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Postby Dominik_K » 31 Jan 2017 13:03
Hallo,

vielen Dank für eure weiteren Beiträge. Aktuell plane ich die Umsetzung (neue Stein- und Pflanzenanordnungen). Da ich ein paar neue Pflanzen einsetzen möchte, habe ich in meiner Umgebung auch schon Aquarianer gefunden, die diese abgeben würden, wenn ich zwei Wochen im Voraus sage wann (müssen ja auch wachsen), so habe ich direkt Pflanzen mit Aufwuchs, auch wenn Sie neu sind. Ansonsten werde ich meinen Bodendecker (Monte Carlo und Staurogyne Repens), meine Mittelgrundbepflanzung (Anubias petite, Reineckii Mini und Bacopa Australis) direkt übernehmen. Vor allem von letzteren sind die Otos bisher sehr begeistert.

Das gute an meiner Suche nach geeigneten Pflanzen aus eingefahrenen Becken ist, dass ich inzwischen jemanden habe, der die Tiere vorübergehend beherbergen würde, sollte doch nicht alles nach Plan laufen und beispielsweise ein längerfristiger Nitritpeak eintreten.

@Blechbixn:

Vom Soil bin ich inzwischen weg gekommen, der örtliche Händler hier bietet natürlichen Kies ohne scharfe Kanten, der mir sehr gut gefällt und für einen hellen Streifen kommt entweder weißer Sand oder Kies zum Einsatz, darüber mache ich mir gerade noch Gedanken. Trotzdem danke für deine Erfahrungen.

Darf ich fragen, wo du herkommst? Ich werde nach der Aktion nämlich einige Zwerggarnelen einsetzen (Ich schwanke noch zwischen Red Fire weil einfach oder Crystal Red weil unglaublich schön) und suche eine Bezugsquelle, bei der eine einfache Red Fire Garnele weniger als vier Euro kostet. (Crystal Red kosten bei uns ungefähr sieben Euro und dafür erhält man keine schönen Zeichnungen) Versand von Lebendtieren lehne ich aus Prinzip ab, weshalb ich nach einem privaten Züchter suche.

@Nik:

Deinen Beitrag in der Signatur werde ich mir bei Zeit genauer Durchlesen, ist allerdings recht lang, mit vielen Verweisen, von dem her bin ich erneut froh, dass ich noch etwas Zeit habe. Frühzeitiges Informieren ist doch immer hilfreich. Beim kurzen Überliegen habe ich gesehen, dass du auf eine geringe Filterung setzt und selbst aus diesem Grund Sand einsetzt, um weniger Filterwirkung zu haben (kann gut sein, dass ich das beim dreiminütigen Lesen falsch verstanden habe). Da bin ich wirklich gespannt, was in den nächsten Schritten kommt, da dies vielem widerspricht, was ich bisher als "üblich" ermittelt habe.



Wenn ich das Projekt angehe, werde ich im Anschluss über meine Erfahrungen berichten. Kann allerdings etwas dauern, da ich dies zwischen Mitte und Ende Februar vorhabe und anschließend noch ein bis zwei Wochen warten möchte, ehe ich es als Erfolg oder Misserfolg klassifiziere.

Beste Grüße
Dominik
Dominik_K
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Postby nik » 31 Jan 2017 14:44
Hallo Dominik,

Dominik_K wrote:Deinen Beitrag in der Signatur werde ich mir bei Zeit genauer Durchlesen, ist allerdings recht lang, mit vielen Verweisen, von dem her bin ich erneut froh, dass ich noch etwas Zeit habe. Frühzeitiges Informieren ist doch immer hilfreich. Beim kurzen Überliegen habe ich gesehen, dass du auf eine geringe Filterung setzt und selbst aus diesem Grund Sand einsetzt, um weniger Filterwirkung zu haben (kann gut sein, dass ich das beim dreiminütigen Lesen falsch verstanden habe).

Ja, Sand bietet eine geringere Besiedlungsfläche für Mikroflora als alle anderen Substrate. Es sickert keine organische Substanz in den Boden um dann evtl anaerob zersetzt zu werden. Die möglichen anaeroben Vorgänge sind allesamt unerwünscht. Und, nicht so wichtig, aber mir ein echtes Komfortmerkmal, kein Substrat lässt sich so gut bepflanzen wie Sand.

Da bin ich wirklich gespannt, was in den nächsten Schritten kommt, da dies vielem widerspricht, was ich bisher als "üblich" ermittelt habe.

Nein, es ist kein Widerspruch. Es liegt vor allem an der Omnipräsenz von Fischhälterung und zugehöriger, üppiger und stark beworbener Filterung. In Pflanzenaquarien, speziell den holländischen, wird schon >30 Jahre sehr wenig gefiltert (und stark beleuchtet).
Mir noch wichtiger ist der mikrobiologische Zustand eines Aquariums. Ein guter lässt sich grundsätzlich mit jedem Becken-Setup erreichen, es gibt halt ein paar Dinge, die dafür günstig um den Betrieb eines Pflanzenaquariums zu erleichtern. Dazu gehört eine transparente, vollständige Düngung und eben die Filterung wegen ihres Einflusses auf die Nährstoffsituation. Mit der Mikrobiologie, das ist ebenfalls ein alter Hut, wird aber von jedem "biologische" Filterung assoziiert - und darüber wird übersehen, dass ein Pflanzenaquarium ein in sich effizienter mikrobiologischer "Filter" ist.
Selbst "ungefiltert" ist eine alte Kamelle, die "Geringfilterung" ergänzt das alles lediglich als eine dem spezifischen Bedarf eines Aquariums angepasste Art der Filterung. Das bewegt sich immer in dem Spagat des positiven Einflusses von Filterung (z.B. ausreichender Nitrifikation) und ihres negativen (z.B. beschleunigte Nährstofffällungen, mögliche Stickstoffverluste durch Denitrifikation).

Gruß, Nik
nik wrote:
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- funktioniert bestens mit ungedüngtem Sand
- ausschließlicher, vollständiger Wasserdüngung
- Geringfilterung, d.h. so viel Filterung wie nötig
- und mit einer gut funktionierenden Mikroflora
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nik
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