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Postby Matze222 » 20 May 2009 21:23
hi Kurt

danke für deinen Beitrag

warum 30 mg/l ?
habe ich hier schon geschrieben.

Anspruchsvolle Pflanzenarten wie Tonias fordern es einfach.
Und da es dann in der Nacht zu problemen mit der Sauerstoffzufuhr für empfindliche Arten kommen kann, muss man entweder auf diese Fische verzichten, oder eben mit einer Sauerstoffzufuhr nachts arbeiten.

Und zweitens steh ich auf Perfektion und technische Geräte :-)

Ich probier im 54 Liter, Sauerstoff sowie CO2 über dieses Teil ins Becken zu bekommen:
http://www.aquasabi.de/Belueftung/Eheim ... ::367.html

Ein Y-Stück dran mit jeweils einem Rückschlagventil dahinter. Ein Schlacuh geht zur Luftpumpe, der andere führt CO2.
Da ich Luft und CO2 nie gleichzeitg in betrieb haben werde, muss es theoretisch klappen.

Fürs 500 Liter Becken plante ich genau dasselbe, nur dass das CO2 und der Sauerstoff über einen Außenreaktor ins Wasser gelangt.

Freu mich schon aufs Basteln :-)

LG

Matthias
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Postby kurt » 20 May 2009 22:53
Hallo Matthias,

naja, bin kein Freund von Diffusoren in Pflanzenaquarien, warte mal auf deine Erfahrungen.
Kennst du die Sauerstoffwerte in den Biotopen (Sumatra) von Sundandanio axelrodi. In den Überschwemmungsgebieten des Amazonas zum Beispiel gibt es relativ niedrige Sauerstoffwerte, da haben die Fische keine Probleme mit. (Diskus usw.)

Matze222 wrote:Und zweitens steh ich auf Perfektion und technische Geräte

ich auch :D

Matze222 wrote:Aber verträgt sich Metall und Aquariumwasser? Wegen Stoffabgabe usw...

ja, aber nur Edelstahl V2A bzw. 4A.
Gruß Kurt
Unterwassergarten

Einstimmung…
http://unterwasserleben.bplaced.net//Homepage%203/index.html
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Postby Matze222 » 21 May 2009 00:32
hi Kurt

Sauerstoffarm sind die Gewässer, das stimmt. Jedoch haben sie keine so hohen CO2 Werte.
Ein Naturaquarium ist kein natürliches Biotop.

War bis jetzt auch immer strikt gegen Sauerstoffzufuhr in Pflanzenbecken. Bei den CO2 Werten, wie gesagt, sicherlich nicht verkehrt. Vor allem habe ich gehört, dass Amano selbst dies auch so betreibt (obs nun wirklich stimmt, weiß ich nicht)
Würde die Pumpe sowieso nur ca 1 bis 2 Stunden nachts laufen haben (dachte an 5x 20 minuten)
Bzw würde ich die O2 Werte regelmäig (auch nachts) messen und dann weitersehen.

Tagsüber O2 zuführen ist natürlich ein absoluter Schwachsin... Ganz klar! Die Pflanzen produzieren ja mehr als genug.

lG

Matthias
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Postby Tobias Coring » 21 May 2009 07:26
Hi,

also die Luftpumpe an dem kleinen T-Reduzierstück führt man allein zu, um im Becken für etwas mehr Oberflächenbewegung zu sorgen. Es ist utopisch anzunehmen, durch die Sauerstoffblasen selbst genug O2 zuzuführen. O2 löst sich nicht so locker im Wasser wie z.B. CO2.

Mit so einem Diffusor kann man ohne Probleme CO2 und auch O2 (mit T-Stück oder Y-Verbinder) zuführen. Der Nachteil an dem Eheim Diffusor ist klar das Aussehen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby Matze222 » 21 May 2009 09:31
hiho

Danke dir.

ja das aussehen werde ich wohl hinnehmen müssen.

Ausser:
es muss doch möglich sein so einen Diffusor im Schlauch einzubauen. Oder gibt es da nicht andere, die ich im Schlauch einbauen kann?
Ob der Diffusor direkt im Wasser ist oder 10 cm weiter hintne im Schlauch, muss doch egal sein.

