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Postby omega » 04 Jan 2013 22:24
Hallo Nik,

nik wrote:wir werden wohl erst später Freunde werden!

ich glaub, Du hast ein Persönlichkeitsproblem. Hältst Du Dich jetzt für Bernd?

nik wrote:Obwohl Bernd sachlich schlicht falsch lag, käme mir nicht mal der Gedanke zu vermuten, Bernd will damit einen Bären aufbinden!

Von "wollen" oder einer Absicht habe ich nichts geschrieben. Das bildest Du Dir ein.

nik wrote:Du gibst ja des öfteren mal Duftmarken ab, hältst mich z.B. für profilneurotisch, mit zu viel Zeit.

Da bildest Du Dir schon wieder was ein. Das war Olli mit erste-hilfe-wasserpflanzen/pflanzen-kummern-vor-sich-hin-t24933-15.html#p208078 .

Hör auf, mich zu stalken.

Gruß, Markus
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Postby kiko » 05 Jan 2013 01:02
hallo,
Gegen Kahmhaut können teils div. EM u./o. milchsäurebasierte Mittel helfen. Jenach dicke dauert es mit solchen biologischen Mitteln allerdings. Ein Trupp Blasenschnecken kann ebenfalls helfen, denn die gehen u.a. auch an Kahmhaut. (Nachteil: Hehe, jenach Literzahl braucht man jedoch ziemlich viele von den kleinen Schleimern :D )
[Gibt aber bestimmt auch geeignetere/größere Schneckenarten die ebenfalls an der Oberfläche filtrieren]

Für mich ist der Beste Anzeiger für ein funktionierendes Aquarium immer noch die stumpfe oder glitschige Aquarienscheibe.

Ich glaube das ist auch kein sicherer Anhaltspunkt, ein Becken was ich derzeit (weitgehnst) ohne WW und mit EMs(Aquadry5/Anarex) betreibe, da ist die Scheibe weder glitschig noch stumpf. Es sieht alles aus wie grad frisch eingerichtet, es gibt keinerlei Art sichtbarer oder wirklich gut fühlbare Beläge, weder an der Scheibe noch sonstirgendwo.
Die Nitrifikationskette läuft sehr gut und auch das Wasser ist kristallklar.
grüße Olaf-Peter
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Postby kurt » 05 Jan 2013 10:46
Hallo Olaf,

kiko wrote:Ich glaube das ist auch kein sicherer Anhaltspunkt, ein Becken was ich derzeit (weitgehnst) ohne WW und mit EMs(Aquadry5/Anarex) betreibe, da ist die Scheibe weder glitschig noch stumpf. Es sieht alles aus wie grad frisch eingerichtet, es gibt keinerlei Art sichtbarer oder wirklich gut fühlbare Beläge, weder an der Scheibe noch sonstirgendwo.
Die Nitrifikationskette läuft sehr gut und auch das Wasser ist kristallklar.

was glitschig oder stumpf ist/bedeutet ist eine Interpretation Angelegenheit.
Ich schaue manchmal mit Zeitweise eingesetzten Objektträgern mikroskopisch nach.
Deine Erfahrung aber deckt sich mit der von Nik und mir,
eine saubere Scheibe ist ein Indikator für ein funktionierendes Becken.
Darunter verstehe ich keine Scheibe die man wöchentlich reinigt.
Unter diesen Voraussetzungen hatte ich auch immer eine Nitrifikation - Tendenz Richtung No3 null.
Mein Testbecken ohne Technik ist auch noch in Betrieb,
da kann ich gut sehen das Licht praktisch den größten Einfluss auf die Abläufe im Becken ausübt/
NO3 auch Tendenz Richtung null.
Im Schaubecken(ohne Wasserwechsel)mit genügend Pflanzenaustrag baut sich bei mir sogar ein Altwasser-Gelbstich ab. :D
PS.
Stimmt,Schnecken grasen gerne die Kahmhaut ab, nicht nur Blasenschnecken.
Gruß Kurt
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Postby Öhrchen » 05 Jan 2013 11:16
Hallo,

nachdem ich das Phänomen nun zum zweiten Mal beobachte - kann es einen Zusammenhang zwischen entweder Aufhärtesalz (Bee Shrimp Mineral +), und/oder Ureadüngung, und Kahmhaut geben?

