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Postby URMEL59 » 14 Aug 2016 08:35
Hallo Marcus
Bei meinen HIWI ist am Sicherheitsventil nichts zu hören.
Das Problem hatte ich mit einem anderen Druckminderer wurde das Ventil gewechselt gut wars.

MFG LUTZ
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Postby Fino » 14 Aug 2016 10:13
Hallo Markus,
omega wrote: Die Dichtung gegen eine harte zu tauschen, hat leider nicht funktioniert. Die 10 Stück, die ich im April bei Aquasabi für meinen Hiwi Doppelkammer-DM bestellt hatte, passen nicht.

Ist denn bei deinem HIWI-DM keine harte Dichtung werksmäßig eingebaut. Bei meinen beiden HIWI-DM ist das jedenfalls der Fall. Wie mir der Firmeninhaber beim Kauf seinerzeit sagte (ich habe direkt vor Ort gekauft, da die Firma nurca. 10 KM von mir entfernt ist), halten die ewig und brauchen auch nicht (nie) getauscht zu werden.

Viele Grüße
Klaus
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Postby omega » 14 Aug 2016 12:37
Hi,

URMEL59 wrote:Bei meinen HIWI ist am Sicherheitsventil nichts zu hören.

Danke für's Nachsehen.

Fino wrote:Ist denn bei deinem HIWI-DM keine harte Dichtung werksmäßig eingebaut. ... halten die ewig und brauchen auch nicht (nie) getauscht zu werden.

Am Anschlußstutzen ist ein brauner Ring festmontiert. Ich dachte mir sowas schon, aber ohne Bedienungsanleitung, in der dies aufgeführt sein müßte, war mir eine zusätzliche Gummidichtung plausibler.

Grüße, Markus
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Postby kurt » 14 Aug 2016 14:13
Hallo zusammen,

omega wrote:Mist, es entweicht auch bei geöffnetem Falschenventil und geschlossenem Magnetventil CO2 aus dem Sicherheitsventil.

Sicherheitsventil, es kann eine Verschmutzung vorliegen.

Fino wrote:Ist denn bei deinem HIWI-DM keine harte Dichtung werksmäßig eingebaut. Bei meinen beiden HIWI-DM ist das jedenfalls der Fall. Wie mir der Firmeninhaber beim Kauf seinerzeit sagte (ich habe direkt vor Ort gekauft, da die Firma nurca. 10 KM von mir entfernt ist), halten die ewig und brauchen auch nicht (nie) getauscht zu werden.

Harte Dichtungen haben eine lange Standzeit (aber nicht ewig), im Laufe von Jahren härten sie aus, werden brüchig.
Häufigkeit der Flasche nachfüllen spielt eine Rolle, die Dichtung wird ja jedes Mal neu gepresst,
(sie wird aufgequetscht).

omega wrote:Am Anschlußstutzen ist ein brauner Ring festmontiert. Ich dachte mir sowas schon, aber ohne Bedienungsanleitung, in der dies aufgeführt sein müßte, war mir eine zusätzliche Gummidichtung plausibler.

Vorsicht, doppelte oder zu dicke Dichtungen darf man nicht einsetzen!
Es gibt Material und DIN-Normen.
Durch hohen Druck können falsche Dichtungen herausfliegen/aufplatzen, passiert des öfteren.
Das ist mehr als ärgerlich, passiert aber gar nicht so selten.
Gruß Kurt
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Postby Fino » 14 Aug 2016 15:35
Hallo Kurt
kurt wrote:Harte Dichtungen haben eine lange Standzeit (aber nicht ewig), im Laufe von Jahren härten sie aus, werden brüchig. Häufigkeit der Flasche nachfüllen spielt eine Rolle, die Dichtung wird ja jedes Mal neu gepresst,

Für mich hatte sich das damals so angehört, als bräuchte man sie quasi nie zu wechseln. Aber "ewig" werden sie natürlich nicht halten. Wenn ich das nächste Mal wieder bei HIWI zum CO2-Flasche-Auffüllen bin, werde ich mal nachfragen, wie lange die Dichtungen so im Durchschnitt halten. Ich weiß es nicht mehr so genau, aber so an die 10 Jahre müssten meine schon alt sein.

kurt wrote:Durch hohen Druck können falsche Dichtungen herausfliegen/aufplatzen, passiert des öfteren.

Bei Markus scheint es ja nicht der Fall zu sein, aber grundsätzlich könnte ich mir vorstellen, dass durch eine zusätzliche falsche Dichtung die Funktionsweise der eigentlichen Dichtung beeinträchtigt wird und dies zu einer Leckage führen kann.

