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Postby Matze222 » 19 May 2009 11:49
hiho

Da bei meinem neuen Becken hohe CO2 Werte (30 mg/l, verwende auch kleinere Mengen Easy Carbo) angestrebt werden und ich Black and White Crystal halten will bzw Sundandanio axelrodi, mach ich mir ein wenig sorgen um die Sauerstoffzufuhr in der Nacht.
Ich dachte deshalb an eine Luftpumpe, die nachts dann und wann läuft.

Kann ich die Luftpumpe irgendwie an meinem Außenfilter anschließen?
Ich dachte an sowas:
http://www.aquasabi.de/Zubehoer/Reduzie ... ::421.html

Zwischen der Luftpumpe und dem Außenfilterschlauch noch sowas (würde sicherheitshalber gleich 2 einbauen):
http://www.aquasabi.de/Zubehoer/Ruecksc ... ::366.html

Hat das schon wer probiert?
funktioniert das überhaupt?


Aja, und welche Luftpumpe würdet ihr für ein 500 Liter Becken empfehlen? muss nicht unbedingt die stärkste sein, aber möglichst leise. Soll ja nur unterstützend wirken in der Nacht, falls es zu Sauerstoffproblemen kommt in der Nacht.

LG

Matthias
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Postby Tobias Coring » 19 May 2009 12:03
Hi Matthias,

genau dafür hab ich die ins Sortiment genommen. Nutze es selber bei meinem Becken so ;). Klappt ohne Probleme.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

Lass es wachsen!

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Postby Matze222 » 19 May 2009 12:30
na dann weißt du ja welche Frage nun kommt :-)

Hat jemand ne super Leise Luftpumpe zu empfehlen?

LG

Matthias
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Postby Berkley » 19 May 2009 12:41
hey tobi,
hat die sauerstoffzufuhr über nacht auch pflanzenwuchstechnisch etwas gebracht? amano macht das bei seinen becken ja auch, um nicht nur sauerstoff den fischen, sondern auch den pflanzen über nacht zu reichen.
gruss timo
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Postby moloko2008 » 19 May 2009 15:50
Hallo Mathias!

Bei dem Reduzierstück musst du bei der Montage sehr vorsichtig sein. Ich wollte damit meine Düngepumpe zum Außenfilter anschließen, musste es leider schon nach einem Tag Betrieb wieder entfernen. Das 5mm Anschlussstück hat anscheinend bei der Schlauchmonatge einen Riss bekommen. War eine schöne Schweinerei.
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaub, dass es so ein Reduzierstück auch aus Metall gibt. Das hält sicher besser.

Als Luftpumpe kann ich dir nur die Tetratec Produktreihe empfehlen. Die sind sehr laufruhig und Leistungsmäßig sollte die Große auch reichen.

lg Daniel
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Postby Matze222 » 19 May 2009 15:57
Hallo

ja die Teile gibt es auch in einer Metallausführung.
Aber verträgt sich Metall und Aquariumwasser? Wegen Stoffabgabe usw...

Noch 2 kleine Fragen:
-) Kann ich meine beiden Becken mit 1 Luftpumpe versorgen (klar geht das). Die Sache ist die, dass zwischen der Luftpumpe und dem kleinen Becken ca 10 Meter Schlauch wäre. Bei CO2 Anlagen ist das ja möglich, wurde mir gesagt.

