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Beitragvon moskal » 15 Jan 2018 08:11
Hallo Julian,

ich seh grad, du kommst auch aus Stuttgart. Dann haben wir beide unverpanschtes Bodenseewasser. Habe eben Kh/Gh-Messung gemacht. KH4 und gH9 bei mir. KH6 und gH9 hatte ich aber auch schon. Dann hat wahrscheinlich der Bodensee nicht immer die gleichen Wasserwerte weil zugesetzt wird bei uns ja nichts. Das wäre mal spannend über das Jahr betrachtet. Ich könnte mir zur Schneeschmelze wieder KH6 vorstellen.

Gruß, helmut
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Beitragvon scapers phil » 15 Jan 2018 08:23
jgottwald hat geschrieben:Phillip
gesinterte Aktivkohle ist z.b eine Modifizierung , dann kann die Kohle das adsorbieren was du hier schreibst.
mfg
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Jörg, vielen Dank für die Information ;)

Wie viel Druck benötigt man für einen gesinterten Kohlefilter? Konnte auf die schnelle nichts finden.
Denke das Thema ist auch interessant für alle anderen hier in der Diskussion...


Gruß Philipp
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Beitragvon jgottwald » 15 Jan 2018 08:28
Hallo Philipp
ich weiss nicht was du damit bezwecken willst, Kohle und Osmose sind zwei Dinge. Das eine arbeitet adsorbativ , das andere ist ein ganz feiner Filter. Das Filterspektrum ist bis auf wenig Dinge total anders, ebenso die Funktion.
mfg
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Beitragvon scapers phil » 15 Jan 2018 08:40
jgottwald hat geschrieben:Hallo Philipp
ich weiss nicht was du damit bezwecken willst, Kohle und Osmose sind zwei Dinge. Das eine arbeitet adsorbativ , das andere ist ein ganz feiner Filter. Das Filterspektrum ist bis auf wenig Dinge total anders, ebenso die Funktion.
mfg
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Servus Jörg,

Interessant wäre es in Bezug auf Keim und Chlor etc. freies Wasser zu bekommen...

Gruß Philipp
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Beitragvon jgottwald » 15 Jan 2018 08:51
Phillip
Chlor und Kohle , das ist schon wieder etwas anderes. Chlor wird durch Kohle Katalythisch "entfernt" Du kannst nicht die Eigenschaften einer Laborkohle einer simplen Aktivkohle zuschreiben und dann filtrieren mit adsorbieren vermischen. Kohle filtriert nicht , Kohle adsorbiert bzw. entfernt katalythisch. Einfach Kohle kann nur das letztere und ein bisschen die ersten Soffe. Speziell modifizierte Kohle kann Schwermetalle und sogar Nitrate entfernen , dies geschieht aber nicht durch filtrireren.
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Beitragvon Julian-Bauer » 15 Jan 2018 10:06
moskal hat geschrieben:Hallo Julian,

ich seh grad, du kommst auch aus Stuttgart. Dann haben wir beide unverpanschtes Bodenseewasser. Habe eben Kh/Gh-Messung gemacht. KH4 und gH9 bei mir. KH6 und gH9 hatte ich aber auch schon. Dann hat wahrscheinlich der Bodensee nicht immer die gleichen Wasserwerte weil zugesetzt wird bei uns ja nichts. Das wäre mal spannend über das Jahr betrachtet. Ich könnte mir zur Schneeschmelze wieder KH6 vorstellen.

Gruß, helmut


Hallo Helmut,

ist mir auch schon aufgefallen :D
KH 4 - 5 war bei mir eigentlich immer recht stabil, GH messe ich erst seit kurzem.

PO4 ist bei mir kaum nachweisbar
NO3 unter 5

hast du schon Ca und Mg getestet? sollte nach Angaben bei uns 50 : 8 haben.

Grüße
Julian
Gruß Julian

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Beitragvon scapers phil » 15 Jan 2018 11:29
Julian-Bauer hat geschrieben:Hallo Helmut,

danke für deinen Bericht. Ich werde bestellen und dann selber berichten.

Selbst 1:2,5 ist noch deutlich besser als 1:4 zumal das bei sehr sehr kaltem wasser ja auch schon bei sehr preiswerten Anlagen nicht immer eingehalten werden kann. Meine Frau reißt mir gerade schon regelmäßig am Wochenende wenn ich nach Osmosewasser rufe den Kopf ab. Und auch an mir geht der hohe Wasserverbrauch nicht spurlos dran vorbei. Bei 1:2 ist die Wassermenge dann doch so gering dass die Menge Abwasser locker zum gießen genutzt werden kann (wenn auch nicht jetzt im Winter) bei jedoch 4 Litern Abwasser wird es schon wieder so viel dass ich es mehrere Tage speichern müsste. Ich habe nicht den Platz um eine Tonne aufzustellen bzw. möchte diesen Platz dafür nicht vorhalten.

Nach der Bestellung hat sie dann gestern gefragt, ob man das Wasser denn auch trinken kann und ob man die Anlage nicht auch unter der Spüle einbauen kann mit extra Wasseranschluss. Mal schauen wie sich das noch weiter entwickelt :kaffee1: :pfeifen:

Mein Ausgangswasser ist mit KH4 GH8 schon nicht schlecht. Für Bienen reicht es dennoch nicht aus.
Servus Julian,

Bin gespannt auf deine ersten Tests. Verhältnis Ab- und Brauchwasser.



