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Beitragvon Roger » 26 Nov 2007 15:48
Hallo,

hier noch eine kurze aber sehr wichtige Erfahrung mit dem indirekten Wasserwechsel.
Nach dem ich in meinem AQ das Calzium/Magnesiumverhältniss auf 4:1 eingestellt hatte lief vieles im Bezug auf Pflanzenwuchs besser. Nach dem letzte indirekten Wasserwechsel habe ich durch Messung festgestellt, das der Ionenaustauscher das Magnesium vollständig entfernt hat und die GH nur noch aus Calzium bestand. Dies kann eine Besonderheit meiner Austauschersäulen bzw. deren Harze sein und muß bei anderen nicht zutreffen. Ich empfehle nach jedem indirekten Wasserwechsel oder der Verwendung von VE Wasser für den Wasserwechsel den Magnesiumgehalt zu prüfen und evtl. zu ergänzen.

Gruß
Roger
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Beitragvon Sabine68 » 27 Nov 2007 19:58
Hallo Roger,

es kann aber auch sein, daß deine Pflanzen das Magnesium weggeputzt haben.
Oder hast du zwischendurch mal Magnesium dazugedüngt?
Viele Grüße
Sabine


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Beitragvon Roger » 27 Nov 2007 20:47
Hallo Sabine,
ich habe kurz vor dem indirekten Wasserwechsel eine erhebliche Menge Bittersalz hinzugefügt, weil Magnesium nicht nachweisbar war. Das Kalzium / Magnesiumverhältniss hatte ich auf 4:1. Nach dem indirekten WW war das Magnesium komplett verschwunden. Ich bin mir also zu 100% sicher, das es durch den Ionenaustauscher entfernt wurde.
Ich frage mich jetzt natürlich, welche Stoffe, insbesondere Spurenelemente u. U. ebenfalls vollständig entfernt werden. Das könnte der Fall sein, da ich an zwei Pflanzen immer noch Mangelerscheinungen sehe die ich aber nicht genau zuordnen kann. Bin seit gestern dabei einen Versuch mit Preis Mineralsalz zu machen. Vielleicht hilft das?

Gruß
Roger
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Beitragvon Sabine68 » 27 Nov 2007 21:13
Hallo Roger,

ich glaube, das ist auch das Problem beim Ionenaustauscher.
Es ist fraglich, was alles rausgefiltert wird, was noch verbleibt, eventuell zur Anhäufung führt und wie sich das auf längere Sicht auswirkt.
Ich habe dazu noch folgendes gefunden.

Indirekter Wasserwechsel

Ich denke, das Mineralsalz ist auf alle Fälle ein Versuch wert Es ist eh schwierig, zu erkennen, welch einzelnes Spurenelement fehlt und separat dazudüngen ist wahrscheinlich noch schwieriger.
Viele Grüße
Sabine


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Beitragvon kurt » 27 Nov 2007 22:04
Hallo Roger,

Eine Vollentsalzungsanlage entfernt alles, ist ja Sinn der Sache.Was soll bei einer Anlage die funktioniert und eine Leitfähigkeit
unter 5µS/cm im Ausgangswasser hat noch vorhanden sein?
Gruß Kurt
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Beitragvon gartentiger » 27 Nov 2007 22:10
Hallo Kurt,

muss dir da ja absolut zustimmen. Imo hat eine Entsalzungsanlage/Ionenaustauscher im Bypassbetrieb in einem Pflanzenbecken nix zu suchen, da wirklich alles rausgezogen wird.

Eine externe Entmineralisierung und anschliessende Aufsalzung mit Mineralsalz ist sinnvoller.


Gruss, Christian
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Beitragvon Roger » 27 Nov 2007 22:16
Hallo,

hat denn irgend jemand mal einen Anhaltswert bezüglich der Mineralsalzdosierung damit eine gute Spurenelementeversorgung gesichert ist? Kann im Inet nichts brauchbares finden.

Gruß
Roger
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Beitragvon kurt » 27 Nov 2007 22:31
Hallo Roger,

Nehme doch ein mit der Vollentsalzungsanlage verschnittenes Leitungswasser und ein dazu passendes Düngesystem das hier im
Forum unter Nährstoffe steht.
Gruß Kurt
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Beitragvon Roger » 27 Nov 2007 22:59
Hallo Kurt,
bin wirklich kurz davor Deinen Rat anzunehmen. Aber unser Leitungswasser ist ausser das es Betonhart ist von der Nährstoffseite ziemlich tot. Ich glaube das würde auch wenig bringen.

Gruß
Roger
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Beitragvon gartentiger » 27 Nov 2007 23:03
Hallo Roger,

wo ist dein Problem?

