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Beitragvon sabrikara » 02 Nov 2015 16:03
Hi,

also angenommen ich hab drei dieser Bucks mit je
Input: 7-36V DC (max.)
Output: 350mA konstant

Wie Leistungen muss das Netzteil dann haben?
36 V DC * 3 = 108 V ??? :sceptic:

Danke im Voraus für eure Hilfe.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Mandocello » 02 Nov 2015 18:42
Hi Sabri,

das hängt davon ab, wievele LEDs Du hinten dranhängst, denn danach stellt sich die Ausgangsspannung ein. Grobe Schätzung: maximale Eingangsspannung (36V) mal Ausgangsstrom (0.35A) macht 12.6 Watt und das drei mal. Mit dieser Rechnung dimensionierst Du zumindest nicht zu knapp. Also ca. 38 Watt.

Grüße
Uwe
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Beitragvon sabrikara » 02 Nov 2015 22:19
Hi Uwe,

wie viele Leds kann ich denn hinter einen dieser Bucks anschließen:

LED
Leistung 4 W
Strom 350 mA
Spannung 12,2 V
Lichtstrom 520 lm

36 V / 12,2 V = 2,95 - also maximal 2 dieser Leds pro Buck?

12,2 V x 2 = 24,4 V x 0,35 = 8,54 Watt
und wenn ich drei dieser Bucks hätte, das mal drei = 25,62 Watt?

Ich hab noch nicht ganz kapiert, wie das mit dem Parallel funktioniert.

Danke im Voraus.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon steppy » 03 Nov 2015 10:16
sabrikara hat geschrieben:Hi,

also angenommen ich hab drei dieser Bucks mit je
Input: 7-36V DC (max.)
Output: 350mA konstant

Wie Leistungen muss das Netzteil dann haben?
36 V DC * 3 = 108 V ??? :sceptic:

Danke im Voraus für eure Hilfe.


Hallo Sabri,
Uwe hat es eigentlich schon geschrieben, ich will aber nochmal explizit darauf hinweisen, du keine Netzteil mit 108V brauchst, bzw. deine Konverter damit sofort durchschmorst.
Spannung und Leistung ist nicht das gleiche. Die Spannung darf maximal 36V betragen, denn mehr halten deine Bucks als Eingangsspannung nicht aus. Jeder Buck-Konverter gibt 350mA ab. Einige Verluste werden die Konverter auch haben, so dass du ein Netzteil mit 3 * 350mA + ein wenig reserve nehmen solltest.

=>
350mA * 3 * 36 = 37,8W
(Das ist die Leistung: Spannung[V] * Strom[A]).

Du solltest also ein Netzteil mit einer festen Ausgangspannung von höchstens 36V und mindestens 40W Leistung nehmen. Uwe hat es ja auch schon berechnet.

Um zu wissen, wie viele LEDs du anschließen kannst benötigst du die maximale Ausgangsleistung des Buck-Konverters. Die kannst du auch berechnen, falls eine maximal Ausgangsspannung vorgegeben ist (denn den Strom kennst du ja). Uwe hat angenommen, dass die maximale Eingangspannung gleich der maximalen Ausgangsspannung ist, dass muss aber nicht so sein. Zwei der LEDs pro Konverter passen aber, das hast du richtig berechnet (zumindest wenn der Konverter mindestens 24,4V Ausgangsspannugn schafft, wovon ich stark ausgehe).

Mit deinem geringen Grundlagenwissen scheint es mir aber relativ riskant was du vorhast. Ich würde dann vielleicht doch eher eine einfache Variante z.B. mit mehreren Netzteilen in Erwägung ziehen.

Gruß
Stefan
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Beitragvon Mandocello » 03 Nov 2015 10:45
Hi Sabri,

Entschuldigung, lass uns nochmal einen Schritt zurück gehen. Ich hatte es gestern eilig, hätte ich auch gleich fragen können. Es ist besser, knapp über der Wasseroberfläche anzufangen.
Also:
- Um wieviel Lumen willst Du Deine bestehende Beleuchtung mindestens erweitern?
- Wie viele Dimmkanäle möchtest Du dafür verwenden also wie viele Gruppen sollen getrennt dimmbar sein?
- Sollen die Lumen gleichmäßig auf die Dimmkanäle verteilt werden oder nicht (z.B. 1. Kanal 1/3 der zusätzlichen Lumen bei 4000K und 2. Kanal 2/3 bei 6500K oder so). Am 30.10. hattest Du geschrieben: 1 Modul warmweiß dimmbar, dann noch 2 Module kaltweiß dazu (auch dimmbar?). Das wären dann 1500 Lumen mehr und ca. 12W LED-Leistung. Gilt das noch?
- Gibt es andere Wünsche, was gemeinsam oder getrennt angesteuert werden soll?

Dann kann man schauen, wie wir das mit den vorgegebenen LED-Modulen und minimalem Aufwand angesteuert bekommen.

Grüße
Uwe
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Beitragvon sabrikara » 03 Nov 2015 10:56
Hallo Stefan,

so einfach gebe ich nicht auf.
Wenn ich alles im Leben sein lasse, weil ichs noch nicht kann , dann lerne ich ja nie was dazu. Trotzdem danke für deine Empfehlung. Aber danke auch, für die Erläuterungen – jetzt wird einiges klarer.

Laut Datenblatt:
Uin V 6-36V DC
Uout V 6-36V DC
Der Ausgang ist somit, wie ihr bereits vermutet habt, gleich.

Wenn ich andere Leds nutzen würde, die beispielsweiße bei 0,35 A - 3 V hätten, könnte ich an eine Buck theoretisch 12 Leds anschließen. Für diese eine Konstellation würde ich also ein Netzteil mit folgenden Spezifikationen benötigen:
Immer noch max. 36 V und 12 x 3 V x 0,35 A = 12,6 Watt und 0,35 A

Bei drei parallelen: 36 V, 37,8 Watt und 1,05 A.