Viele Grüße
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Postby kurt » 14 Aug 2016 18:14
Hallo Klaus,

Fino wrote:Für mich hatte sich das damals so angehört, als bräuchte man sie quasi nie zu wechseln.

Für den Hausgebrauch ist das nicht so falsch ausgedrückt, die richtige Handhabung ist entscheidend.
Für Dichtungsmaterial gibt es ein entsprechend passendes Anzugsmoment.
Ähnlich Auto (z.B. Zylinderkopf, Drehmoment).

Hartdichtungen sind lange haltbar, können öfters verwendet werden.
Vulkanfiberringe, Teflon usw. quetschen sich leider oft fest, backen an.
Beim entfernen also Vorsicht, nicht die Dichtungsfläche zerstören.

Gummidichtungen.
Man sollte zumindest darauf achten das die Weichdichtung aus EPDM oder Viton ist.
Schlechte Dichtoberflächen, Kratzer, Riefen lassen sich damit beim Festziehen ausgleichen.
Weichdichtungen kann man von der Dichtungsoberfläche leicht lösen, sicherheitshalber erneuern.

Beachten, es gibt Flach und O-Ring Abdichtungen.
Gruß Kurt
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Postby omega » 14 Aug 2016 18:24
Hi,

omega wrote:Am Anschlußstutzen ist ein brauner Ring festmontiert.

ups, der ist schwarz. Vorhin beim Montieren des Dennerle Druckminderers aufgefallen.

kurt wrote:Sicherheitsventil, es kann eine Verschmutzung vorliegen.

Du meinst Dreck durch die Anschlußöffnung? Nach meinen Erkenntnissen öffnet das Sicherheitsventil erst bei geschlossenem Magnetventil, schließt aber wieder bei leichter Erhöhung des Arbeitsdrucks (um später wieder aufzugehen? Hab' ich nicht verprobt). Es kann auch innen drin etwas geborsten/undicht sein. Das Überdruckventil ist mit 4,2bar spezifiziert, der max Arbeitsdruck liegt bei 3bar. Es spricht also auf den Arbeitsdruck an. Da muß was kaputt sein.

kurt wrote:Harte Dichtungen haben eine lange Standzeit (aber nicht ewig), im Laufe von Jahren härten sie aus, werden brüchig.

Ich hab' gestern 100 Vulkanfiberringe für EUR 14,54 bestellt. Die funktionieren auch. Dichtungen aus Polyamid passen nicht für den Dennerle Profi 2000 und Hiwi Doppelkammer Druckminderer, sind mit 11,x mm Innendurchmesser zu eng. Der Stutzen der beiden DMs ist 12mm dick.

kurt wrote:Vorsicht, doppelte oder zu dicke Dichtungen darf man nicht einsetzen!
Es gibt Material und DIN-Normen.

Na ja, Aquasabi verkauft Dichtungen für meinen Hiwi Doppelkammer DM (nur halt die falschen, wie bereits angemerkt). Dann halten die sich nicht an die DIN?

kurt wrote:Durch hohen Druck können falsche Dichtungen herausfliegen/aufplatzen, passiert des öfteren.
Das ist mehr als ärgerlich, passiert aber gar nicht so selten.

Bei einer Verbindung mit Überwurfmutter kann eine Dichtung herausfliegen? Wie das denn?

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Postby kurt » 14 Aug 2016 19:03
Hallo Markus,
omega wrote:Du meinst Dreck durch die Anschlußöffnung?

Dreck, im Sicherheitsventil.

omega wrote:Nach meinen Erkenntnissen öffnet das Sicherheitsventil erst bei geschlossenem Magnetventil, schließt aber wieder bei leichter Erhöhung des Arbeitsdrucks (um später wieder aufzugehen?

wie soll was zugehen wenn Dreck dazwischen liegt?

omega wrote:Ich hab' gestern 100 Vulkanfiberringe für EUR 14,54 bestellt. Die funktionieren auch. Dichtungen aus Polyamid passen nicht für den Dennerle Profi 2000 und Hiwi Doppelkammer Druckminderer, sind mit 11,x mm Innendurchmesser zu eng. Der Stutzen der beiden DMs ist 12mm dick.

ja, ja, die Normen, ärgerlich…

omega wrote:Bei einer Verbindung mit Überwurfmutter kann eine Dichtung herausfliegen? Wie das denn?
Grüße, Markus

das bezieht sich auf Flanschverbindungen allgemein.
Im Industriebereich z. B. Chemie werden deshalb um Flansche sicherheitshalber Spritzschutzringe angebracht.

