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Beitragvon Matti533 » 28 Mai 2018 21:56
So, hier auch nochmal ein paar Fotos vom Filter vor der Bepflanzung damit ihr euch das besser vorstellen könnt.

Weitere Info‘s und Fotos zu den Algen gibts auch im anderen Thread.
Matti533
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Beitragvon Plantamaniac » 29 Mai 2018 06:19
Hallo, Bartalgen kann ich provozieren, indem ich einfach zuviel Microdünger gebe.
Manchmal bin ich etwas übermotiviert und wenn es besonders schön ist, sitzt die Düngerflasche locker.
Läßt sich umgekehrt duch Düngereinschränkung wieder loswerden.
Schnellwachsende Pflanzen kann man mit den Bartalgen komplett entsorgen. Bei Langsamwachsenden, beim WW einfach etwas EC draufdröpseln.
Punktalgen sollen angeblich Phosphatmangel sein. Allerdings konnte ich sie noch nie damit wegdüngen :lol:
Was besser hilft, ist Förderung des Biofilms. Weil sie sich dann nicht festsetzen können und Tiere, egal ob Schnecken, Welse oder Garnelen sie dann leichter abweiden können. Außerdem können sich neue Punktalgen schlecher wieder ansiedeln, weil es einfach zu rutschig ist ;-)
An den Scheiben haben sich die Algen und Kalkradierer sehr bewährt. Damit bekommt man sie und auch Kieselalgen mühelos weg. Und lieber selten die Scheiben putzen, weil man damit jedesmal den Biofilm wieder entfernt.
Chiao Moni
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Beitragvon Matti533 » 29 Mai 2018 10:12
Hi Moni,

Dann werde ich den Mikrodünger reduzieren.

EC draufdröpseln versteht sich wie? Ich hab es damals mal bei Javafarn probiert also per Spritze die Pflanzen die außerhalb des Wassers liegen beim Wasserwechsel mit EC bespritzt und nach 1-2 Minuten das Wasser wieder aufgefüllt. Der Farn war danach total hinüber...

Vielleicht hast du ja Anwender Tips für mich :smile: ?

Kalkradierer ist bereits im Gebrauch nur bekämpft dieser ja nur die Symptome und nicht die Ursache.

Wie kann man den Biofilm verbessern bzw ausbauen?

Vielen Dank und viele Grüße,
Matti
Matti533
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Beitragvon unbekannt1984 » 29 Mai 2018 11:09
Hallo Matti,

Matti533 hat geschrieben:Wie kann man den Biofilm verbessern bzw ausbauen?

da gibt es allerhand Möglichkeiten, vom Kompostaufguss bis zu Produkten aus dem Handel, wie z.B.Bacter AE, Mikrobe Lift Produkte,...

EC draufdröpseln versteht sich wie? Ich hab es damals mal bei Javafarn probiert also per Spritze die Pflanzen die außerhalb des Wassers liegen beim Wasserwechsel mit EC bespritzt und nach 1-2 Minuten das Wasser wieder aufgefüllt. Der Farn war danach total hinüber...

Also EC habe ich dafür nie genommen, aber Tetra pH/KH Minus, ziemlich konzentrierte Zitronensäure (darf in beiden Fällen nicht zu viel auf einmal sein), andere Leute nehmen wohl lieber Wasserstoffperoxid-Lösung (sollte dann auch nicht die 30%ige sein)...
Also zumindest bei Javafarn und Anubias hatte ich damit keine Verluste.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Plantamaniac » 29 Mai 2018 14:20
Jo, das Zeug hätte ich jetzt auch empfohlen :thumbs: .

Mit dem EC Dröpseln hätte ich auch so gemacht.
Evt. hast Du einen Tick zulange gewartet, bis Du das Wasser wieder eingelassen hast?
Oder war es für das Becken insgesamt zuviel? Nie mehr als die Tagesdosis auf einmal verwenden!