Ich hatte in meinem RedBee Garnelenbecken, das mit Osmosewasser plus genanntem Aufhärtesalz läuft, eine mäßige Kahmhautbildung, so lange ich Urea (minimale Menge) zugedüngt habe. Seit ich das Urea weglasse, ist nur noch ein ganz leichter Film auf der Wasseroberfläche, den ich aber nicht als Kahmhaut bezeichnen würde.

In meinem 60l Becken, 50/50 Osmose/Leitungswasser dünge ich seit einiger Zeit täglich mit Urea. Zusätzlich habe ich seit 2 Wochen testweise eine kleine Menge von dem Aufhärtesalz ins Wechselwasser gegeben, einfach um zu sehen, ob sich das irgendwie positiv auf den pflanzenwuchs auswirkt. Und seit 2 Wochen habe ich eine milchige Kahmhaut auf der Wasseroberfläche...
Nach einem WW ohne Aufhärtesalz und versuchsweise weglassen des Urea scheint die Haut nun dünner zu werden und aufzureißen.

Zufall, oder ein Zusammenhang?
Viele Grüße
Stefanie

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Postby Reini10 » 05 Jan 2013 14:16
Schönen Nachmittag wünsche ich!

Nachdem gestern WW war, ich die Kahmhaut zweimal abgezogen habe, war sie heute unbeeindruckt wieder da. Sie ist milchig weiß - wenn man genau schaut könnte man meinen, es wären feine weiße Flocken - wie Gries. Ich bin mit dem Finger auf die Oberfläche gegangen. Sie hat sich nicht aufgeteilt. Sie baut sich offenbar schnell auf. An der Wasserstandslinie bilden sich auch schon wieder Schaumbläschen....

Den Fischen scheint das egal zu sein. Sie schauen munter und vergnügt aus dem Becken. An der Oberfläche, wo Pflanzen herausragen, fressen ein paar Schnecken offenbar genüsslich den Belag. Diese werden die Haut aber nicht wegbekommen. Ich muss mit dem Nassstaubsauger schon so ca 15 Liter absaugen, bis alles weg ist. Dazu fahre ich nur ganz leicht in die Oberfläche hinein. Es funktioniert so am effektivsten.

Welche biologischen Mitteln meinst du genau kiko?

Ich habe derzeit außer ein paar Punktalgen keine Probleme mit Algen. Ich habe bisher nur mit Profito und EC gedüngt. Alles ist gewachsen. Ich beleuchte 7 Stunden mit 4x 54 Watt T5. Phosphat und Nitrat sind so gut wie nicht vorhanden. Ich habe das mit Photometer gemessen. Kann dieses Nährstoffdefizit für die Kahmhaut verantwortlich sein? Ich befürchte einfach ein Algenproblem, wenn ich wieder wie ich es bereits einmal hatte auf 15 mg/L Nitrat und 1 mg/L Phosphat aufdünge. Damals hatte ich viele Fadenalgen...

Was meint ihr?

Danke!
Lg Reinhard
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Postby java97 » 05 Jan 2013 14:49
Hallo Stefanie,
Ich hatte unter Ureadüngung auch schon Kahmhautbildung.
schöne Grüße
Volker
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Postby kiko » 05 Jan 2013 18:07
hi,
Welche biologischen Mitteln meinst du genau

Mit Anarex Biologisch4 ging Kahmhaut zumindest in meinem Aq binnen paar Tagen weg.
Allerdings verhält sich das Mittel imo kritisch bei falscher Lagerung und da man idr. nicht weiß, ob ein Händler es wirklich kühl lagert - würde ich es eher mit AquaDry5 probieren (das ist Trockenpulver, verliert imo nur die Wirkung wenn falsch gelagert)
Ob das Aquadry (bei dir) auch wirkt, weiß ich nicht - aber man macht nichts falsch wenn man es in ein Aq gibt.
(es konditioniert u.a. das Wasser und es fällt auch minimal was weniger Mulm mit der Zeit an)
Wenns nicht funktioniert, kann man immer noch en Skimmer o.ä. kaufen/einsetzen.
grüße Olaf-Peter
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Postby kurt » 05 Jan 2013 19:19
Hallo Reinhard,

Reini10 wrote: Ich beleuchte 7 Stunden mit 4x 54 Watt T5. Phosphat und Nitrat sind so gut wie nicht vorhanden. Ich habe das mit Photometer gemessen.

wieviel Zeit kannst du täglich investieren?
Starke Beleuchtung ist mit viel Aufwand/Pflege verbunden.
Die Kahmhaut in der Übergangsphase zu bekämpfen finde ich weniger aufwendig.
Ich habe sie immer mit einem Zewa /Papiertuch abgezogen.