Gut, nenne es mal herausdrücken, verquetschen.
Nur weil der Druckminderer eine Überwurfmutter hat ist das doch kein Garant für Dichtigkeit.
Gruß Kurt
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Postby omega » 14 Aug 2016 22:17
Hallo Kurt,

kurt wrote:wie soll was zugehen wenn Dreck dazwischen liegt?

also liegt kein Dreck dazwischen: weil's eben erst aufgeht und auch wieder zu geht.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein 4,2bar Überdruckventil aufgeht, wenn der Arbeitsdruck auf 1bar eingestellt ist, und genau in dieses Zeit, in der es gar nicht offen stehen kann, Dreck reinkommt?

Gut, nenne es mal herausdrücken, verquetschen.
Nur weil der Druckminderer eine Überwurfmutter hat ist das doch kein Garant für Dichtigkeit.

Ja, aber aber wie soll eine Dichtung aus einer Verbindung mit Überwurfmutter herausfliegen. Da ist gar kein Platz zum Herausfliegen.

Grüße, Markus
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Postby kurt » 15 Aug 2016 10:30
Hallo Markus,

omega wrote:Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein 4,2bar Überdruckventil aufgeht, wenn der Arbeitsdruck auf 1bar

Groß bei einem Defekt (Feder), Verschmutzung evtl.
Reinigen und gängig machen reicht manchmal.
Druckminderer, Membrandruck einmal ganz auf - ganz zu... hast du gemacht, bei geöffnet gut durchgeblasen?
Vielleicht liegt nur eine Verschmutzung oder Verklemmung vor.

omega wrote:Ja, aber aber wie soll eine Dichtung aus einer Verbindung mit Überwurfmutter herausfliegen. Da ist gar kein Platz zum Herausfliegen.

gar nicht, nachlesen…
kurt wrote:das bezieht sich auf Flanschverbindungen allgemein.
Im Industriebereich z. B. Chemie werden deshalb um Flansche sicherheitshalber Spritzschutzringe angebracht.

weiteführend…
Hochdruckabdichtungen werden mit Ansätzen (bei Flachdichtung) und Nuten (bei O-Ring) fixiert.
Bei deinem Druckminderer wird die Dichtungen durch einen Innen Ansatz fixiert.
Erfahrungen mit Passmaßen hast du ja gemacht.
Abläufe,
Bei Hartdichtungen wird eine Dichtung durch den Anpressdruck dünner,
dieses Material muss irgendwo hin,
es verklemmt sich am Innenansatz und kann danach nur noch nach außen.
Wird die Dichtung öfters benutzt (neu gepresst) wird sie immer dünner und im Außendurchmesser größer.
Das kann so weit gehen dass die Dichtung sich in der Überwurfmutter verklemmt.
Ein Problem ist es dann sie ohne Schaden anzurichten herauszubekommen.
Den Druckminderer sollte man beim Festziehen auch Gegen, heißt in Position halten.
Es sollte zu keiner Drehbewegung, Dichtung auf der Dichtfläche kommen.
Gruß Kurt
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Postby omega » 15 Aug 2016 18:09
Hi,

ich habe Antwort von Hiwi. Bauartbedingt wurde eine Drossel (=Nadelventile) in meinen Doppelkammer-Druckminderer von 2013 eingesetzt, die ein dahinter betriebenes Magnetventil nicht toleriert, wodurch es zu CO2-Verlust komme. Es sei grundsätzlich falsch, ein Magnetventil hinter der Drossel zu betreiben.
Ich lese daraus, daß mein DM keinen Defekt aufweist.
Ich schicke den DM ein. Die vorhandene Drossel wird gegen ein Magnetventil und eine neue Drossel gegen Gebühr getauscht.

Zu meinen Dichtungen (Innenmaß 11,5mm), die ich im April bei Aquasabi für meinen DM bezog und die zu eng sind: Hiwi habe wohl den Anschlußstutzen geändert, was Hiwi bestätigte. Man habe aktuelle Dichtungen nachgemessen und die Angaben zu den Maßen (13mm) im Shop stimmen. Ich solle meine Dichtungen dem DM beilegen und ich erhalte passende von Hiwi. Beiden Parteien standen untereinander in Kontakt.
Wenn die aktuellen Dichtungen 13mm haben, kann Hiwi den Anschlußstutzen nicht geändert haben, da 13mm Dichtungen bei meinem DM passen würden. Oder gab es nach 2013 bis April diesen Jahres Druckminderer mit dünnerem Anschlußstutzen? Versteh ich nicht.

Grüße, Markus
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Postby kurt » 15 Aug 2016 20:20
Hallo zusammen,

omega wrote:ich habe Antwort von Hiwi. Bauartbedingt wurde eine Drossel (=Nadelventile) in meinen Doppelkammer-Druckminderer von 2013 eingesetzt, die ein dahinter betriebenes Magnetventil nicht toleriert, wodurch es zu CO2-Verlust komme. Es sei grundsätzlich falsch, ein Magnetventil hinter der Drossel zu betreiben.