Stell dein Aq-Wasser entweder durch Aufsalzen oder durch Verschnitt auf KH2-4 ein und gut ist. Für den Rest kippst du doch schon genug andere Sachen rein :wink:

Gruss, Christian
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Beitragvon Sabine68 » 28 Nov 2007 08:20
Hallo Roger,

RogersPark hat geschrieben:Hallo Kurt,
bin wirklich kurz davor Deinen Rat anzunehmen. Aber unser Leitungswasser ist ausser das es Betonhart ist von der Nährstoffseite ziemlich tot. Ich glaube das würde auch wenig bringen.

Gruß
Roger


Wenn du nur das Aquarienwasser "filterst", weißt du ja nicht, was die Pflanzen verbraucht haben, was nicht und was du dann letztendlich rausziehst. (es sei denn, du würdest KH und GH auf 0 bringen :wink: )
Aber wenn du mit Leitungswasser verschneidest, weißt du wenigstens, was du ins Becken gibst und kannst gezielt zudüngen. Du hast damit ein gleichmäßigeres Nährstoffangebot.

öhm - verstehtst du, was ich meine?
Viele Grüße
Sabine


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Beitragvon Roger » 28 Nov 2007 16:15
Hallo Sabine,

ich verstehe schon was Du meinst.
Ist halt die Frage was nach dem indirekten Wasserwechsel noch an Nährstoffen übrig bleibt. Calzium ist noch da, Magnesium ist verschwunden.
Bor, Mangan, Molybdän?????
Ich versuche gerade das ganze logisch zu durchdenken. Hierbei stellt sich mir eine Frage. Wenn ich sagen wir mal 50% Wasser durch mit z. B. durch Aufhärtesalz ala Kremser aufbereitetes VE- Wasser ersetze, ist das dann nicht das selbe als wenn ich die Härte im indirekten Wasserwechsel um z. B. 2 Grad reduziere, also Schadstoffe sowie Nährstoffe reduziere und dann mit Mineralsalz wieder aufhärte? Wie sind hier die Verhältnissmäßigkeiten? Im Moment bin ich damit etwas überfordert.

Hier gibt es ein paar Leute die davon bestimmt eine Ahnung haben, bitte erklärt mir das mal!

Gruß
Roger
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Beitragvon kurt » 28 Nov 2007 17:39
Sabine68 hat geschrieben:Hallo Roger,
Wenn du nur das Aquarienwasser "filterst", weißt du ja nicht, was die Pflanzen verbraucht haben, was nicht und was du dann letztendlich rausziehst. (es sei denn, du würdest KH und GH auf 0 bringen :wink: )
Aber wenn du mit Leitungswasser verschneidest, weißt du wenigstens, was du ins Becken gibst und kannst gezielt zudüngen. Du hast damit ein gleichmäßigeres Nährstoffangebot.

öhm - verstehtst du, was ich meine?


Hallo Roger,

Sabine sagt es treffend.

Was reduzierst du wann wie und in welcher Zeit, wie oft muss das Wasser durch den Austauscher laufen bis das ganze Wasser
erfasst ist, wie ist das mit dem der Strömungsverlauf? Entweder alles auf 0 bringen oder das Chaos bleibt.
Wenn ich 50% Wasser wechsel habe ich bei 5 KH danach ja auch nicht 2,5 KH, vielleicht hat ja einer Lust (Sadisten)das alles auszurechnen.
Gruß Kurt
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Beitragvon Roger » 28 Nov 2007 21:29
Also jetzt stelle mer uns ma janz dumm, :D

wenn ich 50 Liter Wasser aus dem AQ durch den Austauscher in einen Eimer laufen lasse, habe ich in dem Eimer ein "totes" Wasser mit GH/KH=0. Das selbe Wasser habe ich wenn ich als Ausgangswasser welches aus der Leitung nehme. Ich muß beides mit Mineralsalz nachbehandeln um Härte und SE nach Wunsch zu bekommen.

Dann kann ich die 50 Liter doch auch gleich durch den Austauscher pumpen und direkt wieder ins Becken geben und dort die entsprechende Menge Mineralsalz zugeben. Da habe ich doch das gleiche!?? Oder habe ich jetzt die totale Gehirnverknotung??

Gruß
Roger
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Beitragvon kurt » 28 Nov 2007 22:32
Hallo Roger,

Wenn du dein Aquariumwasser über eine Vollentsalzungsanlage leerst und in ein anderes Aquarium leitest(Zwangsführung) stimmt
deine Rechnung.Aber nicht in einem Becken im Kreislauf, bis du da unter 5µS/cm bist sind mehrere Durchläufe nötig um den
kompletten Inhalt zu erfassen denn das Wasser(Strömung) sucht sich seinen eigenen Weg.
Gruß Kurt
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