Chiao Moni
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Beitragvon Matti533 » 29 Mai 2018 15:01
Hi Zusammen,

unbekannt1984 hat geschrieben:Also EC habe ich dafür nie genommen, aber Tetra pH/KH Minus, ziemlich konzentrierte Zitronensäure (darf in beiden Fällen nicht zu viel auf einmal sein), andere Leute nehmen wohl lieber Wasserstoffperoxid-Lösung (sollte dann auch nicht die 30%ige sein)...
Also zumindest bei Javafarn und Anubias hatte ich damit keine Verluste.


Wie dosiert ihr denn Tetra pH/KH Minus? Auch beim Wasserwechsel nach Herstellervorgabe per Spritze auf die befallenen Blätter geben, kurz einwirken lassen und dann Wasser wieder nachfüllen?

Beste Grüße
Matti533
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Beitragvon unbekannt1984 » 29 Mai 2018 15:38
Hallo Matti,

Matti533 hat geschrieben:Wie dosiert ihr denn Tetra pH/KH Minus?

nicht Ihr, ich.

Bei meinen 50% Wasserwechseln (wöchentlich) habe ich das an meinem 30l Nano Cube während einer richtigen Pinselalgenplage gemacht. Dabei habe ich wirklich nur 5 ml in einer Spritze abgemessen und wirklich nur Tropfenweise auf befallene Blätter gegeben. Die behandelten Algen verfärben sich sehr schnell.

Diese pH/KH Minus Produkte sind aber auch nicht das wahre, als Putzmittel (entfernt Kalkränder) und für solche sehr gering dosierten Einsätze geeignet, aber nichts was ich dauerhaft in meinen Aquarien haben möchte. Die meisten dieser Mittel bestehen aus verdünnter Salz- und Schwefelsäure, JBL verwendet Eichenextrakt (habe das Produkt noch nicht gehabt), ob das wesentlich besser ist und die gleiche Wirkung zeigt kann ich nicht beurteilen.

Auch beim Wasserwechsel nach Herstellervorgabe per Spritze auf die befallenen Blätter geben, kurz einwirken lassen und dann Wasser wieder nachfüllen?

Ja. Aber ich habe für meine Spritze eine lange stumpfe Kanüle (aus dem E-Zigaretten Zubehör), damit komme ich besser in alle Winkel.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Matti533 » 29 Mai 2018 23:31
Hi Torsten,

Ich denke ich habe nun alle Informationen die ich benötige um nun in die Praxis gehen.
Hier mal folgendes Resümee aus beiden Threads.

Bucketlist:

Phosphatdünger, Nitratdünger, Biofilm verbessern (Bacter AE, Mikrobe Lift Produkte), Kaliumtest, KH Test, Nitrattest, Phosphattest, Magnesium-Bittersalz zwecks Magnesiumerhöhung, pH/kh minus

Angestrebter PH-Wert 6,7-6,9 (falls überhaupt machbar bei meinen Ausgangswasser)
Angestrebter CO2 Wert ca 20mg/l (per dauertest im Blick)
Angestrebter KH Wert 4 (falls überhaupt machbar bei meinen Ausgangswasser)
Angestrebte Temperatur 25C
Angestrebter NO3(Nitrat) Wert 10-15mg/l
Angestrebter K(Kalium) Wert 5-10mg/l
Angestrebter PO4(Phosphat) Wert 0,1-1mg/l (0,5mg/l die Woche nach dem Wasserwechsel - bei negativ Entwicklung verteilt über mehrere Tage hinzu geben)
Angestrebter MG(Magnesium) Wert >10mg/l

Bezüglich der Punktalgen/Pinselagen werde ich stark befallene Blätter abschneiden und die restlichen Stellen mit EC oder pH/kh minus behandeln. Dazu werde ich den Biofilm verbessern mit einem der oben genannten Mittel.

Bezüglich der Düngung - Kalium und Eisen sollte ja in meinem Wochendünger EL ProFito ausreichend vorhanden sein.( Nach Herstellervorgabe dosiert) Phosphat und Nitrat werde ich erstmal messen und dann bedarfsgerecht zu düngen. ( siehe oben genannte Werte) Magnesium erhöhe ich übers Bittersalz. Tagesdünger Nano von Dennerle werde ich reduzieren bzw vorerst absetzen um einer Überdosis an Mikrodünger vorzubeugen.