Danke für eure Zeit und Mühen.

Nachtrag:

Hi Uwe,

der eine Balken soll ca. 2.000 Lumen bringen, kann auch weniger sein. Im Prinzip geht es gar nicht so sehr um die Lumenanzahl. Aber wenn ich eh grade dabei bin ...
Ich habe Zuhause noch ein paar Cree (angeblich XP-G2 R5 2800-3500K). Das gelbe Licht soll halt zu erst hochdimmen.
Bei 0,35A sind das grade mal 139 Lumen. Aber ist ja auch nur Deko. Davon zwei, drei und um dann die Beleuchtung zu verstärken, die anderen Leds dazu, die ich genannt hatte - zum Beispiel. Es müssen somit mindestens zwei Kanäle sein.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Mandocello » 03 Nov 2015 16:34
Hi Sabri,

mit dem vorhandenen Input empfehle ich Dir folgendes. Es gibt natürlich viele weitere Varianten.

Vier XP-G in Reihe bilden das erste Modul und werden mit einer 350mA - KSQ versorgt. Drei Smart Arrays L6 werden parallel geschaltet und mit einer 1A - KSQ versorgt. Um die Module parallel zu schalten, sollten sie vom gleichen Typ und gleicher Lichtfarbe sein, aus einer Liefercharge stammen und so verbaut werden, dass sich alle auf dem gleichen Temperaturniveau befinden. Also z.B. nicht die XP-G an einem Ende der Arrays als zusätzliche Wärmequelle positionieren. Wenn ein Modul als offen ausfällt, verteilt sich dessen Stromanteil auf die intakten Module. Das geht bei der gewählten Dimensionierung eine Weile gut, kann aber zum Gesamtausfall der Parallelschaltung führen oder zumindest Alterung beschleunigen. Deshalb würde ich die Arrays auch nicht bis 500mA ausreizen.

Die KSQ braucht 10% der LED-Kettenspannung obendrauf am Eingang, um ordentlich arbeiten zu können. Das Netzteil muss also mindestens knapp 14V bereitstellen und mindestens 1.2A liefern können. Ich würde ein Meanwell APV-25-15 (15V, bis zu 1.68A) nehmen. Das funktioniert auch noch, wenn für die XP-G eine 700mA-KSQ eingesetzt wird. Es gehen in jeder Variante auch 2 oder 3 XP-G, dann sinkt halt die Lumenzahl etwas ab.

Viele Grüße
Uwe

Hier mal die Eckdaten für beide Varianten in einer Tabelle:

Dateianhänge

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Beitragvon sabrikara » 03 Nov 2015 23:06
Hi Uwe,

großen Dank für deine Mühe!
Ich werde berichten.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon sabrikara » 05 Nov 2015 16:08
Hi zusammen,

ich hab doch noch mal eine Frage. Und zwar zu der Dimmung dieser Mini Buck-Teile. Es gibt ja nur ein PWM-Pad auf diesen Teilen. Zu dem wird von einem 1/4 Watt widerstand gesprochen. Wie muss ich das verstehen?

Danke!!!!!
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Mandocello » 05 Nov 2015 18:04
Hi Sabri,

das PWM-Signal vom Controller ist massebezogen. Du musst die zur PWM gehörige Masse mit dem negativen Versorgungseingang des Buck-Converters verbinden. Welchen Widerstand meinst Du? Verlinke doch mal bitte die Beschreibung für den Buck.

Grüße
Uwe
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Beitragvon sabrikara » 05 Nov 2015 18:16
Hi Uwe,

hier ist der Link.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Mandocello » 05 Nov 2015 23:23
Hi Sabri,

den Widerstand kannst Du ignorieren, den braucht offenbar das empfohlene PWM-Modul, das Du ja nicht verwendest. Der PWM-Eingang der KSQ akzeptiert eine normale 5V-PWM.

Die in dem Kurzdatenblatt gezeigten Kurven zeigen ein eher "schlichtes" Regelverhalten, der LED-Strom ist ziemlich abhängig von der Betriebsspannung. Wenn Du solche Teile kaufst, würde mich mal interessieren, welche Typbezeichnung auf dem Schaltkreis (der mit den 8 Anschlüssen) steht.

Grüße
Uwe
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Beitragvon sabrikara » 06 Nov 2015 10:52
Morgen Uwe,

nachfolgend die Daten:

DII5fEE
AL8806

Bei den ersten drei bin ich mir nicht sicher. Ist unheimlich schwer zu lesen.
Liebe Grüße
Sabri
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Beitragvon Mandocello » 06 Nov 2015 13:35
Hi Sabri,

aha, das ist der AL8806 von Diodes. Entwarnung, das ist ein ordentliches Teil. Wie man mit dem IC (max. 5% Stromfehler, das ist üblich) solche Kurven (max. 30% Fehler, das kann man fast nicht mehr KSQ nennen) erzeugen kann, ist mir schleierhaft. Ich hätte Lust, den mal durchzuchecken. Hast Du einen leihweise übrig? Ansonsten bestelle ich mir mal einen.

Gutes Gelingen
Uwe
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Beitragvon sabrikara » 06 Nov 2015 15:41
Hi Uwe,

kann ich machen. Hab ein bisschen drüber gelesen. Die Kommentare waren nicht immer ganz positiv.

Der Meanwell APV-25-15 ist überall nicht lieferbar. Meist erst Januar.
Kann ich den nehmen MEANWELL RS-25-15 ? Gar nicht so einfach, einen passenden zu finden.
Liebe Grüße
Sabri
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