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Postby Lukas » 24 Nov 2009 17:24
Hallo an alle,

also das alles hat mich jetzt etwas aus der Fassung gebracht.
War grad bei meinem Stammhändler und er empfahl mir "Manado"
Kostet auch insgesamt ca 2/3 weniger als Aquasoil.
Allerdings hab ich hier Betonwasser (GH 19,8).
Kann jemand verlässliche Angaben zu diesen Produkt (manado) machen, gerade was die Enthärtung betrifft?
Wäre ja angesagt bei mir.
Wenn das so sehr schwankt, werd ich wohl n paar Euronen mehr für Aquasoil ausgeben.

Gruss

Lukas
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Postby Tobias Coring » 24 Nov 2009 17:43
Hi Lukas,

das Manado enthärtet nicht.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

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Postby Lukas » 24 Nov 2009 17:59
Tobi wrote:Hi Lukas,

das Manado enthärtet nicht.


Hi Tobi,

wie siehts denn mit dem Aquasoil aus, wieviel enthärtung kann ich da erwarten?

Gruss

Lukas
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Postby Tobias Coring » 24 Nov 2009 18:04
Hi,

also wenn es primär um die Enthärtung geht, dann ist das Amazonia II sicher nicht schlecht. Das enthärtet ziemlich stark.

Kannst ja mal ein Thema bzgl. Enthärtung von Amazonia II aufmachen. Ggf. melden sich ein paar und geben Erfahrungswerte wieder.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby michaellang » 13 Dec 2009 15:36
Hallo,
bin der Michael und neu hier im Forum.
Hoffe ich finde hier einige nützliche Tips rund um Bodengrund und Düngung meines Aquariums. Habe ein kleinen 40x40x40cm Würfel. Läuft seit etwa 6 Wochen. Habe aber einige Probleme mit dem Pflanzenwuchs und weiß nicht so recht warum...?

Vielleicht finde ich ja hier Hilfe, da es ja wirklich genial schöne Pflanzenbecken hier gibt!! :D

Daher habe ich hier auch mal nach meinem Bodengrund gesucht (bin meim googlen auf das Forum hier gestoßen). Hab auch den JBL Manado drinnen. Habe den gewählt wegen der Farbe und der porösen Eigenschaften (was ich als positiv empfunden habe).

Zuerst einmal habe ich (entgegen der Angabe auf der Verpackung) den Grund vor dem Einbringen nicht gewaschen(!). Als erstes fiel auf, dass er recht leicht ist und einige Teilchen aufschwammen. Es befanden sich aber auch recht viele Trübstoffe im Wasser, welche erst nach 2-3 Tagen verschwanden. (Vorher waschen wäre daher wohl angeraten gewesen).

Ich habe mehrmal die Wasserwerte gemessen und keinerlei Aufhärtung feststellen können. Mein KH-Wert lag Anfangs im Bereich 3-4 und nun nach 6 Wochen bei etwa 4-5. Von daher kann ich nichts negatives über Manado sagen. Habe einen Wels im Becken und der wirbelt auch nicht viel herum. Ansonsten habe ich noch ein Päärchen Schmetterlingsbuntbarsche und Feuersalmler drin. Bei stärker wühlenden Fischen wird der Manado aber zu leicht sein, denke ich...

Ich mag auch nicht so sehr die (Schleich)werbung der Hersteller, kann aber auch nicht immer nachvollziehen warum ein Produkt gleich kollektiv niedergeredt wird, obwohl die Eigenschaften nicht von jedem nachvollzogen werden können (viele kennen das Produkt gar nicht selber und nur vom Hörensagen!). Ich bin eigentlich soweit zufrieden mit dem Produkt. Das wollte ich hier nur wiedergeben.

Aber deshalb wachsen meine Pflanzen trotzdem nicht gut!!!

Habe Bodengrund JBL Aquabasis Plus und eben darauf Manado. Das ganze noch mit Bodenheizsystem (5W) von Dennerle.
Meine wasserwerte liegen Ph bei 6,5 bis aktuell 7, Nitrit geht gen 0 und Nitrat bei 10mg und kleiner. Verwende einen Hamburger Mattenfilter (3cm Stärke grob) mit dem Dennerle Nanofilter und Chemipure elite als zusätzliches Filtermedium (damit ahbe ich früher beste Erfahrungen in meinem Malawibecken gemacht).

Düngen tue ich mit Dennerlesystem: V15 (1 Tablette) und V30 im Wechsel alle 2 Wochen und jede Woche S7 (Menge nach Anleitung). Beleuchtet wird das (offene) Becken mit einer Arcadia ArcPod (11W) über 12 Stunden am Tag mit 2 Stunden Pause in der Mitte.
Pflanzen wachsen recht langsam und einige scheinen einzugehen. ZB. eine Cryptocoryne undulatus , welche glasige Blätter bekommt, obwohl ich doch mit Eisen dünge! Was mache ich falsch?