Sobald ich am Wochenende die oben genannten Dinge unter bucketlist besorgt habe, werde ich das erlernte Wissen in die Tat umsetzen. Falls noch letzte Denkfehler aufffallen oder es noch Finale Verbesserungsvorschläge gibt, dann raus damit. Ansonsten tausend dank an alle, vorab allem an dich Torsten. Eure Hilfe ist wirklich Gold wert.

Beste Grüße, Matti
Matti533
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Beitragvon Plantamaniac » 30 Mai 2018 06:27
Mann soll den Tag nicht vor dem Abend loben :lol:
Viel Glück...
Chiao Moni
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Beitragvon unbekannt1984 » 30 Mai 2018 07:58
Hallo Moni,

Plantamaniac hat geschrieben:Mann soll den Tag nicht vor dem Abend loben :lol:

^^ Frau auch nicht :)

Hallo Matti,

Matti533 hat geschrieben:Ich denke ich habe nun alle Informationen die ich benötige um nun in die Praxis gehen.

Sorry, das denkst du... Ich wäre mir da nicht zu sicher, Moni scheint da hellseherische Fähigkeiten zu besitzen.

Angestrebter PO4(Phosphat) Wert 0,1-1mg/l (0,5mg/l die Woche nach dem Wasserwechsel - bei negativ Entwicklung verteilt über mehrere Tage hinzu geben)

Bei 0,5 mg/l PO4 auf Stoß würde ich noch keine negativen Auswirkungen erwarten. Die 0,1-1 mg/l wirst du nicht dauernd im Wasser nachweisen können, da PO4 sich in vielen Verbindungen im Boden absetzen wird. Dazu mal Folgendes:
The natural background levels of total phosphorus are generally less than 0.03 mg/l in natural waters. The natural levels of orthophosphate (the fraction that is bio-available) usually range from 0.005 to 0.05 mg/l (Dunne and Leopold, 1978).

Geklaut von: Phosphorus’ Role in Aquatic Macrophyte Horticulture - Volume 2, Issue 1 - January 2006.
Der Rest des o.g. Artikels ist aber auch interessant, besonders die Abbildungen auf Seite 6 zeigen wie schnell PO4 unter die Nachweisgrenze der aquaristischen Tests sinken kann und wo Es dann bleibt.

Phosphatdünger, Nitratdünger...

Ja, aber bitte nicht Irgendeinen :)
Hier sollte man genau überlegen was man verwenden möchte. Unter dem Gesichtspunkt disqualifizieren sich die Easy Life Produkte aus meiner Sicht, da ich keine Informationen gefunden habe, was überhaupt in den Produkten drin ist.

JBL Produkte sind in dem Punkt etwas besser, auf der Website kann man die Anleitung zum jeweiligem Produkt herunterladen und mit den Deklarationen herumrechnen. Eine dieser Rechnungen ergibt z.B. beim Macroelements N, dass von den 100 mg Nitratäquivalent pro ml Dünger ca. 1/3 aus Harnstoff (Urea/Carbamid) stammt und 2/3 wirklich Nitrat sind. Gerade bei einer Algenplage sollte man keinen Harnstoff in das Wasser bringen, bei einem so stark besetztem Becken würde ich das ebenfalls nicht empfehlen.
Beim Macroelements P findet man dann heraus, das neben Kaliumdihydrogenphosphat auch Kaliumsulfat den Weg in die Flasche gefunden hat, der Dünger führt mehr Kalium als Phosphat zu.

Bei den Aqua Rebell Produkten findet man die zugeführten Nährstoffe sehr einfach heraus (sind bei Aquasabi sehr gut aufgelistet), nur die große Auswahl (gerade bei den Stickstoffdüngern) macht Einem eine Entscheidung etwas schwer.

