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Postby Edda13 » 22 Oct 2016 17:49
Hallo,
@ Nik: Das ist aber mal eine interessante Idee. Obwohl ich mir gerade nicht so ganz vorstellen kann, dass der Dünger durch die Sandschicht diffundiert. Aber lässt sich ja simpel nachweisen im freien Wasser. Mit Plexiglas und Edelstahlgitter wäre es sogar noch formschön und langlebig. Ich hoffe, dich packt die Lust aufs Schreiben und stellst Fotos ein. :smile: Was die Filterung angeht: Ok, ich werde es austesten - ich lasse das Filterbecken mal leer und setze die Fische etappenweise um... Ein Gutes hat das Gespräch hier: Obwohl es jetzt doch wieder Sand wird, ist meine infantile Neugierde befriedigt, weil es jetzt dennoch ein ganz neues Konzept wird. :D
@ Frank: Ich teste gerade in meinem Myanmarbecken Sand der Körnung 0,1-0,4. Sicherheitshalber stochere ich beim Wasserwechsel mit einem Plastikrohr und Schaschlikstäbchen darin herum, wegen eventueller Verdichtung. :D Andererseits hat sich bei 0,4-0,8 auch nie etwas verdichtet im Sand... . Mittlerweile denke ich auch, dass die Sandhöhe vernachlässigbar ist, man kann Sand schön hoch anhäufen, gerade in den tieferen Schichten sieht er wie neu aus.

Liebe Grüße

Sarah
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Postby Hebi » 17 Nov 2019 19:04
Hallo Freunde der ausschließlichen Wassersäulendünung,

mal eine Frage zum Sand in der Korngröße 0,4-0,8mm
Lässt sich dieser "anhäufen", ohne dass sich dieser auf eine gleiche Höhe nivelliert? -Stichwort Bodenmodellierung

Gruß, Daniel
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Postby nik » 18 Nov 2019 12:14
Hallo Daniel,

es antwortet keiner und ich bin nur begrenzt auskunftsfähig. Selbst verwende ich meist 0,4-0,6 mm, das liegt am Sandwerk um die Ecke und den günstigen Preis. Den Sand habe ich immer zuhause, verwende aber auch 0,4-0,8 mm Sand, wenn er z.B. farblich besser passt und der geht besser. Meine Sande sind meist nicht sonderlich zum Anhäufen geeignet. Eine Zeit lang geht und wenn man das "auffrischen" kann, dann ist das okay, ansonsten mache ich das mit Barrieren.
Vermutlich spielt eine wesentliche Rolle wie rund oder scharfkantig ein Sand ist. Saharasand wäre das eine Extrem, Sandstrahlsand das andere.

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Kejoro » 18 Nov 2019 17:45
Hi Daniel,

ich selber habe in einem meiner Aquarien recht hohe Sandplateaus, auf denen auch Steinaufbauten zu finden sind. Das ist ohne Barrieren nicht machbar! Hier sind Kunststoffplättchen (Hartschaumplatten) dein Freund. Die geben ein gutes Gerüst und lassen sich auch tief verankern. Abgedichtet bekommst Du es mit Filterwatte oder -matte.
Und Spar da nicht! Sobald das Wasser drin ist, rieselt es aus allen Ritzen. Das verzeiht nicht wirklich Fehler ^^

Schöne Grüße
Kevin
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Postby Hebi » 18 Nov 2019 18:36
Hallo nik, Hallo Kevin

danke euch beiden für die Antwort.
Mh ich dachte es mir fast schon.
Da ich all meine Becken bisher mit Kies (> 0,8mm) gefahren habe und ein sorgfältiges Entmulmen der obersten Schicht nach gewisser Zeit nicht ausbleibt wollte ich es bei der anstehenden Umgestaltung mal mit der angeprisenen 0,4 - 0,8 mm Körnung versuchen.

Gibt es hier empfehlenswerte Bezugsquellen für eine sehr dunkele/ schwarze Farbgebung? eventuell sogar vorgewaschen? Guemmer-Sand?

