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Postby FloriFloh » 24 Nov 2009 21:51
Tobi wrote:Ich würde mal den Arbeitsdruck etwas erhöhen. Auf welchen Arbeitsdruck ist der Druckminderer momentan eingestellt?


Ich hab' den Arbeitsdruck idR auf 1 bar eingestellt. Ich probier jetzt aber einfach mal was passiert wenn ich auf 1,5 bar erhöhe. :-)
THX für den Tipp!

Ciao,
Florian
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Postby FloriFloh » 30 Dec 2009 12:01
Hallo zusammen,

um das Thema abzuschließen: Ich bin mir nun sicher, dass die Schwankungen bei mir durch Temperaturunterschiede im Zimmer kommen. In meinen Ikea Schrank passt die 2l Buddel leider nicht rein, deswegen muss sie nebendran stehen. Wenn morgens das Zimmer gelüftet wird, dauert es nicht lang bis die Blasenzahl zurückgeht oder komplett auf 0 fällt. Das Aufwärmen dauert aber immer deutlich länger. Auch mit eingeschalteter Heizung geht die Blubberei meist erst mittags wieder los.

Ich probiere jetzt mal aus, ob eine Decke über der CO2 Flasche was bringt. :)

Ciao,
Florian
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Postby kurt » 30 Dec 2009 14:20
Hallo Florian,

nachhaken, ich gehe noch mal auf die angesprochene Präzision der Ventile ein,
gemeint sind natürlich auch das Material bzw. deren unterschiedliche Ausdehnungen.

Wichtig ist die Größe/Länge von Konus und Nadel (Dichtfläche) bzw. Genauigkeit der Spindel (Gewindespiel).
Anbei mal eine Skizze zu Nadel u. Konus.
Die schraffierten Felder wären die Dichtflächen.
Man sollte bei Wertlegung einer genauen und niedrigen Einstellung darauf achten das die nötige Präzision
(große Dichtfläche) gegeben ist!

Gruß Kurt
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Postby Gast » 30 Dec 2009 15:22
Hallo Florian,
ich hatte auch das Problem mit schwankenden Blasenzahlen und denke, das lag bei mir an den Temperaturschwankungen im Raum. Seit ich den Arbeitsdruck auf 1,5 erhöht habe, ist die Blasenzahl aber stabil (seit einem Monat).
Ich hoffe, du machst die gleiche Erfahrung. Gruß, franz
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Postby Andreas 49 » 30 Dec 2009 15:33
Hallo zusammen ,

bei mir ist es genau umgekehrt . Wenn meine 500g-Flasche aufs Ende
zu geht , wird die Zahl der Blasen immer grösser und ich muß quasi im
Stundentakt runterregeln .Ich verwende einen schon älteren Druckmin-
derer von Dennerle und kann mich auch nicht entsinnen , d. es schonmal
anders war . Woran es liegt habe ich bis heute noch nicht herausgefunden . :?:

Gruß , Andreas
:roll: NEIN , ich bin nicht die Signatur ! Ich putze hier nur zweimal pro Woche .
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Postby FloriFloh » 30 Dec 2009 17:13
Hallo zusammen,

na da bin ich aber erleichtert, dass die Blasenzahl nicht nur bei mir schwankt. :)

@Kurt
Danke für deine tolle Skizze! Hab ich eigentlich die Möglichkeit an die Dichtung des Nadelventils ranzukommen und evtl. zu verbessern?

@Franz
Ja, die liebe Raumtemperatur... Ich bin schon am überlegen, ob ich der Buddel nicht ein schickes Kästchen spendieren soll. Darin wäre sie dann vor starken Temperaturschwankungen geschützt. Vielleicht könnte ich auch die Netzteile der zwei Nano Lampen im gleichen Kästchen unterbringen. Die würden das ganze muggelig warm halten. :)

Eine Erhöhung des Arbeitsdrucks auf 1,6 hat bei mir übrigens nicht viel gebracht. Komisch ist nur, das ich eines der beiden Nadelventile (habe ja den 2-fach Verteiler) irgendwie besser einstellen kann. Hier schwankt es auch nicht ganz so stark.

@Andreas
Hm, das ist ja auch mal seltsam! Da muss ich beim nächsten Mal aufpassen was passiert wenn sich meine Flasche dem Ende nähert.