KH Test, ..., pH/kh minus

Bitte nicht versuchen ca. 7° dKH durch ph/KH-Minus zu eliminieren. Der KH-Test zeigt dir ob biogene Entkalkung schon deine KH angegriffen hat. ph/KH-Minus ist halt als Reinigungsmittel und zur punktuellen Bekämpfung von Algen eine Möglichkeit.

...Biofilm verbessern (Bacter AE, Mikrobe Lift Produkte)...

Ich habe keines dieser Produkte bisher verwendet bzw. verwenden müssen. Ich würde hier den Kompostaufguss (bereits vorher verlinkt) versuchen.

... Kaliumtest, ..., Nitrattest, ..., Magnesium-Bittersalz zwecks Magnesiumerhöhung,

Diese Tests und das Bittersalz würde ich wirklich empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Matti533 » 02 Jun 2018 11:58
Hi Torsten,

kleines Update. Gestern war ich bei dem Aquariumhändler meines Vertrauens und hab mit Ihm über meine Problematik gesprochen.

Wir testeten mein Ausgangswasser auf Kupfer, da er in unserem Bereich viele negative Erfahrungen damit gemacht hat. Siehe da, Kupfer ist ziemlich stark angeschlagen. Jetzt sagte er, dass hoher Kupfer Gehalt große Probleme mit sich bringen kann. Kann es aber wirklich so ausschlaggebend sein und den Pflanzenwachstum derart einschränken? Ich meine ich hab auch Red-Fire Garnelen im Becken inkl. Quicklebendigen Nachwuchs. Sollten die nicht eigentlich sehr penibel auf Kupfer reagieren?

Ich habe mir ausserdem Nitrat, Kalium und Nitrittests besorgt und heute mal getestet. (Morgen wäre der wöchentliche Wasserwechsel fällig). PH Test war ja schon vorhanden. BTW - wie lagerst du deine Tests? Müssen die wirklich in den Kühlschrank oder reicht Zimmertemperatur ohne Sonneneinstrahlung?

Nun zu den Werten

Nitrittest von ELOS = 0
Kaliumtest von JBL = irgendwo zwischen 10 und 15
Nitrattest von ELOS= in der stärksten Stufe 25,0 (Test 1,0-25,0)
PH Test von JBL = in der stärksten Stufe 7,6 (Test 6,0-7,6)

Zusätzlich sprachen wir darüber, dass ich ein offenes Becken habe und viel Wasser verdunstet. Ich kippe immer nur Leitungswasser hinterher. Hierfür empfahl er mir, kein Leitungswasser nachzukippen sondern Osmosewasser, damit sich die Werte nicht anreichern. Grundsätzlich hat er mir empfohlen mein Leitungswasser mit Osmosewasser zu verdünnen, um das Wasser etwas weicher zu bekommen. Ich habe ja wirklich sehr ungünstiges Ausgangswasser.

https://www.hamburgwasser.de/fileadmin/hhw-privatkunden/downloads/wasseranalysen/hamburgwasser-unser-wasser-wasseranalyse-walddoerfer.pdf


Eine Osmoseanlage macht wohl bei meinem kleinen Becken keinen Sinn. Wenn ich nun 10L Kanister Osmosewasser kaufe und vllt in einem Verhältnis 1 zu 3 ins Leitungswasser mische, würde das Sinn ergeben? Ich wechsele wöchentlich 50% vom Nettowasservolumen sprich ca. 15L. Wenn ich nun 5L Osmosewasser dazu gebe und 10L Leitungswasser-Sinnvoll? Wenn ich nun ein paar Kanister auf Vorrat kaufe, sollte man bezüglich der Lagerung des Osmosewassers irgendwas beachten? Ist Zimmertemperatur ohne direkte Sonneneinstrahlung i.O.?

Phosphat konnte ich noch nicht testen. Werde ich heute machen.