EDIT: gesehn, den gebt es als Glasteil. Ist allerdings etwas zu teuer fürs kleinere Becken :-)

LG

Matthias
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Postby Tobias Coring » 21 May 2009 09:36
Hi,

du darfst CO2 Diffusor nicht mit dem Eheim vergleichen. Der Eheim arbeitet nach dem Venturi Prinzip und zerhäckselt durch den Wasserdruck die Luft bzw. auch das CO2.
Bei dem CO2 Diffusor musst du halt durch das CO2 den Druck aufbauen. Mit einer Luftpumpe würde da z.B. gar nichts gehen ;).
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Tobias

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Postby Matze222 » 21 May 2009 09:39
ahoi

ok dann werde ich meine bastlerische Seite aufwecken und so einen Eheim Diffusor einfach im Schlauch irgendwie einbauen.

Kann ja nicht so schwierig sein, dass dann dicht zu bekommen.

LG

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Postby Tobias Coring » 21 May 2009 10:37
Hi Matthias,

ich denke du wirst den Eheim Diffusor nicht "im Schlauch" integrieren können. Das geht vorne und hinten nicht....

Was spricht denn jetzt gegen die Variante mit dem T-Stück? Dieses einfach nach dem Außenfilter platzieren. In den Außenfilter kannst du dann separat z.B. das CO2 einleiten oder eben einen CO2 Diffusor nutzen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby moloko2008 » 21 May 2009 10:59
Hallo Matthias!

Schau dir mal den Dennerle CO2 Micro Perler Special an. So weit ich weiß, kann man den auch außerhalb vom Becken betreiben. Wird einfach Schlauch zwischen gesteckt. Fraglich ist nur, ob die Luftpumpe genügend Drück aufbaut um das O2 durch den Micro Perler zu drücken.
Wenn dir der von der von Dennerle zu teure ist, schau mal auf ebay, dort gibt es diverse Nachbauten. Hatte selber mal so einen Nachbau, lief ganz gut. Hab damit aber nur CO2 zugegeben.

lg
Daniel
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Postby Hardy » 21 May 2009 12:06
Hai...
Einen Diffusor nach dem Venturiprinzip kann man ganz leicht in einen Schlauch integrieren:
Schlauch von genügender Weite durch "Schelle" (kann ein Stück Nylondraht sein) etwas einengen und in diese Engstelle eine Injektionsnadel (durch die das Gas angesaugt wird) einstechen. Das sollte hinter der Pumpe gemacht werden, um Blasen in der Pumpe zu vermeiden.
Der Vorteil gegenüber hineingedrücktem Gas ist, dass die von der Nadel abreißenden Blasen sehr viel kleiner sind (und sich weiter kontrahieren) als solche, die durch Hineindrücken entstehen (und sich durch den Druckabfall noch ausdehnen). Endresultat bei Luft: Saugdiffusor bringt Blasen mit 0.1 bis 0.5 mm ø, Sprudelstein 1.5 bis 3 mm ø, also ca. ein Tausendstel der Blasenanzahl (1% der aktiven Oberfläche) bei gleichem Volumen.
Das läßt sich m.E. für Luft & CO2 gleichermaßen verwenden und ggf. morgens/abends per Magnetventil umschalten. Die Effektivität dürfte auch nicht darunter leiden, wenn man das Gas zwecks Optik nicht ins Becken sondern in einen Außenreaktor leitet.
... mit herzlichen Grüßen aus München & ggf. allfälligen "seasonal greetings" :D, der Hardy
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Postby Matze222 » 21 May 2009 21:47
hiho ihr 3

@Tobi
Ich denke einfach, dass mit diesem Diffusor der Sauerstoff noch besser gelöst wird, als wenn ich ihn einfach nur so einspeise (Hardy hat ja auch einiges dazu geschrieben, dass kleine Bläschen sinnvoller sind)
Und wenn ich das T Stück verwende, habe ich erst wieder das CO2 Teil im Becken.
Vor dem Filter das CO2 einleiten trau ich dem Eden 501, der eh schon an der grenze mit der Dimensionierung für das 63 Liter Becken ist, nicht wirklich zu. Vor allem geht das Wasser durch den Filter von links nach rechts, und nicht von oben nach unten, was das ganze schon realistischer machen würde.

@moloko
danke für den Vorschlag, aber soweit ich das verstanden habe, würde das CO2 erst wieder durch den Filter laufen. Zweitens wäre der Preis auch höher.

@Hardy
Super Idee, die auch mit geringem Aufwand realisierbar wäre. Allerdings gefällt mir die Idee nicht, eine Nadel in den Filter zu stecken. Kann da nichts passieren?