Eine Kahmhaut ist nicht dramatisch, man sollte sie aber als Indikator sehen das Abläufe noch optimiert werden sollten.
Grundwerte als grobe Basis sehen.
Bei Feinabstimmungen:
Mit Messen, Tabellenangaben, Umrechnungen kommt man nicht mehr richtig weiter.
Um entstehenden Tendenzen einzuordnen reicht es aber.
Aquaristik auf hohem Niveau klappt nicht von Heute auf Morgen….
Die Unwägbarkeiten sind einfach zu groß und vielseitig.
Hilfreich ist Erfahrung, ich nenne es jetzt mal (einen grünen Daumen).
Den muss man sich erarbeiten, erklären kann man ihn schwerlich.
Rückschläge sind vorprogrammiert,
Hartnäckig bleiben. :wink:
Mit Geduld und jeden Tag etwas mehr verstehen erreicht man das.
Gruß Kurt
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Postby Reini10 » 06 Jan 2013 15:19
Schönen Nachmittag!

Ja Kurt, die Zeit ist das Stichwort. Davon habe ich zu wenig und ich viel diese nicht ständig mit dem Abziehen der Kahmhaut vergeuden. Heute habe ich es aber wieder gemacht. Sie war wieder geschlossen vorhanden. Es hat sich also noch nichts verändert.

Ich werde mich in Geduld üben und morgen den E... Skim 350 installieren. Vielleicht hilft mir dieser über einige Wochen. Dann möchte ich ihn eigentlich wieder entfernen. Wie könnte man feststellen, was da überhaupt an der Oberfläche schwimmt?

Lg
Reinhard
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Postby kurt » 06 Jan 2013 15:41
Hallo Reinhard,

Reini10 wrote: Wie könnte man feststellen, was da überhaupt an der Oberfläche schwimmt?

mit dem Mikroskop, es werden aber Bakterien, Algen, Wimpertierchen usw. sein.
Über so genannte Leitorganismen wird ja die Wassergüte bestimmt.
Mit einem Oberflächenabsauger hast du Ruckzuck eine Kahmhaut entfernt.
Du verlagerst die Mineralisation dann ins Filter.
Besser für Pflanzenbecken ist wenn die biologischen Abläufe auch im Becken stattfinden.
Gruß Kurt
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Postby Reini10 » 08 Jan 2013 18:48
Guten Abend!

Mein Eh.... Skim 350 ist seit gestern in Betrieb. Die Kahmhaut ist weg - tolles Gerät. Mal sehen, ob das so bleibt. Nach einiger Zeit werde ich ihn wieder ausschalten. Vielleicht hat sich das Becken dann soweit stabilisiert, dass es auch ohne geht. Heute habe ich mir das absaugen erspart.

Lg Reinhard
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Postby omega » 08 Jan 2013 23:44
Hallo Reinhard,

Reini10 wrote:Nach einiger Zeit werde ich ihn wieder ausschalten. Vielleicht hat sich das Becken dann soweit stabilisiert, dass es auch ohne geht.

hab' ich mir damals mit meinem OFA auch gedacht, ist aber nicht eingetreten. Ich wünsch' Dir trotzdem viel Erfolg.

Grüße, Markus
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Postby java97 » 08 Jan 2013 23:49
Hallo Markus,

Nun nimm ihm mal nicht die Hoffnung.
Bei mir war die Kahmhaut auch nur vorrübergehend und verschwand irgendwann wieder (auch ohne irgendwelche Absauger).
schöne Grüße
Volker
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Postby omega » 09 Jan 2013 00:03
Hallo Volker,

java97 wrote:Nun nimm ihm mal nicht die Hoffnung.

Hoffnung ist was für Weicheier, die nicht an den Erfolg glauben und tatenlos zusehen :smile: .
Reinhard wird das schon richten. Wenn nicht, geht's ihm wie vielen anderen auch, braucht also nicht zu verzagen. Wenn doch, ist er aus'm Schneider und hat ein dickes Grinsen im Gesicht.

Grüße, Markus
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Postby java97 » 09 Jan 2013 00:06
Hallo Markus,
omega wrote:Hoffnung ist was für Weicheier, die nicht an den Erfolg glauben und tatenlos zusehen


Oh jeh, "toller" Spruch... :shocked:
schöne Grüße
Volker
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