Ich gebe auch Co2 zu über eine BioCo2-Anlage von Dennerle. Es sind im Blasenzähler etwa 7 Blasen/Minute. Ist das etwa zu wenig? Muß ich mehr Eisendünger geben?

Woran kann es noch liegen?

Ihr könnt meinen Beitrag gerne in den passenderen Forumbereich verschieben, aber war gerade so am schreiben... also nicht böse sein... ;-)

So und nun hoffe ich auf kompetente Hilfe...
Gruß,
Michael
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Postby Adamski » 27 Dec 2009 18:27
Hallo Michael,

zunächst zum Boden
ich kenne ihn auch nur vom hören und sagen, denke aber es ist ok, du hast auch Aquabasis Plus drin ist also alles ok
daran liegts nich!

Beleuchtung
11W Ist sehr wenig für diese Beckengröße, da wären so min. 20-25W besser. 11W ist definitiv zu wenig!
eignet sich höchtens für Moose und Farne
Vergiss die Mittagspause. Ist nur Schrott! Beleuchte so 9-10Std täglich

CO2
7 Blasen pro Min ist auch zu wenig. Solltest so min 20 anstreben, besser sogar mehr. Optimal wäre eine Überwachung über den ph Wer mit Dennerle Ei oder vergleichbarem.

Dünger
Dennerle System ist soweit ok. Kann unter umständen abe zu wenig sein. Ich finde diese Stoßdüngung nicht so praktisch.
Habe aber auch ein 60Becken mit Mosen und Frnen und es funktioniert damit bestens.
Bei mehr Licht würde ich aber die tägliche Düngung vorziehen

Filter
Meine meinung nach total übertieben! Ein Filter reicht volkommen aus. Entweder Innen- oder Außenfilter.
Mit HMF kenn ich mich nicht aus. Ist aber soweit ich weiß für Pflanzenbecken nicht so gut. Kenne aber auch Leute die schwören drauf.

Ansonsten brauchen Pflanzen auch N und P
Wie siehts mit Teilwasserwächsel aus?

Im Großen und ganzen kein wunder, dass bei CO2 Mangel und wenig Licht das Pflanzenwachstum schlecht ist.

MfG

Adam
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Postby yidakini » 27 Dec 2009 20:15
Hallo Leute,
sicher für viele längst veraltet, aber ich möchte auch noch was zum Manado sagen, da ich ja gerade das JBL-Contest Becken damit laufen habe.
Insbesondere im Garnelenforum wurde auch heiss über den Boden diskutiert, da er säckeweise, also nicht mal chargenweise, dazu neigt massiv aufzuhärten. Das hat wohl mit dem Produktionsverfahren und den natürlichen Ausgangsmaterialien zu tun. Diesen Effekt konnte ich im Contestbecken auch beobachten. Allerdings ist es so, dass nach gutem Auswaschen mit warmen Wasser, ungefähr 10min, das Aufhärteproblem eigentlich gelöst sein sollte. Bei nur kalt vorgewaschenem Bodengrund sollten dann zwei große Wasserwechsel reichen.
Ansonsten verhält sich der Boden meines Erachtens nach neutral, bezogen auf die Härte.

Ich denke er stellt halt ein Zwischending von Soil und Kies da und ist eine relativ preisgünstige Alternative. Dass gerade Soils ja auch aktiv in die Wasserchemie und die Nährstoffversorgung eingreifen sollte, ja auch bekannt sein. Insofern gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund den Boden in die Tonne zu kloppen, wie das hier auch vorgeschlagen wurde.

Richtig ist, dass er sehr leicht ist und daher im handling nicht ganz einfach. Es gibt aber durchaus einige denkbare gute Einsatzmöglichkeiten (z.B. Bodenfilterung für Garnelenbecken?, oder einfach ein neutraler, gut garnelentauglicher Bodengrund, wenn man nicht übermäßig scapen will?)).
Aber auch das sollte doch klar sein, wenn ich mich für ein System entscheide, sollte ich mich vorher sehr genau mit den Komponenten auseinandersetzen und überlegen, ob diese zu einander passen, bzw. zu meinen Bedürfnissen.

Weder eine totale Verteufelung scheint angebracht, noch das halbherzige werbemäßige "retten" des Produkts. In anderen Foren hat sich die Firma JBL meines Erachtens sehr positiv geäußert und verhalten, ohne dass ein komischer Beigeschmack aufkam.