-) Kann ich CO2 nicht auch mit so einem T-Stück ins Wasser bekommen? Dann würde ich mir im kleinen Becken den optisch störenden Diffusor sparen. Normal verwendet man ja einen Außenreaktor (habe ich beim großen Becken). Um wieviel schlechter wäre denn die CO2 Einspeisung?
Hab da was gefunden. Ist das ein Mini Außenreaktor oder wird das auch ins Becken eingebaut?:
http://www.zooprofi.de/info/269/sera_CO2_Reaktor.html

Vielen Dank schon mal

Matthias
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Postby Hardy » 19 May 2009 19:11
Hai Loitz
Wozu überhaupt eine Luftpumpe, wenn ich doch Wasserströmung habe?
Da ist ein Diffusor nach Venturiprinzip, der die Luft ansaugt, doch effektiver als eine Pumpe, die sie hinein drückt.
... mit herzlichen Grüßen aus München & ggf. allfälligen "seasonal greetings" :D, der Hardy
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Postby Matze222 » 19 May 2009 19:30
hiho

wiel ich die Sauerstoffzuführ nur nachts haben möchte, und ich die Pumpe per Zeitschaltuhr steuern kann.

Wegen der CO2 Einspeisung: Wenn ich das CO2 beim Ansaugrohr des Filters einspeise, sollte es doch fast so gut wie in einem Außenreaktor gelöst werden, nicht?
Meine Überlegung dazu:
Gegenstrom. Wasser kommt von oben und CO2 steigt nach oben.

Wäre über Hilfe von jemanden der sich hier auskennt echt dankbar.

LG

Matthias
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Postby Wabenschilderwels » 19 May 2009 21:07
Hallo Matthias,
Matze222 wrote:Meine Überlegung dazu:
Gegenstrom. Wasser kommt von oben und CO2 steigt nach oben.

Hast du da eventuell einen Denkfehler drin? Co2 steigt im allgemeinen im Wasser nach oben, würde ich als korrekt bezeichnen. Wenn du aber das ganze in den Ansaugtrackt instalieren tust, wird dann nicht die Gasblase mit dem Wasserstrom mitgerissen um dann durch den Impeler (?) zerhäckselt zu werden!? Ah! :!: :idea: Jetzt hat es klick gemacht. Denke mal so könnte es funktionieren, allerdings weiß ich nicht was das für Auswirkungen auf die Filtermasse hat ( Bakis etc.).
Gruß Martin
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Postby nik » 20 May 2009 12:02
Hi Matze,

der von Hardy vorgschlagene Diffusor lässt sich über ein Magnetventil schalten.

Unter allem möglichen zu testenden Unsinn habe ich auch mal einen großen externen Dupla CO2-Reaktor zum von einer Wisa 300 gespeisten O2-Reaktor missbraucht. Sogar sowas geht, Sinn macht es IMHO keinen. Das erhöht den O2-Gehalt theroretisch sogar über die Gleichgewichtsgrenze, ändert am CO2-Gehalt jedoch nichts.
Die Pflanzen kann man in Tateinheit mit hohen CO2-Gehalten als Sauerstoffverbraucher/-bedürftig nicht anführen, denn deren Stoffwechsel/Atmung läuft Tag und Nacht. Die brauchen keine nächtliche Sonderbehandlung. Bei Fischen ist es erst einmal so, dass CO2 bei höherem CO2-Gehalt schlechter abgeatmet werden kann. Hat also nur sekundär mit dem im Pflanzenbecken eigentlich immer ausreichend hohen O2-Gehalt zu tun, sondern vor allem mit der Vermeidung eines zu hohen CO2-Gehaltes. Dann muss ein evtl. zu hoher CO2-Gehalt durch Austausch an der Grenzfläche verringert werden, d.h. Strömung und/oder Oberflächenvergrößerung durch einen Diffusor.
Ich muss gestehen, ich habe wegen IMHO weitgehender Sinnlosigkeit hoher CO2-Gehalte erhebliche innere Widerstände gegen einen solchen Betrieb. Tobi z.B. führt als Argument die Wirkung von viel CO2 gegen Bartalgen (und wohl auch Fadenalgen, evtl. weitere) an. Da ich schon völlig algenfreie Becken in Verbindung mit sehr geringen CO2-Gehalten hatte, ist das kein zwingendes Argument. CO2 behandelt dann das Symptom, nicht die Ursache. Interessanterweise ergaben sich an einem kaltgestarteten, d.h. nicht mulmgeimpften Becken erheblich Bart- und Fadenalgen. Die CO2-Keule lasse ich sowieso sein und schaue mir an, wie sich das Becken ohne sonderliches Zutun offensichtlich von selbst erholt. Am Setup wurde übrigens vor oder nach dem "Kaltsart" nichts verändert. Gleiches Licht, gleiche Filterung, gleiche Düngung, gleicher Besatz. Nun schaue ich mir noch an ob ich das zeitweise völlig veralgte Becken völlig algenfrei bekomme, Das einzige Mittel zur Beeinflussung ist Mulm aus einem funktionierenden Becken. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass es Wechselwirkungen zwischen Algen und Mikroflora gibt. Das wäre auch eine plausible Ursache und kein Symptom.

