der Bläschen direkt eingesaugt werden. Die anderen 20% bilden einen Blasenteppich, bis die Pumpe die große Blase erfasst und einsaugt. Das hört man allerdings, ist also nichts fürs Schlafzimmer.

Ich betreibe die 12V Pumpe mit 7.5V, dann braucht sie nur ca. 1,2W und die Strömung ist ausreichend.

Gruß Georg
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Postby raidy » 18 Jun 2019 15:13
Drosophila Nachzucht einfach gemacht

Mein Fliegenautomat funktioniert gut, ich bin zufrieden.
Vor ein paar Wochen habe ich einen Zuchtansatz gemacht wie folgt:
4 gehäufte Esslöffel Vollkorn-Haferflocken in Wasser 5 Minuten aufkochen,
2 Esslöffel normalen Gelierzucker dazu und nochmals kurz aufkochen,
abkühlen lassen,
1/2 Hefe unterrühren
1 Esslöffel Essig dazu geben.
ein paar Tropfen Vitamine.

So eine Mischung reicht für ca. 4 Füllungen. Den Rest habe ich einfach eingefroren.
Erst war ich mir nicht sicher ob das was wird, doch nach 14 Tagen war echt was los in der Box.

So brauche ich nun keine Drosphila mehr kaufen, so lange die Zucht läuft.

Nur war es mühsam so 20-30 der Fliegen in die neue Box zu bringen.
Jetzt geht es quasi von alleine:

Rechts: aktive Box, links: Neuansatz
Noch ist links unten "Nordpol", doch der Ansatz taut schnell auf :pfeifen:

Wenn die Fliegen in Box 1 geschlüpft sind, einfach mittels dem Rohr eine Verbindung zur neu eingerichteten Box 2 (links) schaffen und ca. 1-2 Stunden warten. Die Fliegen sind neugierig genug, dass nach dieser Zeit so um die 20-30 Fliegen einen Ausflug in die neue Box gemacht haben.
Jetzt Rohr raus, Kappen wieder drauf und schon hat man eine neue Zuchtbox. Nach ca. 14 Tagen hat man wieder eine volle neue Box und das Spiel geht von vorne los.

Gruß Georg
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Postby raidy » 30 Jun 2019 10:19
Kontrollierte CO2-Regelung für Hefe/Zuckergährung und/oder Natron/Zitronensäure

Nach langer Pause wegen Versuche und Entwicklungsarbeiten heute mal wieder was neues: Der Gasonator


Nachtabschaltung möglich, Anschluss an ph-Steuerung möglich, sehr gleichmäßige Gährung und damit längere CO2-Abgabe bei Hefeansatz möglich. Problem der Säureschichtbildung bei Natron/Zitronensäure gelöst. :grow:
Mehr dazu später mal.....falls Interesse besteht.

Georg
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Postby raidy » 02 Jul 2019 15:41
Der Gasonator ist soeben in den Echtbetrieb gegangen.

Da er eh in einer Werkstatt mit Wasserrohren, etc. steht, habe ich ihn offen an der Wand montiert. Ginge auch im AQ-Schrank.

Füllung:
Treibstoff: 300gr Zucker in 1 l Wasser,
Reaktor: Spezialhefe in 0,5 l Wasser mit 50gr Zucker. Flasche hat 2l Inhalt.
Als Hefe habe ich eine Spezialhefe "Schwere Weine Alkohol bis 20%" genommen.
Nachteil: Sie gärt langsamer, der erste Druckaufbau dauert länger.
Vorteil: Sie gärt langsamer, kann bis 20% Alkohol überleben und gibt somit länger CO2 ab.

Eingestellte Parameter: Solldruck 2 bar, Wartezeit vor nächster Prüfung 2h, Zuführung bei Unterschreitung 20ml Treibstoff.

Jetzt wird es allerdings erst mal lange dauern bis sich Druck aufbaut und die Luft in den Flaschen durch CO2 ersetzt wird.

Der Speicher (2l) hat ein vorgeschaltetes Rücksperrventil. D.h. man kann den Reaktor erneuern und trotzdem bleibt der Druck im Speicher erhalten. Die "Treibstoff"-Flasche ist druckfrei. Auch hier verhindert ein Rücksperrventil, dass Treibstoff zurück fließen kann.

Umgebung: 120l Becken, GH9, KH5 Ziel-ph soll 6,9 sein.

Die genaue Funktion mit Bilder zeige ich euch, wenn der Zieldruck aufgebaut ist.

