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Postby Andreas202 » 05 Jun 2019 07:29
Hallo Alle Zusammen.

Ich plane für 2020 mein Neues Projekt.
Die offerte hab ich schon für ein 150x60x50 becken. Soll ein Asia Styl becken werde.
Nun stellt sich mir die frage bezüglich des WW. Da ich zur zeit 2x 30l cubes und ein 180l Becken besitze ist es noch relativ easy einmal die woche 50% wasser zu tauschen.

Nun zu meiner frage.

Tauscht ihr auch bei solch grossen becken 50% die woche ?

Oder kann ich zmb einmal im monat den WW machen auf die werte auf düngen und diese dan halten ? So können sich doch nur schlecht und sehr langsam nährstoff spitzen bilden ?

Grüsse Aus der Schweiz ;)
Andreas202
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Postby simonsambuca » 05 Jun 2019 07:51
Hallo Andreas,

schau mal in das Thema rein: naehrstoffe/altwasser-wasserwerte-t50101.html
Dort ist auch ein Link auf "Opas Aquarium" das vielleicht interessant für dich sein könnte.

Rein mit Leitungswasser könnte so ein Vorhaben schwer werden - mit Osmose Wasser hat man halt einen "reinen Ausgangswert" und kann Werte eher "resetten" bzw. beeinflussen.

Gruß
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Schönen Gruß
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simonsambuca
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Postby Nightmonkey » 05 Jun 2019 08:28
HI Andreas,

geht es dir um den Arbeitsaufwand oder um die Wasserwerte?

Gruß Marco
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Postby Andreas202 » 05 Jun 2019 09:16
Nightmonkey wrote:HI Andreas,

geht es dir um den Arbeitsaufwand oder um die Wasserwerte?

Gruß Marco


Naja eigentlich um beides. Ich möchte ja ein möglichst stabiles Becken pflegen mit dem kleinstmöglichen aufwand. Und ich versteh nicht warum man nach einer woche 50% vom Wasser wegkippt das ja Nährstoff mässig i.o ist. Man kippt ja eigentlich auch 50% des düngers weg. Und gerade bei 350-450l wird das auch nicht gerade wenig sein ;)

Bei kleinen Aq ist der vorteil doch theoretisch viel grösser da man viel schneller das stabile becken destabelisieren kann.
Andreas202
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Postby Nightmonkey » 05 Jun 2019 09:39
Hi,

Andreas202 wrote:Naja eigentlich um beides. Ich möchte ja ein möglichst stabiles Becken pflegen mit dem kleinstmöglichen aufwand. Und ich versteh nicht warum man nach einer woche 50% vom Wasser wegkippt das ja Nährstoff mässig i.o ist. Man kippt ja eigentlich auch 50% des düngers weg. Und gerade bei 350-450l wird das auch nicht gerade wenig sein ;)


da geht es nur um die Art wie man sein Becken betreiben möchte. Wenn man seltener oder kein Wasser wechseln will muss man halt mittels Tests in der Zeit die Werte überwachen das man weiß, wann man was zugeben muss, das entfällt durch wöchentliche 50% WW.
Desweiteren sollte die Düngung aus Einzelkomponenten bestehen und gut auf die Verbräuche abgestimmt sein damit sich kein Stoff gegenüber anderen anreichert, würde das passieren muss man Wasser wechseln.

Zum Aufwand:

Ich habe in meinem Filterauslaufschlauch ein Gardena Y - Verteiler mit Absperrhähnen, da schließe ich einen Schlauch an, der Filter pumpt somit das Abwasser direkt ins Spülbecken.
Zum Füllen den Schlauch an den Wasserhahn anschließen, Absperrhahn am Filter schließen, Wasserhahn auf und warten bis das Becken wieder voll ist und fertig, keine Eimer schleppen usw.

Gruß Marco
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Postby Sassi » 05 Jun 2019 12:00
Hallo Marco,

Kannst du mal ein Foto posten, wie das mit dem Y-Verteiler von Gardena gemeint ist.
Danke!

VG
Saskia
Viele Grüße
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Postby Andreas202 » 05 Jun 2019 12:08
Nightmonkey wrote:Hi,

Andreas202 wrote:Naja eigentlich um beides. Ich möchte ja ein möglichst stabiles Becken pflegen mit dem kleinstmöglichen aufwand. Und ich versteh nicht warum man nach einer woche 50% vom Wasser wegkippt das ja Nährstoff mässig i.o ist. Man kippt ja eigentlich auch 50% des düngers weg. Und gerade bei 350-450l wird das auch nicht gerade wenig sein ;)


da geht es nur um die Art wie man sein Becken betreiben möchte. Wenn man seltener oder kein Wasser wechseln will muss man halt mittels Tests in der Zeit die Werte überwachen das man weiß, wann man was zugeben muss, das entfällt durch wöchentliche 50% WW.
Desweiteren sollte die Düngung aus Einzelkomponenten bestehen und gut auf die Verbräuche abgestimmt sein damit sich kein Stoff gegenüber anderen anreichert, würde das passieren muss man Wasser wechseln.