Dazu spiele ich nun mit dem Gedanken per EC und Einnebelungsmethode unter Wasser die Algen an den stärksten Stellen einzunebeln. Pumpe aus. EC Herstellervorgabe 1ml auf 50l bei gering bepflanzten Aquarien. 2ml auf 50l bei stark bepflanzten Aquarien.

Ich würde nun mit der Hälfte Nettowasservolumen kalkulieren. Das heißt 1ml auf 25l da schon ziemlich stark bepflanzt. Die Dosis x4 sprich 4ml. Diese 4ml in eine Spritze füllen und unter Wasser auf die am stärksten befallenen Pflanzen ,,besprühen''. Nach 30 sek ca. wieder die Pumpe einstellen.

Dazu werde ich aufgrund des angeblich meeeega schädlichen Kupfers nun nurnoch kaltes Wasser zum WW benutzen und vorher die Leitungen 2-3 min laufen lassen und dann erst das Wasser verwenden.

Was ist eure Meinung zu den Maßnahmen?

Viele Grüße!
Matti533
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Beitragvon Plantamaniac » 02 Jun 2018 12:04
Hallo, ich meine irgendwo gelesen zu haben, das Garnelen und Welse selbst bei der gringsten messbaren Kupferdosis schon den Löffel abgeben...Außerdem mögen Algen keinen Kupfer.
Normaler Pflanzendünger mit Chelaten bindet Kupfer im Wasser und wo soll es herkommen?
Kupferleitungen? Da müßtest Du sehr saures Wasser haben und noch keinerlei Beläge in den Rohren.
Ich zapfe Regenwasser über Kupferdachkanel, keinerlei Probleme mit niemandem
Leitungswasser? Ehr nicht...
Dünger? Viel zu wenig drin und chelatiert.
Von daher würde ich dem Kupfertest kein Vertrauen schenken.

Außerdem hat Kiko mal versucht die Angst vor Kupfer in Aquarien zu bremsen und zu zeigen, das dieses Spurenelement wichtig für Pflanzen ist...ja wo ist er denn der kleine Thread :roll:
Chiao Moni
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Beitragvon unbekannt1984 » 02 Jun 2018 20:25
Hallo zusammen,

Plantamaniac hat geschrieben:Normaler Pflanzendünger mit Chelaten bindet Kupfer im Wasser und wo soll es herkommen?
Kupferleitungen?

Matti533 hat geschrieben:Dazu werde ich aufgrund des angeblich meeeega schädlichen Kupfers nun nurnoch kaltes Wasser zum WW benutzen und vorher die Leitungen 2-3 min laufen lassen und dann erst das Wasser verwenden.

hmm, Kupfer aus einem Boiler, Wasserkocher o.ä.. Jo, sollte man nicht machen.
Also es gab da mal Empfehlungen das Wechselwasser nach dem Duschen zu zapfen, wenn die Toilettenspülung vorher ordentlich zu tun hatte sollte das aber auch schon reichen.

Wenn du dem Händler erzählt hast, dass du dein Wechselwasser so warm zapfst, dann wollte er dir Wasseraufbereiter verkaufen.

Osmosewasser? Also bei 54 mg/l Calcium muss das nicht sein. Was da an KH hinzu kommt (über die Woche) wird mit dem Wasserwechsel wieder abgeführt.

Dazu spiele ich nun mit dem Gedanken per EC und Einnebelungsmethode unter Wasser die Algen an den stärksten Stellen einzunebeln.

Ja, das hilft die Pinselalgen los zu werden, aber vorher sollte man die Ursache abstellen, sonst kommen die Algen wieder.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Matti533 » 17 Jun 2018 11:32
Hi Zusammen,

nochmal vielen Dank für eure Hilfe. Ich habe mich jetzt nochmal ein bisschen intensiver mit der Düngung auseinander gesetzt. Ein kleine Zusammenfassung was nun seit unseren Gesprächen passiert ist und die weiteren Fragen zur Düngung gehen hier weiter.

naehrstoffe/dungung-35l-nanoscape-mit-co2-und-40lm-l-t48201.html

Nochmals DANKE und viele Grüße,
Matti
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