Gruß, Nik
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Postby Roger » 20 May 2009 13:10
Hallo Nik,

Nun schaue ich mir noch an ob ich das zeitweise völlig veralgte Becken völlig algenfrei bekomme, Das einzige Mittel zur Beeinflussung ist Mulm aus einem funktionierenden Becken. Ich bin inzwischen davon überzeugt, dass es Wechselwirkungen zwischen Algen und Mikroflora gibt. Das wäre auch eine plausible Ursache und kein Symptom.

du weißt ich teile Deine Auffassung in Bezug auf die Mikroflora und denke ähnlich. Mit der Mulmzugabe in Deinem Becken dürftest Du durchaus Erfolg haben und die Mikroflora in die richtige Richtung schubsen können.

Ich bin jedoch inzwischen davon überzeugt, das CO2 auch ein Mittel ist Veränderungen zu erreichen, bzw. das es Becken mit einer Mikroflora gibt die eine erhöhte CO2 Zugabe verlangt.
Meine 160 Liter sind schon seit langer Zeit Algenfrei und ich hatte über einen längeren Zeitraum versucht die CO2-Konzentration auf 10mg/l abzusenken. Das Resultat war ein deutlich verlangsamtes Wachstum der Pflanzen bis hin zum völligen Wachstumsstillstand. Assimilation war auch keine mehr festzustellen.
Ich habe dann die CO2 Konzentration wieder auf 30mg/l angehoben und stelle fest, das es nun sogar noch besser läuft als vor der CO2 Reduzierung.
Ich will damit nur sagen, das CO2 als therapeutisches Mittel zum erreichen von Veränderungen der Mikroflora schon einen EInfluß zu haben scheint. :roll:

@Matthias
Zur Sauerstoffeinbringung kannst Du auch einen Söchting Oxydator verwenden. Der arbeitet geräuschlos und treibt nur sehr wenig CO2 aus, so das Du ihn durchgehend betreiben kannst. Ich hätte noch einen übrig den ich Dir überlassen könnte. :wink:
Gruß
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Postby Matze222 » 20 May 2009 13:49
hiho

ich kann nur sagen, dass ich mein letztes Becken auch mit 30 mg/l betrieben habe, und ich sogar die anspruchsvollsten Pflanzen (zb E.saetcum, Sygonanthus Manaus und Blehem sowie tonina fluviatilis) zum wachsen bringen konnte, sodass ich immer wieder Pflanzen abgeben musste. Ok, das lag bestimmt nicht allein am CO2, aber ich denke, dass gerade die schwierigeren Aretn schon höhere Konzentrationen brauchen.

Danke Roger, das Angebot ist total nett von dir, aber irgendwie reizt es mich schon, beide Becken mit der Luftpumpe zu versorgen (ich steh total auf die Technik^^). AUch soll der JBL Silent pro (dachte an die 200erter) nicht laut sein. Werde ihn im Unterschrank hängend montieren, dann sollte man nichts mehr hören.

Beim letzten Becken waren meine Crystal Red K4 morgens schon immer wieder sehr zurückgezogen usw.... Denke, das liegt an der niedrigen Sauerstoffkonzetration über die Nacht. Den Fischen störte dies nicht, allerdings sollen meine geplanten Wasserbewohner (sundandanio axelrodi) recht empfindlich sein.