Bin jetzt wirklich gespannt, ob die Deckenisolierung auf die Dauer was bringt. Falls ja, werd ich vielleicht wirklich noch eine Abdeckung bauen. Wäre vielleicht auch von der Optik her besser als die hässliche Flasche neben dem Schrank... :D

Ciao,
Florian
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Postby kurt » 30 Dec 2009 19:54
Hallo Florian,

FloriFloh wrote:@Kurt
Hab ich eigentlich die Möglichkeit an die Dichtung des Nadelventils ranzukommen und evtl. zu verbessern?


gute Nadelventile haben keine extra Dichtung am Konus sondern nur eine Abdichtung (Weichpackung) an der Einstellspindel zur Außenabdichtung. Der Konus und die Nadel schieben sich ineinander (Metall auf Metall) und sind bei präziser Verarbeitung (langer Dichtkegel)absolut dicht (bei Spindel Zustellung). Ein normaler Temperaturunterschied beim lüften im Zimmer spielt da keine Rolle, Spindel leicht lösen (Dichtkegelöffnung) und man hat eine genaue und gleich bleibende Einstellung.
Du musst dir das Vorstellen wie zwei aufeinandergelegte plane Glasscheiben, der Spalt wäre auch passgenau, dicht und kaum auseinander zu bekommen.
Bei weichen Material bekommt man bei Druck nicht den beständigen aber nötigen gleichbleibenden Durchgangsspalt.
Wenn der Druckminderer den Arbeitsdruck von 1 bar gleichmäßig hält und das Nadelventil im Durchgang auf die nötige Blasenzahl eingestellt ist bleibt es auch so, wenn nicht muss man von minderer Qualität des Nadelventils ausgehen!
Man könnte den Druck auch höher einstellen, aber wozu?
Die Anlage würde in den Schläuchen bzw. Abdichtungen nur unnötigen Belastungen ausgesetzt.
Gruß Kurt
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Postby Erwin » 31 Dec 2009 01:12
Hallo Kurt,

ich denke entscheidend ist neben der Genauigkeit des Feingewindes vor allem das Kegelverhältnis. Das Kegelverhältnis ist nur vom Winkel des Kegels abhängig und nicht von " Größe/Länge von Konus und Nadel (Dichtfläche)".
Ich will damit sagen, dass es auf die einstellbare Spaltgröße ankommt und nicht auf die Länge des Spaltes und auf keinen Fall von der Größe/Länge der Dichtfläche.

Die Einstellgenauigkeit ist also von der Steigung des Gewindes und des Kegelverhältnisses abhängig, sowie von deren Fertigungstoleranzen.
Einfluß haben auch noch Bedienfehler. Deshalb immer mit Gefühl bedienen.

MfG
Erwin
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Postby Beetroot » 31 Dec 2009 03:46
Hallo zusammen!

Andreas 49 wrote:bei mir ist es genau umgekehrt . Wenn meine 500g-Flasche aufs Ende
zu geht , wird die Zahl der Blasen immer grösser und ich muß quasi im
Stundentakt runterregeln

Das ist bei mir genauso, da ich aber in der Regel Luft nach oben habe darf es einfach mal mehr einblasen für die Zeit. Bislang denke ich das es normal ist, aber aus welchem Effekt das entsteht bei einer Flasche die jurz vorm Ende steht würde mich auch interessieren.

Gruß
Torsten
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Postby kurt » 31 Dec 2009 11:22
Hallo Erwin,

Erwin wrote:Die Einstellgenauigkeit ist also von der Steigung des Gewindes und des Kegelverhältnisses abhängig, sowie von deren Fertigungstoleranzen.

so ist es,
das verstehen Fachleute aber Laien, deshalb die oben eingegebene Skizze, (zur Verdeutlichung der Anpressfläche).
Ein langer Kegel ist immer günstiger.

Beetroot wrote:
Andreas 49 wrote:bei mir ist es genau umgekehrt . Wenn meine 500g-Flasche aufs Ende
zu geht , wird die Zahl der Blasen immer grösser und ich muß quasi im
Stundentakt runterregeln

Das ist bei mir genauso, da ich aber in der Regel Luft nach oben habe darf es einfach mal mehr einblasen für die Zeit. Bislang denke ich das es normal ist, aber aus welchem Effekt das entsteht bei einer Flasche die jurz vorm Ende steht würde mich auch interessieren.

@Torsten,
ich gehe von Veränderung des Arbeitsdruckes im Druckminderer bzw. Spiel im Gewinde der Einstellspindel (Nadelventil)aus.
Gruß Kurt
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Postby DukeMaxl » 18 Mar 2014 11:36
Hallo,

der Beitrag ist zwar scho ein wenig älter, aber wie ist das Problem gelöst worden?

Ich hab das Problem, dass sich bei mir die Blasenanzahl erhöht.

Habe ein JBL 2kg Mehrweganlage mit Nachtabschaltung, die grad 14 Monate alt ist und wenn ich zb 60 Blasen einstelle, dann hab ich 2h später 63 Blasen und wieder 2h später an die 66 Blasen ... und des erhöht sich so über den Tag auf über 70 Blasen. Am Nächsten Tag fang i dann scho mal mit 68 Blasen an und es erhöht sich dnan wieder mal, ... irgendwann pendelt sich des ganze ein, ... wenn ich dann wieder runterstelle, dann gehts wieder von vorne los :nosmile:
Arbeitsdruck hab ich 1,4; 1,5; 1,6 schon ausprobiert. Flasche is ganz voll.

Wo könnte hier das Problem sein? Nadelventil?

LG Markus
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