Über eine Antwort oder Fragen würde ich mich freuen
Gruß Georg
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Postby Stefan_L » 02 Jul 2019 20:57
Hallo Georg,
soweit habe ich es 2016 nicht treiben wollen um mein 260 l Becken mit CO2 zu versorgen, daher war nach einigen Versuchen mit Hefegärung mit verschiedenen Sorten um eine möglichst gleichmäßige CO2-Entwicklung zu realisieren dann Schluß und eine 2 kg Druckgasflasche wurde angeschafft.
Die besten Ergebnisse hatte ich mit kombinierten Hefesorten, die sehr alkoholtoleranten Sorten für lange Standzeit gemischt mit etwas Trockenhefe zum Backen für den schnellen Start

Ich hab's nicht bereut auf Druckgas gewechselt z uhaben und bin damit deutlich zufriedener als Vorher und kann ohne Bauchschmerzen auch 4 Wochen in den Urlaub fahren.

Aber interessant finde ich Deine Versuche, mal sehen wie es weitergeht!
Viele Grüße
Stefan
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Postby raidy » 03 Jul 2019 16:13
Stefan_L wrote:......
Ich hab's nicht bereut auf Druckgas gewechselt z uhaben und bin damit deutlich zufriedener als Vorher und kann ohne Bauchschmerzen auch 4 Wochen in den Urlaub fahren. ....

Hallo Stefan,
wie ich schon geschrieben habe finde ich eine CO2-Flschenanlage auch die beste und zuverlässigste Lösung.
Sollte es mir aber gelingen mittels dieser Anlage 4-8 Wochen ein 120l Becken mit CO2 zu versorgen, dann wäre das doch auch was.
Gruß Georg


Das Teil gärt und gärt, aber es kommt noch immer vorwiegend Luft aus der Tankflasche. Wie vermutet wird es wohl 1-2 Tage dauernd, bis die Luft aufgestiegen ist und das CO2 ankommt.

Zur Funktion:
Das System hat 3 Flaschen:
1) "Treibstoff"
Es ist eine Druckfreie 1l Flasche mit einer Zuckerlösung bei Hefegärung, bzw. Zitronensäure bei Natron-Reaktor.
Der Treibstoff wird automatisch und geregelt (wie später erklärt) nach gepumpt, wenn neuer Treibstoff benötigt wird.
Damit der Treibstoff nicht zurückfließen kann, befindet sich ein Einwegeventil direkt am Pumpenausgang.
2) Der Reaktor
Es ist eine 2l Colaflasche mit einer Hefelösung bzw. Natronlösung. In ihr findet die Reaktion und somit die CO2-Erzeugung statt. Mittels des elektronischen Drucksensors (0-7bar) kann der Innendruck ermittelt und über einen Arduino-Nano Prozessor ausgewertet werden. Damit die Lösung bei Hefe nicht schäumt, habe ich einen Esslöffel Rapsöl hinzu gefügt.
3) Der Speicher
Ist auch eine 2 L Colaflasche mit 500ml Wasser drin. Dies dient zur evtl. Reinigung des ankommenden CO2.
Zwischen dem Reaktor und dem Speicher befindet sich auch ein Einwegeventil. Sind im Speicher z.B. 4 bar und im Reaktor findet keine Reaktion mehr statt, so kann man die Realktorflasche austauchen, ohne dass der Druck im Speicher verloren gehen. Somit kann der Speicher locker 2 Tage überbrücken, bis der Reaktor wieder liefert.

Elektronische/elektrische Komponenten:

Der Drucksensor: Er liefert ein analoges Signal von 0,5V bei 0 bar und 4,5V bei 7 bar. Kosten ca. 5€.
Die Pumpe: Es geht jede Zahnrad- oder Membranpumpe die >3 bar liefern kann, die Pumpleistung ist egal. Nur korrosionsbeständig sollte sie sein. Kosten: ab ca. 10€.
Die Steuerung: Eine Arduino Nano, eine OLED-Display, ein Relais- oder MOSFET-Board, 3 Potis.Ca. 20€

Sonstige Komponenten
Ein einstellbares Überdruckventil, Schläuche, Verbinder, Luftregler, Holz, Kleinteile.


Das Programm:

Mittels der 3 Potis können folgende Parameter eingestellt werden:
1) Der Solldruck, also der gewünschte Mindestdruck in der Flasche.
2) Der Intervall, also nach welcher Pausezeit der Druck erneut geprüft wird und Treibstoff nachgefüllt wird, falls erforderlich.
3) Die Dosierdauer, also wie viele Sekunden (0.1-10) nachgepumpt wird, wenn nachgepumpt werden soll. Bei mir entspricht 1 Sekunde bei 3 bar ca. 10ml Treibstoff.