Mir ist eine geniale Idee gekommen (glaub zumindest, dasss sie das ist)
Wieso nicht den Sauerstoff beim AUßenreaktor einspeisen?
Einfach ein T - Stück davorhängen und bei beiden Schläuchen (CO2 und O2) gleich ein Rückschlagventil dran, damit die Gase nicht den falschen Weg nehmen können.
Gleichzeitig werden beide Gase sowieso niemals hinzugefügt, da O2 echt nur für kurze Zeit in der Nacht geplant ist.
Gibt es hier irgendwelche Einwände, wieso das nicht klappen sollte?

Beim kleinen Becken muss ich mir noch was überlegen, aber vielleicht holen wir uns für dieses auch einen Miniaußenreaktor, dann kann mans gleich machen.

Aja: Bei der CO2 Einspeisung vor dem Filter habe ich nicht bedacht, das sich das CO2 (wie Luft) im Filter sammeln würde...

LG

Matthias
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Postby DrZoidberg » 20 May 2009 15:37
Hi Matthias,
ich leite das CO2 mit einem Diffusor vor dem Filter ein. Das geht bei meinem FLuval 204 problemlos ohne das sich Gas ansammelt und Geräusche macht. Ich finde die Idee mit beiden Gasen abwechselnd an einem Außenreaktor hört sich gut an. Ich will von der ganzen Technik im Becken nichts sehen. Da fühle ich mich schon durch den CO2-Dauertest belästigt. :D
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Postby Ralf_ES » 20 May 2009 17:03
Hallo

Ich hatte nach der Umstellung von Innen - auf Außenfilter auch ein Sauerstoff-Problem in meinem Becken. Ich habs dann so geregelt, siehe Bilder . Da ich am Ansaug - bzw. Auslassschlauch regelbare Abspreehähne habe, läßt sich das auch wunderbar einstellen. Sollte nur ne kleine Anregung sein. Ich hab mir das einfallen lassen, weil ich dies Luftpumpen und Sprudelsteine nicht sonderlich mag. Viel Erfolg, bei der Umsetzung Deiner Ideen, wünscht Dir Ralf.
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Postby kurt » 20 May 2009 19:19
Hallo zusammen,

weniger ist mehr, aber gleichbleibende(richtige) Werte sind alles.
Warum CO2 Werte von 30mg/l (hoch) bzw. 10mg/l (wenig), starke Strömung, Sauerstoff über Luftpumpe in einem Pflanzenaquarium?
Beim CO2 einfach den Mittelwert von 20 mg/l nehmen, zur Strömung reicht ein normaler passender Außenfilter und Sauerstoffzufuhr wird durch die zur Wasseroberfläche gerichtete Austrittsdüse erreicht
(zur Zirkulation passender Düsendurchmesser).
Es sollte ein Wasserstrahl im leichten Bogen noch nicht einmal frei über der Wasseroberfläche entstehen, der den Sauerstoff mit ins Wasser eintreibt, man treibt so auch nicht unnötig CO2 aus und genügend Sauerstoff ein. Der Austritt sollte in einer Ecke sein, damit eine kreisende Strömung im Aquarium entsteht, auf der Oberfläche sollte eine Wellenbewegung zu sehen sein. Es sollte auch keine Kahmhaut auf der Wasseroberfläche vorhanden sein um einen optimalen Gasaustausch bzw. Lichteintritt zu gewährleisten.
Die Mikroflora und die vorhandenen Nährstoffe entscheiden dann über einen kaum sichtbaren Algenwuchs, Assimilation (aufsteigende Sauerstoffbläschen) bei den Pflanzen wird vorausgesetzt.
PS.
Gasblasen im Pumpengehäuse verändern die Pumpenleistung es kann sogar zum Stillstand kommen!
Gruß Kurt
Unterwassergarten

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