Es sei grundsätzlich falsch, ein Magnetventil hinter der Drossel zu betreiben.

Ein wichtiger Hinweis zu diesen Druckminderern, man sollte auf der Angebotsseite darauf hinweisen. Hier und Hier

Viele Aquarianer nehmen ein Magnetventil zur Steuerung,
also bei Betrieb mit Magnetventil So
Gruß Kurt
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Postby omega » 28 Aug 2016 12:18
Hi,

mein Druckminderer ist umgerüstet zurück und funktioniert nun einwandfrei. Ich schreibe bewußt umgerüstet, auch wenn auf dem Lieferschein Reparatur steht, weil:
- zwischen Druckminderer und Feinnadelventil wurde ein neues Magnetventil entsprechend dem hier eingebaut.
- das 4,2 bar Sicherheitsventil wurde gegen eines mit 5 bar ausgetauscht.
- die am Anschlußstutzen fest montierte, zumindest nicht gewaltfrei demontierbare, Dichtung wurde getauscht.

Für mich bleibt ein fader Nachgeschmack:
- es wurden/werden Druckminderer vertrieben, die am Magnetventil betrieben zu CO2-Verlust führen: ganz klar eine Fehlkonstruktion, solange nicht ausdrücklich auf die eingeschränkte Nutzbarkeit hingewiesen wird.
- unschlüssige Argumentation: wie kann eine Drossel (Feinnadelventil) dafür verantwortlich sein, daß erst Stunden nach Schließen des Flaschen- und Magnetventils das Sicherheitsventil auslöst?
- Tausch des Sicherheitsventils gegen ein druckfesteres

Die 10 Dichtungen wurden gegen passende für Handanzug getauscht. Gleiche Farbe wie die am Anschlußstutzen, ergo für mich: keine zusätzlich notwendig, wie Klaus anmerkte. Die sind beige und zäher als die schwarzen Gummidichtungen von Dennerle, aber nicht starr wie die weißen.

Hat wer von Euch so einen Druckminderert mit 4,2bar Sicherheitsventil und betreibt ihn am Magnetventil?

Grüße, Markus
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Postby Tobias Coring » 30 Oct 2016 15:50
Hi,

Anmerkungen zu diesem Thema findet Ihr in einem aktuelleren Thema:

technik/2-stufiger-co2-druckminderer-t25169-30.html#p333177
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

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Postby MarcelD » 26 Jan 2017 14:23
Hallo miteinander,

wir hatten bzgl. dieser Thematik eben noch einmal Kontakt mit Herrn Keppel von Hiwi.
Der bloße Tausch des 4,2 bar Sicherheitsventils gegen eines mit 5,0 bar hilft -wenn überhaupt- nur gegen die Symptome, nicht aber gegen die wohl einzig plausible Ursache:
Unter bestimmten Umständen kann es dazu kommen, dass kleine und kleinste Schmutzpartikel (z.B. aus einer nicht optimal gefüllten CO2 Flasche) in der Düse vor der ersten Stufe für minimale Undichtigkeiten sorgen. In solchen Fällen strömt auch dann Gas aus der Flasche in den Druckminderer, wenn die CO2-Zufuhr eigentlich durch das Magnetventil gestoppt wurde. Im Ergebnis löst dann (je nachdem, welcher Arbeitsdruck eingestellt wurde und wie groß die Undichtigkeit ist) früher oder später das Sicherheitsventil aus. Das wäre aber eben auch irgendwann bei einem 5,0 bar Sicherheitsventil der Fall.
Die von uns verkauften Hiwi Druckminderer sind im Arbeitsdruck auf 3,0 bar begrenzt; das ist für alle uns bekannten CO2-Zugabegeräte mehr als ausreichend. Es sind also 1,2 bar als Sicherheitsreserve bis zum Auslösen des Sicherheitsventils vorhanden.

Es kann gut sein, dass Markus' Druckminderer durch eine mit dem Tausch des Sicherheitsventils einhergehende Reinigung des Inneren des Druckminderers repariert wurde.
Wir können hier also definitv Entwarnung geben. Die verkauften Druckminderer erfüllen voll und ganz die nötigen Spezifikationen und weisen ausreichende Sicherheitsreserven auf.

Sollte die hier geschilderte Problematik in Einzelfällen auftreten, empfehlen wir daher dringend, den Hersteller zu kontaktieren. Wenn der Druckminderer bei uns gekauft wurde, übernehmen wir das natürlich gerne für euch. Wendet euch in solchen Fällen bitte einfach per Email an huhu@aquasabi.de

Schöne Grüße,
Marcel.

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