Zum Aufwand:

Ich habe in meinem Filterauslaufschlauch ein Gardena Y - Verteiler mit Absperrhähnen, da schließe ich einen Schlauch an, der Filter pumpt somit das Abwasser direkt ins Spülbecken.
Zum Füllen den Schlauch an den Wasserhahn anschließen, Absperrhahn am Filter schließen, Wasserhahn auf und warten bis das Becken wieder voll ist und fertig, keine Eimer schleppen usw.

Gruß Marco


Ganz klar ich würde dan kompl auf einzel düngung gehen. Und wöchentlich messen und gezielt aufdüngen bis es sich stabelisiert.

So ein system wie du hast hab ich mir auch schon als plan b ausgemahlt ;)
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Postby MarkusBu » 05 Jun 2019 12:23
Moin,
zum Wasserwechsel habe ich mir einen Schlauch mit so einer Bohrmaschinenpumpe gebastelt. Mit zwei T-Stücken habe ich dann noch eine Überbrückung über die Pumpe.

Ich hänge also den Schlauch in das Aquarium und starte die Entleerung mit einem Akkuschrauber. Dazu muss ich die Überbrückung schließen. Wenn genug Wasser im Schlauch ist mach ich die Brücke auf und das Wasser läuft von alleine.

Über die Brücke kann ich das Aquarium auch füllen. Ich habe nur das Problem, dass ich im Keller kein warmes Wasser habe sondern nur (eis)kaltes. Da brächte ich entweder einen (viel) längeren Schlauch oder ich muss doch mit Gießkannen laufen.

Bei meinem Rio 125 hab ich glücklicherweise einen normalen Wasserhahn. Da muss ich aber vorsichtig sein und das Becken nicht zu schnell füllen, sonst habe ich zu viele feine Gasblasen im Aquarium. Ich lasse das Wasser dann immer aus etwas größerer Höhe in das Becken plätschern, damit die Gase ausgasen können.

Gruß
Markus
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Postby Nightmonkey » 05 Jun 2019 18:54
Hi zusammen,

Sassi wrote:Hallo Marco,

Kannst du mal ein Foto posten, wie das mit dem Y-Verteiler von Gardena gemeint ist.
Danke!




Links ist der Druckschlauch vom Filter her angeschlossen, oben der Schlauch zum Auslauf ins AQ und nach unten hin ist der Ablassschlauch.
Am anderen des Ablassschlauchs ist auch noch eine Kupplung mit Absperrhahn, der Schlauch ist immer angesteckt, ich muss ihn nur aus dem Unterschrank nehmen, in die Spüle hängen und los geht der WW.

Wenn es noch Fragen dazu gibt beantworte ich die gerne.

Gruß Marco
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Postby omega » 09 Jun 2019 18:51
Hi,

Andreas202 wrote:Und ich versteh nicht warum man nach einer woche 50% vom Wasser wegkippt das ja Nährstoff mässig i.o ist...

ist es das? NO3, PO4 und K z.B. kann man messen, aber bei den Mikronährstoffen vom Eisenvolldünger setzt es bis auf das Eisen aus.

Man kippt ja eigentlich auch 50% des düngers weg.

Je nachdem wie man düngt nicht unbedingt alles davon.
Mein Aquarium dünge ich einmalig die Woche nach dem wöchentlichen Wasserwechsel (ca. 60% aufgehärtetes Osmosewasser): NO3 8mg/l, PO4 0,2mg/l, K 5mg/l, Ferrdrakon 10ml pro 100l. Bis zum nächsten Wasserwechsel verbrauchen sich Nitrat und Phosphat. Das funktioniert hervorragend: db/images/aquarien/detail/markus-130er-56c25cfaa98d3.jpg
Nur wenn ich mal die Pflanzen radikal zurückgestutzt habe, kommt die Hälfte der Dünger rein.

Wie es um Kalium (verbraucht sich aber kaum) und den Eisenvolldünger steht, kann ich nicht sagen, weil ich das nicht messen kann. Vom Kalium und den Aufhärtesalzen wandert aber so gut wie alles wieder in den Gulli, ja.
Aber ich muß nichts mehr messen. Wie genau sind die Tests schon?