Dass man mit dem Boden schöne Pflanzenbecken betreiben kann, ist wohl gezeigt. Ob man es unbedingt muss, oder andere Produkte für einen den besseren Weg darstellen darf jeder selber entscheiden... :wink:

Ohne zu behaupten es gäbe nicht auch andere gute Produkte, aber was alles gehen kann sieht man hier:




Ich würde mir eher wünschen, JBL würde sich ein par mehr Gedanken zur Düngung machen... :roll: Aber vielleicht auch lieber nicht, denn warum sollte man die noch auf dumme Ideen bringen, wenn wir schon einen super "Forendünger" haben... :bonk:

LG
Stephan
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Postby J4CKY » 07 Jan 2010 20:26
Hey nun auch Senf von meiner Seite,

der Manado ist Sehr leicht, wenn man ihn aber gewaschen hat, sind wenigestens die Teilchen weg die eh weggeschwommen wären(weil sie dann gleich in der Dusche liegen :D), Trübung sieht man dann auch keine.
wenn man Bodendecker (HCC, Glosso,...) anpflanzt sollte man sich bewust sein, das wenn es drin ist sollte man nicht mehr viel im Becken rum machen, da schon kleine Bewegungen sie wieder aus dem Boden reisen.
Anhäufung geht schon, hab aber noch keine Garnelen im Becken.


meine Meinung, Vorsicht beim schneiden und Gärtnern dann kann man damit zurecht kommen.

Bye Tobi
Gruß Tobi
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Postby Lanni » 12 Jan 2010 14:03
Hallo Manando Nutzer,

kann ich also aus den Postings hier richtig schließen, lieber auf ein anderes Substrat zu setzen als auf Manado? Zumindest wenn ich einen festen leicht zu bepflanzenden "gärtnerfreundlichen" Bodengrund haben möchte? Scheint ja sehr leicht zu sein und entspr. sensibel bei starken Wasserbewegungen und Pflanzarbeiten. Schade eigentlich, denn ich hatte mich schon fast auf diesen festgelegt für meine 92l Neueinrichtung.

Ich seh's schon kommen, am Ende gibt's feinen Sand...aber ich möchte halt was schönes dunkles und nicht zu kostenintensives..

Viele Grüße, Markus
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Postby oliver32 » 01 Feb 2010 20:37
Vielen Dank an alle die mich hier auf die richtige Spur gebracht haben.

Ich lasse seit einer Woche ein 160 Liter Becken einlaufen mit Manado und Drachensteinen. (Nährboden, co2 ... )

Ich war schon am zweifeln ob Drachensteine nicht doch die GH anheben. Und jetzt bitte nicht lachen. Ich lasse das Becken mit steinhartem Leitungswasser mit einer GH von 23 einlaufen. Dies werde ich nach Anschaffung einer Osmoseanlage ändern.

Aber jetzt der Hammer: Ich hatte eine GH von 31 gemessen (zwei Messungen) und war leicht schockiert wo das jetzt wieder herkommt. Ich war auf einen Wert von um die 23 eingestellt. Das würde ja heißen, dass der Manado meine GH um 8 gdh ansteigen hat lassen. :shock: Ich habe daraufhin mal mit 15 Liter Osmosewasser den Wert vorerst auf 26 senken können. Ich lege jetzt noch mal probehalber eine Steinprobe in ein Glas Osmosewasser und schau mal was mit der GH passiert.
Jetzt bin ich a bisserl sauer auf JBL.

Aber danke an euch!!!
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Postby oliver32 » 19 Feb 2010 18:11
Hallo nur mal so eine Frage,
ich habe beim bepflanzen meines Manado Bodengrundes mit einer Pinsette festgestellt, dass Körner an der Pinsette magnetisch haften bleiben. Eisen? Selbes mit dem Magnetischen Scheibenreiniger.

Nun die Frage: Freies Eisen ist ja für die Pflanzen erforderlich, aber wie schaut es mit Eisen (metalisch) im Wasser aus.

Ach ja, zu meinem vorhergehenden Eintrag: Nach 5 Teilwasserwechseln(10 %) mit Osmosewasser habe ich die GH auf 17 runtergeschraubt. Ich hoffe dass geht noch weiter runter. :(

LG Oliver
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Postby WolfImSchafspelz » 16 Mar 2010 19:21
holla
hab mir den auch gekauft,leider war mehr oder weniger ne blind entscheidung
am meisten nervt mich das der so leicht ist, wenn man einmal ganz leicht drüber fährt dann wirbelt das sofort wieder staub auf ,ist furchtbar....-.-
zu den wasser werten kann ich noch nix sagen aber wenn der noch mehr aufhärtet dann weiß ich auch nich weil mein leitungswasser eher total suboptimal für ein tropisches schwarzwasserbecken ist

mfg
jonas

edit by gartentiger
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Postby gartentiger » 16 Mar 2010 19:49
Hi Oliver,

ich habe beim bepflanzen meines Manado Bodengrundes mit einer Pinsette festgestellt, dass Körner an der Pinsette magnetisch haften bleiben. Eisen? Selbes mit dem Magnetischen Scheibenreiniger.