Letzendlich erlaubt das Hardscape das perfekte Abdichten mit Filtermatte (2 Sandtaschen gleicher Höhe in den hinteren Ecken - Rest durchgehender Gesteinsaufbau). Filterwatte kommt leider an den Seitenscheiben aufgrund der Farbe nicht in Frage, daher müsste es schwarze, freine Filtermatte sein (PPI 30), doch selbst hier die Angst dass es durchrieselt.

Gruß, Danel
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Postby Haeck » 05 Feb 2020 01:19
Hallo Nik,

gerne möchte ich mich mit einer Frage zur täglichen N-Versorgung im Konzept der Geringfilterung an Dich wenden.
Demnach wird Urea als ein weiterer, optionaler N-Versorger betrachtet, der primär dem Erhalt der No3 Konzentration dient und deshalb täglich verabreicht werden sollte. In welchen Zusammenhang oder welche Stellung hat diese organische Verbindung deiner Meinung nach, hinsichtlich der Mikrodüngung im speziellen ?
Sofern ich meine Beobachtungen nicht missinterpretiere, so hat er doch diesbezüglich einflussnehmende Auswirkungen ?

Grüsse
André
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Postby nik » 05 Feb 2020 01:30
Moin Andé,
Haeck wrote:Demnach wird Urea als ein weiterer N-Versorger betrachtet, der primär dem Erhalt der No3 Konzentration dient und deshalb täglich verabreicht werden sollte. In welchen Zusammenhang oder welche Stellungsnahme hat diese organische Verbindung deiner Meinung nach hinsichtlich der Mikrodüngung im speziellen ?
Sofern ich meine Beobachtungen nicht missinterpretiere, so hat er doch diesbezüglich einflussnehmende Auswirkungen ?

du nimmst an, Urea hat Einfluss auf SE? Urea ist ein Pflanzenspeed, daüber hinaussehe ich keinen Einfluss auf Spurenelemente - aber interessiert frage ich, welcher soll das sein?

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Haeck » 05 Feb 2020 03:29
Hallo Nik

nik wrote:du nimmst an, Urea hat Einfluss auf SE?


Ja, und zwar die im Mikrodünger eventuell enthaltenen SE´s, die unbekannterweise Rotalgen verursachen :smile:. Seit Beginn meines aktuell laufenden Iwagumis, enstanden bei 0,1 mg/l Fe wie erwartet Rotalgen auf dem Hardscape. Die Algenart ensteht hier bekanntlich und reproduzierbar nur, nach einer übertriebenen Dosis Mikrodüngung und unabhängig vom Produkt (Seachem, Easy-Life, Kremser etc.). Durch eine Erhöhung der täglich verabreichten 0,05 mg/l Urea auf 0,1 mg /l, reduzierten sich erstere langsam. Auch die sonst verabreichte Dosis Fe, ist vom Zeitpunkt des Verabreichens, bis zum Erscheinen von Chlorosen, unter einer erhöhten Gabe von Urea länger verfüg- oder haltbar. Hat sich diesbezüglich irgendetwas bei dir oder jemand anderen bestätigt ?
Ich spanne den Bogen noch etwas weiter auf: Verbessert/katalysiert Harnstoff möglicherweise die Aufnahme (Quantität) anderer Verbindungen/Elemente in der Pflanze, die ansonsten in der Abwesenheit oder geringerer Konzentration, nur langsam metabolisiert werden (Stickstoffpräferenz und Überdosis) ?

Grüsse
André
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Postby Wuestenrose » 05 Feb 2020 07:16
Mahlzeit...

Haeck wrote:Ich spanne den Bogen noch etwas weiter auf: Verbessert/katalysiert Harnstoff möglicherweise die Aufnahme (Quantität) anderer Verbindungen/Elemente in der Pflanze, die ansonsten in der Abwesenheit oder geringerer Konzentration, nur langsam metabolisiert werden (Stickstoffpräferenz und Überdosis) ?

Der Zusammenhang könnte darin bestehen, daß viele Pflanzen (früher ging man davon aus, alle) bei der Anwesenheit von Harnstoff dessen direkte Metabolisierung "erlernen", also beginnen, Urease zu produzieren. Funktioniert allerdings nur bei genug Nickel im Wasser.


Viele Grüße
Robert
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