Gruß Philipp
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Beitragvon applecitronaut » 15 Jan 2018 13:16
Hallo,

habe mir gerade eine neue Anlage von IEM Anlage vom Wasserpiloten geholt (Bausatz). Günstig ist die nicht gearde aber deutlich besser als meine alte Dennerle 190. Komme ohne Druckerhöhung bei 3bar Wasserdruck auf ca. 1:2,5.
Unser Hausanschluss läuft über eine Enthärtungsanlage. (wird mit Salz gegeneriert.) Die Anlage reduziert den GH von 18 auf ca. 8.
Ich kann die Anlage nur empfehlen. Benötige 50 Liter Wasser in der Woche die sind jetzt nach ca. 3 Stunden fertig verschnitten. früher habe ich da immer ewig herum getan und dann ist das Fass dennoch übergelaufen. Jetzt stelle ich mir einen Timer auf 3 Stunden und fertig. Leider kann ich das Abwasser nicht nutzen. Ist einfach zu viel.
Gruss Markus
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Beitragvon omega » 15 Jan 2018 14:25
Hi,

Julian-Bauer hat geschrieben:Bei 1:2 ist die Wassermenge dann doch so gering dass die Menge Abwasser locker zum gießen genutzt werden kann

was an Pflanzen willst Du denn mit dieser kalkigen Salzbrühe gießen?

Grüße, Markus
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Beitragvon Julian-Bauer » 15 Jan 2018 15:12
omega hat geschrieben:Hi,

Julian-Bauer hat geschrieben:Bei 1:2 ist die Wassermenge dann doch so gering dass die Menge Abwasser locker zum gießen genutzt werden kann

was an Pflanzen willst Du denn mit dieser kalkigen Salzbrühe gießen?

Grüße, Markus


kurzum: die meiner Frau, da sie diejenige ist die wegen 15€ Wasserkosten im Jahr meckert :bier:
Gruß Julian

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Beitragvon Wuestenrose » 15 Jan 2018 16:02
Mahlzeit…

Wenn die Pflanzen wegen versalztem Substrat eingehen, wird sie noch viel mehr meckern…


Grüße
Robert
结局很近。
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Beitragvon moskal » 15 Jan 2018 17:19
Hallo,

Oh mann ihr seid sooo lieb.
wenn die Anlage 1:2 macht hat das Gießwasser schlimmsten Falls KH 7,5 und gH13,5. Falls ich mich jetzt irgendwie verrechnet haben sollte, für die gängigen Zimmerpflanzen passt das trotzdem.
Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja dann sogar N und P in nenneswerten Mengen drin.

Momentan hat mein Osmose Abwasser 278µS/cm bei gleichem Ausgangswasser wie Julian. GH/kH habe ich gestern nicht gemessen aber damit Blumen zu versalzen ist schwierig. Auch irgendwelche Gifte reichern sich nicht gefährlich an, das Leitungswasser hier ist Forellenwasser.

Gruß, helmut
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Beitragvon omega » 15 Jan 2018 18:50
Hi,

moskal hat geschrieben:Momentan hat mein Osmose Abwasser 278µS/cm bei gleichem Ausgangswasser wie Julian.

Stuttgarter Leitungswasser hat im Mittel 338µS/cm (Bodenseewasser) oder 500µS/cm (Landeswasser). Bei 1:2 wären das ca. 500µS/cm bzw. 750µS/cm, zum Blumengießen m.E. nur dann geeignet, wenn halbjährlich umgetopft wird. Mach das mal mit einem 2,3m hohen (inkl. Topf) Ficus benjamina. Der bräuchte eigendlich nur alle paar Jahre mal etwas frische Erde.

Ich gieße mit Aquarienwasser, aktuell ca. 120µS/cm. Umtopfen täte meinen Topfpflanzen sicher mal wieder gut, aber nicht wegen Verkalkung sondern übermäßiger Durchwurzelung. Brauche auch nicht mehr separat zu düngen.

Grüße, Markus
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Beitragvon moskal » 15 Jan 2018 19:10
Hallo Markus,

ich habe wie Julian Bodenseewasser, habe gestern Osmosewasser gemacht und das waren die Messergebnisse:

Bei meinen Parametern und dem momentan saukaltem Wasser kommt meine Anlage mit ihrer 400GPD Membrane auf 1:2,5. Das Ausgangswasser hat 7µs/cm und 278µS/cm. Wie gesagt, wenn das Wasser wärmer aus der Leitung kommt ist die Ausbeute erheblich besser.


Auf die 7µS/cm beharre ich nicht, mein Leitfähigkeitsmessgerät wird so weit unten ungenau.
Aktuell im Moment gemessen hat das Wasser hier aus der Leitung 220µS/cm. Das ändert sich über das Jahr aber wenn die Ausbeute der Osmoseanlage sommers besser und das wasser salziger ist kann man ja das wenige Abfallwasser mit Aquarienaltwasser verdünnen. sommers ist ja auch der Bedarf höher, dann geht das.

Gruß, helmut
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Beitragvon omega » 15 Jan 2018 22:52
Hallo Helmut,

moskal hat geschrieben:aber wenn die Ausbeute der Osmoseanlage sommers besser und das wasser salziger ist kann man ja das wenige Abfallwasser mit Aquarienaltwasser verdünnen. sommers ist ja auch der Bedarf höher, dann geht das.

jetzt im Winter, bei der trockenen Heizungsluft, habe ich den Eindruck, daß meine Zimmerpflanzen mehr schlucken als im Sommer bei sehr viel höherer Luftfeuchte.

Grüße, Markus
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