Ich möchte es deshalb doch irgendwie mit dem Diffusor im Schlauch probieren.
Hab da schon meine Vorstellungen:

Reduzierstück von 9/12 auf 12/16. Dann kann ich den Eheim Diffusor mal auf der einen Seite leicht dranstecken, so wie es für das Teil vorgesehen ist.
Über die große Stelle möchte ich einen 16/22 (oder wenn nötig, einen noch größeren Schlauch) Drüberstülpen, und diesen mit einem Speziellen PVC Kleber, der keine Stoffe abgibt (gibt es für den Filterbau um 5 Euro) abdichten. Danach wieder auf 9/12 reduzieren. Zusätzlich noch mit Schlauchklemmen arbeiten. Denke nicht, dass das so schwer zu realisieren ist.
Wenn das funktioniert, wäre es eine neue, günstige Methode um CO2 und O2 effektiv ins Aquarium zu bringen.

Reizt mich schon sehr, das ganze :-)
Wenns nicht klappt, habe ich eben etwas Lehrgeld bezahlt.
Werde auf jeden Fall berichten.

Aja und zum großen Becken:
Wird das O2 genügend im CO2-Außenreaktor gelöst? Müsste auf jeden Fall besser sein, wie die Einspeisung mit einem T - Stück im Schlauch direkt, oder liege ich da falsch?

Vielen Dank auf jedenfall für die Tolle Hilfe und Ideen, die ich im Forum erhalte!

LG

Matthias
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Postby Hardy » 21 May 2009 23:06
Hi Matthias
Die Nadel wäre nicht in den Filter zu stechen, sondern in den Auslaufschlauch.
So ganz leuchtet mir die Konstruktion, die Du beschreibst, nicht ein - nur Eines: Hinter (im Sinne der Strömung) einem Diffusor nach dem Venturiprinzip sollte sich der Leitungsquerschnitt nicht mehr reduzieren - je mehr er sich erweitert, desto besser. Der Diffusor selbst (also die Einspeisestelle) ist an der Stelle des engsten Querschnitts (maximaler Unterdruck) am effektivsten.
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Postby Matze222 » 22 May 2009 00:56
Hallo

sorry, das sollte natürlich "Filterschlauch" und nicht nur "Filter" heißen.
Habe deine Konstruktion schon richtig verstanden :-)

Den Punkt, dass sich der Querschnitt nicht mehr verringern sollte nach dem Diffusor, werde ich natürlich beherzigen

Danke

Matthias
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Postby Tobias Coring » 22 May 2009 06:27
Hi Matthias,

Sauerstoff löst sich eben nicht genügend durch Einspeisung in einen Außenreaktor oder auch durch besonders kleine Bläschen. Da wird sich eigentlich so gut wie nichts im Reaktor "auflösen". Du produzierst da in kürzester Zeit eine riesen Luftblase und legst mit Pech dein ganzes Filtersystem lahm.
Der Sauerstoff kommt eigentlich bei Sprudelsteinen und Co. eher durch die Oberflächenbewegung ins Becken.

Das mit dem Venturi usw. macht für CO2 schon Sinn (reduziert natürlich die Pumpenleistung des Filters recht stark) aber bei O2 hilft es eben nur begrenzt.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby kurt » 22 May 2009 08:26
Hallo Matthias,

der Vorschlag von Hardy hat seinen Charme, wenn du es ausprobierst, würden mich die Messwertveränderungen des Sauerstoffgehaltes interessieren.
Normalerweise muss man bei Sauerstoffmangel im Pflanzenaquarium schon grobe Fehler machen. Lange Zeit habe ich sogar über einen Denitrifikationsfilter (zur Nitratentfernung bei der Diskushaltung) der über einen Bypass gefahren wurde
(Tag u. Nacht) den Sauerstoffgehalt gesenkt, im Aquarium entstand kein Mangel.
Es ist auch gar nicht so leicht im Denitrifikationsfilter den Sauerstoffgehalt in so niedrige Bereiche, unter 1,5 mg/l zu bringen, vor allen beständig und gleichmäßig.
Die unterschiedliche Löslichkeit von Co2 bzw. Sauerstoff hat Tobi ja schon angesprochen.
Vielleicht entstehende zu hohe Oxidationsprozesse, nachteilig für guten Pflanzenwuchs, lassen wir mal außen vor.

Matze222 wrote:hi Kurt
Sauerstoffarm sind die Gewässer, das stimmt. Jedoch haben sie keine so hohen CO2 Werte.
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Klar, das sollte man auch wissen.
Gruß Kurt
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