Die empfohlenen Einstellungen:

Zitronensäure/Natron:
Da die Druckbildung hier sehr spontan erfolgt, kann der Prüfzyklus kurzzeitig erfolgen (alle Stunde). Wichtig ist nur dass die Dosierdauer mindestens 1 Sekunde beträgt.
Warum?
Am Ende des Treibstoffschlauchs befindet sich eine Düse mit nur 0,3mm Öffnung. Sie erzeugt einen derart scharfen Strahl, dass die Natronhydrogenkarbonat/Natriumzitratmischung derart aufgewühlt wird, dass es garantiert keine lähmende Säureschichtung mehr hat. Das Problem Säureschichtung ist also somit elegant gelöst.

Hefe/Zucker:
Da die Druckbildung von Hefe unter Umständen extrem langsam stattfindet, sollte man nach einer Dosierung mindestens 4 Stunden warten, bevor man erneut misst. Ich habe mal 12 Stunden und 50ml eingestellt.
Die optimalen Werte hängen natürlich von vielen Faktoren, wie Temperatur, verwendete Hefe, etc. ab.
Wenn ich die optimalen Werte praktisch ermittelt habe, schreibe ich diese Werte mal hier rein.

Wo sehe ich die Vorteile:

Natron: Hauptvorteil ist der, dass man der Säureschichtbildung optimal entgegen wirken kann.
Hefe: Hauptvorteil ist der, dass man durch eine dosierte, gezielte Zugabe des Treibstoffs Zucker die Heftigkeit der Gärung dosieren kann. Auch vermeidet man, dass die Hefe wegen zu hohen Alkoholgehaltes zu früh abstirbt.
Gerade am Anfang einer "normalen" Hefegärung entsteht viel zu viel CO2, später dann zu wenig. Durch die kontrollierte "Fütterung" der Hefe sollte so eine wesentlich gleichmäßigere und somit auch längere CO2-Produktion möglich sein.

Praxis: Gestern gegen 18 Uhr habe ich das System erstmals in Echtbetrieb genommen und den Ausgang zugedreht.
Heute morgen hatte ich 0,9 bar. Allerdings kommt am Ausgang immer noch fast nur Luft an, bis die 3,5 Liter Luft in Reaktor/Speicher erst mal verdrängt sind. Seit ca. 1 Stunde erkennt man ein leichtes Absinken des ph von 7,6 auf aktuell 7,4. Das erste CO2 kommt also an. Ich denke im Lauf der Nacht kommt das CO2 dann voll an.

Wenn ihr Fragen habt, dann fragt auch bitte, ich gebe gerne Antwort und will wie schon geschrieben hier keine Monologe führen.

Gruß Georg
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Last edited by raidy on 03 Jul 2019 16:23, edited 5 times in total.
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Postby raidy » 04 Jul 2019 09:30
Die Luft wurde nun verdrängt, das CO2 kommt deutlich erkennbar an.
Blick auf das OLED-Display:


Nun stellt sich die Frage: "Wie lange wird eine Füllung reichen um 120l auf ph 6,9 zu halten".
Noch ist die Laufzeit zu kurz um es seriös zu berechnen, denn an die 50 Tage (Einstellung aktuell: alle 24h 20ml) glaube ich noch nicht. Aus dem Bauch raus schätze ich so um 30 Tage. Genaueres wird uns die Zeit lehren.

Da keine Anregungen und Fragen kamen, schließe ich nun das Kapitel Gasonator hier.

Gruß Georg
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Postby simonsambuca » 04 Jul 2019 11:02
Hallo Georg,

ich lese hier still mit - finde deine Kreationen super und würde am liebsten selbst solche Sachen (Arduino) entwickeln/bauen können.
Leider bin ich zur Zeit mit Umbau, Arbeit und Nachwuchs so ausgelastet das Hobbys nur wenig Zeit bekommen und der Kopf ausgelastet ist.

Was ich eigentlich sagen möchte: freue mich über Alles was Du hier vorstellst und beschreibst! Ich finde das beeindruckend. Hoffe Du machst weiter auch wenn wenig dazu geschrieben wird. Ist ja allgemein sehr wenig los im Forum.
Schönen Gruß
Simon

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Postby Jonas L. » 09 Jul 2019 12:18
Hallo Georg,

wow, der Thread ist ja um einige Projekte gewachsen, seit ich hier das letzte Mal reingeschaut habe!
Die Lebendfutterstation mit Druckluftfütterung finde ich besonders schön :)
Und den 12V-Verteiler mit den Chinchsteckern hätte ich ja nicht hinter dem Aquarium versteckt, so schön wie der ist ;) Der passt doch optisch auch gut zu den anderen Technik Eigenbauten, die du so auf dem Becken stehen hast :smile:
Der Gasonator ist auch eine coole Optimierung der Bio-CO2 Anlagen. Aber ich denke, dass viele, selbst wenn sie so wie ich Spaß am Basteln haben, eher die Geld in eine Druckflaschen-Anlage stecken, als Zeit in einen Nachbau. Vielleicht liegt es daran, dass es nicht so große Resonanz darauf gab. Deine meisten anderen Projekte sind ja Lösungen, wo es nur unbefriedigende Alternativen auf dem Markt gibt, wie zum Beispiel 8-Ball, der einzige mir bekannte wirklich dichte Futterautomat.