Grüße, Markus
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Postby kurt » 10 Jun 2019 12:41
Hallo zusammen,

Andreas202 wrote:Und ich versteh nicht warum man nach einer woche 50% vom Wasser wegkippt das ja Nährstoff mässig i.o ist. Man kippt ja eigentlich auch 50% des düngers weg. Und gerade bei 350-450l wird das auch nicht gerade wenig sein ;)

@ Andreas202,
ich auch nicht, es geht auch ohne Wasserwechsel.
Durch lesen dazulernen hilft, nicht verunsichern lassen.
Bei 400 l Aquarien z.B. 1000l Osmosewasser im Monat aufhärten/ansetzen macht für mich wenig Sinn.
Messen finde ich einfacher, effektiver.
Wenn man einmal den Verbrauch ermittelt hat wird das Messen ja weniger.
Mit evtl. Ungenauigkeiten bei Indikatorlösungen kommt man gut zurecht, nur immer die gleichen nehmen.
Tendenzen erkennen und zusätzlich beobachten was passiert reicht völlig aus, ist wichtiger.
Wenn ich einen dicken Bauch habe, auf die Waage schaue um zu sehen ob ich abgenommen habe reicht es aus
wenn die Waage weniger anzeigt, wenn ich mit dem abgenommenen Ergebnis zufrieden bin ist doch alles gut.
Ungenauigkeit relativ sehen, also die Anzeige (Zahlen) nicht überbewerten.
Wer mehr will muss eben wissenschaftlich vorgehen nicht Hobbymäßig.
Zusatz:
KH- Abbau, zwischenzeitliches ausgleichen ist ab und zu nötig.
Calcium CaCO3 (schwer löslich) kann man als Einzelkomponente nehmen.
Mit richtiger Düngung löst man alle Wachstums und Algenprobleme!
Sichtbar wird das mikroskopisch über die sich ändernde Mikroflora /Fauna.
Bodengrund lasse ich jetzt mal außen vor.

omega wrote:Mein Aquarium dünge ich einmalig die Woche nach dem wöchentlichen Wasserwechsel (ca. 60% aufgehärtetes Osmosewasser): NO3 8mg/l, PO4 0,2mg/l, K 5mg/l, Ferrdrakon 10ml pro 100l.

Wie es um Kalium (verbraucht sich aber kaum) und den Eisenvolldünger steht, kann ich nicht sagen, weil ich das nicht messen kann. Vom Kalium und den Aufhärtesalzen wandert aber so gut wie alles wieder in den Gulli, ja.
Aber ich muß nichts mehr messen. Wie genau sind die Tests schon?
Grüße, Markus

@ Markus,
Zum Kalium verbraucht sich kaum.
Ferrdrakon enthält, 3000mg/l Kalium, 750 mg/l Magnesium.
Du gibst über aufgehärtetes Osmosewasser noch 5 mg/l Kalium zusätzlich ein, Magnesium nicht?
Nach meiner Erfahrung mit Verbrauchsorientierter Düngung reichen die ja über
Ferrdrakon eingebrachten Spurenelemente sowie FE u. Mg aus.
No3, PO4, K, reichen aber nicht.
Gruß Kurt
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Postby omega » 10 Jun 2019 13:22
Hallo Kurt,

kurt wrote:Du gibst über aufgehärtetes Osmosewasser noch 5 mg/l Kalium zusätzlich ein, Magnesium nicht?

in den 5mg/l ist der Anteil aus der Aufhärtung bereits drin. Ich härte mit Duradrakon und Duradrakon GH-Plus auf. Alles in allem ergibt sich folgendes:

No3, PO4, K, reichen aber nicht.

Reicht wofür nicht? Das Bild von meinem Aq. zeigt, daß es reicht.

Grüße, Markus
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Postby kurt » 10 Jun 2019 15:37
Hallo Markus,

omega wrote:Reicht wofür nicht? Das Bild von meinem Aq. zeigt, daß es reicht.

Ausgangspunkt:
Um z.B. folgende Werte mit Duradrakon als Allein Dünger einzuhalten.
K..... = 7.......... Ø <8 mg/l
PO4 = 0,3........ Ø <0,4mg/l
NO3 = …………. Ø 10mg/l>

Mg und FE dagegen reicht aus.
Ich bin bei dir auch davon ausgegangen das du noch zusätzlich Makro Nährstoffe eingibst.
Deine Tabelle macht das ja jetzt ersichtlich. :thumbs:
Alternativen dazu gibt es aber...
Gruß Kurt
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Postby kurt » 10 Jun 2019 16:05
kurt wrote:Hallo Markus,

omega wrote:Reicht wofür nicht? Das Bild von meinem Aq. zeigt, daß es reicht.

Ausgangspunkt:
Um z.B. folgende Werte mit Duradrakon als Allein Dünger einzuhalten.
K..... = 7.......... Ø <8 mg/l
PO4 = 0,3........ Ø <0,4mg/l
NO3 = …………. Ø 10mg/l>

Mg und FE dagegen reicht aus.
Ich bin bei dir auch davon ausgegangen das du noch zusätzlich Makro Nährstoffe eingibst.
Deine Tabelle macht das ja jetzt ersichtlich. :thumbs:
Alternativen dazu gibt es aber...


Ups...Fehler, gemeint ist Ferrdrakon nicht Duradrakon .
Gruß Kurt
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Postby omega » 11 Jun 2019 23:43
Hallo Kurt,

bischen was über Futter kommt natürlich auch noch mit rein.

kurt wrote:Alternativen dazu gibt es aber...

Klar.

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