Habe ich bei mir auch festgestellt, nur das an meiner Pinzette gleich die Metallspäne gehangen haben. Stört mich jetzt weniger und auf die Pflanzen sollte diese Tatsache auch keinen negativen Einfluss haben.

Nach 5 Teilwasserwechseln(10 %) mit Osmosewasser habe ich die GH auf 17 runtergeschraubt.


Jo, solch homöopatischen TWW sind sinnlos. Entweder ganz oder gar net. Also gleich mal 3 TWW um 50% und gut ist.


Hallo Jonas,

am meisten nervt mich das der so leicht ist,


Und das ist dir nicht schon beim Kauf aufgefallen das der Beutel so leicht ist? Sorry, aber das fällt auf. Sich dann hinterher hinstellen und meckern, dass das Produkt zu leicht ist, zeugt von einen schlechten Stil.

zu den wasser werten kann ich noch nix sagen aber wenn der noch mehr aufhärtet dann weiß ich auch nich


Siehe den oberen Beitrag. Mach anständige Wasserwechsel mit Osmose- oder destilliertem Wasser solange das Produkt etwas aufhärtet und dein Wasser wird wieder weicher. Wer aber sein Leitungswasser durch den Bodengrund enthärten möchte ist mit einem saueren Soil wie z.B. AS gut beraten, das Manado ist dafür nicht geeignet.


lg Chris
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Postby WolfImSchafspelz » 21 Mar 2010 18:30
ahoihoi
also das der so leicht war is mir auch aufgefallen aber das war noch der beste bzw einzige "bodengrund" den die im baumarkt hatten sonst hätt ich mir da auch den bauschutt reinkippen können der da schon in plastktüten abgepackt war....
naja und den ada bodengrund hätt ich bestellen müssen und das hätte mein taschengeld budget gesprengte aber egal zu spät is zuspät und beim nächsten mal kommt einfach wieder kies aussem fluss rein...........
mfg jonas
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Postby planty » 24 May 2010 12:15
Huhu,

Ich habe nun seit ein paar Monaten den Manado im Becken und bin recht zufrieden. Da ich von der Aufhärtungsproblematik wusste, habe ich das Substrat gut mit warmen Wasser durchgespült und konnte letztendlich keinerlei Aufhärtung im Becken feststellen. Ja, Manado bzw. einige Kügelchen davon sind magnetisch, was mich aber nicht stört.
Der Bodengrund ist in der Tat sehr leicht, wird aber im Betrieb mit der Zeit doch sehr tauglich auch für Bodendecker und häufiges Umpflanzen. Vor Manado setzte ich gewöhnlichen Silbersand aus dem Baumarkt ein. In dieser Zeit hatte ich einen extrem unterkühlten Boden. Wenn man mit dem Finger mal bis zur Bodenscheibe fühlte, war es da regelrecht kalt. Gerade im Winter hatte ich bei geschätzten 18°C in der Bude Probleme mit absterbenden Wurzeln und somit dem ein oder anderen Wuchstopp.
Mit dem Manado hat sich dies jetzt eindeutig gebessert! Es gibt sicher noch ein Temperaturgefälle, aber bei weitem nicht so extrem wie bei Verwendung von Sand. Ich muss dazu sagen, dass ich gern an den Heizkosten spare und es lieber kühl in den Wohnräumen mag. Auf eine Bodenheizung haben ich keine Lust.
Jedenfalls zeigt sich bei den Pflanzen ein Wurzelwachstum, welches ich in der Geschwindigkeit und Ausprägung in Sand nie beobachten konnte.
Einziger Negativpunkt bleibt für mich die etwas problematische Bodenpflege bei Neueinrichtung. Da man den Boden mit Manado nicht absaugen kann, ohne massiv Bodengrund mit auszutragen, stand ich in der ersten Zeit recht hilflos einer aufkeimenden Besiedlung der pflanzenfreien Zonen mit Cyanos gegenüber. Die Lösung des Problems bestand in einer "Aufforstung" mit billiger Glossostigma :D

Zusammenfassend empfinde ich meinen Umstieg von Sand auf Manado als vollen Erfolg. Da es zu deutlich verzögertem Wachstum der sichtbaren Pflanzenteile kommt, aber das Wurzelwachstum sehr ausgeprägt ist, gehe ich davon aus, dass Manado wesentlich sinnvoller für ein Pflanzenbecken ist als Sand. Sobald alles gut verwurzelt ist, habe ich auch gleich wieder den Turbowuchs, aber diesmal mit einem vertrauenswürdigen Fundament :top: Sand jedenfalls kommt mir nicht mehr in die Bude!

Grüße
Sebastian
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