In diesem Sinne, tüftel fleißig weiter! Ich freue mich darüber mir deine Erfindungen anzusehen, auch wenn ich nur alle paar Monate vorbeischaue.

Liebe Grüße,
Jonas
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Postby Obiwan » 09 Jul 2019 13:22
Düngeautomat:

Hallo,
ich habe mir einen Düngeautomaten gebaut.

Komponenten:
-Arduino Uno ca. 4Euro
-Motorshield V2 ca. 4 Euro
-LCD Shield ca. 3 Euro
-RTC DS3231 ca. 3Euro
- 3x Peristaltikpumpe ca. 12 Euro

Insgesamt: ca26 bis 30Euro

Optional (Magnetrührer):
- PC Lüfter jeweils ca. 3Euro
- Neodymmagnete ca. 3 Euro
- Magnetrührstäbchen ca. 2 Euro

Die Arduino Shields einfach auf dem Arduino aufstecken! Das RTV Modul jeweils an folgenden Pins anschliessen: 5V, GND, A4 und A5. Die Motoren an das Motorshield verkabeln - Hardware ist dann fertig.

Den Sketch aufspielen, einmalig Datum einstellen und Pumpen kalibrieren auf 1 Sek Pumpenlauf gleich 1ml (die Funktion Datum und Kalibrierung werde ich später noch in Menü integrieren).

Der Prototyp läuft sehr gut und ist auch schon im Betrieb. Am Menü werde ich noch weiter arbeiten und evtl. zukünftig ein Touchscreen verbauen.

Mankönnte die Hardware noch zusätzlich um ein Motorshield erweitern und kann damit dann 7 Pumpen plus 1 Ansteuerung von Magnetrührer betreiben

Fertig.

Bei Interesse kann ich gerne mein Sketch zur Verfügung stellen...

https://www.youtube.com/watch?v=f69oLYiSdTM
Viele Grüße
Rene
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Postby raidy » 11 Jul 2019 09:46
Schön gemacht, einfach, günstig, aber effektiv.
Gruß Georg
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Postby raidy » 12 Jul 2019 14:13
Pimp my Futtermaschine
Im Notfallbecken hatte ich immer nur Pflanzen. Jetzt läuft ja dort mein CO2-Automat und er läuft sehr gut.
Nun habe ich 20 Bloody Mar Garnelen bestellt und rein. Die sollen hauptsächlich mögliche Algen bekämpfen.
Trotzdem will ich sie minimal zufüttern. Bei amazon hat dieser Futterautomat ausschließlich gute Bewertungen erhalten, weshalb ich einen gekaut habe.

Die guten Bewertungen scheinen wohl angebracht, das Teil ist fast unhörbar ruhig, die Programmierung intuitiv ohne Manual machbar, er hat einen über USB ladbaren Akku drin. Nur die Futtermenge ist bei kleinen Garnelenfutter schwer auf minimale Menge einstellbar.
Da ich schon eine andere Maschine für Kleinstmengen für eine Becken oben gebaut hatte, habe ich diese einfach so modifiziert, dass sie auch Kleinstmengen kann.

Hier die Modifikation:

In den Futterbehälter habe ich ein 15mm Loch gebohrt und einen 20mm Acryladapter mit 15mm Flansch eingeklebt. Dann ein 10,05mm Innenloch und seitlich ein 3mm Gewinde für eine Fixierschraube


In diesen Adapter wird nun ein Acrylrohr 10mm Durchmesser eingeschoben und mittels der Schraube fixiert.
Seitlich sieht das dann so aus:


Unten hat das Acrylrohr eine Einfräsung, welche die Futterperlen bei der Drehung aufnimmt und ins Becken abgibt:


Durch einmaliges drehen des Rohrs und wieder festschrauben kann man so Kleinstmengen von 1 Perle bis 10 Perlen einstellen. Je weniger Einlassfläche das Rohr in Drehrichtung hat, desto weniger Perlen kommen rein. Ich habe 3 Perlen eingestellt. D.h. nach 10 Fütterungen hat man 30 Perlen, meist (80%) 3 pro Fütterung, aber auch mal 4 oder 2 und einmal war es nur eine. Aber Hauptsache im Mittelwert stimmt es.

Da es exakt das gleiche Prinzip wie an meiner anderen Maschine oben ist, weiß ich jetzt schon das sie funktionieren wird.

Gruß Georg
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